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DGQ-Regionalkreis Münsterland

Herzlich willkommen beim DGQ-Regionalkreis Münsterland

Nutzen Sie das Netzwerk der DGQ. Wir laden Sie herzlich ein, unseren Regionalkreis Münsterland kennen zu lernen. Hier treffen sich Teilnehmer aus der Region rund um Münster, Kontakte werden geknüpft, bewährte und praxisbezogene Lösungen des Qualitätsmanagements vorgestellt und diskutiert, aktuelle Entwicklungen erläutert, Betriebsbesichtigungen durchgeführt. Kurzum: der Regionalkreis bietet  eine Fülle wertvoller und praxisrelevanter Impulse.

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Inhalte

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der DGQ-Regionalkreise Münsterland und Osnabrück

Die oberste Leitung ist in der Verantwortung, das Qualitätsmanagementsystem in geplanten Abständen zu bewerten. Damit sollen Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit sowie die Angleichung des QMS an die strategische Ausrichtung sichergestellt werden.

Soweit die grundsätzlichen Forderungen der ISO 9001:2015. In der Praxis tun sich allerdings immer wieder Fragen dazu auf. Wann und wie oft? Wen beteiligen wir daran? Wie motivieren wir unsere oberste Leitung? Was genau müssen / wollen wir bewerten? In welcher Form dokumentieren wir? usw. 

Die Akteure der Regionalkreise Münster und Osnabrück bieten die Veranstaltung gemeinsam an, weil dieser Themenwunsch mehrfach an sie herangetragen wurde.

Wir geben Ihnen zu Beginn nur einen kurzen Input zu den Normenforderungen. Dann begleiten wir Sie mit kreativen Methoden zum Austausch von Erfahrungen. Gemeinsam können Sie konkrete Fragen und Hindernisse thematisieren, Ideen austauschen und Best Practice kennenlernen.

Unser Ziel ist es, dass alle mindestens eine konkrete Idee mitnehmen, die sie im Unternehmen umsetzen wollen.

Falls Sie das Thema zusätzlich weiter vertiefen möchten, bieten wir im März 2020 eine weitere Veranstaltung in Osnabrück an.

Moderation:
Brigitte Recker (Regionalkreis Münsterland)
Henrike Brüning & Mandy Güldenpfennig (Regionalkreisleitung Osnabrück)

Wann:
Dienstag, 5. November 2019, 17:00 Uhr (bis ca. 19:00 Uhr)

Wo:
IHK Nord Westfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster
Anfahrtsskizze

Anmeldung:
Diskutieren Sie mit und erfahren Sie mehr. Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen bis zum 1.11.2019 an.

Kostenlos anmelden

Wir brauchen Meetingformate, die echte Beteiligung und einen intensiven Austausch möglich machen.

Standardisierte und starre Lösungen waren einmal. Die Zeit und das System, in dem wir leben, erfordern neue Formen der Zusammenarbeit: Mehr demokratisches Arbeiten. Achtsames Miteinander. Mehr Engagement und Selbstverantwortung.

Die LIBERATING STRUCTURES helfen uns dabei, dass es uns immer besser gelingt. Dies sind 33 einfache Microstrukturen, die den intensiven Austausch und eine echte Beteiligung innerhalb von Gruppen jeder Größe zum Ziel haben. Sie sind systematisch, strukturiert, demokratisch, effizient, timeboxed und skalierbar.

In kurzer Zeit wird individuelles und kollektives Wissen zusammengetragen, die Produktivität wird angekurbelt. Das motiviert und setzt neue Energien frei. Statt "Frontbeschallung" wird jeder Teilnehmer intensiv eingebunden, alle kommen gleichermaßen zu Wort. Kurzum: Es sind Strukturen, die befreien. Sie ermöglichen den Gruppen, ihre Zusammenarbeit wirkungsvoll zu gestalten. Und das führt zu oft verblüffenden Lösungen und setzt neue Energien frei.

Bei unserer Veranstaltung erlernen und erleben Sie ausgewählte Liberating-Structures-Tools, die Sie im Anschluss für die Moderation von Meetings jeglicher Art sofort anwenden können.

Inhalt: Wir starten mit einem ganz kurzen Theorie-Input. Dann erleben Sie, wie wir gemeinsam die Fragestellung Produktive Meetings - wie geht das? mit ausgewählten Tools der Liberating Structures  durchdringen.

Lernen Sie kleine agile Methoden kennen, in dem wir sie gemeinsam anwenden.

Durch den Abend führt Kai-Uwe Behrends, Leiter DGQ Geschäftstelle Hamburg.

Wann:
Dienstag, 10. September 2019, um 17:00 Uhr (bis ca. 19:30 Uhr)

Wo:
IHK Nord Westfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster
Anfahrtsskizze

Informationen zur Veranstaltung:

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Agiles Unternehmen, agiles QM
Was soll das sein, wie soll das gehen?

Agil, agil, agil, die einen können nicht genug davon bekommen, die anderen können’s nicht mehr hören.

Was soll das sein, Agilität? Was ist ein agiles Unternehmen, was agiles Qualitätsmanagement? Wie verändern sich Rollen von Führungskräften, Mitarbeitern und Qualitätspersonal m Unternehmen? Wo haben wir schon Agilität, wo bräuchten wir mehr und wann sollten wir die Finger davonlassen?

Benedikt Sommerhoff, Leiter Innovation & Transformation der DGQ, befasst sich intensiv mit neuen Ansätzen im Qualitätsmanagement. Seit er 2016 das Manifest für agiles Qualitätsmanagement veröffentlichte, hat er sich immer tiefer in Theorie und Praxis des agilen Arbeitens eingearbeitet und kann nun erklären, wann und warum wir ein agiles QM dringend benötigen und wie wir es ausgestalten können.

Der DGQ Blog verschafft vorab bereits erste Eindrücke und lädt zur Diskussion ein

Referent: Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter Innovation & Transformation DGQ e.V., Frankfurt am Main

Wann:
Donnerstag, 23. Mai 2019, 17:00 Uhr
(bis ca. 19:00 Uhr)

Wo:
IHK Nord Westfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster
Anfahrtsskizze

Anmeldung:
Diskutieren Sie mit und erfahren Sie mehr. Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen bis zum 20.5.2019 an.

Vortragsfolien Frank Graichen: 

 

DGQ Blog-Beitrag >>>'anders auditieren'<<<

 

DGQ Blog-Beitrag >>>'Auditmethoden'<<<

 

Der Standard DIN EN ISO 19011:2018 ist eine Anleitung zum Auditieren von Managementsystemen. Sie enthält u.a. Auditprinzipien, die Steuerung eines Auditprogramms, die Durchführung von Audits sowie die Beurteilung der Kompetenz derer, die in den Auditprozess einbezogen sind.

Der Standard wurde an die High Level Structure angepasst und auch die Begriffe wurden harmonisiert. Dies soll dem Anwender die Arbeit erleichtern.

Eine wesentliche Neuerung ist unter anderem die konsequente Betrachtung von Risiken und Chancen über den gesamten Auditprozess, die anzuwendenden Auditkriterien und die gewählten Auditthemen.

Auditprogramm, -planung und -durchführung werden um neue Themen ergänzt, u.a. werden nun strategische Ausrichtung und Berücksichtigung externer und interner Belange sowie der interessierten Parteien einbezogen.

Auch Kompetenzen und Anforderungen an Auditoren wurden erweitert: Der Begriff "professional judgement" bedeutet dabei, dass Auditoren ihre Kompetenz, ihr Wissen und auch ihre Erfahrungen einbringen sollen. Die Gesamtkompetenz des Teams muss sichergestellt sein. Disziplinspezifische Anforderungen an die Kompetenz fallen dagegen weg.

Darüber hinaus wurden wesentliche Begriffe angepasst, sodass der neue Leitfaden kompatibel mit der ISO 9000:2015.

