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4. Praxisdialog an der TH Wildau in Kooperation mit der DGQ – Qualität in Studium, Lehre und Verwaltung – Qualitätsmanagement an Hochschulen

„Gamingbasierte Ansätze in der Lehre – neue Entwicklungen, Apps und Methoden“

am Donnerstag, 31.01.2019 von 12 – 17 Uhr

Zum Thema gamingbasierte Ansätze in der Lehre möchten wir mit Ihnen diskutieren, inwieweit diese Ansätze einen Beitrag zu einer guten Lehre leisten können. Entwickler und Anwender von neuen Methoden und Apps möchten Ihnen ihre Produkte und Erfahrungen vorstellen. Im Werkstattcharakter haben Sie die Möglichkeit, diese Ansätze zu testen.

12:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung

  • Herr Prof. Dr. Stefan Kubica, VP Digitales und QM, TH Wildau
  • Frau Andrea Schmid, Büro für QM im ZQE, TH Wildau
  • Frau Friederike Samel, Leiterin der DGQ Geschäftsstelle Berlin

12:15 Impulsvortrag

  • Frau Friederike Samel, Leiterin der DGQ Geschäftsstelle Berlin zu „Neuen Lehrformen im digitalen Zeitalter“

13:00 Vorstellen der Beiträge

  1. Eine gamingbasierte App für die Lehre; Tobias Schmidt, Franz Scholz, Dennis Ziemer, TH Wildau
  2. Brettspiel zur Bibliotheksbenutzung und zum wissenschaftlichen Arbeiten; Carolin Rau, TH Wildau
  3. Wissenschecks; Roger Faulhaber, Sebastian Uedelhoven, TH Wildau
  4. Einsatz von Learning Games und Live-Feedbacksystemen in der Lehre; Prof. Dr. Stefanie Kunze, TH Wildau
  5. Poster zu 3 Projekten IT Security Lab; Prof. Dr. Margit Scholl, TH Wildau

13:30 -14:30 Werkstattgespräche, 1. Runde

14:30- 15:30 Werkstattgespräche, 2. Runde

15:30 -16:30 Werkstattgespräche, 3. Runde

Abschlussfeedback

17:00 Uhr Verabschiedung

Weitere Informationen zur Veranstaltung  >>> hier.

Veranstaltungsort

TH Wildau, 15745 Wildau, Hochschulring 1

Raum 401 im Haus 100,  Lageplan des Raumes, (ein Fahrstuhl geht bis in den 4. Stock)

Anfahrt TH Wildau (google maps)

Ansprechpartner:

Frau Andrea Schmid, Zentrum für Qualitätsentwicklung: andrea.schmid@th-wildau.de

Frau Friederike Samel, DGQ Geschäftsstelle Berlin: friederike.samel@dgq.de

Anmeldungen bitte über >>> DGQ-Webshop.

 

Umfrage zum Status der Implementierung von ISO 9001:2015 (Wissen und Kompetenzen)

Seit September 2018 sind die Anforderungen von ISO 9001:2015 für die (Re-)Zertifizierung verbindlich. Die gemeinsame Arbeitsgruppe der DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität) und der GfWM (Gesellschaft für Wissensmanagement) untersucht seit Vorliegen der neuen Anforderungen zum Thema „Wissen der Organisation“, wie die Umsetzung in der Unternehmensrealität gelingt. Dazu wurden zunächst auch die Verständlichkeit der Norm und ihrer Anforderungen abgefragt. Seit 2017 wurde der Fragebogen gekürzt und konzentriert sich nun auf den Status der Erfüllung der Normanforderungen in einer Selbsteinschätzung sowie auf die dazu genutzten Instrumente.

Wir bitten Sie, sich an der Umfrage zu beteiligen. Sie dauert etwa zehn Minuten, ist anonym und wird bis zum DGQ-Qualitätstag am 6. November ausgewertet.

Umfrage starten »

Informationen zu den Ergebnissen des Vorjahres erhalten Interessierte online auf der GfWM-Website.

Einladung zum Fachaustausch „Einstieg in ein systematisches Wissensmanagement“ am 20.06.2018 in Potsdam

Gemeinsamer DGQ-GfWM-Workshop zu „Arbeiten mit Wissen und Qualität – Einstieg in ein systematisches Wissensmanagement“ .

