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20. Juni 2024

Neues FQS-Forschungsprojekt IDaP+: Ganzheitliche Steuerung bei Gussbauteilen in der Automobilindustrie 

Bauteile oder Komponenten, die aus Leichtmetallen gegossen werden, spielen aufgrund von Eigenschaften wie Gewicht, Festigkeit sowie einer guten Korrosionsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit eine wesentliche Rolle in der modernen Fertigung. Das Forschungsprojekt IDaP+ zielt auf eine ganzheitliche Regelung der Prozesskette für die Herstellung und Bearbeitung von Leichtmetallgussprodukten ab. Dies ist insbesondere für die Produktion elektrischer Antriebe in der Automobilindustrie aber auch für andere Branchen von Bedeutung. Beteiligt sind Wissenschaftler:innen der Universität Stuttgart, TU Dortmund, TU München und TU Wien. Das deutsch-österreichische Forscher:innenteam will dazu Produktionsinformationen aus verteilten und heterogenen Datenquellen nutzbar machen, um die Effizienz, Qualität und Belastbarkeit der Prozessketten zu optimieren. Unternehmen sollen auf diese Weise Einblicke und ein besseres Verständnis zur Implementierung innovativer Digitalisierungssysteme und Prozessverbesserungen in der betrachteten Prozesskette erhalten.

Rund 40 Unternehmen aus Deutschland und Österreich, die an der gesamten Wertschöpfungskette vom Gießen über die Wärmebehandlung bis hin zur spanenden Bearbeitung beteiligt sind, begleiten die Forschungsarbeiten als Industriepartner im Projektbegleitenden Ausschuss. Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie stellt sicher, dass die Forschungsarbeiten praxisnah und an die Bedürfnisse der Unternehmen angepasst sind.

FQS-Forschungsprojekt-IDaP

Über das Forschungsprojekt:

Das CORNET-Vorhaben 369 EN der FQS – Forschungsgemeinschaft Qualität e. V., August-Schanz-Straße 21A, 60433 Frankfurt am Main wird im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Die Koordinierung auf österreichischer Seite erfolgt über die Austrian Society for Metallurgy and Materials (ASMET).

Weitere Informationen zum Projekt und zu Beteiligungsmöglichkeiten können über die Geschäftsstelle der FQS bezogen werden:

FQS – Forschungsgemeinschaft Qualität e. V.
August-Schanz-Straße 21A
60433 Frankfurt am Main

infofqs@dgq.de

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