Wir werden in der Veranstaltung relevante Themen rund um Auditprinzipien, das Auditprogramm, Auditdurchführung, die Anwendung von neuen/alternativen Auditmethoden und Kompetenzen gemeinsam erarbeiten und mit Erfahrungen anreichern.

Referent:Frank Graichen, Leiter Auditorenmanagement & Kompetenz,DQS GmbH

Wann:
Dienstag, 19. März 2019, 17:00 Uhr
(bis ca. 19:00 Uhr)

Wo:
IHK Nord Westfalen
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Die neue ISO 45001

 ISO 45001 - Occupational health and safety - ist die neue Norm für Arbeits- und Gesundheitsmanagementsysteme. Am 12. März 2018 erschienen, wird sie den britischen Standard BS OHSAS 18001 ablösen. ISO 45001 versetzt Unternehmen in die Lage, Risiken für Mitarbeiter durch gesundheitliche Schäden, Unfälle und Verletzungen zu erkennen,  zu minimieren und im besten Fall zu vermeiden. Damit erhebt die neue Norm den Arbeits- und Gesundheitsschutz noch stärker in den Rang eines unternehmensstrategisch bedeutenden Führungsthemas als bisher. Im Mittelpunkt steht eine der wichtigsten Interessierten Parteien einer Organisation, nämlich die eigenen Mitarbeiter, eine der zentralen Ressourcen für den Markterfolg. (Quelle: DQS)

Voraussichtliche Agenda:

  •      Zielsetzung und Entwicklung der ISO 45001 
  •      High Level Structure - Passung zu anderen Managementsystemnormen
  •      Normanforderungen
  •      Änderungen zur bestehenden BS OHSAS 18001
  •      Besondere Anforderungen der neuen ISO 45001
  •      Aspekte von Umstellung/Migration/Integration

 Referent:
Kai-Uwe Behrends, Leiter DGQ Geschäftsstelle Hamburg, Auditleiter der DQS

Wann:
4. September 2018, 17:00 Uhr (bis ca. 19:00 Uhr)

Gastgeber:
IHK Nord Westfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster

Anfahrtsskizze

Anmeldung:
Diskutieren Sie mit und erfahren Sie mehr. Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen bis zum 31.8.2018 an.

 

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

"Alle, die arbeiten, können gut lesen und schreiben und mit dem PC umgehen." - Wirklich alle?

Viele Menschen bei uns haben ständig mit schwierigem Deutsch zu kämpfen: rund 7,5 Mio. Menschen können zwar einzelne Wörter oder Sätze lesen, aber Texte nicht eigenständig erschließen. Über die Hälfte der Betroffenen ist in Arbeit.

Weitere 13 Mio. Menschen scheitern an fachlichen Texten. Zudem ist für Millionen von Menschen in unserem Land Deutsch die Zweitsprache. 2016 betrug die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund im engeren Sinn in Deutschland 18,6 Mio. (Quelle: Stat. Bundesamt "Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Ergebnisse des Mikrozensus 2016")
Und besonders schwer haben es Menschen, die fast gar nicht lesen können, allein 0,5 Mio. mit Lesestörung.

Welche Hürden und Herausforderungen bringt dieser Alltag mit sich? Was bedeutet funktionaler Analphabetismus, was sind die Ursachen und wie können Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen werden?

In diesem Workshop werden die Herausforderungen im Alltag der Betroffenen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebbar gemacht. Dazu lösen wir exemplarisch Aufgaben aus dem Grundbildungsbereich und diskutieren den Umgang mit gesprochener und geschriebener Sprache im Arbeitsalltag.

Ziel ist es für die Thematik zu sensibilisieren und eigene Strategien im Umgang mi Schriftsprache in der täglichen Arbeit zu entwickeln.

Referentin: Emily Chiara Hall, Bildungsreferentin, Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e.V., Düsseldorf

Termin:
Dienstag, 22. Mai 2018, 17:00 Uhr
(bis ca. 19:00 Uhr)

in der
IHK Nord Westfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster

Vortragsfolien zum Downloaden:

Handreichungen zum Thema

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Zur Auftaktveranstaltung im Regionalkreis möchten wir Sie über ein spannendes und hochaktuelles Thema informieren - die Europäische Datenschutz-Grundverordnung.

Impulsvortrag:
Geheimhaltung, Datenschutz und Informationssicherheit sind ein allgegenwärtiges Pflichtthema für Unternehmen, Behörden und Facheinrichtungen. Mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird am 25. Mai 2018 eine Neuregelung in Kraft treten und das Thema wieder in den Fokus rücken. Unternehmen und Organisationen haben somit kaum noch Zeit, ihre Prozesse den neuen Regelungen im Bereich Datenschutz anzupassen.

Im Rahmen des Vortrags werden ausgehend von den Grundprinzipien des bestehenden Datenschutzes, deren Erweiterung durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung und die zu erwartenden Auswirkungen dargelegt. Die Einordnung in ein bestehendes Managementsystem wird mit dem Ziel verfolgt, den Zuhörer vom Erkennen des Handlungsbedarfs, zur Ableitung von Maßnahmen bis zur angemessenen Umsetzung und Integration der Anforderungen in einem integrierten System mitzunehmen.

Referent: Andreas DauDSS Dau Datenschutz u. Systemberatung, Gronau

Termin:
Dienstag, 13. März 2018, 17:00 Uhr
(bis ca. 19:00 Uhr)

in der
IHK Nord Westfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster

Vortragsfolien zum Downloaden:

 

 

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Interne Audits sind leider oft zu einer ungeliebten Pflichtübung im Unternehmen geworden.

Was ist passiert?

Wenn Organisationen sich erstmals auf eine Zertifizierung vorbereiten, gibt ein internes Audit Sicherheit, dass Normforderungen verstanden und angemessen umgesetzt wurden. Das interne Audit ist in einer solchen Situation also Generalprobe für die erste externe Begutachtung oder Teil der Vorbereitung auf die Umstellung auf ISO 9001:2015.

Behält man diesen Modus und die damit verbundene Zielsetzung jedoch für alle weiteren internen Audits zu lange bei, erhält die Organisation aus den Audits keine neuen Informationen mehr. Es gibt kaum neue Anregungen, keine Impulse, nur marginales Verbesserungspotenzial oder schlimmstenfalls formale Berichte.

Daher ist es notwendig, die Gestaltung der internen Audits nachzudenken und diese auch in der Organisation umzusetzen.

Wir werden Ihnen heute neue Anregungen für Ihr Auditmanagement vorstellen und Ihnen Gelegenheit geben, durch Erfahrungs- Austausch untereinander andere Erfolgsmodelle kennenzulernen.

 Referenten:

Monika Rensing, MBA

Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens und
Inhaberin der more by mr - Consulting (Finanz- und Risikomanagement)
Ahaus

Uwe Thielke
Systemischer Coach und Inhaber Incendio-Institut, Lüdinghausen (strategische Unternehmensentwicklung)
Lüdinghausen

Moderation:

Brigitte Recker
QM-Systemberatung & Personalentwicklung
Münster

Wann:
Donnerstag, 2. November 2017, 17:00 Uhr
(bis ca. 19:00 Uhr)

Veranstaltungsort:

IHK Münster
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster
Sitzungssaal

Zum Downloaden:

Zum Thema:

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Referent: Christian Keller, ck2 Beratung für Wissensmanagement, Bielefeld

Wissen ist die zentrale Ressource des Unternehmens, von deren Güte und Verfügbarkeit sowohl die Effizienz der Arbeitsprozesse als auch der wirtschaftliche Erfolg abhängen. Denn die Qualität der wertschöpfenden Prozesse wird wesentlich dadurch unterstützt, in welchem Umfang Wissen über interne Prozesse und spezifische Erfahrungen vermehrt und zur Verfügung gestellt wird. Eine zentrale Aufgabe für Unternehmen ist die Analyse und Steuerung der eigenen Wissensorganisation. Kritikales Wissen muss bestimmt, vermittelt und aufrechterhalten, erforderliches Wissen erworben werden.