Seit Herbst 2015 gilt die Norm ISO 9001:2015 mit ihren Änderungen und neuen Anforderun-gen, u.a. zu den Themen „Wissen“ und „Kompetenz“. Was aber fordert die Norm hier konk-ret? Welche „Querbeziehungen“ innerhalb der Norm gibt es? Wie lassen sich die neuen An-forderungen interpretieren und umsetzen? Welche Methoden/Instrumente sind geeignet? Je-de Organisation nutzt bereits Werkzeuge und Methoden des Wissensmanagements, ggf. nicht bewusst bzw. nicht so systematisch, wie die überarbeitete Norm es fordert. Gemeinsam mit den Referenten/Experten Ute John und Günter Hartmann wollen wir über bereits implementierten Instrumente und gesammelten Erfahrungen auch bzgl. Zertifizierung diskutieren und austauschen.

Programmablauf:
• Begrüßung durch DGQ, GfWM und IHK Potsdam
• Einführung in das Thema
• Diskussion zu „Was fordert die Norm zum Thema Wissen?“
• Gruppenarbeiten an Flipcharts
• Erfahrungsaustausch, Fragen & Antworten
• Get-together

Termin: Mittwoch, 20. Juni 2018
Uhrzeit: 16:30 Uhr bis ca. 19:30 Uhr
Ort: IHK Potsdam, Breite Str. 2 a-c, 14467 Potsdam

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 13.06.2018 über den DGQ-Webshop. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alle Teilnehmer erhalten eine Anmeldebestätigung.

Mit freundlichen Grüßen

Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.
HauptstadtregionD
Ute John, Frauke Weichhardt, Sylvia Keske, Stephanie Barnes, Andreas Matern

Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.
Geschäftsstelle Berlin
Friederike Samel

Sind Sie eine exzellente Wissensorganisation?

In diesem Jahr wird der „Exzellente Wissensorganisation“-Award – eine der wichtigsten Auszeichnungen für Wissensmanagement – zum fünften Mal verliehen. Der Preis bietet Organisationen, die sich bereits mit der Professionalisierung ihrer Wissensorganisation beschäftigt haben, die Chance, ein qualifiziertes Feedback durch eine renommierte Expertenjury zu erhalten. Ausgezeichnete Unternehmen machen ihren exzellenten Umgang mit Wissen nach außen sichtbar.

Gehören auch Sie dazu und möchten im Jahr 2018 mit dabei sein? Oder kennen Sie eine exzellente Wissensorganisation, die Sie vorschlagen möchten? Dann bewerben Sie sich! Bewerbungsstart ist der 1. Februar 2018. Weitere Informationen erhalten Sie im aktuellen Beteiligungsaufruf.

Träger der Initiative ist die Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (GfWM), mit der die DGQ bereits seit einigen Jahren im Zuge der neuen Anforderungen „Wissen der Organisation“ nach ISO 9001 kooperiert. Das Finale von „Exzellente Wissensorganisation“ findet im Rahmen des GfWM KnowledgeCamps in München statt. Weitere Informationen zum Award 

 

Wissensmanagement MOOC 2017

Am 3. Oktober ist der WMOOC , ein kostenfreier massive open online course zum Thema Wissensmanagement, zum zweiten Mal gestartet. Nach der erfolgreichen Durchführung mit mehr als 500 eingeschriebenen Teilnehmern im letzten Jahr, haben sich die beiden Macher, Gabriele Vollmar und Dirk Liesch, entschlossen, den WMOOC auch in diesem Jahr wieder durchzuführen. Beide Experten sind auch im DGQ-Fachkreis Wissensmanagement und Qualitätsmanagement aktiv.

Wie schon im letzten Jahr geht es darum, Wissensmanagement in seinen Grundlagen zu verstehen, wertvolle Unterstützung für die eigene Entwicklung eines ganzheitlichen Strategie-Konzepts zu erhalten und schließlich zahlreiche Praxisbeispiele kennenzulernen. Neu in diesem Jahr ist dabei der Schwerpunkt „Umgang mit Wissen in der ISO 9001“.

