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Gemeinsame Studie von DGQ, ASQ und BCG bestätigt große Bedeutung von Quality 4.0. für Unternehmenserfolg

Studie Quality 4.0

Den hohen Stellenwert von Industrie 4.0 für das Qualitätsmanagement über die gesamte Wertschöpfungskette haben viele Unternehmen bereits erkannt. Dennoch fehlt es ihnen häufig an einer ausgearbeiteten Strategie oder einem konkreten Umsetzungsplan. So lautet das Ergebnis einer Umfrage, die die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ), die American Association for Quality (ASQ) und die Boston Consulting Group (BCG) im ersten Quartal 2019 durchgeführt haben. Die Erhebung befragte Führungskräfte aus 221 Unternehmen und 18 Industriesektoren wie Konsumgüter, Industriegüter oder der Gesundheitsbranche zum Thema Quality 4.0. Dabei geht es um die Anwendung von Industrie 4.0-Applikationen zur Verbesserung des Qualitätsmanagements. Die meisten Teilnehmer kommen aus Deutschland oder den USA. Die übrigen Befragten stammen aus 14 anderen europäischen Staaten, China oder Japan.

Weitere wichtige Erkenntnis: Technologie ist nur ein Aspekt unter anderen, um die Transformation zu einer Quality 4.0 meistern zu können. Genauso wichtig ist es, den Blick auf Menschen und Kompetenzen zu richten. Denn Soft Skills kommt nach Ansicht der Befragten eine ähnlich hohe Bedeutung zu wie den fachlichen Fähigkeiten hinsichtlich Analytics und Big Data.

Etwa zwei Drittel der Hersteller glauben, dass Qualität 4.0 ihren Betrieb innerhalb der nächsten fünf Jahre stark beeinflussen wird. Dennoch haben erst 16 Prozent der befragten Unternehmen mit der Implementierung von Qualität 4.0 begonnen. Ein Fünftel gibt an, dass ihre Firma die Implementierung plant, 63 Prozent sind noch nicht einmal in der Planungsphase. Europäische Firmen liegen bei der Einführung vorn: 21 Prozent haben mit der Adaptierung begonnen. In den USA sind es lediglich 6 Prozent.

Die Umfrageteilnehmer erkennen die Bedeutung von Qualität 4.0 über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg. Aus ihrer Sicht profitieren Produktion sowie Forschung & Entwicklung am meisten. Weitere Nutznießer von Qualität 4.0 sind Logistik und der Verkauf.

Die wichtigsten Technologien für eine erfolgreiche Anwendung sind für die Teilnehmer Predictive Analytics, Sensoren und Tracking sowie elektronische Feedbackschleifen. So glauben beispielsweise mehr als 60 Prozent, dass sich Predictive Analytics in den kommenden fünf Jahren signifikant auf die Performance und den Nettogewinn auswirken werden. Nur 16 Prozent sehen diese Bedeutung heute bereits.

Die Umfrage macht deutlich, dass viele Unternehmen für eine Implementierung noch nicht bereit sind. Nur ein Drittel der Teilnehmer gibt an zu verstehen, wie Digitalisierung die Rollen und Anforderungen an das Qualitätsmanagement verändern wird. Noch weniger Teilnehmer glauben, dass ihr Unternehmen über ausreichend qualifizierte Mitarbeiter verfügt, um eine Qualität 4.0-Initiative zu starten oder eine Strategie besitzt, um entsprechendes Personal zu akquirieren (5 Prozent).

Viele Organisationen verfügen nicht einmal über die Grundvoraussetzungen einer Qualitätskultur. Obwohl 57 Prozent der Teilnehmer sagen, dass Qualitätsinitiativen ein Teil ihrer C-Level-Strategie sind, glauben nur 27 Prozent, dass ihr Unternehmen klare Qualitätsziele in allen Bereichen definiert hat. Nur 14 Prozent der Befragten glauben, dass alle Mitarbeiter ihre Rollen bei der Erreichung der Qualitätsziele verstanden haben.

Sowohl Unternehmen, die als Vorreiter mit der Implementierung von Qualität 4.0 begonnen haben, als auch Nachzügler geben einen Mangel an digitalen Fähigkeiten und Talenten als größte Herausforderung an. Für Vorreiter liegen die wichtigsten Aufgaben in den Bereichen Technologie und Daten, Nachzügler stehen vor allem vor strategischen und kulturellen Herausforderungen.

 

Weitere Informationen sowie die Studie zum Download finden sich hier.