Die Bedeutung von Wissensmanagement wird durch die Revision der ISO 9001 noch einmal besonders hervorgehoben, denn die international anerkannte Qualitätsmanagementnorm definiert erstmals Anforderungen zum systematischen Umgang mit Wissen in Organisationen. Ob zertifiziert oder nicht - die neue ISO kann jedem Unternehmen eine nachhaltige Struktur zur Wissensorganisation an die Hand geben.

Vier Fragen, die wir gemeinsam diskutieren möchten:

  • Welche Anforderungen werden konkret an den Umgang mit Wissen und Kompetenzen gestellt?
  • Wie lassen sich diese Anforderungen erfüllen?
  • Wie können Unternehmen einen Mehrwert aus der Erfüllung der Anforderungen schaffen?
  • Und welche Praxiserfahrungen liegen bereits vor?

Christian Keller wird dazu die konkreten Anforderungen vorstellen und von seinen Umsetzungs-erfahrungen im Mittelstand berichten.

Ziel ist es, Ihnen erste Ideen für die Umsetzung und Anpassung Ihrer eigenen Managementsysteme an die Hand zu geben.

Termin:
Dienstag, 12. September 2017, 17:00 Uhr (bis ca. 19:00 Uhr)

Veranstaltungsort:
IHK Nordwestfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster

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Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Industrie 4.0, Mittelstand 4.0, QS 4.0, Banking 4.0, Logistik 4.0, smart farming … viele Begriffe nehmen irgendwie die Digitalisierung der Ökonomie oder/und die wirtschaftspolitischen Kampagne auf, welche die Kanzlerin auf der Hannover-Messe einst (Wann war das noch mal? So lange ist das schon her?) angestoßen hat.

Wir alle haben Assoziationen zum Thema, einige schon Erfahrungen gesammelt. Viele ahnen, dass sich auch unser eigener Arbeitsplatz verändern wird - aber wird es so sein, wie sich das Privatleben durch die Digitalisierung verändert hat?

Welche Entwicklungen sind schon absehbar, welche plausibel?

Nach einem Input zur Begriffsklärung diskutieren wir diese und natürlich Ihre weiteren Fragen.

Referent: Kai-Uwe Behrends, Leiter Landesgeschäftsstelle Nord der DGQ (Hamburg)
Auditleiter der DQS

Termin: Donnerstag, 11. Mai 2017 ab 17:00 Uhr (bis ca. 19:00 Uhr)

Veranstaltungsort:
IHK Münster
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster
Sitzungssaal

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Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Mit der ISO 9001:2015 wird die Ausrichtung des QM-Systems an den Geschäftsprozessen der Organisation unumgänglich.

Unter anderem werden für jeden definierten Geschäftsprozess die Ermittlung und Verfolgung von Kennzahlen (Leistungsindikatoren), die Festlegung von Verantwortlichkeiten und die Sicherstellung benötigter Ressourcen gefordert.

Dies bedingt einen erweiterten Blick auf den Begriff des Geschäftsprozesses, wie er in der Automobilindustrie bereits seit Jahren mit der Anwendung des sogenannten "Process Turtle", der "Prozessschildkröte" angewandt wird.

Neben der Betrachtung der Thematik "Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe" (auch EVA-Prinzip genannt) werden hier die

-    Fähigkeiten und das Wissen des Personals,
-    benötigten technischen Ausrüstungen und Einrichtungen,
-    eingesetzten Methoden und Verfahren,
-    mit dem Prozess angestrebten Ziele in Form von Kennzahlen / Leistungsindikatoren

analysiert und definiert.

Diese Darstellung ermöglicht einerseits die Erfassung von komplexen Prozessen und die weitere Detaillierung in Unterprozessen, andererseits wird die Grundlage gelegt, Risiken, die mit dem Geschäftsprozess einhergehen, zu erfassen.

Diese Prozessorientierung ist eine echte Chance, die Akzeptanz bei den Beschäftigten zu erreichen, indem deren Tätigkeiten dokumentiert und geregelt werden, und zwar über Abteilungsgrenzen hinaus im Sinne einer optimalen Produkt- und Dienstleistungsqualität.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema können die Teilnehmenden in kleinen Gruppen konkrete Prozesse im "Turtle - Format" erarbeiten und dabei Erfahrungen mit dieser Methode kennenlernen und austauschen.    

Referentin:
Brigitte Recker, QM-Systemberatung Münster, DGQ-Regionalkreisleiterin Münsterland

Termin:
Dienstag, 14. März 2017, 17:00 Uhr (bis ca. 19:00 Uhr)

Veranstaltungsort:
IHK Nordwestfalen
Sitzungssaal
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster

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Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Referentin:
Monika Rensing, MBA, Geschäftsführerin Eing Textilveredlung und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Gescher

Moderation: Brigitte Recker, QM-Systemberatung & Personalentwicklung Münster

Ende der 1990er Jahre wurde in der Betriebswirtschaftslehre die Balance Score Card (BSC) bekannt. Die BSC stellt im Rahmen der Leistungsmessung ein Konzept zur Entwicklung eines unternehmensspezifischen Kennzahlensystems zur Steuerung des gesamten Unternehmens dar. Somit lässt sich u.a. der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens auf spezifische Einflussfaktoren zurückführen. Hierbei besteht die Möglichkeit zur Etablierung der BSC als einen Grundpfeiler eines modernen strategischen (kennzahlenbasierten) Managementsystems.

Die BSC ermöglicht dem Unternehmen eine ganzheitliche Ausrichtung. In diesem Zusammenhang werden Ziele, Messgrößen und strategische Aktionen einer Perspektive zugeordnet. Somit wird gewährleistet, dass eine einseitige Betrachtungsweise (insbesondere im Hinblick auf ausschließlich monetäre Aspekte) bestmöglich unterbunden wird. (vgl. Kaplan/Norton)

Doch betriebswirtschaftlich noch so korrekte Berechnungen und darauf fußende Entscheidungen gehen immer öfter nicht auf - oder sie erzielen nicht die gewünschten Ergebnisse. Darum zieht in kleinen und mittleren Unternehmen gerade eine zusätzliche Qualität ein. In Form der Würdigung weicherer Komponenten. Sie ergänzen den traditionellen Blick auf Zahlen und Fakten.

Wir möchten an diesem Abend den Bereich der Personalkennzahlen und die "weichen Faktoren" aufgreifen und mit Ihnen zusammen diskutieren, wie hier Messgrößen festgelegt werden können und entsprechende Aktionen (Maßnahmen) definiert werden können.

Die Referentin Monika Rensing ist seit 1995 ausgebildete Auditorin und beschäftigt sich mit der "Kunst, Kennzahlen auszuwählen und zu gestalten". Gemeinsam mit Uwe Thielke (INCENDIO - Institut für Systempsychologie) entwickelt sie Kennzahlen insbesondere für die "weichen Faktoren".

Zum Downloaden:

 

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

IKS - Internes Kontrollsystem

Wie kann ein Internes Kontrollsystem
den risikobasierten Ansatz im QM-System unterstützen?

Fehlende Kontrollen, mangelhaftes Risikomanagement, Wirtschaftskriminalität und Korruption werden in der Öffentlichkeit verstärkt diskutiert und scheinen in der Praxis an der Tagesordnung zu sein. Dabei lässt sich die Verpflichtung zur Einrichtung und Dokumentation eines Internen Kontrollsystems (IKS) als Verantwortlichkeit der Unternehmensleitung schon seit langer Zeit aus der deutschen Gesetzgebung herleiten.

Wir möchten den risikobasierten Ansatz und dem Stakeholder Ansatz der ISO 9001:2015 aufgreifen und einen kurzen Einblick in das Interne Kontrollsystem (IKS) geben. Außerdem geben wir einen Ausblick auf die Erweiterung eines IKS hin zu einem gesetzlich geforderten umfassenden Risikomanagementsystem.

