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Stärkere Berücksichtigung des Klimawandels: ISO erarbeitet „Amendments“ zu Managementsystemnormen

Der Klimawandel soll stärker in den internationalen Managementsystemnormen berücksichtigt werden. Als Konsequenz aus der „London Declaration“ hat die Internationale Organisation für Normung (ISO) sowohl die „Harmonized Structure (HS)“ als auch die darauf basierenden Managementsystemnormen wie ISO 9001, ISO 14001 und Co. kürzlich um sogenannte „Amendments“ ergänzt. Diese konkretisieren Anforderungen an Organisationen, die Auswirkungen von Klimawandel im Rahmen des Managementsystems zu berücksichtigen.

Klimawandel im Kontext der Organisation

Die sogenannten „Climate Action Changes“ finden sich in Kapitel vier der HS. Dort heißt es zum einen: Organisationen sollen in Zukunft festlegen, inwiefern der Klimawandel für sie ein relevanter Faktor ist („The organization shall determine whether climate change is a relevant issue“, 4.1). Diese Frage ergänzt damit künftig die Analyse des Unternehmenskontexts. Konkret bedeutet das: Wenn eine Organisation den Klimawandel als für sie relevant betrachtet, muss sie diesen Einfluss künftig explizit in ihr Managementsystem aufnehmen. Zum anderen sollen Organisationen von nun an die Anforderungen interessierter Parteien im Hinblick auf den Klimawandel berücksichtigen („Relevant interested parties can have requirements related to climate change“, 4.2). Die Änderungen sind auch im Rahmen von Zertifizierungen zu berücksichtigen.

Im Hinblick auf die Umsetzung in der Praxis ist von entscheidender Bedeutung, dass das Thema Klimawandel und dessen Berücksichtigung von unterschiedlicher Relevanz für die verschiedenen Managementsystemnormen ist. Umgekehrt gilt auch mit Blick auf die Vielfalt an Organisationen, dass diese in unterschiedlichem Grad vom Klimawandel betroffen sind beziehungsweise einen unterschiedlich starken Einfluss darauf haben – abhängig unter anderem von Branche, Organisationsgröße und geografischer Lage.

Betroffene Normen

Von der Erweiterung betroffen sind alle maßgeblichen Managementsystemnormen, die auf der Struktur der HS aufbauen. Das Amendment zu ISO 9001 „Quality management systems — Requirements — AMENDMENT 1: Climate action changes“ wurde bereits veröffentlicht und ist hier kostenlos verfügbar. Die Umsetzung in die deutsche Version ist beim Deutschen Institut für Normung (DIN) in Arbeit.

Das Amendment für die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 befindet sich derzeit in der Kommentierungsphase und ist in Kürze zu erwarten. Amendments zu weiteren Managementsystemnormen – darunter ISO 45001, ISO 50001, ISO 22000, ISO/IEC 20000, ISO 22301, ISO/IEC 27001, ISO 28000, und ISO 37001 – werden folgen.

„Die Ergänzung der HS sowie in der Umsetzung der ISO 9001 etc. um diese klimarelevanten Aspekte wurde in den beteiligten Normungsgremien kontrovers diskutiert“, kommentiert Thomas Votsmeier, Leitung Normung bei der DGQ und Vertreter in verschiedenen DIN- und ISO-Gremien.  „Während das Ziel, nachhaltigkeits- und damit auch klimarelevante Aspekte systematisch zu berücksichtigen und in ISO- und IEC-Normen zu verankern, unstrittig ist, wurde die Form der Umsetzung in die Managementsystemnormen nicht durchgängig als sinnvoll angesehen.“ Die generischen Anforderungen an die Berücksichtigung aller relevanten Aspekte bei der Analyse von Organisationskontext und Erwartungen der interessierten Parteien beinhalteten auch bisher schon nachhaltigkeits- und klimarelevante Aspekte und hoben durch das Amendment diesen einen Aspekt des Klimaschutzes exklusiv hervor. „Nichtsdestoweniger sind ab sofort alle Organisationen mit entsprechenden Managementsystemen gefordert, die entsprechenden Aspekte zu ermitteln und das Ergebnis der Relevanzbewertung nachweisen zu können.“

Hintergrund: Die London Declaration

Infolge der „London Declaration“ 2021 hatte das Technical Management Board (TMB) der ISO beschlossen, alle Normen daraufhin zu prüfen, inwieweit diese um mit Blick auf den Klimawandel relevante Aspekte ergänzt werden können. Im Rahmen der von zahlreichen Ländern unterzeichneten Erklärung hatte sich ISO dazu verpflichtet, den Kampf gegen den Klimawandel über das Instrument der Standardisierung voranzutreiben. Ziel ist das Einhalten der Nachhaltigkeitsagenda bis 2050.

Gemeinsames Kommuniqué von ISO und IAF

Zur Umsetzung der Änderungen in die Praxis der Managementsystemzertifizierung haben ISO und IAF gemeinsam ein Kommuniqué herausgegeben, das hier veröffentlicht ist. Darin stellen die Verfasser klar, dass es sich nicht um neue Anforderungen handelt, sondern um ergänzende, konkretisierende Aussagen.

Kontakt:

Thomas Votsmeier
Leitung Normung bei der DGQ
thomas.votsmeier@dgq.de

DGQ wird Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit 2024 weiter ausbauen

Nachhaltigkeit stellt eine zentrale Herausforderung für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft dar – Tendenz steigend. Die DGQ beschäftigt sich seit Längerem intensiv mit diesem Thema und hat durch die Gründung des Fachkreises Nachhaltigkeit Anfang 2023 einen weiteren Impuls gesetzt. Diesen Schwung nimmt die DGQ mit ins neue Jahr und wird sich noch stärker in diesem Bereich engagieren.

Plattform für Austausch und Wissenstransfer

Eine zentraler Aspekt ist dabei die Rolle der DGQ als Vernetzungsplattform für Q-Begeisterte aus verschiedensten Branchen und Bereichen. Eines der wichtigsten Themen ist derzeit die Frage nach der Implementierung von Nachhaltigkeits-Strategien in die Unternehmenssteuerung. Gerade hier wird die Bedeutung eines integrierten Managementsystems sowie eines konsequenten Prozessmanagements offensichtlich, um die eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen auf der operativen Ebene zu verankern.