Was gibt es außerdem Neues für diejenigen, die im letzten Jahr schon dabei waren? Zahlreiche Live Sessions mit neuen spannenden Inhalten und Input-Gebern sowie weitere Praxisbeispiele. Eine erneute (partielle) Teilnahme ist also auch für „alte WMOOC-Hasen“ interessant.

Zum WMOOC anmelden

DGQ lädt zum vierten Qualitätstag

Intensiver Dialog mit der DGQ-Community, interaktive Workshops und kreative Antworten auf aktuelle Fragestellungen aus dem QM – das alles bietet der DGQ-Qualitätstag 2017. In diesem Jahr findet die Veranstaltung bereits zum vierten Mal statt. Am 22. November 2017 werden über 300 Teilnehmer in der Messe Stuttgart erwartet. Erstmals sind alle zehn DGQ-Fachkreise mit eigenen Workshops vertreten. Auf dem DGQ-Qualitätstag kommen Interessierte und Experten aus der gesamten Qualitäts-Community zusammen, um aktuelle Trends zu diskutieren und gemeinsam kreativ zu sein. Die Grundlage dafür bieten die Arbeitsergebnisse aus den DGQ-Fachkreisen, die sich viermal jährlich treffen und das gesamte Jahr über online austauschen. Während zwei Workshop-Sessions präsentieren sie ihre Ergebnisse und entwickeln diese in Kleingruppen weiter. Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, dass sich die Teilnehmer aktiv einbringen, kritische Fragen stellen und gemeinsam mit den anwesenden Vertretern der Fachkreise ins Gespräch kommen. In den vergangenen Jahren sammelten die Workshop-Moderatoren viele neue Impulse und Hinweise, die sie dann direkt zurück in ihre Fachkreise tragen konnten.

Drei Themenschwerpunkte

Aktuell stecken die Fachkreise sehr viel Energie in die konkrete Ausarbeitung ihrer Workshop-Konzepte und dem methodischen Vorgehen. Die Themen der Workshops und die groben Inhalte stehen bereits fest. Sie lassen sich in drei übergeordnete Bereiche einteilen:

  • QM richtig verstehen
  • QM gut machen
  • QM neu denken

QM richtig verstehen

Experten der Fachkreise beleuchten in vier Workshops besondere Facetten des Qualitätsmanagements. Damit unterstützen sie ein vertieftes Verständnis dieser Aspekte. Der Fachkreis Audit und Assessment stellt seinen Workshop unter den Titel „Der Auditor zwischen den Stühlen“. Dabei wird er folgenden Fragen nachgehen: Welchen Auftrag haben die Auditoren? Welchen Fokus sollten sie legen? Welchen Restriktionen sollten sie sich ergeben?

Der Fachkreis QM in der sozialen Dienstleistung veranstaltet den Workshop „Die Wirkung sozialer Dienstleistungen messen: Aber wie?“. Der Fachkreis stellt die Besonderheiten der Branche vor und möchte gemeinsam mit den Teilnehmern weiter an den Modellen zur Wirksamkeitsmessung arbeiten.

Der Fachkreis Q-Berufe glaubt, dass es für Qualitätsmanager entscheidend ist, die Herausforderungen des CEO zu kennen. In dem Workshop „Frag doch den Chef: Was Geschäftsführer bewegt und wie man es herausfindet“ wird der Fachkreis seine Ansätze präsentieren, diskutieren und weiterentwickeln.

Wie steht es um das Qualitätsbewusstsein in Organisationen im Allgemeinen? Dieser Frage haben sich Wissenschaftler der Hochschule Esslingen in Zusammenarbeit mit der DGQ in einer Studie angenommen. In ihrem Workshop „Quality-Awareness – Ohne Leidenschaft keine Exzellenz!“ möchten die Kollegen die Ergebnisse vorstellen und gemeinsam mit den Teilnehmern bearbeiten.

QM gut machen

Ganz gleich, wie groß die berufliche Erfahrung – QM wirklich gut zu machen, ist nicht immer einfach. Dabei gibt es vor allem in den unterschiedlichen Branchen und Disziplinen innerhalb des QM verschiedene Ansätze. Normenrevisionen oder ein geändertes Umfeld erfordern immer wieder neue Lösungen.