Referentin:

Monika Rensing, MBA

Geschäftsführerin der

Eing Textilveredlung und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG , 48712 Gescher

 Monika Rensing ist seit 1995 ausgebildete Auditorin und beschäftigt sich in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Thema Integrierte Managementsysteme. Dabei hat sie sich im Rahmen ihres Studiums zum MBA an der Donau Universität in Krems insbesondere mit dem Thema Internes Kontrollsystem und der Gestaltung eines aktiven Ratingmanagements auseinandergesetzt.

Moderation:

Brigitte Recker
QM-Systemberatung & Personalentwicklung
Münster

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Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Die ersten Zertifikate nach der Revision sind bereits erteilt, andere Unternehmen sind
noch in der Vorbereitung auf ihr Audit.

Wir erläutern heute kurz die wesentlichen Änderungen und Kriterien und bieten Ihnen anschließend Gelegenheit, konkrete Erfahrungen auszutauschen zu den Kernthemen:

  • Prozessmanagement
  • Dokumentierte Informationen
  • Risikobasierter Ansatz / Risiken und Chancen
  • Kontext der Organisation / interessierte Parteien
  • Qualitätsmanagement mit oder ohne QMB

Moderation:
Brigitte Recker 

QM- Systemberatung & Personalentwicklung      
Münster                                                                

Günther Schulz
QM-Beratung, Managementdienstleistungen
Gronau (Westf.)

Einladung zur Exkursion

Qualitätsmanagement im Automotive-Bereich:

Welche besonderenAnforderungen sind zu berücksichtigen?
Welche Regelwerke gelten im Automobilbau?
Was sind Länderzertifikate und Länderaudits?
Wie ist das Qualitätsmanagement bei Volkswagen aufgestellt?
Warum braucht Volkswagen ein Qualitätsmanagement-System und wie ist die praktische Umsetzung?

Programm:

  • Vorstellung Volkswagen Osnabrück GmbH
  • Qualitätsmanagement im Automobilbau
  • Besichtigung Montage Porsche Cayenne

Wir laden Sie herzlich ein, zu dieser Exkursion:

  • 14:45 Uhr Begrüßung
  • 15:30 Uhr Betriebsrundgang
  • ca. 17:30 Uhr Ende

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 begrenzt, deshalb ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Sie erhalten von uns eine Bestätigung mit Angabe zum genauen Treffpunkt.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir Sie, sich nur anzumelden, wenn Sie sicher teilnehmen können. Es ist bedauerlich, wenn andere Interessenten um die Möglichkeit der Teilnahme gebracht werden. Zudem sind die Vorbereitungen für die Gastgeber mit Aufwand verbunden.

Wie Prozesse und Strukturen auch in der IT für Sicherheit sorgen

Mit IT-Administratoren über Geschäftsprozesse zu reden ist ähnlich erquickend wie mit einer Kuh über’s Schlittschuh fahren zu diskutieren - es fehlt einfach eine Gesprächsbasis. Das hat natürlich zur Folge, dass Aktivitäten zur Verbesserung der IT-Sicherheit oftmals ohne Konzept und klaren Bezug zum Bedarf des Unternehmens erfolgen. Hier wird eine neue Firewall angeschafft, dort ein Penetrationstest beauftragt - und am Ende wird übersehen, dass die Datensicherung seit Monaten fehlerhaft läuft.

IT ist komplex, die zahlreichen Bedrohungen machen es nicht einfacher. Und nur durch eine strukturierte Herangehensweise, die an die Geschäftsprozesse des Unternehmens angepasst ist, kann man ein passendes Niveau an IT-Sicherheit gewährleisten.

In diesem Impulsvortrag wird Bernhard Meierrose, selbständiger Berater und Sachverständiger für IT-Sicherheit, anhand eines Praxisbeispiels erläutern:

  • Wie solide IT-Sicherheit auch in kleineren, mittelständischen Unternehmen etabliert wird
  • Wo klassische Organisationsprobleme der IT bestehen
  • Welche Normen und Richtlinien relevant sind
  • Wie Risiken der IT behandelt werden können
  • Mit welchen Tools IT-Sicherheit strukturiert werden kann

In einer Live-Demonstration wird erläutert, wie die Abhängigkeits-Ketten vom Geschäftsprozess bis zur IT-Hardware aufgebaut werden, um die Anforderungen aus Sicht der Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit zu analysieren.

Referent: Bernhard Meierrose
Selbständiger Berater und Sachverständiger für IT-Sicherheit. Seit 20 Jahren ist Herr Meierrose in der IT-Welt aktiv. Aus Positionen als Freelancer, Geschäftsführer eines IT-Systemhauses und IT-Leiter eines internationalen Maschinenbauers haben sich Erfahrungen angesammelt, die er nun als Berater für IT-Sicherheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen anbringen kann.

Neben Beratungen in Projekten führt er Audits auf Basis von IT-Grundschutz, ISO27001 und VdS-3473 durch und bereitet Unternehmen auf entsprechende Zertifizierungen vor.

Veranstaltungsort:
IHK Münster
Sentmaringer Weg 61
48151 Münster
Sitzungssaal

Zum Donwloaden:

 

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Referent: Norbert Klöckner, (Dipl. Betriebsw.),Inh. der "Systemische Personal- und Unternehmensentwicklung" in Mettmann

Integration ungenutzter Mitarbeiterpotentiale in den alltäglichen Arbeitsprozess

Der Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen, wie auch die Umsetzung von
Veränderungsprozessen scheitern bei weitem weniger an mangelnder Kenntnis entsprechender
Modelle, Methoden und Techniken.

Sie scheitern vielmehr daran, dass die ursächlich psychologisch relevanten Wechselwirkungen
aller am System Beteiligten nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt werden - das betrifft
sowohl die Mitarbeiter/Innen, wie auch die Führungskräfte selbst.

In diesem Kontext berichtet der Referent von seinen Erfahrungen während seiner Arbeit in
systemischer Personal- und Organisationsentwicklung. Hierbei geht es einerseits um Symptome,
Ursachen und Wirkungen von ungenutzten Mitarbeiterpotentialen, sowie andererseits um die
Notwendigkeit der Personalentwicklung, deren Möglichkeiten aber auch deren Grenzen.
Kern der Veranstaltung ist somit weniger das Betrachten von theoretischen Idealzielen und
Regelwerken; sondern ein Blick auf Denkweisen, Entscheidungsprozesse, ungelöste Konflikte
und ihre Auswirkungen sowie konkrete Fragestellungen in der Zusammenarbeit im Kontext der
Arbeitseffizienz, -qualität und Veränderungsprozessen.

Der Referent arbeitet seit 20 Jahren selbständig in der Begleitung Veränderungsprozessen, als
(Konflikt-)Moderator, Teamsupervisor, Coach und Seminarleiter in Fragestellungen zu
den Themen: Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit.

 

Teilnehmerunterlagen der Veranstaltung:

 

Referent: Andreas Altena, Altena-TCS GmbHAltena-TCS GmbH, Krefeld

Risiko! Das ist doch dieses Spiel, oder?

Bei "Risiko" geht es darum, Gefahren zu vermeiden und gleichzeitig Chancen zu nutzen. Die bestehenden Risiken zu kennen und sich nicht von ihnen überraschen zu lassen, ist dabei von höchster Priorität. Will man am Ende gewinnen, ist vom Spieler vorausschauendes Planen und strategisches Vorgehen gefordert. Aktion sticht Reaktion. Das entspricht auch dem zukünftigen Ansatz in der ISO 9001:2015 und zielt auf ein verantwortungsvolles, unternehmerisches Vorgehen. Es gilt, vorbeugend zu agieren, statt nur zu reagieren und sich dabei u. a. diese Fragen zu stellen: 

  • Wie vorausschauend gehe ich im unternehmerischen Alltag vor?
  • Plane ich organisatorische und technische Änderungen sorgfältig?
  • Kenne ich die Risiken, die mich betreffen?
  • Bin ich wirklich sicher, dass ich sicher bin?