Ausbau Lehrgangs- und Veranstaltungsportfolio

Neben den inhaltlichen Aktivitäten bietet die DGQ seit einigen Jahren verschiedene Lehrgangsformate zum Thema Nachhaltigkeit an, beispielsweise eine viertägige Ausbildung zum „Nachhaltigkeitsmanager“. In den letzten Monaten hat die DGQ ihr Portfolio hier weiter aufgestockt. So gibt es für einen ersten Einblick in das Thema Nachhaltigkeit zwei eintägige Grundlagen-Seminare. Darüber hinaus hat die DGQ ein stetig wachsendes Angebot an Weiterbildungen, das bereits jetzt aktuelle Nachhaltigkeits-Thematiken umfasst:

  • Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)
  • Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
  • Kreislaufwirtschaft beziehungsweise Circular Economy

Außerdem werden ein Blended Learning zum Thema ESRS/CSRD sowie ein Lehrgang zum Klimaschutzmanager in Kürze verfügbar sein.

Alle Weiterbildungen der DGQ zu Nachhaltigkeit auf einen Blick >>>>

Flankierend hierzu bietet die DGQ regelmäßig offene Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Fragestellungen rund um Nachhaltigkeit an. Auch für 2024 konnten die DGQ hierfür bereits wieder einige Referenten und Themen gewinnen. So findet beispielsweise am 15. Januar 2024 eine Online-Veranstaltung mit Schwerpunkt auf der Berechnung des CO2-Fußabdrucks statt und am 21. Februar 2024 kommt der DGQ-Erfahrungsaustausch Nachhaltigkeit unter dem Thema „Umweltkommunikation mit Circle Facilitation“ zusammen. Alle Infos zu den kommenden Veranstaltungen für das Jahr 2024 finden sich zudem im Veranstaltungskalender auf der DGQ-Homepage.

Ganz aktuell hat die DGQ auf ihrer Webseite ein Profil für das Berufsbild des Nachhaltigkeitsmanagers veröffentlicht. Interessierte können sich hier umfassend über Aufgaben, Gehalt oder Karrierewege eines Nachhaltigkeitsmanagers sowie das breite Angebot der DGQ zu diesem Thema informieren.

Qualität und Nachhaltigkeit – Perspektiven für die Zukunft

Der Nachhaltigkeits-Fahrplan ist damit für 2024 bereits gut gefüllt. Doch neben dem Angebot an Veranstaltungen und Weiterbildungsmöglichkeiten wird sich die DGQ in 2024 intensiv der Frage nach den Anknüpfungspunkten von Qualität und Qualitätsmanagement an das Thema Nachhaltigkeit widmen: Wo können Qualitätsmanager im Unternehmen einen Beitrag zu Nachhaltigkeitsthemen und deren Operationalisierung leisten? Wie kann ein systematisches Management von Nachhaltigkeit in Unternehmen im Kontext eines integrierten oder gar generischen Managementsystems gelingen?

Gemeinsam mit ihrem Expertennetzwerk arbeitet die DGQ auch 2024 intensiv an diesen Fragestellungen. Die hierzu entwickelten Antworten sollen einen wichtigen Beitrag für die wirksame Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Organisationen liefern.

Neue ISO-Norm 53001 für das Management von UN-Nachhaltigkeitszielen

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) setzt die Realisierung der sogenannten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in einen Managementsystemstandard um: Die ISO 53001 – „Management Systems for UN Sustainable Development Goals – Requirements“ wird von dem dafür eingerichteten ISO-Projektkomittee erarbeitet und soll bis Herbst 2025 veröffentlicht werden.

Als erster Schritt wird ein Managementsystemleitfaden (ISO/PAS 53002 Guidelines for contributing to the UN Sustainable Development) erarbeitet, um anschließend die Managementsystemnorm auf Basis der ISO harmonized structure als ISO 53001 zu entwickeln. Der Zeitplan dazu ist sehr ambitioniert.

Neben der Nachhaltigkeitsberichterstattung werden Organisationen die Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele damit perspektivisch nach Verabschiedung der Normen und Vorhandensein eines entsprechenden Zertifizierungsangebots über eine entsprechende Zertifizierung nachweisen können.

Ziele im Kontext der Organisation realisieren

Mit der internationalen Norm will die ISO ein global anwendbares Instrument schaffen, mithilfe dessen Organisationen ausgewählte UN-Ziele („Sustainable Development Goals“, SDGs) umsetzen können. Im Fokus stehen sollen dabei laut ISO explizit solche UN-Ziele, die relevant für den jeweiligen Kontext der Organisationen sind, und nicht grundsätzlich alle 17 Nachhaltigkeitsziele.

Zwar enthalten die bestehenden ISO-Managementsystemnormen bereits verschiedene Hinweise und Anforderungen zu Nachhaltigkeitsaspekten, darunter etwa Umwelt-, Gesundheits- und Energieaspekte. Mit der ISO 53001 werden diese nun durch einen umfassenden Standard ergänzt, der sämtliche im Nachhaltigkeitszusammenhang relevanten Faktoren abdecken soll.

Scope der Norm

Die ISO 53001 soll zur Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung die Anforderungen an ein „Sustainable-Development-Goals-Managementsystem“ spezifizieren. Dies kommt zum Tragen, wenn eine Organisation ihre Aktivitäten hinsichtlich der Umsetzung der SDGs belegen und erweitern möchte. Zudem empfiehlt sich ein solches SDG-Managementsystem für Organisationen, die ihre entsprechenden Tätigkeiten auf systematische Art und Weise managen möchten.

Im Ergebnis soll das SDG-Managementsystem dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsperformance von Organisationen zu erweitern, Compliance-Verpflichtungen zu erfüllen, ausgewählte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen sowie das Vertrauen von Stakeholdern in die Zukunftsfähigkeit der Organisation zu gewinnen und zu halten. Nicht zuletzt steht so auch der wirtschaftliche Erfolg der Organisation im Fokus der Norm.

Engagement der DGQ und nächste Schritte

„Bereits im Vorfeld der Entscheidung über die Erstellung einer entsprechenden Norm gab und gibt es kontroverse Diskussionen über Scope, Notwendigkeit und Umsetzbarkeit einer solchen Managementsystemnorm“, erläutert Thomas Votsmeier, Leiter Normung bei der DGQ. „Der integrative Ansatz, bei allen relevanten Organisationsentscheidungen einschließlich Investitionsentscheidungen umfassend die UN-Nachhaltigkeitsziele zu berücksichtigen, ist sehr anspruchsvoll und letztlich ist fraglich, wie viele Organisationen einen solchen Ansatz anwenden werden.“

Im Frühjahr 2023 wurde die Einrichtung des Projektkomitees ISO PC 304 beschlossen und die Arbeiten aufgenommen. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt die ISO 53001 als Working Draft zur internen Abstimmung vor. Auf deutscher Ebene betreut der DIN-Normungsausschuss „Gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement“ die Ausarbeitung. Die DGQ war im Vorfeld der Diskussionen um die Entscheidung über die Notwendigkeit und den Scope der Norm beteiligt und begleitet die Entwicklung durch Mitwirkung einer Expertin in dem deutschen Spiegelgremium DIN NA 175-00-03 AA.

