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19. Januar 2011

Neuer DGQ-Band zu Corporate Social Responsibility

Imageverbesserung, Abgrenzung vom Wettbewerb und neue Märkte machen den Nutzen aus

Supermärkte verkaufen Fisch aus nachhaltiger Zucht, Firmen werden auf den neuesten Öko-Standard gebracht, Betriebe versenden Ihre Post klimaneutral, Kaffeespezialitäten und Blumen sind fair gehandelt und gar Hundefutterproduzenten engagieren sich für Tierheime. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind in aller Munde. Initiatoren von Corporate Social Responsibility (CSR) erhoffen sich durch ihr Engagement eine Imageverbesserung, eine klare Abgrenzung vom Wettbewerb, das Erschließung neuer Märkte und Kundenkreise, eine verstärkte Kundenbindung und nicht zuletzt auch einen gesteigerten Organisationswert. Ein nicht zu unterschätzender Faktor innerhalb der aktuellen CSR-Diskussion ist auch die Tatsache, dass insbesondere höher oder höchst qualifizierte Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz nicht selten nach dem sozialen Ansehen der Organisation auswählen. Vor diesem Hintergrund hat sich die DGQ-Arbeitsgruppe „CSR“ mit dem Thema auseinandergesetzt und den DGQ-Band 12-81 erarbeitet. Der Leitfaden zum Aufbau eines CSR-Managementsystems beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Internationale Standards, DIN ISO 26000: 2009-11 und CSR Lieferantenfragen. Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) oder unternehmerische Sozialverantwortung umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. CSR ist somit ein Konzept unternehmerischer Verantwortung, das die Idee der Nachhaltigkeit aufnimmt und die drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales mit konkretem unternehmerischem Handeln verbindet. Ökonomische Nachhaltigkeit fordert wirtschaftlich vernünftiges Handeln, etwa im Sinne einer Geschäftspolitik, die nicht zu Lasten anderer auf kurzfristige Profitmaximierung ausgerichtet ist. Ökologische Nachhaltigkeit beinhaltet die Forderung, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Schließlich ist es im Sinne einer sozialen Nachhaltigkeit unter anderem notwendig, für gerechte Arbeitsbedingungen zu sorgen. In diesem Zusammenhang rücken Themen wie Arbeitnehmerrechte, gesetzliche und behördliche Forderungen, Umweltschutz und nicht zuletzt Geschäftsethik zunehmend in den Betrachtungsfokus. Wirkungsvoll umgesetzt, ermöglicht CSR faire Arbeitsbedingungen, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und faire Praktiken in der Lieferkette. DGQ-Band 12-81
Corporate Social Responsibility (CSR) –
Ein Leitfaden zum Aufbau eines CSR-Managementsystems,
Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ), Frankfurt, Beuth Verlag GmbH: Berlin, Wien, Zürich,
200 Seiten, 1. Auflage 2011, 49,- Euro,
ISSN 0949-4782, ISBN 3-410-32330-9

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