DGQ kooperiert mit Stuttgarter Produktionsakademie: Erweitertes Trainingsangebot zu Digitalisierung und Industrie 4.0

Frankfurt am Main, 11. Juli 2019 – Mehr denn je und immer schneller stellen tiefgreifende technologische und gesellschaftliche Entwicklungen Unternehmen vor große Heraus­forderungen. Ein zentraler Hebel für den nachhaltigen Erfolg ist dabei die kontinuierliche Weiterbildung des eigenen Fachpersonals. Dies gilt besonders in Zeiten grundlegender Veränderungen durch Digitalisierung und Industrie 4.0. Aus diesem Grund ergänzt die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) konsequent ihr Trainingsangebot in diesen Bereichen. Vor Kurzem hat sie dazu eine Kooperation mit der Stuttgarter Produktions­akademie geschlossen (SPA). Gemeinsam bieten beide Partner Trainings zu den drei Themen „Shopfloor Smartification“, „Digitalisierung und Vernetzung – Neue Geschäfts­modelle“ und „Digitale Produktionssteuerung“ an. Die SPA ist innerhalb des größten Stand­orts für Produktionsforschung in Europa angesiedelt und kooperiert unter anderem mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart. Bei Trai­nings für „Cyber Security in der Industrie 4.0“ arbeitet die DGQ bereits mit dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe zusammen.

„Digitalisierung und Industrie 4.0 entwickeln sich immer stärker zu wichtigen Qualitätstreibern. Aus diesem Grund gehören sie zu den Kernthemen, welche die DGQ zunehmend besetzen wird. Wir bieten neue Trainings an, welche Fachkräfte in Unternehmen für neue Anforderungen qualifizieren. Insofern ist die SPA auch aufgrund ihrer engen Kooperation mit dem Fraunhofer IPA in Stuttgart der ideale Partner für dieses Angebot“, erklärt Andreas Heinz, Leiter Produktmanagement der DGQ.

Das gemeinsame Angebot kann künftig auch über die DGQ gebucht werden. Die ersten Trainings finden im Oktober 2019 in den Räumlichkeiten der SPA in Stuttgart statt.

„Die Kooperation zwischen SPA und DGQ ist eine Win-Win-Situation. Wir bringen durch unsere Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA und die enge Einbindung am Forschungsstandort Stuttgart ein umfassendes Know-how mit, wenn es um Digitalisierung im Produktionsumfeld geht. Zudem verfügen wir über ein Netzwerk geeigneter Trainer. Durch die Partnerschaft mit der DGQ erreichen wir weitere Zielgruppen und können uns somit am Markt breiter aufstellen“, erläutert Michael Opitz, Geschäftsführer der SPA.

„Shopfloor Smartification“ – Integration cyberphysischer Systeme

Der eintägige Workshop über „Shopfloor Smartification“ widmet sich der intelligenten und vernetzten Fertigung mit cyberphysischen Systemen (CPS). Die Integration von CPS in die Produktion erlaubt es, Sensordaten überall zu erfassen. Gewonnene Informationen dienen als Planungsgrundlage oder lösen automatisch generierte Anweisungen an CPS aus. So lässt sich beispielsweise Ausschuss reduzieren. Im Seminar werden die Teilnehmer mit den Konzepten von CPS vertraut gemacht. Sie lernen die Voraussetzungen für den Einsatz kennen und sind nach entsprechender Vertiefung in der Lage, CPS auf die heimische Fertigung zu übertragen. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, Techniker, Meister, Produktionsverantwortliche, IT-Personal und technikaffine Mitarbeiter. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://shop.dgq.de/products/industrie-4-0-shopfloor-smartification

Digitalisierung und Vernetzung – Neue Geschäftsmodelle

Das Seminar „Digitalisierung und Vernetzung – Neue Geschäftsmodelle“ verdeutlicht, wie die Digitalisierung Wertschöpfungslogiken verändert. Schneller wechselnde Kundenbedürfnisse und extrem kurze Produktlebenszyklen digitaler Entwicklungen erfordern zum einen andere Herangehensweisen an die internen Prozesse und zum anderen ein Umdenken in Richtung Kunden und Märkte. Zusätzlich ergeben sich durch cyberphysische Systeme, Platform Economy, Modularisierung sowie Shared Economy neue Logiken, um Wertangebote für den Kunden zu kreieren. In dem eintägigen Training können Entscheider, Führungskräfte und Strategen der fertigenden Industrie diese Entwicklungen, Chancen, Risiken und dafür notwendige Strategien kennenlernen und diskutieren. Sie erhalten die Möglichkeit, einen Einblick bei Pionieren zu erhalten und Erfahrungen auszutauschen. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://shop.dgq.de/products/digitalisierung-und-vernetzung-neue-geschaeftsmodelle

Digitale Produktionssteuerung für die Industrie 4.0

Das Seminar „Produktionssteuerung“ zeigt Produktionsleitern, Fertigungsplanern und Werkern, wie Industrie-4.0-Technologien die Fertigung sinnvoll unterstützen. Ausgangspunkt ist dabei der Trend, dass sich produzierende Unternehmen heute der zunehmenden Nachfrage nach individuellen Produkten ausgesetzt sehen. In den Produktionen äußert sich dies in steigenden Variantenzahlen bei abnehmenden Losgrößen, bis hin zu personalisierten Produkten in Losgröße 1. Manuelle Produktionsplanungs- und -steuerungsmethoden sind diesen Herausforderungen nur in einem begrenzten Maße gewachsen und stellen viele Unternehmen ohne passende digitale Werkzeuge vor große Herausforderungen. Aktuelle Methoden der Produktionsplanung und -steuerung erlernen die Seminarteilnehmer im eintägigen Training anhand eines interaktiven Planspiels. Weitere Informationen unter: https://shop.dgq.de/products/industrie-4-0-digitale-produktionssteuerung

Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

Ihre Ansprechpartner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DGQ
Hinrich Stoldt
August-Schanz-Str. 21A
60433 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 95424-170
E-Mail: hinrich.stoldt@dgq.de
DGQ-Pressestelle, c/o Klenk & Hoursch
Hanna Schadt
Uhlandstraße 2
60314 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 719168-122
E-Mail: hanna.schadt@klenkhoursch.de

 

Positive Bilanz zum European Cyber Security Month

Seit 2012 weist der European Cyber Security Month (ECSM) auf die Gefahren und Risiken im Cyber-Raum hin. Zielgruppe sind Bürgerinnen, Bürger und Organisationen. Der ECSM findet jährlich im Oktober statt und bildet ein europaweites Format zur Sensibilisierung im Bereich Cyber Security.

Die Aktionen reichen von Veranstaltungen und Schulungen in Unternehmen über die Etablierung von Webseiten bis hin zu Pressearbeit. Sie bieten Informationen, Hilfestellungen und Praxisbeispiele für den sicheren Umgang mit Cyber-Risiken. Als Koordinierungsstelle für den ECSM in Deutschland informiert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Organisationen und Unternehmen und wirbt um passende Beiträge. Für das Jahr 2018 zieht das BSI ein positives Fazit: 100 Partner in Deutschland waren mit rund 200 Aktionen beim ESCM dabei. Darunter auch die die Allianz für Cyber-Sicherheit.

Auch die DGQ beteiligte sich mit dem Whitepaper „Mythen der Cyber Security“ am ECSM. Ziel des Whitepapers ist es, über häufigsten Mythen der Cyber Security in der vernetzten Produktion aufzuklären. Um Unternehmen optimal auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vorzubereiten, hat die DGQ Dr. Christian Haas, Experte des Fraunhofer IOSB, gefragt, um welche Mythen es sich konkret handelt – und was Unternehmen tun können, um sich zu schützen.

Als Mitglied der Allianz für Cyber-Sicherheit ist für die DGQ ein lösungsorientierter Austausch zwischen Politik, Industrie, Wissenschaft eines der Ziele, die sie mit der Teilnahme am ESCM verfolgt. Darüber hinaus möchte sie Organisationen, Bürgerinnen und Bürgern für das Thema sensibilisieren. Ihr Bestreben ist es vor allem, das Bewusstsein für Cyber-Risiken in der vernetzten Produktion zu stärken. Denn wenn eine vernetzte Produktion zunehmend zur eine Strategie wird, muss Cyber Security zur Qualitätssache werden.

Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit für die Industrie 4.0 zu machen, hat die DGQ in Kooperation mit dem Fraunhofer IOSB Trainings zu Cyber Security in der Industrie 4.0 entwickelt: Im viertägigen DGQ-Zertifikatslehrgang Cyber-Security in der Industrie 4.0 erwerben die Teilnehmer das erforderliche Wissen, um Gefahren durch Cyber-Angriffe zu erkennen, IT-Sicherheitslösungen umzusetzen und die Produktion zu sichern. Im Lernlabor Cybersicherheit erleben die realitätsnahe Simulationen von Cyber-Angriffen auf Industrieanlagen, können die Folgen anhand des Modells einer Produktionsanlage unmittelbar nachvollziehen und ihr erlerntes Wissen direkt testen.

Weitere Informationen zu den DGQ-Trainings für Cyber Security erhalten Interessierte online, DGQ-Produktmanagerin Christina Eibert (T 069 954 24-189, E-Mail christina.eibert@dgq.de) und auf der DGQ-Themeseite zu Cyber Security mit Whitepapers sowie aktuellen Blog- und Fachbeiträgen.

 

 

Vernetzte Produktion muss zur Strategie, Cyber-Sicherheit zur Qualitätssache werden

Vernetzte System-Umgebungen, autonome Fertigung, intelligente Maschinen – Produktionsanlagen entwickeln sich zu sicherheitskritischen digitalen Komplexen. Im Zeitalter 4.0 ist die digitale Vernetzung ein Faktor, der zur Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichem Wachstum von Unternehmen beiträgt. Das kann jedoch nur dann erfolgsversprechend sein, wenn vernetzte Strukturen und Abläufe gegen Angriffe aus dem Cyber-Raum bestmöglich geschützt sind.

