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DGQ-Regionalkreis Hannover

RK Hannover

Herzlich willkommen beim DGQ-Regionalkreis Hannover

Nutzen Sie das Netzwerk der DGQ. Wir laden Sie herzlich ein, unseren Regionalkreis Hannover kennen zu lernen. Hier treffen sich Teilnehmer aus der Region der Landeshauptstadt, Kontakte werden geknüpft, bewährte und praxisbezogene Lösungen des Qualitätsmanagements vorgestellt und diskutiert, aktuelle Entwicklungen erläutert, Betriebsbesichtigungen durchgeführt. Kurzum: der Regionalkreis bietet eine Fülle wertvoller und praxisrelevanter Impulse

Besuchen Sie unsere Regionalkreis-Veranstaltungen

Referent: Dipl.-Ing. Klaus Eberhardt, eberhardt-consulting Konzepte für Rationalisierungen, Prozess- und Projektmanagement, Personalentwicklung, Coaching, Wunstorf

Prozess-Anleitung zur wirkungsvollen Umsetzung des QM-Systems als Hilfe für eine erfolgreiche Re-Zertifizierung

Die Norm DIN EN ISO 9001:2015 "Qualitätsmanagementsysteme - Anforderungen" wurde
überarbeitet und im November 2015 neu herausgegeben. Eine der wesentlichen Änderungen ist, dass der "Beauftragte der obersten Leitung" nicht mehr explizit gefordert wird, diese Aufgaben sind an die oberste Leitung übergegangen.

Die oberste Leitung muss sicherstellen, dass die Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems in die Geschäftsprozesse der Organisation integriert werden und seine beabsichtigten Ergebnisse erzielt. Hilfreich dazu ist ein Führungsprozess, der der obersten Leitung und dem Management die
Möglichkeit bietet, mit einer Art "Betriebsanleitung" alle erforderlichen Unternehmens-Prozesse zu
erkennen, zu dokumentieren und umzusetzen.

Die mit einem Förderprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erstellten Unterlagen,
die einen gesamten Unternehmens-Prozess beschreiben, werden vorgestellt. Über die Forderungen der 9001 hinaus enthält der Prozess auch die "weichen" Forderungen an zukunftsorientierte Unternehmen: Compliance, Unternehmenskultur und Sicherstellung der Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Einladung RK Hannover 22.8.2016

Veranstaltungsort
Hochschule Hannover
Fakultät IV - Wirtschaft und Informatik
Raum 123
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover

Anfahrt

Anmeldung
Melden Sie sich bitte bis zum 17.08.2016 >>>hier bei Herrn Dr. Thomas Simon an.

 

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Die Revision des Umweltmanagement-Standards ISO 14001 ist abgeschlossen: Die ISO 14001:2015 liegt vor. Nach einigen geringfügigen Veränderungen seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1996 erscheint der überarbeitete Standard nun sowohl in einer komplett neuen Struktur als auch mit einigen neuen Forderungen. Die ISO passt damit den Standard an die ökologischen, politischen und sozialen Entwicklungen an und berücksichtigt das Feedback der Normanwender. Die ISO 14001 zählt zu den weltweit erfolgreichsten ISO-Standards: Rund 324.000 Organisationen haben ihr Managementsystem danach ausgerichtet und zertifizieren lassen, in Deutschland - mit steigender Tendenz - rund 8.000 (ISO Survey 2014). ISO 14001 ist auch nach der Überarbeitung für alle Organisationen anwendbar, unabhängig von Größe, Art, Standort oder Entwicklungsstand.
Wie sehen die neuen Forderungen aus?
Welche Konsequenzen hat das für die Unternehmen und Ihre Arbeit?

Das diskutiert mit uns
Robert Bernacik

Programm-Manager 14001/18001/14675/EMAS
DQS GmbH

Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung
von Managementsystemen, Frankfurt.
 
Veranstaltungsort:
Hochschule Hannover

Fakultät IV - Wirtschaft und Informatik
Raum 123
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover

Anfahrt

 

Anmeldung:
Melden Sie sich bitte bis zum 21.09.2016 >>>hier bei Herrn Dr. Thomas Simon an.