Doppelte Wesentlichkeitsanalyse in der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Corporate Social Responsibility, CSR Strategy

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verlangt künftig eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse bei der Bewertung der Themen, die die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) vorgeben. Im Interview mit Franziska Patzwald, Produktmanagerin der DGQ-Weiterbildung, berichten Tobias Kirchhoff und Ann-Katrin Bimber von der DFGE – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie über die Bedeutung und Umsetzung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse.

Was ist eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse?

Ann-Katrin Bimber: Die Wesentlichkeitsanalyse dient dazu, die für ein Unternehmen und seine Anspruchsgruppen bedeutenden Nachhaltigkeitsthemen zu ermitteln. Ein Unternehmen soll sich beim Nachhaltigkeitsmanagement zunächst auf die Themen konzentrieren, die als wesentlich betrachtet werden. Bei der Frage, was ‚wesentlich‘ oder ‚material‘ bedeutet, müssen im Sinne der doppelten Wesentlichkeit zwei Perspektiven berücksichtigt werden. Man unterscheidet zwischen der Inside-Out Perspektive, auch Impact Materiality genannt, und der Outside-In Perspektive, auch finanzielle Wesentlichkeit genannt. Diese Blickwinkel bilden die Basis für die Ableitung der strategisch relevanten Nachhaltigkeitsthemen und der Berichtspflichten.

Die Outside-In-Perspektive betrachtet externe Einwirkungen von Nachhaltigkeitsthemen auf das Unternehmen und dessen Geschäftsmodell, die Strategie und den Umsatz. Externe Entwicklungen sind beispielsweise Anpassungskosten an den Klimawandel oder eine strengere Regulatorik. Bei der Inside-Out Perspektive müssen Unternehmen ihre tatsächlichen und potenziellen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf Nachhaltigkeitsthemen darlegen. Relevante Themen können hier der Einfluss des Unternehmens auf Umweltverschmutzung und Biodiversität genauso sein wie die Frage, inwiefern die Strategie Korruption verhindert und entgegenwirkt.

Warum ist das im Nachhaltigkeitskontext gerade so relevant?

Tobias Kirchhoff: Viele Unternehmen werden in den nächsten Jahren durch die Regelungen der Corporate Sustainability Reporting Directive sowie der European Sustainability Reporting Standards als Berichtsstandard dazu verpflichtet über ihre Nachhaltigkeitsperformance zu berichten. Die CSRD liefert dabei die Vorgaben, die European Sustainability Reporting Standards definieren die Inhalte. Die doppelte Wesentlichkeit ist eine zentrale Perspektive in der Corporate Sustainability Reporting Directive.

Unter der Non-Financial Reporting Directive (NFRD), der aktuell noch geltenden Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, ist ein Thema erst dann als wesentlich anzusehen, wenn es in beiden Dimensionen der Nachhaltigkeit wesentliche Auswirkungen verursacht. Um berichtspflichtig zu werden reicht hingegen künftig aus, wenn ein Thema in einer der beiden Dimensionen wesentliche Auswirkungen verursacht. Durch diese Änderung werden zukünftig mehr Themen als materiell eingestuft. Die Anzahl der berichtspflichtigen Inhalte und damit der Berichtsaufwand werden dadurch maßgeblich ausgeweitet.

Wie unterscheidet sich das zu den Anforderungen der Global Reporting Initiative?

Ann-Katrin Bimber: Die CSRD setzt auf bereits bestehende etablierte Berichtsstandards auf. Die Global Reporting Initiative (GRI) wird als Partner genannt, der sich in engem Austausch mit der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) befindet, die für die Entwicklung der Standards zur CSRD verantwortlich ist. GRI hat einen exklusiven Fokus auf die Impact-Materialität, also auf potenzielle und faktische, positive wie negative Auswirkungen, die durch Geschäftstätigkeiten des Unternehmens direkt oder indirekt entstehen. Die ESRS mit der doppelten Wesentlichkeit rücken zusätzlich die finanziellen Risiken und Chancen stärker in den Fokus.

Aufgrund der großen Überschneidungen zwischen den GRI-Indikatoren und den ESRS-Datenpunkten und den Parallelen bei den Grundprinzipien der Wesentlichkeit, sind Unternehmen, die heute bereits nach GRI berichten, gut für die ESRS aufgestellt. Um Unternehmen bei der Vorbereitung auf die ESRS zu unterstützen, bietet die DFGE in Zusammenarbeit mit der DQS GmbH Schulungen zum Thema GRI an.

Was sind die ersten Schritte bei der Umsetzung einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse?

Ann-Katrin Bimber: Bei der Durchführung einer Wesentlichkeitsanalyse ist eine gute Vorbereitung wichtig, die für die notwendige Transparenz über den Gesamtprozess sorgt. Es müssen die zur Umsetzung erforderlichen Ressourcen bereitgestellt werden und die notwendige Rückendeckung durch die Unternehmensleitung gegeben sein.

Zu Beginn der Analyse müssen Unternehmen sich die Frage stellen, welche Nachhaltigkeitsaspekte potenziell wesentlich sein können, also welche Themen innerhalb der Wesentlichkeitsanalyse bewertet werden sollen. Hierfür orientieren wir uns an den ESRS. Diese bieten für die Erstellung der Liste mit potenziell wesentlichen Themen einen guten Ausgangspunkt. Zusätzlich können Nachhaltigkeitsratings, international anerkannte Reportingstandards und Sektorprofile genutzt werden. Wichtig hierbei ist, dass die Liste der Themen in einer Wesentlichkeitsanalyse stets vollständig und überschneidungsfrei ist.

Berufsbild Nachhaltigkeitsmanager

Die Themen Nachhaltigkeit und Klima­schutz gehören zu den Mega­trends unserer Zeit. Für Unter­nehmen wird es somit immer wichtiger, CSR-Maßnahmen um­zu­setzen und ihrer gesell­schaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Mit dem größeren Fokus auf Nachhaltigkeit haben sich in den letzten Jahren eine Vielzahl an grünen Jobs entwickelt, wie beispielsweise der Job als Nachhaltigkeitsmanager.
Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie in unserem Berufsbild zum Nachhaltigkeitsmanager:

  • Welche Aufgaben betreuen Nachhaltigkeitsmanager?
  • Wie werde ich Nach­haltigkeits­beauf­tragter?
  • Welche Weiter­bildungs­möglich­keiten gibt es?
  • Was verdient ein Nach­haltigkeits­manager?
  • Welche Jobs gibt es im Nach­haltigkeits­manage­ment?

