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Pressemeldungen

In unserem Pressebereich finden Sie aktuelle Meldungen zu DGQ-Themen.

Möchten Sie sich regelmäßig über News im Qualitätsmanagement informieren, interessieren Sie sich für aktuelle Studienergebnisse oder neue Trainings und Weiterbildungskonzepte? Das DGQ-Pressecenter hält Sie auf dem Laufenden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Ihre Fragen auch gern persönlich zur Verfügung.

6. Oktober 2017

„Made in Germany“ und „Made in China“ – so werden die beiden Exportmächte bewertet

- Repräsentative Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) spiegelt die Einschätzungen über Chancen und Herausforderungen im Wirtschaftsverhältnis der Exportmächte Deutschland und China wider 54 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Konkurrenz aus China den deutschen Markt und die Innovationskraft deutscher Unternehmen beflügeln und steigern kann Das Verhältnis der Handelspartner Deutschland und China wird aktuell viel diskutiert. Dies liegt auch am gegensätzlichen Image der Gütesiegel beider Länder. Für zusätzliche Brisanz sorgt die „Made in China 2025“-Strategie der chinesischen Regierung. Vor diesem Hintergrund hat die DGQ in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact im September 2017 eine Verbraucherumfrage zu den Produktkennzeichnungen „Made in China“ und „Made in Germany“ durchgeführt. Befragt wurden rund 1.010 Personen in Deutschland zwischen 18 und 69 Jahren. Das Ergebnis ist ein repräsentatives Meinungsbild zur wirtschaftlichen Beziehung beider Länder sowie zur Imagewahrnehmung der Gütesiegel. Individuelle Stärken eröffnen Kooperationsmöglichkeiten 82 Prozent der Befragten bewerten den Wirtschaftsstandort China als Konkurrenten für deutsche Unternehmen. Vor allem bei Fähigkeiten in den Bereichen Digitalisierung und Informationstechnologie sehen 64 Prozent China vor Deutschland. Dahinter folgt Elektromobilität mit 41 Prozent. Hingegen nimmt China für nur 30 Prozent eine Vorreiterrolle im Themenfeld Forschung und Entwicklung ein. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Deutschland und China klar abgrenzbare Stärken […]
18. September 2017

DGQ: Erstes Sino-German Quality Forum thematisiert „Made in China 2025“-Strategie

- Ausgewählte Referenten reflektieren die Perspektiven von: „Made in China“ & „Made in Germany“ – Partner zwischen Wettbewerb und Kooperation Maßgebliche Vertreter und Akteure aus deutscher und chinesischer Qualitäts- und Wirtschaftspolitik helfen bei der Einordnung der China-Strategie bis 2025 Praxisvorträge unter anderen vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft, MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG sowie DQS Holding GmbH Chancen oder Risiken von „Made in China 2025“ – was überwiegt aus Sicht der deutschen Wirtschaft? Werden Wettbewerb oder Kooperationen dominieren? Am 23. November 2017 geht das Sino-German Quality Forum in der Messe Stuttgart dieser Frage nach. Zum ersten Mal richtet die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) diese Veranstaltung in Kooperation mit der Shanghai Association for Quality (SAQ) aus. Das Qualitätsforum wendet sich an Unternehmen aller Branchen und Größen, die in China bereits mit Produktions- oder Absatzaktivitäten präsent sind oder noch einen Zugang suchen. Partner und Unterstützer der Veranstaltung sind unter anderem der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und die Initiative „Land der Ideen“. Als Medienpartner beteiligen sich „Markt und Mittelstand“ und „Der Exportmanager“. „China wird fraglos auch künftig einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands bleiben. Für Verunsicherung hat die Bekanntgabe der ‚Made in China 2025‘-Strategie gesorgt. Das Sino-German Quality Forum lässt hochrangige Vertreter und Akteure aus […]
3. März 2017