Neben der Implementierung zeitgemäßer Sicherheits- und Qualitätsmanagementkonzepte müssen Industrie- und IT-Sicherheit ganzheitlich betrachtet werden. Aus Sicht der DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.) erfordert das auch einen aktiveren Zusammenschluss von Politik, Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft: Es gilt, gemeinsam daran zu arbeiten, Cyber-Sicherheit am Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhöhen, als Qualitätsfaktor zu verankern und Standards zu definieren.

Sicherheit als Qualitätsfaktor: DGQ tritt Allianz für Cyber-Sicherheit bei

Der Digitalisierung der Industrie widmet sich die DGQ seit längerem. Seit kurzem ist sie aus diesem Grund neues Mitglied der Allianz für Cybersicherheit des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Aus Sicht der DGQ ist die Allianz eine hervorragende Plattform für den notwendigen und lösungsorientierten Austausch zwischen Politik, Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft zur Cyber-Sicherheit. Mit ihrer Beteiligung unterstützt sie die Zielsetzung, am Wirtschaftsstandort das Bewusstsein für die Bedeutung dieses Themas gerade für die vernetzte Produktion zu stärken. Für Cybersicherheit im Kontext Industrie 4.0 ist nicht nur die IT-Abteilung in der Pflicht, sondern Produktionsleitung und IT müssen sich gemeinsam des Themas annehmen, um mögliche Sicherheitslücken, beispielsweise in der Produktionssteuerung, aufzudecken. Notwendig ist die gemeinsame und umfassende Sichtweise auf mögliche Risiken der Vernetzung im Unternehmen.

Zu Beginn dieses Jahres hat die DGQ Schlüsselkompetenzen und Trendthemen in einer Onlinebefragung zum Thema „Digitaler Wandel – Wo stehen Sie?“ ermittelt. Die Ergebnisse verdeutlichen unter anderem, dass die Sammlung, Verarbeitung und Auswertung von Daten gerade für die Qualitätssicherung in Unternehmen einen großen Stellenwert einnimmt. Neben der Weiterentwicklung von Fachkompetenzen ist es somit notwendig, Cyber-Sicherheit und Datenschutz als relevante Qualitätsmerkmale zu verankern und voranzutreiben. Qualität muss zu einer Zielgröße der Industrie 4.0 werden. Zusammen mit den anderen Partnern der Allianz möchte die DGQ ihre langjährigen Erfahrungen und ihre Kompetenz im Bereich Qualitätssicherung und -management bündeln, um zeitgemäße Produktions- und Security-Strukturen zu schaffen.

Das vollständige Whitepaper können Interessierte hier herunterladen.

„Abwarten ist keine Option“ – Drei Fragen an Claudia Welker, Geschäftsführerin der DGQ

Claudia Welker, DGQ-Geschäftsführerin

Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verfügen bisher nur 28 Prozent der deutschen Mittelständler über eine vollständig vernetze Produktion. Ist Industrie 4.0 somit nur großen Unternehmen vorbehalten oder gar nebensächlich für Deutschland?

Claudia Welker: Der Begriff „Industrie 4.0“ wurde in Deutschland geprägt. Daher ist das Thema sicherlich nicht nebensächlich für Deutschland. Allerdings zeigt sich auch, dass die Mehrheit der Firmen im verarbeitenden Gewerbe noch immer auf traditionelle Produktionsabläufe setzt. Den Transformationsschritt zu IT-nahen Prozessen haben bisher nur wenige gewagt. Ungeachtet ob mittelständisch oder groß: Unternehmen sollten nicht unnötig zögern. Wer sich unter ganzheitlicher Perspektive mit dem Thema „Vernetzung im Unternehmen“ auseinandersetzt und die richtigen Schlüsse zieht, kann sich gegenüber Mitbewerbern klare Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Unternehmen sollten nicht zögern. #VernetzteProduktion verschafft #Wettbewerbsvorteile #Industrie40 [KlickToTweet]

Was sind Ihrer Meinung nach die zentralen Voraussetzungen für eine nachhaltige und gewinnbringende Umrüstung von der „klassischen“ auf die vernetzte Produktion?

Claudia Welker: Das vernetzte Unternehmen sollte als Strategie verstanden werden; als Voraussetzung für Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Das erfordert auch, Fertigungsprozesse ganzheitlich zu betrachten. Wer auf dem Weg zur smarten Fabrik ist, steht vor der Aufgabe, gesamte Wertschöpfungsnetze in intelligente Systeme und Services umzusetzen – das gelingt heute nur in kleinen Schritten. Anpassungen in der Unternehmenskultur, die Ausbildung von Fachkompetenzen, die Einführung neuer Prüf- und Messverfahren, die Implementierung neuer Hard- und Software, tragfähige Konzepte für Schnittstellen und Sicherheit – die Liste der To-dos ist lang. Das sollte jedoch nicht daran hindern loszulegen: Deutschland verfügt über umfassendes Anwenderwissen, das es ermöglicht, digitale Vernetzungskonzepte zu erproben. Genau dieses Wissen sollten wir nutzen, um Industriestandards zu prägen – gerade im Bereich der Industrie- und IT-Sicherheit, der die Grundlage einer erfolgreichen Digitalisierung ist.