Fragen wie: „Wo fange ich mit der Risikobetrachtung in meinem Unternehmen an?“ und „Welche Bereiche in meinem Unternehmen sind eigentlich von Risiken betroffen?“ erreichen die Mitglieder des Fachkreises Risiken als Chance regelmäßig. Der Fachkreis hat einige Hilfestellungen erarbeitet, die die Mitglieder mit Teilnehmern des Workshops „Hilfsmittel, um den risikobasierten Ansatz pragmatisch umzusetzen“ einem Praxistest unterziehen wollen.

Eine große Herausforderung für viele Unternehmen stellt aktuell der Umgang mit Wissen nach der ISO 9001:2015 dar.

Die Mitglieder des Fachkreises Wissensmanagement werden in ihrem Workshop „Grundlagen Wissensmanagement im Qualitätsmanagement“ genau auf diese Thematik eingehen und einige Tipps zur Implementierung präsentieren. Wie lassen sich klassische QM-Methoden im Gesundheitswesen einfach anwenden? Dieser Frage ist der Fachkreis QM im Gesundheitswesen in den vergangenen Monaten sehr intensiv nachgegangen. In dem Workshop „QM-Werkzeuge für die Praxis im Gesundheitswesen – einfach angewandt“ erfahren die Teilnehmer mehr über die im Fachkreis entwickelten Methoden und können diese anhand eines Beispiels direkt ausprobieren.

Der Fachkreis QM und Organisationsentwicklung hat sich damit auseinandergesetzt, wie QM-Beauftragte sinnvoll alternative Methoden auswählen und diese dann auch verargumentieren können. In einem Rollenspiel werden die Teilnehmer des Workshops „Organisationsentwicklung leicht gemacht: Wie Sie wirkungsvolle Methoden lieben lernen“ eine entsprechende Situation durchgehen.

Qualitätssicherung gut machen und moderne Lehrmethoden anwenden ist eines der Ziele der DGQ in Bezug auf ihre Bildungsangebote. Wie das konkret aussehen und die Qualitätssicherung davon profitieren kann, erfahren die Teilnehmer des Workshops „Qualitätssicherung ganzheitlich erleben – die DGQ-Praxissimulation“.

QM neu denken

Unternehmen befinden sich in einem starken Wandel. Diese Entwicklung ist nicht nur in technologischer sondern auch in kultureller Hinsicht gravierend. Die Veränderungen wirken sich auf Zusammenarbeit, Strukturen in Unternehmen, Rollen, Aufgaben und vieles andere aus. Für das Qualitätsmanagement ist es entscheidend, diesen Wandel mitzugehen und mitzugestalten.

Integrated Thinking heißt ein Ansatz, mit dem sich der Fachkreis Controlling und Qualität schwerpunktmäßig auseinandersetzt. Diese Methode soll dabei helfen, die Unternehmen der Zukunft zu steuern. Der Fachkreis wird sein Lösungsmodell in dem Workshop „Integrated Thinking – Moderne Unternehmenssteuerung in einer veränderten Unternehmenswelt“ vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren.

Die Art, wie Kunden Rückmeldungen geben, wandelt sich. Wie Unternehmen damit umgehen, können die Teilnehmer des interaktiven Workshops „Customer Feedbackmanagement 20xx: Wo stehen wir und wo wollen wir hin?“ mit dem Fachkreis Exzellenter Kundenservice diskutieren.

Wie ein systematisches Wissensmanagement und eine entsprechende Wissenskultur aussehen, wie sie erfolgreich in Unternehmen implementiert wurden und was dies für die Unternehmen bedeuten kann, stellt der Fachkreis Wissensmanagement zur Diskussion. Der Titel dieses lautet Workshops: „Wissensmanagement: Fallbeispiele und Praxistipps“.

Der Fachkreis Qualität und Projekte beschäftigt sich in seinem Workshop „Agil Best Practices erarbeiten“ mit dem Thema Agilität. Konkret erleben die Teilnehmer, wie in einem agilen Arbeitsmodus fachliche Inhalte entstehen.