Zum Berufsbild Nachhhaltigkeitsmanager »

Wie können Stakeholder bei der Materialitätsanalyse miteinbezogen werden?

Tobias Kirchhoff: Wir durchlaufen mit unseren Kunden mehrere Schritte, um die Wesentlichkeit der Themen zu beurteilen und Stakeholder miteinzubeziehen. Hierzu gehören unter anderem eine Sektorenanalyse, eine Medienanalyse und ein Kunden- und Wettbewerberbenchmark. Zur Beurteilung der Financial Materiality involvieren wir außerdem das Risikomanagement des Unternehmens und führen Gespräche mit internen Expert:innen.

Eine Wesentlichkeitsanalyse sollte immer die Stakeholder eines Unternehmens miteinbeziehen. Hierfür nutzen wir eine Online-Umfrage, die von einer Vielzahl von Stakeholdern statistisch fundierte Aussagen darüber liefert, welche Themen von welchen Gruppen besonders favorisiert werden. Quantitative Modelle ergänzen die Befragung um eine wissenschaftliche Faktenbasis und erlauben eine meinungsunabhängige und zukunftsgerichtete Beurteilung der Wesentlichkeit.

Was sind die größten Herausforderungen bei ihren Kunden?

Ann-Katrin Bimber: Die Durchführung einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse ist aufwendig. Oftmals wird die Komplexität unterschätzt, wodurch zu wenig Zeit und Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Herausfordernd kann auch die Festlegung der Interessensgruppen sein, die in die Analyse einbezogen werden sollen. Insbesondere bei der Beurteilung der Financial Materiality müssen die Stakeholder die Fähigkeit haben, ihre Meinung als Privatperson nicht mit der Unternehmenssicht zu verwechseln. Hier kann es hilfreich sein, Stakeholder zu befragen, die sich bereits mit den finanziellen Implikationen von Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen beschäftigt haben.

Eine weitere Herausforderung ist die Betrachtung der Wesentlichkeit der Themen über die gesamte Wertschöpfungskette. Auswirkungen können beispielsweise durch eine Geschäftsbeziehung in der Lieferkette oder in der Nutzungsphase eines Produktes auftreten. Um fundierte Ergebnisse durch die Wesentlichkeitsanalyse zu erhalten, müssen all diese Auswirkungen betrachtet werden.

Die Umsetzung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse ist ein Aspekt, der nicht trivial ist, aber wichtige Einsichten liefern kann, die zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie beitragen können und den Auftakt für einen langfristigen Stakeholderdialog bilden, der das Ziel hat, zukünftige Herausforderungen zu erkennen und gemeinsam zu meistern.

 

Über die Interviewpartner:

Tobias Kirchhoff leitet das Reporting Team der DFGE und unterstützt Kunden dabei, ihre Reporting-Anforderungen zu meistern.

Ann-Katrin Bimber ist Senior Project Specialist Corporate and Supply Chain Sustainability bei der DFGE und arbeitet schwerpunktmäßig an den Themen GRI, CSRD, CSR-Ratings und TCFD.

Über das DFGE – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie:

Gegründet im Jahre 1999 als Spin-Off der Technischen Universität München, bietet die DFGE – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie Beratungsleistungen im Bereich Nachhaltigkeit an. Unser Angebot „Sustainability Intelligence“ beinhaltet Berechnungs-Management, Reporting Lösungen sowie Strategie-Entwicklung und zielt darauf ab, den Aufwand für die Teilnahme an mehreren Nachhaltigkeits-/CSR-Standards und Rankings wie CDP (Carbon Disclosure Project), UNGC (United Nations Global Compact), DJSI (Dow Jones Sustainability Index), EcoVadis oder GRI (Global Reporting Initiative) zu bündeln und übergreifende Strategien wie eine Nachhaltigkeitsstrategie gemäß den SDGs zu entwickeln. Ferner betreut die DFGE ihre Kunden als einziger Partner des CDP (Carbon Disclosure Project) für SBTs (Science-based Targets) ganzheitlich beim Thema Klimastrategie und hilft ihnen auf Produktebene oder unternehmensweit klimaneutral zu wirtschaften. Für die KI-gestützte Zukunft des CSR-Managements setzt die DFGE auf den Big Data Ansatz und Machine Learning. Zu den Kunden zählen internationale Unternehmen (DAX und Fortune 500), aber auch mittelständische Betriebe und öffentliche Einrichtungen.

Zur Website: www.dfge.de

Die Sustainability Heroes Awards 2021: Sechs Unternehmen für ihre Vorreiterrolle in Nachhaltigkeit ausgezeichnet

 

Um aktives Engagement in der Wirtschaft weiter anzuspornen, werden von der DQS und DGQ jährlich die Sustainability Heroes Awards ausgeschrieben. Im Rahmen der Sustainability Heroes Konferenz, die am 26., 27. und 28. Oktober 2021 stattgefunden hat, wurden die diesjährigen Preisträger ausgezeichnet.

Insgesamt wurden in den sechs Kategorien 212 Bewerbungen eingereicht. Entsprechend schwer fiel es der Jury, aus den vielen inspirierenden Initiativen sechs Gewinner zu küren.

Um eine objektive Beurteilung zu gewährleisten, wurden die Bewerbungen von unabhängigen Nachhaltigkeitsexpertinnen- und experten bewertet. Simone Busch (IHK Düsseldorf), Prof. Dr. Bettina Stoll (Hochschule Fulda), Franziska Honheiser (IHK Frankfurt), Patrick Bungard (M3TRIX-Institut) und Behzad Sadegh (DQS CFS GmbH) bildeten gemeinsam die Jury.

Folgende Preisträgerinnen 2021 haben in diesem Jahr gewonnen:

  • Nachhaltigkeitsstrategie: Gerresheimer AG
  • Sustainability Innovation: Epson Deutschland GmbH
  • Circular Economy: Spoontainable GmbH
  • Biodiversität: PERÚ PURO GmbH
  • Carbon Footprint: Port International GmbH
  • Soziales Engagement: Symrise AG

Weiter Informationen zur 7. Sustainabilty Heroes Konferenz sowie den Preisträgern finden sich hier.

