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31. August 2015

Informationssicherheit gewinnt branchenübergreifend an Bedeutung

Am 12. Juni hat der Bundestag das IT-Sicherheitsgesetz beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, dass Betreiber von „kritischen Infrastrukturen, wie Banken, Krankenhäuser oder Energieversorger, künftig ein Mindestniveau an IT-Sicherheit einhalten müssen. Künftig müssen sie Angriffe aus dem Netz dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) melden. Tun sie dies nicht, drohen Bußgelder. Das BSI wertet die eingegangene Informationen aus und warnt andere Unternehmen, die ebenfalls betroffen sein könnten.

Diese Entwicklung hat die DGQ zum Anlass genommen, ihr Angebot im Bereich Informationssicherheit zu aktualisieren und ab Herbst eine Trainingsreihe anzubieten. In insgesamt fünf Tagen lernen Teilnehmer die unterschiedlichsten Aspekte von Informationssicherheit und Risikomanagement kennen. Anhand eines beispielhaften Unternehmens trainieren sie, ein Managementsystem dieser Art einzuführen und aufrechtzuerhalten.

Übrigens: Nicht nur für Banken, Versicherungen und Energieversorger ist ein Managementsystem für Informationssicherheit (ISMS) relevant. Auch in der Automobilbranche mit den zahlreichen Zulieferern, Informationsflüssen und hartem Wettbewerb ist das Thema wichtig. Ob bei der Produktentwicklung oder laufenden Produktion – Informationen über Produkte und Kunden müssen geschützt werden, um langfristig erfolgreich zu sein.

Nähere Informationen zur Trainingsreihe erhalten Interessenten bei DGQ-Produktmanagerin Anja Lütjens (T 069 95424-214, al@dgq.de).

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