Die #VernetzteProduktion sollte als Strategie verstanden werden. Sie ist Voraussetzung für #Innovation und #Wettbewerbsfähigkeit [KlickToTweet]

Cyber-Sicherheit ist viel diskutiert, vor allem in Hinblick auf vernetzte Produktionen. Wie können das allgemeine Sicherheitsniveau erhöht und die Entwicklung zukunftsweisender Ansätze befördert werden?

Claudia Welker: Smart Factories verfügen über viele Schnittstellen. Ausschließlich über die Sicherheit von Produktionsanlagen in Unternehmen zu sprechen, ist nicht ausreichend. Vielmehr müssen wir die Sicherheit des gesamten Unternehmenssystems in den Fokus nehmen. Neue Fachkompetenzen zu vernetzten Produktionen sind gefragt, die weit über klassische IT-Kenntnisse hinausgehen. Bestehende Strukturen, Techniken und Verfahren, wie die des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung, müssen in Sicherheitskonzepten einbezogen und angepasst werden. Bereits in der Entwicklung neuer Produkte, Services und Prozesse muss Cyber-Sicherheit als wichtiger Qualitätsfaktor eine Rolle spielen. Abwarten ist keine Option. Die rechtliche und funktionale Analyse neuer Technologien muss vorgelagert stattfinden, nicht erst, wenn Unternehmen umgerüstet haben. Das macht den Bedarf an Normen leicht erkennbar. Um Systeme branchenübergreifend sicher zu koordinieren, ist es notwendig, eine Standardisierung von Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten für Cyber-Sicherheit zu entwickeln und zu implementieren.

#Industrie40 gelingt nur mit #Normen und #Standards – #Cyber-Sicherheit muss zum #Qualitätsfaktor werden [KlickToTweet]

Fit für 4.0: Trainings für Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion

In Kooperation mit dem Fraunhofer IOSB startet im Herbst der DGQ-Zertifikatslehrgang „Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion“.

In dem viertägigen Training erwerben die Teilnehmer das erforderliche Wissen, um Gefahren durch Cyber-Angriffe zu erkennen, IT-Sicherheitslösungen umzusetzen und so die Produktion zu sichern.

Im Lernlabor Cybersicherheit erleben die Teilnehmer realitätsnahe Simulationen von Cyber-Angriffen auf Industrieanlagen, können die Folgen anhand des Modells einer Produktionsanlage unmittelbar nachvollziehen und ihr erlerntes Wissen direkt testen.

Was das Besondere am neuen Trainingskonzept ist, erklärt Christina Eibert, Produktmanagerin bei der DGQ, im Interview.

Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

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Es geht auch anders: mit „Mix Sigma“ die Möglichkeiten von Industrie 4.0 nutzen!

Es geht auch anders: mit „Mix Sigma“ die Möglichkeiten von Industrie 4.0 nutzen!

Für Serienprodukte, die aus vielen Einzelteilen bestehen, ist Passgenauigkeit der Einzelteile ein Muss. Bislang werden aufgrund der Gauß’schen Fehlerfortpflanzung strenge Standards und künstlich verengte Toleranzen gesetzt, damit jedes Teil zu jedem passt. Die statistische Qualitätskontrolle hat einen wesentlichen Anteil daran, dass diese Art der Produktion und damit die Massenfertigung komplexer Produkte funktioniert. (mehr …)

Neue Weiterbildung zum „Spezialist Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion“ ab sofort buchbar

Informationssicherheit ist in Zeiten von Big Data, Cloud Computing und Social-Media-Einsatz relevanter denn je. Für Unternehmen, die den Weg in Richtung Industrie 4.0 und Digitalisierung erfolgreich beschreiten wollen, ist der sichere Umgang mit Informationen ein absolutes Muss. Um sie aktuell und umfassend für die neuesten Herausforderungen an die Sicherheit von Informationen in der digitalen und analogen Welt zu rüsten, hat die DGQ gemeinsam mit dem das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB ein neues Trainingskonzept entwickelt.

Das Angebot umfasst einen Zertifikatslehrgang sowie Seminare für die Managementebene und für Einsteiger. Entscheidender Vorteil des neuen Angebots: Die Trainings zum Thema Informationssicherheit in der Industrie 4.0 weisen einen besonders hohen Praxisbezug auf. Das Fraunhofer IOSB verfügt über eine Modellfabrik mit realen Automatisierungskomponenten, die einen Fertigungsprozess steuert und überwacht. Dies ermöglicht eine realistische Simulation von Cyber-Angriffen auf Industrieanlagen.