Deutsche zweifeln an Sicherheit von Lebensmitteln

- Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität zeigt: Verbraucher vertrauen Lebensmittelkontrollen und Herstellerangaben zu Nahrungsmitteln nicht Unwissenheit seitens der Konsumenten über Kontrollprozesse und -instanzen ist ein Grund für das Misstrauen Deutsche Discounter mit gutem Image bei Verbrauchern „Sich gesünder ernähren“ – das ist ein Vorsatz vieler Deutscher zu Beginn des Jahres. Dem Thema Lebensmittelqualität und -sicherheit kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu. Hier zeigen sich die Deutschen kritisch: 40 Prozent der Verbraucher vertreten die Meinung, dass von Konservierungs- und Zusatzstoffen in Lebensmitteln Gefahren und Risiken ausgehen. Auch den Kontrollen der Lebensmittelindustrie sowie den Beschreibungen auf Produkten begegnen die Deutschen mit Misstrauen: Nur ein Drittel der Befragten (33 Prozent) ist fest davon überzeugt, dass Lebensmittel sicher sind. Lediglich 24 Prozent glauben zudem, dass die Herstellerangaben zur Qualität und Herkunft der Produkte der Wahrheit entsprechen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ). Das Food-Barometer ist eine Online-Befragung zum Thema Lebensmittelqualität, die alle zwei Jahre durchgeführt wird und aktuelle Tendenzen aus dem Bereich verzeichnet. Kontrollen von Lebensmitteln – misstraut, aber gewünscht Jeder zweite Befragte (51 Prozent) kann nach eigenen Angaben nicht einschätzen, ob Nahrungsmittel sicher sind oder nicht. Grund dafür ist auch die Unwissenheit, die beim Thema […]
31. Januar 2017

Qualitätsfachpersonal europaweit anerkannt: Meilenstein für Weiterbildungsangebote der DGQ erreicht

- Programm für Qualitätsfachpersonal der European Organization for Quality (EOQ) für ganz Europa bestätigt Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) federführend bei Entwicklung der EOQ-Zertifizierungsprogramme beteiligt Hochwertiger, kompetenzbasierter Zertifizierungs-Standard für Europa geschaffen Ein wichtiger Erfolg auf dem Weg zu einem euro­päischen Standard für die Zertifizierung von Qualitätsfachpersonal ist erreicht: Im Januar 2017 hat die EOQ als erste Organisation die Anerkennung des Programms für Qualitäts­fachpersonal (EOQ COS /CS 9000) von der European Accreditation (EA) erhalten. Damit können Personenzertifizierungsstellen Qualitätsfachpersonal europaweit auf Basis dieses EOQ-Programms zertifizieren. Die Anerkennung bietet allen Beteiligten große Vorteile. Zertifizierungsstellen können ein harmonisiertes, hochwertiges und geprüftes Schema zur Zertifizierung von Fachpersonal nutzen. Zertifizierte Personen weisen ihre Kompetenz als Qualitätsmanager oder Auditor gegenüber Dritten europaweit nach. Und Organisationen erhalten eine Bestätigung, dass das von ihnen eingesetzte Qualitätsfachpersonal über eine aktuelle und umfassende Expertise verfügt. Die DGQ ist deutscher Vertreter der EOQ. Sie war federführend an der Entwicklung der EOQ-Zertifizierungsprogramme beteiligt. Als nationale Qualitätsgesellschaft für Deutschland und akkreditierte sowie durch die EOQ anerkannte Personenzertifizierungsstelle brachte die DGQ ihre langjährigen Erfahrungen ein. Sie ist dazu berechtigt, interessierten Personen und Unternehmen in Deutschland diese Bildungs- und Zertifizierungsangebote zu ermöglichen. „In Zeiten fortschreitender globaler Harmonisierung von Standards wird die Zertifizierung von Qualitätsfachpersonal immer wichtiger“, erklärte […]
25. Januar 2017