In diesem Impulsvortrag mit Workshop- Charakter möchte Andreas Altena, Geschäftsführer der Altena-TCS GmbH, mit Ihnen gemeinsam betrachten, mit welcher Methodik es möglich ist, Ihrem Unternehmen einen (echten) Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und somit neben einem Vertrauensvorsprung auch an Attraktivität zu gewinnen. Aus verschiedenen Blickrichtungen werden aktuelle Fragen beantwortet und dabei mit Ihnen gemeinsam in Kleingruppen Methoden wie die FMEA (Fehlermöglichkeits- und -einfluss-Analyse) oder dem Turtle-Modell an Beispielen angewendet.

Danach sollten Sie sich diese Fragen selbst beantworten:

Nutze ich meine Chancen? Beherrsche ich meine Risiken?
Kann ich künftig besser agieren, um weniger reagieren zu müssen?

Haben Sie Ihr Risiko im Blick! Nicht nur im Spiel, sondern auch im unternehmerischen Alltag!

 

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Referenten:
Bastian Neyer, M.Sc., Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Risk and Compliance Research Center
Dr. Stefan Becker, MiBeKo GmbH Wirtschaftsberatung

Unternehmensweites Risikomanagement lässt sich im ersten Schritt mithilfe eines klar definierten Prozesses in Unternehmen etablieren. Dieser Prozess ist in verschiedenen Rahmenwerken und Standards (vor allem ISO 31000) ähnlich umschrieben. Mit der Revision der ISO 9001:2015 findet risikobasiertes Denken explizite Beachtung im Qualitätsmanagement. Auch wenn kein unternehmensweites Risikomanagement gefordert wird, lassen sich verschiedene bekannte Risikomanagementinstrumente zielführend einsetzen. Insbesondere der Dreiklang aus Risikoidentifikation, -bewertung und -steuerung ist hier sehr gut anwendbar.

Die entscheidende Frage ist deshalb, welche Instrumente situationsspezifisch angemessen erscheinen. Diese Frage wird anhand der Risikomanagement-Prozessschritte aufgezeigt und diskutiert. Die Prozessschritte werden dabei zudem anhand eines Praxisbeispiels aus dem Mittelstand erläutert. Darüber hinaus werden Ergebnisse einer Befragung mittelständischer Unternehmen aus der verarbeitenden Industrie erläutert, insbesondere im Hinblick auf die relevanten Risikobereiche, Bemühungen der Risikosteuerung und die Einschätzung von Vor- und Nachteilen des Risikomanagements. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, eigene Erfahrungen und Diskussionspunkte einzubringen.

In Summe gibt die Veranstaltung einen Überblick für KMU, welche Risikomanagementinstrumente zielführend sind und wie diese organisatorisch eingebettet werden können.

Zum Downloaden:

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Gastgeber:
Armacell GmbH

Wir laden Sie herzlich ein:

  • 16:00 Uhr Begrüßung
  • 16:45 Uhr Betriebsrundgang
  • Ca. 18:30 Uhr Ende

Treffpunkt:
Armacell GmbH
Robert-Bosch-Straße 10
48153 Münster
Besucherempfang

 

Referenten: Uwe Rotermund, Geschäftsführer der noventum consulting GmbH, Münster und Andreas Schubert Geschäftsführer des Great Place to Work ® Instituts, Köln

Die meisten Zukunftsforscher sind sich einig. Ein wesentlicher Bestandteil von "New Work" ist eine ausgeprägte Vertrauenskultur, was insbesondere existentiell für wissensbasierte Unternehmen ist. Vertrauen fördert

-       die Kreativität und Leistungsbereitschaft,
-       ist eine Voraussetzung für Gesundheit und Belastbarkeit
-       senkt die Transaktionskosten durch weniger Kontrollbedarf an Prozessschnittstellen
-       erhöht die Prozessgeschwindigkeit
-       und ist schließlich ein wichtiger Schlüssel für Innovationskraft und Wirtschaftlichkeit.

Dies gilt insbesondere für KMUs mit kurzen Entscheidungswegen und überschaubaren regulatorischen Anforderungen.

Und doch, blindes und ungesteuertes Vertrauen birgt die Gefahr der Verzettelung bis hin zu einer gefährlichen "laisser faire" Haltung im Unternehmen. Vertrauen muss gestützt werden durch ein wirkungsvolles Managementsystem, das diese Kultur weiter fördert und unterstützt und sie nicht durch aufwändige Kontrollmaßnahmen torpediert.

Das Münsteraner Unternehmen noventum consulting hat bei der Etablierung einer Vertrauenskultur nach den bewährten Prinzipien des Great Place to Work ® Instituts große Erfolge erzielt und konnte in den Jahren 2010 - 2012 dreimal in Folge den Preis des besten Arbeitgeber Deutschlands in Empfang nehmen. Darauf aufbauend hat das Unternehmen ein Managementsystem auf Basis von EFQM (European Foundation for Quality Management) entwickelt und eingeführt.

Andreas Schubert, Geschäftsführer des Great Place to Work ® Instituts und Uwe Rotemund, Geschäftsführer von noventum consulting, werden den Teilnehmern anschaulich und praxisnah diese Managementsysteme präsentieren. Darüber hinaus werden wir ausreichend Zeit für Diskussionen und interaktive Übungen haben.

Zum Downloaden:

Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.

Referent: Dipl.Soz.Ök. Kai-Uwe Behrends, Leiter Landesgeschäftsstelle Nord der DGQ, Hamburg

Die "Mutter aller Managementsystemnormen" in der Überarbeitung  - wie ist der Stand?

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) arbeitet an der großen Revision von DIN EN ISO 9001. Die Veröffentlichung der neuen Ausgabe ist für Ende 2015 geplant. Eine erste öffentlich zugängliche Version ist als ISO DIS 9001:2014 (Normentwurf/Draft International Standard) verfügbar (www.entwuerfe.din.de).

Es kursieren vielerlei Gerüchte: angeblich entfallen QMB und Handbuch, angeblich wird Wissens- und Risikomanagement gefordert ...

Kai Uwe Behrends, Geschäftsstellenleiter der DGQ Hamburg, wird Einblicke in Zeitplan und Richtung der  Revision geben und über den Stand der Normänderungen berichten.

Im Anschluss des Vortrages findet sich Gelegenheit für Fragen, Gedankenaustausch und Diskussion.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.isorevision.de/

Zum Downloaden:

 

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Die "Mutter aller Managementsystemnormen" in der Überarbeitung  - wie ist der Stand?

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) arbeitet an der großen Revision von DIN EN ISO 9001. Die Veröffentlichung der neuen Ausgabe ist für Ende 2015 geplant. Eine erste öffentlich zugängliche Version ist als ISO DIS 9001:2014 (Normentwurf/Draft International Standard) verfügbar (www.entwuerfe.din.de).

Es kursieren vielerlei Gerüchte: angeblich entfallen QMB und Handbuch, angeblich wird Wissens- und Risikomanagement gefordert ...

Kai Uwe Behrends, Geschäftsstellenleiter der DGQ Hamburg, wird Einblicke in Zeitplan und Richtung der  Revision geben und über den Stand der Normänderungen berichten.

Im Anschluss des Vortrages findet sich Gelegenheit für Fragen, Gedankenaustausch und Diskussion.