Klimaschutz und Carbon Footprint – nachhaltig wirtschaften mit EFQM

Der Aufschrei der Jugend hat schon jetzt viel in Gang gesetzt. Zu Recht hat Fridays for Future eine lebenswerte Zukunft für die nachfolgenden Generationen eingefordert. Jetzt sind konkrete Ziele gesetzt, die Herausforderung der nächsten Jahre wird die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen sein. (mehr …)

Nachhaltigkeitskonferenz zeichnet „Sustainability Heroes“ aus

Den Pionierunternehmen beim Thema „Nachhaltigkeit“ eine Bühne zu geben – das ist das Ziel der Nachhaltigkeitskonferenz, die die DQS CFS und DGQ vom 2. bis 4. November als Online-Format durchgeführt haben. Begleitet von spannenden Vorträgen von Vertretern aus Wirtschaft, Politik sowie von Verbänden und NGOs zeichneten die Veranstalter insgesamt acht Unternehmen aus. Die Preistäger wurden den Kategorien Sustainability Innovation, Carbon Footprint, Soziales Engagement, Nachhaltigkeitsstrategie, Circular Economy, Energie-Effizienz, Diversität, Nachhaltiges Wassermanagement zugeordnet.

Die Forderung nach einer „Green Economy“ wächst bei Verbrauchern international weiter an. Themen wie Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz rücken verstärkt in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Bereits in seinem Grußwort unterstrich DGQ-Präsident Udo Hansen die große Bedeutung von Nachhaltigkeit und wies auf den engen Zusammenhang zur Qualität hin. Er zeigte auf, dass Nachhaltigkeit auch als ein Treiber für Innovationen angesehen werden kann. Damit weise sie nicht nur eine enge Verbindung zur Lebensqualität der Menschen sondern auch zur Standortqualität Deutschlands auf.

Die Perspektive der Politik referierte Florian Pronold, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). In seinem Vortrag mit dem Titel „Verantwortung und Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten“ widmete er sich dem aktuellen Stand des Lieferkettengesetzes, welches die Bundesregierung noch für die laufende Wahlperiode plant. Die hohe Bedeutung dieses Themas zeigte sich nicht nur in den Ausführungen Pronolds, sondern wurde auch in vielen Vorträgen der übrigen Referenten immer wieder deutlich. Besonders wichtig ist für viele Unternehmen, dass die neuen Vorgaben ein sogenanntes Level Playing Field schaffen, also gleiche Bedingungen auch im internationalen Wettbewerb gewahrt bleiben.

Für zusätzliche Abwechslung zu Vorträgen und Ehrung sorgten bei der Nachhaltigkeitskonferenz auch innovative Format wie das „Speedgeeking“, das sich ebenfalls mit dem Lieferkettengesetz auseinandersetzte. Vertreter aus Wirtschaft und NGOs hatten genau drei Minuten Zeit, um ihre Position zu diesem Thema darzulegen. Dies ermöglichte den Teilnehmern einen guten Rundumblick.

Als zentrale deutsche Qualitätsgesellschaft besetzt die DGQ, neben ihren fachlichen Schwerpunkten Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, auch gesellschaftsrelevante Themen, die einen Qualitätsbezug aufweisen. Sie definiert dabei „Nachhaltigkeit“ als eines ihrer Fokusthemen. In diesem Jahr fungierte die DGQ zum ersten Mal als Kooperationspartner der DQS CFS bei der Nachhaltigkeitskonferenz „Sustainability Heroes“.

Digitaler Nachholtermin für die „Sustainability Heroes“

Die europäische Wirtschaft steht vor einem Wendepunkt. Die Forderung nach einer „Green Economy“ wächst bei Verbrauchern international weiter an. Themen wie Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz rücken verstärkt in den Mittelpunkt der Gesellschaft.

Mit der Nachhaltigkeitskonferenz „Sustainability Heroes“ bieten die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) und die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) eine weitere Plattform für den Diskurs über Umweltbewusstsein.

Ursprünglich sollte die 6. Auflage der „Sustainability Heroes“ im Mai 2020 in Düsseldorf stattfinden. Coronabedingt musste die Veranstaltung verschoben und angepasst werden. Die Konferenz wird dafür vom 2. bis 4. November 2020 online abgehalten. Statt eines einzelnen Konferenztages warten nun drei kurze, kompakte Blockveranstaltungen auf alle Teilnehmer.

Neben interessanten Vorträgen und Diskussionen werden im Rahmen des Events auch wieder die alljährlichen „Sustainability Heroes“-Awards verliehen. Auch die Interaktivität kommt hier nicht zu kurz: Elemente wie Live Polling oder die Chatfunktion ermöglichen es den Teilnehmern, mit den Referenten in Dialog treten.

Alle Infos zur Konferenz und der Preisverleihung gibt es hier».

Für das Event kann man sich noch bis zum 14. Oktober hier» anmelden.

Umfrage zu Kosten und Nutzen von Umweltmanagement

In welchem Verhältnis stehen die Kosten und Nutzen der Umweltmanagementsysteme und Umweltaktivitäten von Unternehmen? Können diese eventuell sogar effizienter gestaltet werden?

Das Forschungsvorhaben „Optionen für eine flächendeckende Implementierung von Umweltmanagementsystemen“ (Forschungskennzahl 3717131010) geht diesen Fragen nach. DGQ-Kooperationspartner Arqum und PricewaterhouseCoopers erarbeiten im Auftrag des Umweltbundesamtes einen Konzeptvorschlag für ein flächendeckendes Umweltmanagement in Deutschland. Hierfür sind möglichst viele Erfahrungswerte von Unternehmen und Organisationen vonnöten. Dabei ist es keine Voraussetzung, ein zertifiziertes Managementsystem zu besitzen.

Die Umfrage dauert in etwa 15 Minuten und ist anonym. Noch bis zum 31.08.2020 kann daran teilgenommen werden.
Die dazugehörige Datenschutzerklärung finden Sie hier: Datenschutzrechtliche_Informationen

Jetzt an der Umfrage teilnehmen »

Qualität und Nachhaltigkeit

Wie hängen die Begriffe Qualität und Nachhaltigkeit zusammen? Obwohl sich beide Begriffe auf unterschiedliche Felder beziehen, besteht zwischen ihnen ein enger Zusammenhang. „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ streben nach einer hohen Produkt-, Lebens-, sowie Umweltqualität. Sie erfordern Geduld, Sorgfalt, Reflexion und Durchhaltvermögen, um zu wirken.

 

 



Das Wort „Qualität“ geht auf das lateinische „qualitas“ zurück, das aus „qualis“ („wie beschaffen“) gebildet wurde. In der Gemeinsprache, aber auch in qualitätsbezogenen fachlichen Unterhaltungen steht „Qualität“ häufig (entgegen der Festlegung in DIN EN ISO 9000:2015-11 und in früheren Ausgaben dieser Norm) u. a. für Vortrefflichkeit, Sorte und Beschaffenheit.

