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Unternehmen brauchen digitale Prozesse

In 95 Prozent der Unternehmen benötigen Prozesse einen höheren Grad der Digitalisierung. Dies bestätigten Prozessmanagement-Verantwortliche im Rahmen einer DGQ-Studie. Mit 74 Prozent sehen die meisten den Bedarf in administrativen, internen Prozessen. Wem fällt da nicht gerade das Beispiel Dienstreiseantrag und -abrechnung ein? Service- und Dienstleistungsprozesse liegen mit 57 Prozent auf dem zweiten Platz. Produktions- und Vertriebsprozesse sollen jeweils immerhin laut 45 Prozent der Interviewten digitaler werden. In der Regel erfolgt Digitalisierung in größeren Projekten und benötigt eine gute Steuerung.

Deswegen lohnt sich der Blick darauf, welche Themen die Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung konkret bewegen. Jeweils 70 von 100 Befragten nannten die beiden Themen Softwarelösungen für Arbeitsabläufe und Datenanalysen für Innovation und Optimierung. Zwei Drittel der Befragten halten Prozessmanagement für hilfreich bei softwareunterstützten Workflows und drei Viertel bei Datenanalysen. Am hilfreichsten schätzen sie mit 81 Prozent jedoch die Unterstützungsleistung von Prozessmanagement bei der Flexibilisierung von Prozessen ein. Und das ist ein Thema, das immerhin auch zwei Drittel der Unternehmen beschäftigt.

Die mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen entwickelte Weiterbildung zum DGQ-Prozessmanager untersucht daher nicht nur die Effizienz und Wechselwirkung von Prozessen, sondern greift auch die Themen Softwarelösung und Datenanalyse auf. Weitere Informationen zur neuen Lehrgangsreihe gibt Produktmanagerin Claudia Nauta (nc@dgq.de oder T 069 954 24-209).

 

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