Die neue Trainingsreihe startet im Juni mit dem Seminar „Management Know-how Cyber-Sicherheit“. Die zweitägige Schulung richtet sich an die Leitungsebene und vermittelt einen allgemeinen Eindruck von den zentralen Risiken der vernetzten Produktion für das gesamte Unternehmen. Danach geht es im Herbst weiter mit dem DGQ-Zertifikatslehrgang „Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion“. In diesem viertägigen Training erwerben die Teilnehmer das erforderliche Wissen, um Gefahren durch Cyber-Angriffe zu erkennen, IT-Sicherheitslösungen umzusetzen und so die Produktion zu sichern. Für Neueinsteiger bieten DGQ und Fraunhofer IOSB flankierend eine eintägige Basisschulung „Grundlagen Know-how Cyber-Sicherheit“ an.

Alle Veranstaltungen finden am Fraunhofer IOSB in Karlsruhe statt. Im dortigen Lernlabor Cybersicherheit können die Teilnehmer an Demonstratoren die Cyber-Angriffe auf eine Produktionsanlage mit echten industriellen Komponenten erleben. Durch den Einsatz von originaler Industriesteuerung lernen sie realistische Angriffsszenarien kennen und können die Folgen anhand des Modells einer Produktionsanlage unmittelbar nachvollziehen.

Möchten Sie mehr erfahren?

Informationen zur neuen Trainingsreihe „Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion“ erhalten Sie online oder bei Produktmanagerin Christina Eibert.

Zudem haben Sie auf der Control 2018 in Stuttgart die Möglichkeit, einen ersten Einblick in das Thema Cyber-Sicherheit zu gewinnen. Am 24. April findet hier der einstündige Workshop „Cyber-Sicherheit in der Produktion“ statt. Weitere Informationen zum Workshop

Ihr direkter Kontakt:
christina.eibert@dgq.de
T 069 954 24-189

 

Für mehr Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion: DGQ und Fraunhofer IOSB kooperieren in der Weiterbildung

  • DGQ startet erstes Weiterbildungsangebot im Bereich Industrie 4.0
  • Hoher Praxisbezug durch realistische Simulation von Cyberangriffen auf Industrieanlagen
  • Programm bietet DGQ-Zertifikatslehrgang und Grundlagen- sowie Managementseminar

Online Tutorial Cyber SecurityDie vernetzte Produktion der Industrie 4.0 stellt neue Anforderungen an die Cyber-Sicherheit. Neben der erforderlichen technischen Infrastruktur müssen Unternehmen auch die entsprechenden Kompetenzen bei den zuständigen Mitarbeitern aufbauen. Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB haben auf diesen Bedarf reagiert und gemeinsam ein spezielles Weiterbildungsangebot entwickelt. Für die DGQ bedeutet diese Kooperation zugleich den Einstieg in den Bereich Trainings für die Industrie 4.0. Das Angebot umfasst einen Zertifikatslehrgang sowie Seminare für die Managementebene und für Einsteiger. Entscheidender Vorteil des neuen Angebots: Die Trainings weisen einen besonders hohen Praxisbezug auf. Das Fraunhofer IOSB verfügt über eine Modellfabrik mit realen Automatisierungskomponenten, die einen Fertigungsprozess steuert und überwacht. Dies ermöglicht eine realistische Simulation von Cyber-Angriffen auf Industrieanlagen.

„Industrielle Produktion ist ein klassischer Kernbereich von Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung“, erklärt Andreas Heinz, Leiter Produktmanagement der DGQ. „Änderungen in den Produktionsbedingungen, wie sie durch die vernetzte Produktion geschehen, antizipiert die DGQ frühzeitig und bietet dazu unter anderem auch neue Weiterbildungsangebote. Cyber-Sicherheit stellt für uns einen wichtigen Aspekt von Qualität dar. Das Fraunhofer IOSB ist genau der richtige Partner, um dieses im Bereich Industrie 4.0 einzigartige Trainingsangebot umzusetzen.“

Christian Haas, zuständiger Projektleiter am Fraunhofer IOSB, ergänzt: „Auch für uns ist die Kooperation ein Glücksfall: Die DGQ ist am Puls der Bedürfnisse der Kunden und hilft uns, mit dem gemeinsamen Schulungsangebot genau die Leute aus der Praxis zu erreichen, für die unsere im Forschungskontext gewonnenen Kompetenzen maximal relevant sind.“