In den wissenschaftlichen Projekten, die von der Forschungsgemeinschaft Qualität (FQS) mit unterstützt werden, arbeiten Qualitätswissenschaftler verschiedener Hochschulen daran, das Qualitätsmanagement weiterzuentwickeln. Vorgestellt werden Arbeiten zu den Themen: „Reifegradbestimmung in frühen Phasen“, „Menschliche Fehler in der manuellen Montage“ und „Schlankes Datenmanagement für produktbezogene Maschinen- und Produktionsprozessdaten“. Die Autoren freuen sich über eine rege Diskussion.

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement – ein Erfolgsfaktor für Unternehmen

Qualitätsmanagement hilft, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern, Kunden zu binden und wirtschaftlich zu handeln. Gerade im letzten Jahr hat sich im Qualitätsmanagement einiges getan:

Die Revision der QM-Norm DIN EN ISO 9001 stellt Mitarbeiter und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Es ist an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wie das Qualitätsmanagement für eine Unterstützung agiler Unternehmenskulturen und -strukturen fit gemacht werden kann. Denn Qualitätsmanagement im klassischen Sinn wird Organisationen heute nur noch gerecht. Was wir brauchen, ist ein agiles Qualitätsmanagement, dass Unternehmen dabei unterstützt, sich im Zeitalter des digitalen Wandels erfolgreich aufzustellen.

 

Andreas Heinz, Leiter Produktmanagement, gibt einen Überblick zu den Hintergründen
der Neukonzeption der Ausbildung zur/zum DGQ-Qualitätsbeauftragten.

 

Unsere Inhouse- und Consulting-Angebote

Die Inhouse-Trainings der DGQ unterstützen Sie dabei, die Kompetenzen Ihrer Fach- und Führungskräfte zukunftsorientiert auf- und auszubauen. Sie profitieren von praxiserfahrenen Trainern und Experten, maßgeschneiderten Inhalten und einem professionellen Rundum-Service.

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Interessieren Sie sich für Qualitätsmanagement und die neuesten Entwicklungen? Hier finden Sie unsere Blogbeiträge, News, Whitepaper und interessante Veranstaltungen rund um QM und ISO 9001 – kompakt und übersichtlich auf einem Blick.

Starkes Bündnis: DGQ und GfWM kooperieren

Spätestens seit der Revision der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 im Jahr 2015 gewinnt das Thema Wissensmanagement auch für Qualitätsmanager an Bedeutung. Grund genug für die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) künftig verstärkt mit der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) zusammenzuarbeiten. Um den aktiven Austausch beider Vereine zu fördern, gibt es jetzt eine Kooperationsvereinbarung.

Mit mehr als 30 Teilnehmern war das Gründungstreffen des neuen Fachkreises gut besucht.

Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit ist der neu gegründete Fachkreis „Wissensmanagement und Qualitätsmanagement“, der ab sofort als gemeinsamer Fachkreis von DGQ und GfWM auftritt. Dass das Thema von großem Interesse ist und sich Wissens- und Qualitätsmanager gleichermaßen einen besseren Austausch wünschen, zeigte bereits das Gründungstreffen im Februar: Mit mehr als 30 Teilnehmern war es das bisher größte Gründungstreffen eines Fachkreises.

Wie in den anderen Fachkreisen der DGQ, in denen sich seit 2012 jeweils vier Mal im Jahr Interessierte zu qualitätsrelevanten Themen austauschen, greift auch im neuen Fachkreis das Modell der agilen Ehrenamtlichkeit. Anders als in vielen Arbeitsgruppen anderer Vereine und Verbände setzt das Team Community Management der DGQ dabei nicht nur auf Präsenztreffen, sondern fördert aktiv den Austausch einer deutlich größeren Gruppe, die sich mit Hilfe einer Onlineplattform organisiert.

Damit die Verwendung der im Fachkreis erarbeiteten Ergebnisse juristisch sauber geklärt ist, gibt es ein Lizenzmodell, in dem genau geregelt ist, welche Ergebnisse von wem und zu welchem Zweck verwendet werden dürfen. Das Modell orientiert sich an den bekannten Creative-Commons-Lizenzen, die zum Beispiel bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia zum Einsatz kommen.