Der Fachbegriff „Qualität“ ist international vereinheitlicht und in allen bisherigen terminologischen Festlegungen der ISO zum Qualitätsmanagement definiert, zuletzt in DIN EN ISO 9000:2015-11, 3.6.2.:

Qualität
Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale (3.10.1) eines Objekts (3.6.1) Anforderungen (3.6.4) erfüllt.

Anders gesagt: „Qualität ist die an der geforderten Beschaffenheit gemessene realisierte Beschaffenheit“.



„Nachhaltigkeit“ ist kein neues Konzept. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ geht auf den Deutschen Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645–1714) zurück, der ihn in seinem Buch von 1713 auf die Forstwirtschaft übertrug. Das Ziel war die Schaffung eines stabilen Gleichgewichts.

Erfahren Sie mehr: Was bedeutet Nachhaltigkeit?

(mehr …)

EMAS Awards 2019 – Zwei deutsche Betriebe mit besonderer Umweltleistung

Mit den EMAS-Awards werden regelmäßig Unternehmen und NGO gewürdigt, die sich freiwillig nach der europäischen Verordnung für Umweltmanagement validieren lassen und besondere Umweltleistungen vorweisen. Für ihre umweltbezogenen Strategien und Maßnahmen erhielten zwei deutsche Unternehmen am 26. November in Bilbao europäische EMAS-Auszeichnungen.

Die Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG erhielt den EMAS-Award in der Kategorie mittelständische Unternehmen. Bereits vor 40 Jahren hatte die Oberpfälzer Familienbrauerei die Weichen für ein durchgängig nachhaltiges Unternehmenskonzept gestellt und begonnen, ihr Sortiment komplett auf Bio umzustellen. Gemeinsam mit Landwirten rief Lammsbräu die regionale Erzeugergemeinschaft für Ökologische Braurohstoffe (EZÖB) ins Leben und gründete die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) mit, die heute über 100 Bio-Lebensmittelhersteller umfasst. (mehr …)

Jetzt bewerben: Sustainability Heroes Awards 2020

Bühne frei für die Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit: Mit den Sustainability Heroes Awards werden Unternehmen für herausragendes nachhaltiges Engagement ausgezeichnet. Verliehen werden die Awards im Rahmen der
6. Sustainability Heroes Konferenz, die die DQS und DGQ am 12. Mai 2020 im Maritim Hotel Düsseldorf ausrichten. Teilnehmen können privatwirtschaftliche Unternehmen aller Größen und Branchen. Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist kostenfrei. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. März 2020.

Es wird jeweils ein Award in insgesamt acht Kategorien vergeben. Die Kategorien lauten:

  • Sustainability Innovation
  • Carbon Footprint
  • Soziales Engagement
  • Nachhaltigkeitsstrategie
  • Circular Economy
  • Energie-Effizienz
  • Diversität
  • Nachhaltiges Wassermanagement

Aus jeder Kategorie werden die 10 besten Bewerbungen nominiert. Diese Unternehmen werden darüber informiert, dass sie in die engere Auswahl gekommen sind. Anschließend werden die nominierten Bewerbungen von den Juroren anhand eines Bewertungsbogens benotet. Für die Beurteilung richtet sich die Jury nach den Prinzipien der AA1000-Standards für gesellschaftliche Verantwortung. Weiterführende Informationen zum Prozess finden Sie hier.

Alle Informationen zu den Awards sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter www.sustainability-heroes.com/awards.

 

5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Weihnachtszeit

Geschenke, Glühwein und süße Leckereien – Die Vorweihnachtszeit lädt an allen Ecken zum Schlemmen und Genießen ein. Gute Vorsätze sind da ganz schnell über den Haufen geworfen. Vor allem beim Thema Nachhaltigkeit drückt man rund um weihnachtliche Traditionen gern ein Auge zu. Viele Deutsche fühlen sich zudem noch zu wenig informiert, um im Alltag selbst nachhaltig handeln zu können (43 Prozent). Die DGQ gibt fünf Tipps, mit denen sich die Weihnachtszeit nachhaltiger gestalten lässt und zeigt in welchen Bereichen die Deutschen laut Umfrage bereits gute Vorsätze beim Thema Nachhaltigkeit gefasst haben.

1. Ein Besuch auf dem ökologischen Weihnachtsmarkt
Bereits in der Vorweihnachtszeit lässt sich in Sachen Nachhaltigkeit etwas tun: So laden seit einigen Jahren ökologische Weihnachtsmärkte Besucher dazu ein, nachhaltige Produkte aus der Region zu probieren und bei Händlern vor Ort Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Die Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass sie (62 Prozent) oder ihre Familien und Freunde (59 Prozent) ihren Lebensstil nachhaltiger ausrichten sollten. Ein Bummel über den ökologischen Weihnachtsmarkt kann ein erster Schritt sein, um sich mit nachhaltigen, qualitativ hochwertigen Alternativen vertraut zu machen. Und bei einem Glühwein vom Winzer um die Ecke steigt die Vorfreude auf Weihnachten gleich doppelt.

2. Nachhaltiger schenken – Selbermachen und Zeit statt Zeug
Nachhaltiges Schenken beginnt schon bei der Auswahl des Geschenks. Dabei sollten Sie sich nicht nur fragen, was dem Beschenkten gefällt, sondern auch, was er gut gebrauchen könnte. Inzwischen gibt es für viele Produkte nachhaltig hergestellte und qualitativ hochwertige Alternativen. Mehr als ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) wäre dazu bereit, für solche Produkte auch mehr Geld auszugeben. Ist unter dem Angebot nicht das Richtige dabei, sind selbstgemachte Geschenke eine nachhaltige Option. Vom Basteln über Backen bis hin zum Nähen – hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Oder wie wäre es in diesem Jahr einmal mit Zeit statt Zeug zu Weihnachten? Gemeinsam verbrachte „Quality Time“ schafft schöne Erinnerungen und ist nicht nur in dieser Hinsicht eine nachhaltige Geschenkidee.

3. Geschenkverpackung mal anders
Apropos Geschenke: Nach dem Geschenkekauf ist vor dem Einpacken. Von der Bescherung bleibt meist ein großer Berg Geschenkpapier übrig, der in der Regel im Müll landet. Das widerspricht dem Vorsatz der meisten Deutschen (76 Prozent), Verpackungsmüll weitestgehend vermeiden zu wollen. Beim Transport von Einkäufen greifen 82 Prozent bereits auf wiederverwendbare Stofftaschen zurück, um Müll zu vermeiden. Wieso also nicht gleich beim Geschenkeverpacken weiter machen? Nachhaltiger als Geschenkpapier sind beispielsweise wiederverwendbare Geschenkboxen, Zeitungspapier oder Tücher. Und sogar die Stofftasche vom Einkauf lässt sich auf diese Weise kreativ wiederverwenden. Damit vermeiden Sie nicht nur Müll, sondern schenken gleichzeitig eine nachhaltige Einkaufshilfe für den Alltag.

