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21. Oktober 2019

QM-Youngsters im Emsland ‚agil am Start‘ mit liberating structures

Lingen, 16.10.2019

Sich vernetzen, treffen, austauschen, Herausforderungen bearbeiten: das ist der Kern des DGQ-Netzwerkes. In der Region, aber auch in zielgruppenspezifischen Veranstaltungen. Ein attraktives Angebot auf die Beine zu stellen ist dabei in den Metropolregionen leichter, als auf dem flachen Land.

Von Bielefeld, über Osnabrück bis Aurich reichten die Anfahrtswege zum ‚Einsteigerabend liberating structures‘ der QM-Youngsters, um an ihrem Kristallisationspunkt, dem Standort Lingen der Hochschule Osnabrück, zusammenzukommen. Auf einigen Veranstaltungen mit Input von erfahrenen (also eigentlich nicht zur Zielgruppe gehörenden) DGQlern wurden erste Kontakte geknüpft, Rollen geklärt. Nun wurde das Handwerkszeug geübt, um in die nächste Phase der Erfahrungsaustauscharbeit einzusteigen.

Fünf Teams der QMY-EL bei ‚Troika Consulting‘ – eine der 33 liberating structures die es ermöglichen, möglichst viele zu beteiligen

Alltagstauglich, sofort hilfreich und mit geringem Anfangsaufwand umzusetzen: das sind die 33 Mikrostrukturen der Liberating Structures. Deren „Erfinder“ Henri Lipmanowicz und Keith McCandless stammen aus der Komplexitätsforschung. Agile Methoden sind über das Management komplexer Projekte auch im QM relevant geworden. Der große Plan der ganz genau umgesetzt wird – dieser Qualitätertraum funktioniert in der VUKA-Welt oft nicht mehr. Arbeit im Regelkreis kann nur durch viele kleine Regelkreise umgesetzt werden, die agil koordiniert werden. Agile Methoden können bei der Arbeit der Managementsystemverantwortlichen helfen, eine Verbindung zu schaffen. Wirksamkeit ist die beste Voraussetzung für mehr Anerkennung – und umgekehrt. Liberating Structures lassen sich kombinieren, lassen sich an jeden Kontext und Gruppengröße anpassen, sind expertenlos einsetzbar, einfach zu erlernen, selbstverbreitend und bringen Spaß. Von der Kennenlern- und Fokussierungsphase über Ideenentwicklung und Priorisierung hin zur Vorbereitung der Umsetzung im Betrieb gingen die Teilnehmenden durch sechs der 33 befreienden Mikrostrukturen. Mit jeder kennengelernten Struktur wurden die Gäste unbefangener, schneller, reflektierter. Jede/r Anwesende nahm (anders als oft nach üblichen Meetings…) konkrete Arbeitsschritte mit nach Haus. 1/3 der Teilnehmenden kam „hinter ihrem Rücken und über ihren Kopf hinweg“ wie auf dem Bild zu sehen durch ‚Troika Consulting‘ (LS 10) zu einer zielführenden Beratung für die nächste konkrete Meeting-Herausforderung – durch andere Teilnehmende.

Die QM-Youngsters  im Nordwesten haben nächste Treffen, Gastgeber und Themenfelder vereinbart.

Rückfragen zur Veranstaltung und zum Netzwerk beantwortet gerne

Kai-Uwe Behrends
DGQ Geschäftsstelle Nord
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
040-85337860
kai-uwe.behrends@dgq.de

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