Referent: Dipl.Soz.Ök. Kai-Uwe Behrends, Leiter Landesgeschäftsstelle Nord der DGQ, Hamburg

Referent:Frank Graichen, Geschäftsführer DQS Medizinprodukte GmbH

Zielsetzung:
Die Teilnehmer lernen aktuelle Trends und Entwicklungen kennen, wie Auditprogramme entwickelt werden können - Stichwort "risiko-basiertes Auditieren". Die Teilnehmer lernen auch Methoden kennen, die anders als die sogenannten Klassiker ("Begehung",  "Interviews", "Stichprobennahme" und Dokumenteneinsicht) neue Wege in der Auditgestaltung beschreiten und möglichweise zu mehr aktiver Beteiligung aller internen Auditkunden führen. Ebenso werden Ideen und Anregungen gegeben, routinierte (manchmal aber auch eingerostete) Herangehensweisen zu überdenken und frischen Wind in die Auditpraxis zu bekommen - dabei darf auch "Spaß" eine durchaus wichtige Rolle einnehmen.

Themen:

  • Das Risiko-basierte Auditieren
  • Stichprobennahme mal anders  - TOP/FLOP Methoden
  • Rollen/ Szenarien/ Feenfragen
  • Stellvertreteraudits
  • Ein Audit darf auch Spaß machen, warum nicht mal ein Quiz veranstalten?
  • Layered Process Audits & Blitzaudits

Methoden
Impulsvortrag, Austausch, Reflexion in kleinen Gruppen

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Wir laden Sie herzlich ein, zu dieser Exkursion:

  • 16:00 Uhr Begrüßung
  • 16:30 Uhr Betriebsrundgang
  •  ca. 18:00 Uhr Ende

Referentin: Petra Trimmel, Impulse - Coaching, Training, Moderation

Die eigenen Talente und Fähigkeiten erkennen und ausbauen, seine Stärken bewusst im Arbeitsumfeld leben

Zielsetzung
Wer kennt das nicht: es gibt immer (vermeintliche) Schwächen und Themen, an denen man sich selbst oder sein Umfeld weiterentwickeln sollte - und es fällt uns meistens sehr schwer, hier wirklich voran zu kommen. Viel effektiver ist es, sich seiner Talente und Fähigkeiten bewusst zu werden und damit gezielt zu arbeiten. Die Erfolge zeigen sich schneller, sind nachhaltiger und mit hoher Lebensfreude versehen. Sie lernen bei diesem DGQ-Regionalkreis die Vorteile des stärkenorientierten Führungsansatzes kennen und werden neugierig, welche Talentstruktur Sie selbst haben.  

Themen
Talente und Stärken im Fokus - und warum wir häufig bereits in der Schule vergessen, was wir wirklich gut können

  • Jeder Mensch hat eine andere Talente -Struktur - in ihr bewegt er sich wie ein "Fisch im Wasser", ist nicht nur kompetent, sondern auch schnell und mit Freude unterwegs.

  • Der Einsatz eines umfassenden stärkenorientierten Führungsansatzes anhand eines Beispiels aus der Automobilindustrie

  • Mein persönliches Fazit: Defizite oder Talente weiterentwickeln?

  • Was sind meine persönlichen "Alleinstellungsmerkmale" in Bezug auf meine Stärken und Talente?

 

Methoden
Impulsvortrag, Austausch, Reflexion in kleinen Gruppen, Literaturhinweise für den Stärkentest nach Gallup, u. a. "Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt" von O. Clifton

Exkursion zur FA. Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG in Telgte

Wir laden Sie herzlich ein, zu dieser Exkursion:

16:00 Uhr Begrüßung
16:30 Uhr Betriebsrundgang
ca. 18:00 Uhr Ende

Treffpunkt: August-Winkhaus-Str. 31 (Haupteingang)

 

Referentinnen:
Marita Bestvater, Job Coach Münster
Brigitte Backmann , Job Coach Münster

Zielsetzung
Sie möchten den beruflichen stressigen Belastungen besser begegnen? Schneller den Stress abschütteln und wieder mental und emotional fit sein? Wenden Sie leicht erlernbare Techniken aus der Energetischen Arbeit an, bekannt aus der Akupressur oder der Energetischen Psychologie. Sorgen Sie proaktiv für  ausgewogene Anspannungs- und Entspannungszustände. Das hält fit und macht gleichzeitig gute
Laune.

Themen

  • Aktiver Stressabbau in a k u t e n Situationen, dadurch werden Sie wieder schneller handlungsfähig
  • Auflösen von alten unnötigen Stressmustern und Entwicklung von neuen hilfreichen Reaktionsmustern
  • Stärkung der persönlichen Leistungsfähigkeit und Stabilität sowie des Wohlbefindens und der Ausgeglichenheit.
  • Steigerung des Selbstwertgefühls und der Selbstsicherheit.
  • Auflösen von unliebsamen Selbstsabotageprogrammen.
  • Befreiung von mentalen und emotionalen Quälgeistern.

Methoden
Nach kurzer Präsentation und Einführung in die Energetische Psychologie wird in kleinen
Gruppen der Stressabbau geprobt und eingeübt. Mit den passenden Seminarunterlagen kann
selbständig weitergearbeitet werden. Sie erhalten praktische Übungen zur Selbstanwendung
und erhalten konkrete Anleitungen zur Stressreduktion.

Gastgeber und Veranstaltungsort:
TWE Vliesstoffwerke GmbH & Co. KG
Hollefeldstraße 46
48282 Emsdetten

Referentinnen:
Petra Brandes,
Personalentwicklerin, Coach & Ausbilderin Personzentrierte Beratung
Petra Speckmann, Unternehmensberaterin und Business Coach

Was kann Coaching im Unternehmen leisten? Welche Bedingungen sind wichtig, um Coaching
im Unternehmen wirkungsvoll zu implementieren? Und wie können interne und externe
Coaches im Sinne einer Lieferantenbewertung eingeschätzt werden?

Nach einer kurzen Einführung und einem Überblick über Coachingansätzen und deren Möglichkeiten werden die Referentinnen anhand von Fallbeispielen deren Nutzen und Wirkung in Unternehmen veranschaulichen.Dabei soll auch die Arbeitsweise, das Vorgehen und Qualitätskriterien transparent gemacht werden. Mit den Beteiligten werden Erfahrungswerte diskutiert 

Zum Downloaden:

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Dieses Jahr findet die Messe MEiM - Mehr Erfolg im Mittelstand, Westfalens größte Kongressmesse für den Mittelstand, erstmalig in Münster statt.

Im Rahmen des Kongressprogrammes lädt der DGQ-Regionalkreis Münsterland zu einem Workshop ein:

Leitbilder -- mehr als Dokumente guter Absichten?

Referentinnen:
Prof. Dr. Ulrike Röttger
Petra Brandes
beideQ-Loop - Qualität Pesonal Führung

Leitbilder sind wichtig! Ein gutes Leitbild gehört in jedes Unternehmen, denn es gibt Richtung und Orientierung und erleichtert die Führung. Soweit die Theorie. In der Praxis kursieren Leitbilder mit nahezu austauschbaren Inhalten, gespickt mit Leerformeln und vielfach blumigen Beschreibungen mit geringem Realitätsbezug.

  • Wie kann ein Leitbild mehr sein als Futter für die Schublade?
  • Wie gelingt es, dass Leitbilder als tatsächliche Orientierungshilfe im Unternehmen fungieren?
  • Wie können Leitbilder Identifikationsmöglichkeiten für die Beschäftigten bieten?

Mit diesen Fragen werden wir uns im Workshop beschäftigen und Beispiele aus Theorie und Praxis als Anregung nutzen.

Veranstaltungsort:
Factory Hotel
An der Germania Brauerei 5
48159 Münster

Referent: Günter Schulz, QM-Beratung, Gronau

In jedem Unternehmen gibt es Risiken. Wer keine Risiken eingeht, handelt genauso verantwortungslos wie derjenige, der jedes Risiko ignoriert. Deshalb gilt es Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen. Daraus können Entscheidungen abgeleitet werden, um Gefahren abzuwehren und sich im Wettbewerb Vorteile zu verschaffen. Nicht zuletzt fordert der Gesetzgeber von vielen Unternehmen Maßnahmen zum Risikomanagement. Diesen Sachverhalt wird die neue ISO 9001:2015 aufnehmen. Es wird höhere Anforderungen  mit klaren Strukturen an das Prozessmanagement geben, sie wird eine Risikoanalyse für alle Prozesse fordern und Prozessverbesserung als Methode integrieren.