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Es gibt immer noch Unternehmen, die glauben, mit Hochleistung ohne Menschlichkeit die
besten Ergebnisse erzielen zu können, die mit Druck und Angst operieren. Mit dem Resultat, dass die besten Mitarbeiter zuerst gehen. Aber auch Menschlichkeit ohne Hochleistung funktioniert nicht. Gute Stimmung allein reicht für dauerhafte Spitzenleistung nicht aus.

Die Gefahr einer Meerschweinchenkultur besteht! (alle haben sich lieb - aber kein Schwein
tut was!). Auf Dauer funktioniert ein Unternehmen auf höchstem Ergebnisniveau nur dann,
wenn Hochleistung und Menschlichkeit die Führung prägen. Es muss der Unternehmensführung gelingen eine Kultur zu schaffen, bei der sämtliche Mitarbeiter nach Höchstleistungen streben und KVP und Optimierung des Wirkungsgrades an der Tagesordnung steht.



Referent: Ralf J. Hesser
Er gehört zu den renommiertesten Management-Referenten und verfügt über mehr als 30 Jahre Praxiserfahrung, davon 10 Jahre als Vertriebs-Chef der deutschen Coca-Cola Organisation.

Veranstaltungsort:
Hochschule Hannover
Fakultät IV - Wirtschaft und Informatik
Raum 123
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover



Anmeldung:
Melden Sie sich bitte bis zum 18.5.2016 >>>hier bei Herrn Dr. Thomas Simon an.

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Referent: Alan Newbegin, KAIZEN Institut 

  • Der Historie von Qualität und KAIZEN
    Von Taylorism bis KAIZEN Management System
  • KAIZEN®- TQM Modell (Total Quality Management)
    Levels 0-4
  • KAIZEN™ Transformation System (KTS)
    Daily Kaizen
    Leaders Kaizen
    Support Kaizen
    Project Kaizen
  • Fragen

Referent: Alan Newbegin wurde in den USA geboren, lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Alan
kommt aus der Luftfahrtbranche und hat fast 20 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet. Beginnend mit
Wartungs- und Testflüge mit dem Militär, später mit Reparatur und Überholungsarbeiten bei Agusta
Aerospace und Lufthansa und anschließend 8 Jahren in der Produktion bei Rolls-Royce.
Dieser Hintergrund hat ihn ein starkes Fundament in der Qualität, präventive und geplante Wartung
und sowie Lean Production, Six Sigma und Kaizen gegeben.

Im Jahr 2009 begann Alan seine Arbeit mit der KAIZEN Institute, der Großteil seiner Arbeit wurde
die Akademie Schulungen gewidmet. Diese Schulungen waren für Großunternehmen wie ABB,
Continental und Siemens, wo er 3 Jahre lang als Lead Global Trainer für die Siemens Production
System diente und mehr als 300 internen Lean Experten schulte.

Mit einem starken Fokus auf Veränderung- Management, Mitarbeiterentwicklung und "Standard
Work", Alan leitet auch 2-wöchigen "Boot Camp" Seminare für Philips und anderen Unternehmen.

Zum Downloaden:

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Am 23. September ist die ISO 9001:2015 erschienen. Neben der neuen Grundstruktur aller ISO-Systemnormen sind inhaltliche Anpassungen an die Managementpraxis erfolgt (Risikomanagement, Stakeholderansatz, Konsistenz mit der Strategie, Wissensmanagement) und vor allem der Prozessmanagementgedanke gestärkt. Einengende Forderungen sind entfallen (QMH, Verfahren, QMB), weitere Freiheitsgrade geschaffen (dokumentierte Information).  Nun geht es an die Umsetzung in den Betrieben. Deltaermittlung, Transitionsplanung, Zertifizierung.