4. Energiesparende Weihnachtsbeleuchtung
Für viele unverzichtbar in der Vorweihnachtszeit: die Weihnachtsbeleuchtung. Nicht nur die Städte sind in der kalten Jahreszeit festlich beleuchtet, auch zu Hause greifen die Deutschen gern zu Lichterkette und Co. Dadurch steigt natürlich der Stromverbrauch. Möchte man nachhaltiger schmücken, muss man aber nicht gänzlich auf die Beleuchtung verzichten. Bereits die ein oder andere Lichterkette weniger kann einen Unterscheid machen. Bei den Leuchtmitteln sollte man auf energiesparende und langlebige LEDs setzen sowie auf Prüfsiegel achten. Auch der gebuchte Stromtarif ist entscheidend: Fast die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) wäre dazu bereit, auf Ökostrom beziehungsweise Strom aus erneuerbaren Energien umzusteigen. So aufgestellt, kann die Weihnachtsbeleuchtung guten Gewissens aufgehängt werden.

5. Nachhaltiges Weihnachtsmenü: Regional, saisonal oder sogar fleischfrei
Ob Gans mit Klößen und Rotkohl oder der Klassiker Kartoffelsalat mit Würstchen – meist kommt an den Weihnachtsfeiertagen Fleisch auf den Tisch. Darauf muss auch nicht zwingend verzichtet werden. Nachhaltiger wird das Weihnachtsmenü mit regionalen und saisonalen Produkten. Kaufen Sie die Zutaten in diesem Jahr doch einfach einmal auf dem Wochenmarkt statt im Supermarkt ein. Das ist ressourcenschonender und unterstützt gleichzeitig Händler und Produzenten in der Region. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, verzichtet beim Weihnachtsmenü ganz auf Fleisch und tierische Produkte: Immerhin 29 Prozent der Deutschen wären dazu bereit, ihre Ernährung zugunsten der Nachhaltigkeit umzustellen und beispielsweise vegetarisch oder vegan zu leben. Probieren Sie es an Weihnachten doch einfach einmal aus!

Über die Studie

Die im Text angeführten Zahlen stammen aus einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Umfrage der DGQ zum Thema Nachhaltigkeit als Qualitätsfaktor, die von INNOFACT im September 2019 durchgeführt wurde. Befragt wurden 1.038 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, wohnhaft in Deutschland.

Über die DGQ
Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

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Weltqualitätstag 2019: Wenn Nachhaltigkeit immer mehr zu einem Qualitätsaspekt wird

DGQ-Umfrage zeigt: Verbraucher legen zunehmend Wert auf nachhaltiges Handeln – im Alltag und bei ihrem Konsumverhalten. Einige Hürden bleiben: Zu hohe Kosten, der Mangel an Alternativen sowie fehlende Informationen.

Frankfurt am Main, 14. November 2019 – Fridays for Future, Plastikmüll in den Weltmeeren oder die Frage nach umweltfreundlichem Konsum – Nachhaltigkeit ist gerade überall hoch im Kurs. Das Thema entwickelt sich über alle Gesellschaftsbereiche hinweg zu einem kaufrelevanten Qualitätsaspekt. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. anlässlich des heutigen Weltqualitätstages unter gut 1.000 Bundesbürgern. Für 85 Prozent der Deutschen ist Nachhaltigkeit ein klares Qualitätskriterium von Produkten und Services. Insgesamt hat die Bedeutung nachhaltigen Handelns für die meisten der Befragten zugenommen (83 Prozent). Entsprechend setzten sie sich zunehmend aktiv mit dem Thema auseinander.

Der Grad der Nachhaltigkeit entscheidet

Der Weltqualitätstag erinnert seit 1989 an die Relevanz von (Produkt-)Qualität. Heute verknüpfen Verbraucher laut der Umfrage Qualität zunehmend mit Nachhaltigkeitsaspekten. Der Stellenwert zeigt sich vor allem im Bereich der Entscheidungsfindung und Auswahl von Produkten und Services: 71 Prozent der Befragten legen bei der Ernährung und beim Lebensmitteleinkauf Wert auf Nachhaltigkeit. Vor allem für Frauen spielt das eine wichtige Rolle (Frauen: 76 Prozent; Männer: 65 Prozent). Auch beim Kauf von Waren und Dienstleistungen achten die Deutschen zunehmend auf Nachhaltigkeit (60 Prozent). Gut die Hälfte der Befragten lässt den Aspekt der Nachhaltigkeit zudem bei der Wahl des Transportmittels (52 Prozent) sowie des Energieversorgers (51 Prozent) mit einfließen.

„Qualität und Nachhaltigkeit stehen mehr denn je in einer engen Verbindung. Beides erfordert ein verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln zum Wohle aller. Und beides benötigt auch anerkannte Regeln und Standards, um messbar und über eine bloße Imagefunktion hinaus wirksam zu sein. Wer nach Qualitätsgrundsätzen handeln möchte, agiert automatisch nachhaltig: Er reduziert beispielweise Ausschuss, schont Ressourcen und erfüllt Kundenanforderungen. Die DGQ setzt sich dafür ein, auf den Zusammenhang zwischen Qualität und Nachhaltigkeit, auf Wechselwirkungen sowie auf Synergien aufmerksam zu machen. Ziel der DGQ ist es, solche Diskussionen in der breiten Öffentlichkeit anzustoßen, Brücken in benachbarte gesellschaftsrelevante Themenfelder zu bauen und dadurch einen neuen, breiteren Qualitätsbegriff zu definieren“, kommentiert Claudia Welker, geschäftsführendes Vorstandsmittglied der DGQ.

Anspruch trifft Realität: Zu hohe Kosten und fehlendes Angebot

Nachhaltigkeit ist für die Befragten ein gesellschaftlich relevantes Thema. Gleichzeitig gilt: Mehr als die Hälfte (62 Prozent) sieht sich selbst in der Verantwortung, wenn es um mehr Engagement für einen nachhaltigeren Lebensstil geht. Diesen Vorsatz im Alltag umzusetzen ist allerdings nicht immer leicht. Die größten Hürden bestehen für die Mehrheit in den noch zu hohen Kosten (66 Prozent) sowie in einem Mangel an geeigneten Produktalternativen zum konventionellen Angebot (65 Prozent). Ob mit wachsender Nachfrage seitens der Kunden auch das Angebot vielfältiger wird, bleibt abzuwarten. Mit einem nachhaltigen Lebensstil werden jedoch oft umständliche Änderungen von Gewohnheiten und Einschränkungen verbunden (59 Prozent). Hinzu kommt: 58 Prozent der Befragten glauben, dass in der Gesellschaft noch Zweifel an der Wirksamkeit nachhaltiger Alternativen bestehen.