Vernetzte Produktion stellt Cyber-Sicherheit vor neue Herausforderungen

Die zunehmende Vernetzung der Dinge macht auch vor modernen Industrieanlagen nicht halt. Ein immer größerer Teil der Produktionssteuerung erfolgt automatisch. Verschiedene Systeme agieren selbstständig und kommunizieren autonom untereinander. Menschen schreiten in vielen Fällen nur noch bei Störungen ein oder überwachen und steuern Anlagen aus großer Entfernung. Produktionsanlagen bilden immer seltener geschlossene Systeme, sondern sind Teil eines Netzwerks, das sich online angreifen lässt. Damit enden Werkschutz und Anlagensicherheit heute nicht mehr an den Toren der Fabrik. Spätestens seit dem Computerwurm Stuxnet ist auch der breiten Öffentlichkeit bekannt, welche erheblichen physischen Schäden durch Malware entstehen können. Je nach Art und Ziel des Angriffs kann dies sogar Gefahren für Leib und Leben bedeuten. Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die   IT-Sicherheit in der industriellen Produktion häufig weniger Spielräume hat, als dies beispielsweise beim Schutz herkömmlicher PC-Arbeitsplätze im Büro der Fall ist. Echtzeitanforderungen von Produktionsanlagen lassen sich beim Einsatz von Software-Patches oder Antischadsoftware nicht mehr gewährleisten. Das gleiche gilt für die Einrichtung von Firewalls und verschlüsselten Verbindungen. Die Industrie 4.0 stellt damit auch im Bereich Cyber-Sicherheit neuartige Anforderungen an das Know-how der zuständigen Mitarbeiter.

Trainings für Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion

Die DGQ und das Fraunhofer IOSB haben drei Weiterbildungsformate geschaffen, welche die Teilnehmer auf die Anforderungen an die Cyber-Sicherheit in der Industrie 4.0 vorbereiten. Den Beginn macht im Juni das Seminar „Management Know-how Cyber-Sicherheit“. Die zweitägige Schulung richtet sich an die Leitungsebene und vermittelt einen allgemeinen Eindruck von den zentralen Risiken der vernetzten Produktion für das gesamte Unternehmen. Danach startet im Herbst der DGQ-Zertifikatslehrgang „Cyber-Sicherheit in der vernetzten Produktion“. In diesem viertägigen Training erwerben die Teilnehmer das erforderliche Wissen, um Gefahren durch Cyber-Angriffe zu erkennen, IT-Sicherheitslösungen umzusetzen und so die Produktion zu sichern. Für Neueinsteiger bieten DGQ und Fraunhofer IOSB flankierend eine eintägige Basisschulung „Grundlagen Know-how Cyber-Sicherheit“ an. Alle Veranstaltungen finden am Fraunhofer IOSB in Karlsruhe statt. Im dortigen Lernlabor Cybersicherheit können die Teilnehmer an Demonstratoren die Cyber-Angriffe auf eine Produktionsanlage mit echten industriellen Komponenten erleben. Durch den Einsatz von originaler Industriesteuerung lernen die Teilnehmer realistische Angriffsszenarien kennen und können die Folgen anhand des Modells einer Produktionsanlage unmittelbar nachvollziehen.

Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

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Qualitäts-Kollegium Berlin-Brandenburg am 10. Oktober 2017

“Leistungspotentiale der Hochschulen im Qualitätsmanagement: QM – Qualität und Mensch – der Mensch im Mittelpunkt der Betrachtung”

Wir laden herzlich zur Gemeinschaftsveranstaltung der Qualitätsinitiative Berlin-Brandenburg in Kooperation mit der DGQ und dem VDI Bezirksverein Berlin-Brandenburg nach Cottbus ein.
Angesprochen sind alle Fach- und Führungskräfte, insbesondere auch Mitarbeiter/innen von kleinen und mittleren Unternehmen, denen Qualität- und Prozessverbesserung ein wichtiges Anliegen sind.

Nachdem wir in den letzten Jahren Industrie 4.0, Risikomanagement, Qualität- und Prozessverbesserung im Rahmen des Qualitäts-Kollegiums thematisiert haben, möchten wir in diesem Jahr den Mensch in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen. Bereits zu Beginn der 1990er Jahre, wurde im Rahmen des TQM der Mensch als wichtigste Ressource in einem erfolgreichen Qualitätsmanagement identifiziert. In diesem Umfeld sind selbstverständlich auch kulturelle Einflüsse zu berücksichtigen, insbesondere bei internationalen Kooperationen. Schnell wechselnde Kundenwünsche erfordern eine hohe Flexibilität im Qualitätsmanagement. Auch sind Erfahrungen mit geänderten Regelwerken in Organisationen bei der Gestaltung des Qualitätsmanagements zu beachten. Letztendlich ist die subjektive Bewertung der Qualität eine Herausforderung ebenso wie Ängste im Arbeitsprozess. Wir wollen aktuelle Forschungsarbeiten vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

Tagungsablauf

13:00 Uhr
Anmweldung und Ausgabe der Unterlagen

14:00 Uhr
Eröffnung und Grußworte

14:15 Uhr
Impulsvorträge der Qualitätsprofessoren aus Berlin und Brandenburg

15:15 Uhr
Open Space

17:00 Uhr
Zusammenfassung und Abschluss

17:30 Uhr
Gemeinsames Beisammensein

Tagungsort
Das Qualitäts-Kollegium findet dieses Jahr in einer der schönsten Universitätsbibliotheken der Welt statt. Das mit mehreren Architekturpreisen ausgezeichnete Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der Brandenburgisch Technischen Universität öffnet seine Türen für Sie: IKMZ, Platz der Deutschen Einheit 2, 03044 Cottbus.
Anmeldungen bitte ausschließlich per mail an lsqm@tu-cottbus.de oder per Flyer_QK_2017 als Fax.