Bereits nach zwei Treffen arbeitet der Fachkreis an einer Reihe interessanter Themen, darunter u. a. eine strukturierte Methodenliste, Best-Practice-Beispiele sowie ein Leitfaden für normkonformes Wissensmanagement. Interessierte beider Vereine sind eingeladen, sich an dem Fachkreis zu beteiligen und sich beim Team Community Management der DGQ anzumelden. Das nächste Treffen findet am 9. Oktober 2017 von 10.00 bis 16.00 Uhr im QLAB bei der DGQ in Frankfurt statt.

 

 

Lessons Learned: Zentrale Rolle für nachhaltige Zukunftsfähigkeit von Unternehmen

Aus Erfahrungen nachhaltig zu lernen und dadurch gute Praxis auf breiter Basis weiterzugeben und zu nutzen, gehört zum Wesen einer Lernenden Organisation. Der Anspruch einer aus kontinuierlichem Lernen heraus erwachsenden kontinuierlichen Verbesserung hat dafür gesorgt, dass Lessons Learned als Methode in die meisten Unternehmen eingezogen ist – zumindest in der Theorie. „In der Praxis erfüllt dieses Instrument in den wenigsten Fällen die daran geknüpften Erwartungen“, sagt Gabriele Vollmar, Beiratsmitglied der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM).

Der Anspruch hinter Lessons Learned ist der Organisationsberaterin zufolge, dass aus dem individuellen zunächst ein soziales Lernen wird. Das bedeute, die gewonnene Erkenntnis mit einem Projektteam zu teilen, damit die anderen Teammitglieder von dieser Erkenntnis profitieren können. Im nächsten Schritt sollte das soziale Lernen über die Grenzen des Projektteams hinausgehen und all jene Organisationsmitglieder involvieren, die von der Erkenntnis generell profitieren können.

Gründe für ein nicht funktionierende Lessons Learned  sieht die Lehrbeauftragte für Wissensmanagement vor allem in mangelnder Zeit für die notwendige Reflexion, einer nicht vorhandenen Kultur der Offenheit und Fehlertoleranz sowie an einer oftmals fehlenden Durchlässigkeit hin zu den Entscheidern. „Damit Lessons Learned einen Beitrag zum Lernen der Organisation leisten, müssen sie konsequent identifiziert und ebenso konsequent genutzt werden“, fordert Vollmar. Deshalb empfiehlt sie, Lessons Learned als echtes Aufgabenpaket mit einem oder mehreren Workshops mit Vor- und Nachbereitung von Anfang an einzuplanen. Eine effiziente Möglichkeit, einen solchen Workshop durchzuführen, biete die Projektmanagement-Methode Scrum.

Darin sollen die Teilnehmer in einer ersten Runde Ereignisse, die im Verlauf des Projektes eingetreten sind, möglichst bewertungsfrei feststellen, um das Projekt in seiner Gesamtheit wahrzunehmen. In einer zweiten gehe es nun darum, im Team so genannte Gute Praxis zu identifizieren. „Hat das Team gemeinsam eine Gute Praxis identifiziert, kommt es nun darauf an, den Transfer hinein in die Organisation zu konkretisieren“, betont Vollmar. So gelangten die gemachten Erfahrungen über erweitertes soziales und organisationales Lernen in die Gesamtorganisation. Vollmar, die ihre Laufbahn als Qualitätsmanagerin begonnen hat, nennt drei Fragen, die grundsätzlich bereits im ersten Lessons Learned-Workshop zu beantworten seien. „Können wir eine direkte Verbesserungsmaßnahme anstoßen? Wer sind die Zielgruppen für diese Lesson Learned? Auf welchem Weg teilen wir diese Lesson Learned dieser Zielgruppe am besten mit?“

Das Dokumentieren sei dabei nur eine Möglichkeit. Wirkungsvoller sei es, konkrete Verbesserungsmaßnahmen am Prozess selbst zu identifizieren, etwa Ergänzen eines Projektleitfadens, Aktualisieren einer Checkliste, Überarbeiten von Vorlagen. Auch wenn eine Lesson Learned primär mündlich kommuniziert werden soll, empfiehlt sie, diese zu dokumentieren, damit dauerhaft und situationsbedingt darauf zugegriffen werden könne. Gleichermaßen weist sie darauf hin, dass jede Dokumentation erst dann ihren Wert entfalte, wenn sie genutzt wird. Lesson Learned-Artikel sollten demnach so zur Verfügung gestellt werden, dass sie schnell und einfach wiederauffindbar und zugreifbar sind.