Die wesentlichen Änderungen trägt vor und mögliche gute Praxis diskutiert mit Ihnen

Kai-Uwe Behrends,  Leiter LGS Nord der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V., Auditleiter der DQS

Nach einer Vorstellung der Norminhalte wurden die wichtigsten neuen Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 im Rahmen von Workshops bearbeitet und anschließend im Plenum vorgestellt.

Impuls Kai Behrends:

 

Fotomentation Gruppenarbeiten:

 

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Referent: Bertram Kösler, Technischer Redakteur, Goslar am Harz

Stellen sie sich vor, sie halten ein Lastenheft in ihren Händen und sollen sagen, ob es gut ist. In diese Situation kommen Einkäufer von Unternehmen immer wieder, wenn sie Lastenhefte aus den Fachabteilungen bekommen und den besten Lieferanten auswählen sollen. Den Einkäufern liegt sehr daran, die Qualität von Lastenheften (und später auch Pflichtenheften) zu kennen. Wenn die
Lastenhefte nicht gut sind, kommt es später zu Reklamationen, Streit und Ärger. Dabei ist es dann
nicht immer leicht zu klären, wer Missverständnisse und Widersprüche zu verantworten hat. Das
kostet Zeit und Geld.

Nicht nur Einkäufer, auch andere Gruppen wie das Qualitätsmanagement und die Entwicklung,
möchten beurteilen können, wie gut die Lastenhefte und Pflichtenhefte sind. Vor diesem
Hintergrund ist das Seminar entstanden, aus dem einige Aspekte vorgestellt werden.

Gliederung des Vortrags:

  • Vorstellung des Referenten Dipl.-Ing. Bertram Kösler
  • Begriffsirritationen und Definitionen von Lastenheft und Pflichtenheft nach DIN
  • Anforderungen der ISO 9001 an Lasten- und Pflichtenhefte
  • Arten von Fehlern, die bei Anforderungen auftreten können
  • Ursachen der Fehler
  • Maßnahmen zur Abhilfe
  • Prüfkriterien zur Feststellung der Güte von Lasten- und Pflichtenheften
  • Wort-, Satz- und Textregeln beim Regelbasierten Schreiben technischer Texte
  • Ziele und Prozess der Qualitätssicherung

Der Referent beantwortet anschließend gerne die Fragen der Zuhörer und kann Tipps für ein
gelungenes Requirements Engineering geben.

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Referent: Christian Ziebe, Senior Consultant EXXETA Unternehmensberatung, Frankfurt am Main

Viele Unternehmen schreiben sich heute Kundenzufriedenheit auf die Fahne. Doch zufriedene
Kunden sind noch keine gebundenen Kunden. Es besteht eine große Chance sich durch sehr gute
Servicequalität zu begeistern (insbesondere sogenannte "Wow"-Effekte), Kunden zu gewinnen und
die Weiterempfehlung dieser zufriedenen Kunden von Neukunden zu fördern. Wer sich heute mit
seinem Service positiv vom Wettbewerb abheben möchte, muss mehr tun, als "nur" die Kundenerwartungen zufrieden zu stellen.

Die DIN SPEC 77224 soll Organisationen dazu befähigen, uns als Kunden mit exzellenten Service zu
begeistern. Er stellt neben dem wirksamen Management des Kundenfeedbacks die "persönliche
Note" und den "Funken mehr" für den Kunden als wichtigste Erfolgsfaktoren für Service Excellence in
den Vordergrund.

In dem Vortrag wird auf die Elemente der DIN SPEC 77224:

  • Excellence-Verantwortung der Geschäftsleitung
  • Excellence-Orientierung der Ressourcen
  • Vermeidung von Fehlern und Verschwendung
  • Erfassung sämtlicher Kundenerlebnisse
  • Kundenbegeisterung durch Service-Innovationen
  • Messung der Begeisterung und deren Effekte
  • Wirtschaftlichkeitsanalyse

Mit DIN SPEC 77224 wird Dienstleistungsunternehmen, aber auch B2B, ein Vorgehensmodell an die Hand gegeben, das die Servicefähigkeit stärkt. Daneben erfahren Sie interessante Verbindungen zur ISO 9001:2015.