Die Teilnahme ist kostenlos!

weitere Informationen auch auf der Homepage der BTU Cottbus Senftenberg Lehrstuhl QM

FQS plant neues Forschungsprojekt zur „Industrie 4.0-Readiness“

Industrie 4.0 ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Produktion und bietet enorme Wirtschafts- und Einsparpotenziale. Große Unternehmen wie Siemens und Infineon sind bereits heute auf dem Weg ins neue industrielle Zeitalter. Nun startet ein neues Forschungsprojekt zum Thema Industrie 4.0. Es trägt den Titel FuRi-Man – Future-proof, risk-based software selection for small and medium enterprises in industry 4.0 manufacturing. Es soll kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützten, entsprechende Softwaresysteme auszuwählen und zu integrieren. Initiator des Projekts ist das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen. Betreut wird es von der FQS- Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, Teil des Projekts zu werden und aus erster Hand von den Ergebnissen zu profitieren.

„Softwaresysteme für produzierende Unternehmen gibt es wie Sand am Meer“, sagt Projektmanagerin Verena Mennicken, die das Forschungsprojekt bei der FQS begleitet. „Sie unterstützen dabei, Betriebsressourcen zu verwalten, Aufträge zu planen und die erzeugte Qualität zu erfassen und auszuwerten. Darüber hinaus eignen sich solche Systeme, um Dokumente zu verwalten, Aufträge zu handlen und Fehler zu verarbeiten. Derart komplexe Produkte anzuschaffen, ist jedoch mit hohen Kosten und Risiken verbunden. Eine weitere Herausforderung stellt die Fülle an unterschiedlichen Systemen dar, die es erschwert, ein System auszusuchen, das zum jeweiligen Unternehmen passt. „An diesem Punkt setzt unser Forschungsprojekt an“, erklärt Mennicken. „Es zielt darauf ab, Antworten auf die Frage zu liefern, welche Softwaresysteme und -funktionalitäten KMU benötigen und wie diese sicher und risikofrei eingeführt werden können. Im Rahmen der Arbeiten erfolgt unter anderem die Bewertung der „Industrie 4.0-Readiness“ für Firmen aus der Industrie sowie die Ableitung konkreter Entwicklungsmöglichkeiten.

Fragen zum neuen Forschungsprojekt beantwortet Eike Permin vom IPT telefonisch unter 0241 8904-452 oder per E-Mail an eike.permin@ipt.fraunhofer.de.

FQS plant neues Forschungsprojekt zur „Industrie 4.0-Readiness“

Industrie 4.0 ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Produktion und bietet enorme Wirtschafts- und Einsparpotenziale. Große Unternehmen wie Siemens und Infineon sind bereits heute auf dem Weg ins neue industrielle Zeitalter. Nun startet ein neues Forschungsprojekt zum Thema Industrie 4.0. Es trägt den Titel FuRi-Man – Future-proof, risk-based software selection for small and medium enterprises in industry 4.0 manufacturing. Es soll kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützten, entsprechende Softwaresysteme auszuwählen und zu integrieren. Initiator des Projekts ist das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen. Betreut wird es von der FQS- Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, Teil des Projekts zu werden und aus erster Hand von den Ergebnissen zu profitieren.

„Softwaresysteme für produzierende Unternehmen gibt es wie Sand am Meer“, sagt Projektmanagerin Verena Mennicken, die das Forschungsprojekt bei der FQS begleitet. „Sie unterstützen dabei, Betriebsressourcen zu verwalten, Aufträge zu planen und die erzeugte Qualität zu erfassen und auszuwerten. Darüber hinaus eignen sich solche Systeme, um Dokumente zu verwalten, Aufträge zu handlen und Fehler zu verarbeiten. Derart komplexe Produkte anzuschaffen, ist jedoch mit hohen Kosten und Risiken verbunden. Eine weitere Herausforderung stellt die Fülle an unterschiedlichen Systemen dar, die es erschwert, ein System auszusuchen, das zum jeweiligen Unternehmen passt. „An diesem Punkt setzt unser Forschungsprojekt an“, erklärt Mennicken. „Es zielt darauf ab, Antworten auf die Frage zu liefern, welche Softwaresysteme und -funktionalitäten KMU benötigen und wie diese sicher und risikofrei eingeführt werden können. Im Rahmen der Arbeiten erfolgt unter anderem die Bewertung der „Industrie 4.0-Readiness“ für Firmen aus der Industrie sowie die Ableitung konkreter Entwicklungsmöglichkeiten.

Fragen zum neuen Forschungsprojekt beantwortet Eike Permin vom IPT telefonisch unter 0241 8904-452 oder per E-Mail an eike.permin@ipt.fraunhofer.de.

 

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