DGQ: Weiterbildung in Baden-Württemberg als Bildungsurlaub anerkannt

- Wer an einem Training der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) teilnimmt und in Baden-Württemberg arbeitet, kann dafür ab sofort Bildungs­urlaub beantragen. Dies gilt für das gesamte DGQ-Programm, das inhaltliche Schwerpunkte auf Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und weitere Managementthemen legt. Die DGQ-Tochter DGQ Weiterbildung GmbH hat sich dafür in Baden-Württemberg als Bildungseinrichtung nach § 10 Absatz 3 des Bildungszeitgesetzes anerkennen lassen. Teilnehmer aus Unternehmen in diesem Bundesland können damit bei DGQ-Seminaren sowie Lehrgängen und Praxiswerkstätten Bildungsurlaub beantragen. Lediglich die Prüfungen sind davon ausgenommen. Die Möglichkeit, Bildungsurlaub einzureichen, erstreckt sich für die baden-württembergischen Teilnehmer dabei auch auf Veranstaltungen, die sie außerhalb ihres Bundeslandes buchen. Interessenten, die im Rahmen ihres Bildungsurlaubs an Weiterbildungen der DGQ teilneh­men möchten, können ihre Veranstaltung auf dem gewohnten Weg buchen. Die Kopie des amtlichen Anerkennungsbescheids lässt sich bei Bedarf auf der Webseite der DGQ herunterladen. „Wir freuen uns, unseren Teilnehmern aus Baden-Württemberg die Möglichkeit bieten zu können, sich bei uns im Rahmen ihres Bildungsurlaubs zu qualifizieren“, erklärte Claudia Welker, Geschäftsführerin der DGQ Weiterbildung GmbH. „Damit reagieren wir auf einen konkreten Bedarf, den Kunden und Mitglieder uns gegenüber geäußert haben. Wir starten in einer für uns bedeutenden Wirtschaftsregion.“ Im nächsten Schritt prüft die DGQ gezielt, in welchen weiteren Bundesländern es sinnvoll […]
29. November 2016

Lecker, aber günstig: Zwei von drei Deutschen achten beim Lebensmitteleinkauf vor allem auf den Geschmack

- Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität zeigt: Geschmack ist neben dem Preis das entscheidende Kaufkriterium für Lebensmittel Natürlichkeit und regionale Herkunft der Produkte liegen weiter im Trend Qualität hat für deutsche Verbraucher nach wie vor ihren Preis Verbraucher legen beim Lebensmitteleinkauf wieder mehr Wert auf Gaumenfreuden, Natürlichkeit und regionale Herstellung. Für mehr als zwei Drittel der Deutschen ist der Geschmack (67 Prozent) das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl von Produkten im Supermarkt, dicht gefolgt vom Preis (65 Prozent), der nach wie vor eine sehr hohe Bedeutung einnimmt. An dritter Stelle folgt die Frage nach den Inhaltsstoffen eines Produkts: 40 Prozent legen großen Wert auf gesunde Lebensmittel mit natürlichen Zutaten, die reich an Vitaminen und Mineralien sind. Frauen (43 Prozent) sind dabei gesundheitsbewusster als Männer (36 Prozent). Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ). Die Untersuchung ist eine Nachfolgerumfrage der im Sommer 2014 erstmals durchgeführten Erhebung zum Thema Lebensmittelqualität. Damit zeichnet die Studie einen neuen Trend auf: Vor zwei Jahren war noch der Preis mit stolzen 72 Prozent das wichtigste Einkaufskriterium. Während dieser Faktor seine führende Position verloren hat, haben Geschmack (2014: 53 Prozent) und gesunde Ernährung (2014: 33 Prozent) an Bedeutung gewonnen. Regionale […]
28. November 2016

Systematisch zum Erfolg: Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch gutes Prozessmanagement

- Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) entwickelt neue Weiterbildung „Prozessmanagement“ mit Zertifizierung zum „DGQ-Prozessmanager“ Besonders praxisnahe Vermittlung von fachlichen Kernkompetenzen anhand einer Fallstudie fördert Umsetzungsstärke in der eigenen Organisation Produzierende Unternehmen und Dienstleister in Deutschland sehen starke Defizite in ihrem Prozessmanagement. Das zeigt eine Umfrage der DGQ Weiterbildung zusammen mit dem Marktforschungsspezialisten Konzept & Markt GmbH unter 100 Führungskräften in kleinen und großen Organisationen. Über 80 Prozent der Befragten möchten zukünftig die Prozesse im Unternehmen effizienter, ressourcensparender, ziel- und kundenorientierter gestalten, um sich in einem zunehmend dynamischen Umfeld erfolgreich bewegen zu können. Angesichts dieser Herausforderung sind Organisationen auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen, die über umfassende Methoden- und Kommunikationskompetenzen im Prozessmanagement verfügen. Um diesen aktuellen Berufsanforderungen und Marktgegebenheiten vorausschauend und kompetent zu begegnen, hat die DGQ Weiterbildung, in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, die neue Weiterbildung „Prozessmanagement“ entwickelt. Sie besteht aus dem Training „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung“ sowie der daran anschließenden, aussagekräftigen Zertifizierung zum „DGQ-Prozessmanager“. Das neue Training zeichnet sich durch eine besondere Praxisnähe, einen kompakten Aufbau und eine systematische Vorgehensweise aus. Die erste Veranstaltung startet Ende November. Interessenten können sich für den nächsten Termin im Februar 2017 ab sofort anmelden. „Bei der Entwicklung unseres neuen Prozessmanagement-Trainings haben wir […]
23. Juni 2016

Neuer FQS-Band: Bei Standortgründungen im Ausland die Qualitätssicherungsstrategie klären

- Deutsche Unternehmen gründen nach wie vor Produktionsstandorte im Ausland. Damit wollen sie im verschärften globalen Wettbewerb neue Standortvorteile nutzen. Beim Erstellen ihrer Produkte sind sie jedoch auf die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen angewiesen. Die Folge: Der direkte Einfluss auf die Qualität der Endprodukte  sinkt, die Abhängigkeit von der Qualität der Zulieferprodukte wächst. Das Beherrschen der Produktionsprozesse am Heimatstandort allein reicht somit nicht mehr aus, um die Produktqualität sicherzustellen. „Bei der Gründung eines Auslandsstandortes übernehmen Firmen häufig die Qualitätssicherungsstrategien ihres Heimatstandorts“, sagt Verena Mennicken. Spezifische Standortfaktoren würden jedoch häufig nicht berücksichtigt. Oftmals blieben Antworten auf Fragen nach der Qualifikation und den Lohnkosten der Mitarbeiter offen oder ob eine automatisierte oder manuelle Qualitätskontrolle vorteilhafter sei, so die Projektmanagerin der FQS Forschungsgemeinschaft Qualität e.V.. Auch sei beispielsweise zu hinterfragen, unter welchen Umständen Aufgaben der Qualitätssicherung dem Lieferanten, dem Unternehmen selbst oder einem spezialisierten Dienstleister übertragen werden sollten. Im FQS geförderten Projekt über „innovative Qualitätssicherungsstrategien für global verteilte Wertschöpfungsnetze“ hat das Institut für Produktionstechnik wbk Karlsruhe Ansätze für standort- und unternehmensübergreifende Qualitätssicherungsstrategien entwickelt. Praxisnahe Methoden und Werkzeuge – insbesondere für KMU – wurden daraus abgeleitet und ermöglichen das Planung, Optimieren und Regeln der Qualitätsstrategie im global verteilten Wertschöpfungsnetzwerk. Neben der Produktqualität werden die Zielgrößen […]
30. Mai 2016