Inhalte der Veranstaltung:

  • Sie lernen das Risikomanagement und eine Methoden kennen.
  • Sie können Risiken für Ihr Unternehmen besser erkennen und deren Wirkung abschätzen.
  • Sie erhalten ein Beispiel für die Entwicklung und Einführung eines systematischen Risikomanagementsystems für Ihr Unternehmen.
  • Sie vertiefen das Thema an eigenen Beispielen.

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Referent:Dipl. Soz.Päd. (FH) Florian Rösch MBA, Geschäftsführer TQU International GmbH

Ein umgesetztes Energiemanagement sorgt für die Verbesserung der energierelevanten Leistungen des Unternehmens und erreicht einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von Kosten. In der Praxis etablieren die Unternehmen oftmals, parallel zu vorhandenen Managementsystemen, ein eigenständiges Energiemanagementsystem. Die parallelen Systeme verursachen für die Aufrechterhaltung - von der Pflege der Dokumentation bis hin zu weiteren Audits und Management Reviews - Aufwand. Der Aufbau eines führenden Managementsystems vermeidet diese Verschwendung von Ressourcen und schafft einen messbaren Mehrwert bei den Geschäftsergebnissen des Unternehmens.

Referent: Dr. Carsten Behrens, Modell Aachen GmbH - Interaktive Managementsysteme, Geschäftsführung

Interaktive QM-Systeme sind dezentral durch die Mitarbeiter gestaltete Managementsysteme, die sich dadurch auszeichnen, dass die Zeitdifferenz zwischen realem Beschluss und Dokumentation im Managementsystem minimal ist. Durch die Wiki-Technologie erhält jeder Mitarbeiter die Möglichkeit auf einfachste Weise die Inhalte des Systems zu verändern und dadurch seine organisatorischen Erfahrungen und Vorschläge einzubringen. Die Freigabe der Inhalte wird mittels Workflows gesteuert. Die Erfahrung des Referenten in über 50 Projekten hat gezeigt, dass mit diesem Ansatz Managementsysteme zum Leben erweckt und ein wertvoller Bestandteil des Alltags aller Mitarbeiter werden. Geeignet ausgestaltet dient ein interaktives Managementsystem somit wirkungsvoll dem Konservieren, Austauschen und Entwickeln organisatorischen Wissens. Im Arbeitsalltag stellt es eine große Entlastung dar, da Best-Practice-Prozesse umgesetzt, Suchzeiten reduziert und Erfahrungen systematisch ausgetauscht werden.

Referentin: Marita Bestvater, Job Coach Münster

Was macht Ihr Unternehmen unverwechselbar? Wo müssen Veränderungen ansetzen, wenn sich Ihre Organisation weiterentwickeln will?

Das "Modell der Logischen Ebenen" bietet Informationen, wo Veränderungsarbeit am besten ansetzen soll. Geht es um die Standortfrage? Wird der Wertewandel ausreichend berücksichtigt? Wird die Unternehmensvision ausreichend transportiert und gelebt? Was denkt der Unternehmer, was denken seine Mitarbeiter über das Unternehmen? Welche Glaubenssätze sind hilfreich und welche eher nicht?

Das "Modeling-Konzept" machte das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) vor 40 Jahren in den USA zunächst im therapeutischen Kontext bekannt. Effiziente Strategien erfolgreicher Menschen wurden entschlüsselt und zugänglich für jedermann.

Schnell übernahmen die Deutschen NLP-Module ins Business. NLP wird heute in der internationalen Unternehmensberatung genauso wie im Businesscoaching professionell eingesetzt.

Über die logischen Veränderungsebenen wird die Unverwechselbarkeit eines Unternehmens deutlich. Genauso deutlich werden Ansätze zur Veränderung.

Marita Bestvater von Job Coach Münster gibt Ihnen praxisnahen Einblick in dieses Modell, bei dem es um das bessere Verständnis von Problemen und Fragen unter ganzheitlicher Betrachtung der Organisation geht.

Referent: Christian Boehnke, ChristianBoehnkeConsulting, Münster

Das Thema "Informationssicherheit" wird in der Arbeitswelt immer bedeutsamer. Wir denken hier zuerst an die Sicherheit von IT-Systemen mit all ihren neuen Herausforderungen. Aber auch die nicht elektronisch verarbeiteten Informationen erfordern adäquate Sicherheitskonzepte.

Die DIN ISO/IEC 27000 ff. Standards bieten einen geeigneten Rahmen, um in der Organisation/im Unternehmen für eine hohe Informationssicherheit zu sorgen. Allerdings erscheint vielen Unternehmen der mit der Normenreihe verbundene Aufwand zu hoch.

Der Vortrag wird daher insbesondere darauf ausgerichtet sein, Hinweise zur geeigneten Unternehmensorganisation und zum Informationsmanagementsystem zu geben, welche die Grundgedanken der DIN/IEC 27000 ff. aufnehmen. Es soll auch verdeutlicht werden, dass hieraus ein erheblicher Nutzen im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit und Marktpositionierung entsteht. An Beispielen wird außerdem aufgezeigt, wie dieses strukturierte Informationsmanagement in geeigneter Weise ggf. auch für eine spätere Zertifizierung umgesetzt werden kann.

Referent: Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter DGQ- Regional

Die Einflussfaktoren auf die Qualität von Produkten und Dienstleistungen sind mannigfaltig und komplex. Sie berühren alle Bereiche und Prozesse der Organisation. Um heute Qualität zu managen bedarf es eines ganzheitlichen Qualitätsmanagementansatzes. Der EFQM Excellence-Ansatz ist der in Europa am weitesten verbreitete (T)QM-Ansatz. Seine Bedeutung zeigt sich auch darin, dass die ISO 9004 sich maßgeblich an ihm orientiert.

Dr. Sommerhoff stellt die theoretischen und praktischen Grundlagen des EFQM-Ansatzes vor und beschreibt seine Methoden und Werkzeuge. Er gibt Hinweise dafür, wie eine Organisation die Ideen und Methoden der EFQM spezifisch einsetzen kann, um ihr Qualitätsmanagement über die klassischen, z.B. an der ISO 9001 orientieren Aspekte hinaus weiter zu entwickeln.

Im Fokus steht dabei die Reifegradentwicklung der Organisation, mit dem Ziel, den Unternehmenserfolgt zu sichern und auszubauen. So geht es letztlich darum, wie Qualitätsmanagement und Qualitätsmanager die Leitung und Mitarbeiter bestmöglich bei der Zielerreichung und dem Auf- und Ausbau unternehmerischen Erfolges unterstützen können. Deshalb schließt der Vortrag auch mit Überlegungen und Hinweisen, wie Qualitätsmanager und Führungskräfte eine EFQM- bzw. Excellence-Inaktive starten und vorantreiben können.

Referent: Frank Graichen, Geschäftsführer DQS Medizinprodukte GmbH & Mitglied der Geschäftsleitung DQS Holding GmbH

Mit viel Spannung wurde auf die solange verzögerte Überarbeitung dieses Leitfadens gewartet. Seit Dezember 2011 ist das Dokument nun veröffentlicht und löst viel Diskussion aus. Auch wenn die Änderungen in ihrem gesamten Umfang überschaubar bleiben, werden neue Wege beschritten, insbesondere im Zusammenhang mit der Planung von Auditprogrammen. Als Stichworte seien an dieser Stelle das "risikobasierte Auditieren" und "remote Auditverfahren" genannt. Doch auch neu eingeführte Auditprinzipien und das Bewerten und Verbessern von Auditprogrammen können Herausforderungen für Unternehmen darstellen.