 

 

DGQ und Gesellschaft für Wissensmanagement veröffentlichen Handlungsleitfaden

Das Wissensmanagement gewinnt in ISO 9001:2015 an Bedeutung: Ein neuer Handlungsleitfaden soll Unternehmen den Umgang mit Wissensmanagement im Zuge der Normenrevision erleichtern. Die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) und die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) haben ihn jetzt veröffentlicht.

Im Leitfaden „Wissensmanagement in der ISO 9001:2015 – Praktische Orientierung für QM-verantwortliche“ erläutern die Herausgeber detailliert die Mindestanforderungen der Norm in Bezug auf Wissen und Kompetenzen und stellen Maßnahmen vor, diesen zu begegnen.Die Norm fordert von den Organisationen explizit, Wissen zu erwerben und zu bewahren und dadurch die Qualität der Abläufe sowie der Produkte und Dienstleistungen nachhaltig zu verbessern. „Die hervorgehobene Bedeutung des Wissens-Aspekts in der neuen Norm birgt für viele Unternehmen die Chance, sich mit dem bislang häufig vernachlässigten Thema Wissensmanagement aktiv auseinanderzusetzen“, sagt Christoph Pienkoß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DQG. „Der Handlungsleitfaden soll dabei als Orientierung für die Praktiker dienen.“

So gibt die Orientierungshilfe praxisnahe Hinweise, wie Unternehmen Schritt für Schritt einen strategischen und systematischen Umgang mit Wissen und Kompetenzen entwickeln können und mit welchen Fragen der Auditoren zu rechnen ist. Für jede in der Norm formulierte Anforderung werden Wissensmanagement-Methoden und –Werkzeuge aufgelistet, die geeignet sind, diese Anforderung zu erfüllen.

Vor dem Hintergrund der revidierten DIN EN ISO 9001:2015 kooperieren die DGQ und die GfWM seit über einem Jahr in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe. Experten aus Qualitäts- und Wissensmanagement erarbeiten pragmatische, fundierte Ansätze, mit denen Organisationen ihr Wissen und ihre Kompetenz gezielt zur Steigerung des Geschäftserfolgs nutzen und pflegen können. Mit dem nun veröffentlichten Handlungsleitfaden ist ein erster Meilenstein erreicht.

Die Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (www.gfwm.de) unterstützt den professionellen und verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen. Mit mehreren hundert Wissensmanagement-Experten aus Praxis, Wissenschaft und Beratung, fördert die GfWM die Weiterentwicklung von Wissensmanagement und dessen Integration in wichtige Anwendungsbereiche. Die GfWM zeigt aktiv die Verknüpfungen zu anderen wissensrelevanten Themen auf und unterstreicht durch Kooperationen und interdisziplinäres Zusammenarbeiten ihre ganzheitliche Sicht auf das Wissensmanagement. In zahlreichen Veranstaltungen bietet sie Möglichkeiten für Austausch und Beteiligung, u.a. zu Trends und Good Practices im Wissensmanagement. Die GfWM tritt für den bewussten Umgang mit immateriellem Vermögen ein und ist mit all ihren Aktivitäten bestrebt, dessen Bedeutung fachkundig zu vermitteln.

Leitfaden herunterladen

Über die DGQ
Die Deutsche Gesellschaft für Qualität prägt und moderiert die praxisnahe Plattform engagierter Fachleute aus allen Unternehmensebenen und Leistungsbereichen zum Thema Qualität. Der Verein mit knapp 6.500 persönlichen und Firmenmitgliedern, darunter etwa ABB, Daimler, Lufthansa, Siemens und 3M, sowie 62 Regionalkreisen bundesweit gestaltet Netzwerke und vergibt Zertifikate für nachgewiesene Kompetenz in Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement. Die DGQ Weiterbildung GmbH qualifiziert jährlich mehrere Tausend Teilnehmer zu Beauftragten, Managern und Auditoren im Qualitäts- und Umweltmanagement sowie in der Arbeitssicherheit. Die DGQ-Forschung erarbeitet in Gemeinschaftsprojekten mit KMU neue Anwendungen für das Qualitätsmanagement.