Variable Prüfprozesse machen die Qualitätssicherung wirtschaftlicher

- Prüfprozesse sollten in Einklang mit der Qualitätssituation des Produkts im Feld stehen. Ein kürzlich entwickeltes Vorgehen unterstützt Unternehmen bei der Anpassung von bestehenden Qualitätsprüfungen in der Produktion. Dadurch lassen sich Prüf- und Fehlerkosten langfristig senken. Die Planung bedarfs- und aufwandsgerechter Prüfprozesse ist ein zentraler Baustein für eine funktionierende und wirtschaftliche Qualitätssicherung in der Produktion. Dort kommt es jedoch aufgrund fehlender Aktualisierungen der Prüfsituation häufig zu unnötig hohen Fehlerkosten, die dann oft als „qualitätsbezogen“ verbucht werden: Prüfprozesse für unkritische Merkmale, die bereits durch stabile und fähige Herstellprozesse abgesichert sind, gehören ebenso dazu wie fehlerhafte Produkte im Feld oder in der Produktion. „Dabei gibt es zahlreiche Informationsquellen, die Aufschluss über fehlende, nicht wirksame oder überflüssige Qualitätsprüfungen geben“, sagt Verena Mennicken. Als Beispiele nennt die Projektmanagerin der FQS Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. Informationen aus Reklamationsvorgängen, der internen Fehlerabstellung sowie der Prüfdatenauswertung. Diese Quellen gelte es zu identifizieren und deren Informationen aufzubereiten und strukturiert in die Prüfplanung zu überführen, weil das eine systematische Anpassung von Qualitätsprüfungen während der Herstellungsphase eines Produktes ermögliche. Vor diesem Hintergrund hat die FQS einen Anwender-Leitfaden „Leitfaden zur Gestaltung einer ganzheitlichen Prüfplanung“ über die Ergebnisse eines aktuellen Projektes veröffentlicht. „Er soll Unternehmen beim Anpassen bestehender Qualitätsprüfungen in der Produktion unterstützen“, so […]
18. April 2016

DGQ und Gesellschaft für Wissensmanagement veröffentlichen Handlungsleitfaden

- Das Wissensmanagement gewinnt in ISO 9001:2015 an Bedeutung: Ein neuer Handlungsleitfaden soll Unternehmen den Umgang mit Wissensmanagement im Zuge der Normenrevision erleichtern. Die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) und die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) haben ihn jetzt veröffentlicht. Im Leitfaden „Wissensmanagement in der ISO 9001:2015 – Praktische Orientierung für QM-verantwortliche“ erläutern die Herausgeber detailliert die Mindestanforderungen der Norm in Bezug auf Wissen und Kompetenzen und stellen Maßnahmen vor, diesen zu begegnen.Die Norm fordert von den Organisationen explizit, Wissen zu erwerben und zu bewahren und dadurch die Qualität der Abläufe sowie der Produkte und Dienstleistungen nachhaltig zu verbessern. „Die hervorgehobene Bedeutung des Wissens-Aspekts in der neuen Norm birgt für viele Unternehmen die Chance, sich mit dem bislang häufig vernachlässigten Thema Wissensmanagement aktiv auseinanderzusetzen“, sagt Christoph Pienkoß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DQG. „Der Handlungsleitfaden soll dabei als Orientierung für die Praktiker dienen.“ So gibt die Orientierungshilfe praxisnahe Hinweise, wie Unternehmen Schritt für Schritt einen strategischen und systematischen Umgang mit Wissen und Kompetenzen entwickeln können und mit welchen Fragen der Auditoren zu rechnen ist. Für jede in der Norm formulierte Anforderung werden Wissensmanagement-Methoden und –Werkzeuge aufgelistet, die geeignet sind, diese Anforderung zu erfüllen. Vor dem Hintergrund der revidierten DIN EN ISO 9001:2015 kooperieren die […]