  • Was heißt das aber jetzt für die Praxis in der internen Auditplanung, -umsetzung und -nachbereitung?
  • Wie wird die Auslegung durch Zertifizierungsstellen sein?
  • Welche Chancen und Risiken können für Unternehmen mit der Umsetzung verbunden sein?

Nicht uninteressant sind in diesem Kontext auch die Wechselbeziehungen dieses Leitfadens zur
ISO 17021 (der Leitnorm für akkreditierte Zertifizierungsstellen) sowie die modifizierten Regelungen zur Kompetenzermittlung und -bewertung von Auditoren.

Referentin: Prof. Dr. Ulrike Röttger, Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Kommunikationsberatung mit System

 Leitbilder sind wichtig! Ein gutes Leitbild gehört in jedes Unternehmen, denn es gibt Richtung und Orientierung und erleichtert die Führung. Soweit die Theorie. In der Praxis kursieren Leitbilder mit nahezu austauschbaren Inhalten, gespickt mit unverständlichen Leerformeln und vielfach blumigen, positiv überhöhten Beschreibungen mit geringem Realitätsbezug.

  • Wie kann ein Leitbild mehr sein als Futter für die Schublade?
  • Wie gelingt es, dass Leitbilder als tatsächliche Orientierungshilfe im Unternehmen fungieren?
  • Wie können Leitbilder Identifikationsmöglichkeiten für die Beschäftigten bieten?

Mit diesen Fragen werden wir uns in der Veranstaltung beschäftigen und Beispiele aus Theorie und Praxis als Anregung nutzen.

Wir laden Sie herzlich ein, zu dieser Exkursion:

  • 15:30 Uhr Ankunft bei Brillux, Begrüßung
  • 16:00 Uhr Betriebsrundgang
  • 18:00 Uhr Ende

Treffpunkt:
Brillux
Weseler Straße 401
48163 Münster

Referent:
Andreas Rauchfuß, Move Organisationsberatung, Münster

Life Kinetik Trainer und Organisationsberater Andreas Rauchfuß stellt Ihnen diese Trainingsmaßnahme
vor, mit der neue Verknüpfungen zwischen den einzelnen Gehirnzellen geschaffen werden, um so die
ungeheueren Reserven, die jedes Gehirn in sich birgt, zu mobilisieren. Mit Life Kinetik verbessern sich
Anwender unter anderem in folgenden Bereichen:

- Stressresistenz
- Aufnahmefähigkeit
- Multitaskingfähigkeit
- Konzentrationsfähigkeit
- Kreativität
- Steigerung der Produktivität
- geringere Fehlerquote

Das Training wirkt, macht Spaß und ist eine wundervolle teambildende Maßnahme mit positiven
Auswirkungen auf das Betriebsklima.

Referent: Andreas Höft, DQS GmbH, Produktmanager Weiterbildung, Leiter Fachkundige Stelle AZWV

Im Dezember 2010 wurde das neue Managementsystem speziell für Einrichtungen der Aus- und
Weiterbildung als DIN ISO 29990 verabschiedet.

Es ist ein Qualitätsmanagementsystem und zugleich ein Servicestandard, der den Lernprozess in den Mittelpunkt stellt. Bildungsanbieter stehen in einem scharfen Wettbewerb. Das gilt längst nicht mehr nur für privatwirtschaftliche Unternehmen - auch Einrichtungen im öffentlichen Sektor müssen sich dem Vergleich stellen. Mit ihrem Fokus auf den Lernbedarf einer Zielgruppe, dem Erarbeiten geeigneter Angebote und der Evaluation von Lernergebnissen ist mit der ISO 29990 ein richtungweisendes Modell entstanden, das den Nachweis von Kompetenz und Qualität erlaubt.
Aber auch als Führungs- und Managementinstrument trägt die Norm mit ihren Forderungen nach der
Wirtschaftlichkeit einer Organisation Wertvolles bei - die Stichworte hier lauten Ressourcen-,
Finanz- und Risikomanagement.


Der Standard richtet sich an alle Arten von Bildungsträgern vom Einzeltrainer bis zur Universität. Er
ist vorrangig für die betriebliche Ausbildung und jede Form der Weiterbildung geschrieben, lässt sich
jedoch auch umfassender von Schulen, Oberstufenzentren und Hochschulen anwenden.
In dieser Veranstaltung informieren wir Sie über die neue "Bildungsnorm" und beantworten Ihnen diese und andere Fragen:

"Können Bildungsanbieter auf ISO 9001 verzichten, wenn sie ISO 29990 einführen?"
"Wann wird die Zertifizierung nach PAS 1037 ungültig"?"
"Ersetzt ISO 29990 die Zulassung nach AZWV?"
"Ab wann ist eine Zertifizierung nach DIN ISO 29990 möglich?"

Exkursion: OKE GROUP GmbH in Hörstel

Die OKE GROUP GmbH gehört mit ihren Tochtergesellschaften zu den weltweit führenden
Anbietern von Kunststoffkomponenten für die Automobil- und Möbelindustrie sowie für zahlreiche
weitere Branchen.

Das Konzept OKE Plus steht für eine mitarbeiter- und familienfreundliche Unternehmenspolitik mit
vielen Zusatzleistungen. Eine Kindertagesstätte, ein Restaurant, eine FitnessWerkstatt und ein
eigener Fortbildungsbereich, das LernWerk, halten Familie und Beruf sowie Körper und Geist im
Einklang. Für dieses Engagement erhält OKE im Mai 2011das Qualitätssiegel des Netzwerks
"Familie - Arbeit - Mittelstand im Münsterland" für Familienfreundlichkeit als Instrument der
Personalpolitik.

Gastgeber:
OKE GROUP GmbH
(Treffpunkt am Haupteingang)
Nobelstr. 7
 48477 Hörstel

Patientensicherheit und CIRS (Critical Incident Reporting System)
Referent: Prof. Dr. phil. Marcellus Bonato, Fachbereich Pflege und Gesundheit Fachhochschule Münster
Im Rahmen des Qualitätsmanagements kommt dem Umgang mit Fehlern zur Erhöhung der Patientensicherheit eine besondere Bedeutung zu. Einrichtungen des Gesundheitswesens (Kliniken, Altenheime etc.) beginnen seit einigen Jahren, ein CIRS (Critical Incident Reporting System) in diesem Zusammenhang zu nutzen. In Evaluationen zum CIRS wird häufig die mangelnde Akzeptanz berichtet. Mit einem Impulsvortrag wird in das Thema eingeführt.

In dem anschließenden Workshop geht es darum, aus Sicht der Organisationsentwicklung die förderlichen und hinderlichen Bedingungen zur Nutzung derartiger Instrumente zusammen zu tragen und daraus Empfehlungen zur Implementierung abzuleiten. Besonders hilfreich wird der Erfahrungsaustausch unterschiedlicher Branchen sein.

 

Organisation Brigitte Recker

Exkursion mit folgenden Themen:
- Struktur und Organisation der BASF Coatings GmbH
- Qualitätsmanagement in der BASF Coatings GmbH
- Werksbesichtigung im Bereich der Produktion

Beginn: 16:00 Uhr
bitte bis spätestens 15:45 Uhr eintreffen! - Treffpunkt: Tor 1 Besucheranmeldung
Ende:
ca. 18:00 Uhr

Gastgeber:
BASF Coatings GmbH
Glasuritstraße 1
48165 Münster

Moderatorinnen: Heike Eversmeyer Brigitte Recker


"Unter dem Begriff Projektmanagement versteht man allgemeingültig das Planen, Steuern und Kontrollieren von Projekten"
.... so steht es im Lexikon Wikipedia. Wie sieht es jedoch in der Praxis aus?

Der Begriff "Projekt" ist in aller Munde, Vieles wird so bezeichnet. Ob es sich dabei wirklich um "Projekte" und "Projektmanagement" handelt, ist fraglich.

Wir klären in dieser Veranstaltung Grundlagen und Begriffe, und die TeilnehmerInnen haben Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.