Deutsche fühlen sich nicht ausreichend informiert

Kosten und Angebot bilden fraglos wichtige Faktoren, wenn es darum geht, sich bewusst für oder gegen nachhaltige Alternativen zu entscheiden. Darüber hinaus fühlen sich die Befragten mit Blick auf die aktuelle Informationslage nicht ausreichend informiert, um im Alltag nachhaltig handeln zu können. Fast zwei Drittel (60 Prozent) sehen in fehlenden Informationen entsprechend eine der größten Hürden für nachhaltiges Handeln. Hinzu kommt der Mangel an Zeit, um sich mit diesem komplexen Thema zu beschäftigen (34 Prozent). Dennoch versuchen 40 Prozent der Deutschen, sich selbst aktiv über Nachhaltigkeit zu informieren und auf Basis dieser Informationen in ihrem Alltag nachhaltig zu handeln.

Verbraucherkompetenz stärken

Es gilt mehr denn je, Konsumenten dazu zu befähigen, gute von schlechter Qualität zu unterscheiden. Daran soll der Weltqualitätstag erinnern. Dieser findet jährlich, am zweiten Donnerstag im November, statt. Er wurde gemeinsam von der European Organization for Quality (EOQ), der American Society for Quality (ASQ) und der Union of Japanese Scientists and Engineers (JUSE) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, weltweit das Bewusstsein für (Produkt-)Qualität zu schaffen und zu schärfen.

Sustainability Heroes – DGQ engagiert sich beim Thema Nachhaltigkeit

Als zentrale deutsche Qualitätsgesellschaft besetzt die DGQ, neben ihren fachlichen Schwerpunkten Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, auch gesellschaftsrelevante Themen, die einen Qualitätsbezug aufweisen. Sie definiert dabei „Nachhaltigkeit“ als eines ihrer Fokusthemen. Im kommenden Jahr ist die DGQ Partner der DQS CFS GmbH Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit bei den Sustainability Heroes Awards und der 6. Sustainability Heroes Konferenz, die am 12. Mai 2020 im Maritim Hotel Düsseldorf stattfindet. Angesprochen sind privatwirtschaftliche Unternehmen aller Größen und Branchen. Die Anmeldung zur Konferenz sowie zum kostenfreien Wettbewerb ist ab sofort unter https://www.sustainability-heroes.com möglich.

Über die Studie
Die bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit als Qualitätsfaktor wurde von INNOFACT im Auftrag der DGQ im September 2019 durchgeführt. Befragt wurden 1.038 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, wohnhaft in Deutschland.

 

Über die DGQ
Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

 

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DGQ-Geschäftsstelle Berlin

Stark in der Region – Ihre DGQ-Geschäftsstelle Berlin

Unsere Geschäftsstelle in der Hauptstadt in Berlin präsentiert sich als Kundenzentrum mit eigenem Gesicht. Wir sind gerne behilflich, Ihren persönlichen oder betrieblichen Weiterbildungsbedarf zu ermitteln. Ob Großkonzern, kleiner oder mittelständischer Betrieb, Dienstleister oder Verwaltung – wir betreuen Unternehmen und Organisationen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei arbeiten wir eng mit den 13 ehrenamtlich geführten DGQ-Regionalkreisen in diesen Ländern zusammen.

Aktivieren Sie mit uns das regionale Netzwerk. Wir laden Sie herzlich ein, uns kennenzulernen – wir freuen uns auf Sie!

DGQ-Geschäftsstelle Berlin
Leitung: Friederike Samel
Unter den Eichen 128
12203 Berlin
T +49 (0)30-844917-0
berlin@dgq.de

Mehr aus der Region erfahren & DGQ-Mitgliedschaft
Werden Sie DGQ-Mitglied und Teil eines starken Netzwerks mit fachlich versierten, innovativen und motivierten Menschen. Eintreten ist ganz einfach und online möglich; hier den Mitgliedsantrag ausfüllen.

Qualitätsleiterkreise in Berlin-Brandenburg und in Thüringen
Der DGQ-Qualitätsleiterkreise richten sich exklusiv an DGQ-Mitglieder und Gäste, die als Qualitätsmanager und/oder in Leitungsfunktion in ihrer Organisation und Unternehmen tätig sind – es ist damit ein Treffen von Fachleuten im QM mit gleichen Aufgaben und Problemstellungen. Die Kurzberichte der vergangenen Treffen finden Sie auf der Mitgliederplattform DGQplus hinterlegt. Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist nur mit persönlicher Anmeldebestätigung möglich. Bei Interesse melden Sie sich gerne direkt bei uns. Weitere Informationen, nächste Termine und Themen des Qualitätsleiterkreises Berlin-Brandenburg finden Sie auch auf DGQplus.

Berliner Club der Qualität
Seit 2013 organisiert die DGQ-Geschäftsstelle Berlin exklusive Veranstaltungen für DGQ-Mitglieder in der Hauptstadtregion in einem besonderen Rahmen mit dem Ziel das Netzwerk zu Qualitätsthemen auch abseits der Norm zu stärken. Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung für DGQ-Mitglieder möglich.

Kommunikations-Workshop für Frauen im QM
Inhalt: Ist die Situation für Frauen im QM so anders als die für Männer? Ganz sicher nicht, und trotzdem sprechen Frauen oft anders über Themen, sie gehen mit ihren Fragen und Ideen anders um, und sie kommunizieren selten so wie Männer. Zielgruppe: Frauen, die als Qualitätsmanagerin, Qualitätsmanagementbeauftragte, Auditorin (interne und externe), Führungskräfte oder QM-Verantwortliche tägig sind sowie Q-Mitarbeiterinnen aller Branchen- und Unternehmensbereiche.   Weitere Informationen und kostenpflichtige Anmeldung hier

Aktuelle Termine der Regionalkreise im Umfeld der Geschäftsstelle Berlin 2024

Juni 

Juli

September

November 

Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen klicken Sie einfach auf den jeweiligen Titel des Regionalkreises oder schauen Sie gerne auf den bundesweiten Veranstaltungskalender. Da im Laufe der Zeit Termine hinzukommen oder angepasst werden, lohnt es sich immer mal wieder vorbeizuschauen. Die Regionalkreisleitungen und das Team der Geschäftsstelle freuen sich, Sie auf einer der nächsten Veranstaltungen persönlich begrüßen zu können!

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