Zum Abschluss ist ein Austausch zwischen den Teilnehmern und mit dem Referenten im
Sinne von "aktives Netzwerken" mit einem kleinen Imbiss vorgesehen.

Gastgeber:
Spar- und Bauverein eG
Arndtstr. 5
30167 Hannover

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Referent: Prof. Dr. Walter Simon, Bad Nauheim

  • Unkenntnis schützt vor Strafe nicht

Seit dem 01. Januar 2014 ist jedes Unternehmen verpflichtet eine Beurteilung der psychischen
Gefährdung seiner Arbeitsplätze vorzunehmen.

Die psychische Belastung in Unternehmen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen und hat zu entsprechenden Auswirkungen geführt. Deshalb hat der Gesetzgeber auf die stark ansteigenden Zahlen der psychischen Erkrankungen (z.B. Burn-Out) mit einem neuen Gesetz reagiert. Die Missachtung dieser neuen gesetzlichen Anforderungen kann zu erheblichen Strafen (Geldstrafen oder auch Freiheitsentzug) führen. Zunehmend nehmen die Krankenkassen, Berufsgenossenschaften sowie die  Rentenversicherungsträger Unternehmen für die entstandenen Kosten in Haftung. Sie wollen so der wachsenden Kostenlawine (ausgelöst durch Fehlzeiten, Therapie, Rehabilitationsmaßnahmen und Frühverrentungen) begegnen. Die betroffenen Unternehmen (beginnend bei einem festangestellten Mitarbeiter) sind verpflichtet eine psychische Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen, qqf. entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung der psychischen Belastung durchzuführen und zu dokumentieren.

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie

  • psychische Gefährdungsbeurteilungen erstellen, entweder für einen Arbeitsplatz oder das gesamte Unternehmen und
  • wie Sie geeignete Maßnahmen identifizieren und implementieren, die zur Reduzierung der psychischen Belastung im Unternehmen führen.

Durch solche Maßnahmen verhindern Sie die sonst drohende Inanspruchnahme (Haftung). Sie tragen zur Gesunderhaltung ihrer, Mitarbeiter bei und profilieren sich als attraktiver Arbeitgeber.


Referent: Prof. Simon gilt als Experte für Qualitäts- und Innovationsmanagement und hat zu diesen Themen zahlreiche Seminare und Projekte durchgeführt. Der Referent ist Autor von über 200 Artikeln und 20 Büchern zu gesellschafts- und personalpolitischen Themen. Zu seinen Kunden gehören: Mittel- und Großunternehmen, Bundes- und Länderministerien, Krankenhäuser, Verbände, Stadtverwaltungen, Forschungseinrichtungen, Politiker des In- und Auslands (www.profsimon.de).

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Referenten: Hans-Jürgen Lenz, JessenLenz GmbH, Lübeck und
Mark Hausmann, Softwareentwicklung

Unternehmensübergrei fend dokumentierte Prozesse im Reklamationsmanagement mit
gelenkten 8D-Reporte in PDAP7.5

Integration in die Abläufe, bei unternehmensübergreifenden Prozessen und heterogenen
Strukturen
Unternehmen mit Konzernstruktur an verschiedenen Standorten oder international verteilten
Fertigungsstätten, stellen heute neue Herausforderungen an verteilte Prozesse. Dies betrifft auch das Qualitätsmanagement. Die wichtige Anforderung, dass Kennzahlen immer einheitlich vergleichbar und auswertbar sein sollen, lässt sich allein mit klassischen Methoden oft nicht mehr erreichen. Ein Problem liegt auch darin, dass sich Qualitätssicherungsmaßnahmen nicht mehr lokal voneinander abgrenzen lassen.

Neue Chancen der Prozesssteuerung mit gelenkten Dokumenten
Auf Grundlage der Methoden aus dem Reklamationsmanagements und der Maßnahmenverfolgung,
bieten sich 8D-Reporte als standardisierter Weg an, um unternehmensübergreifend prozessorientiert zu kommunizieren. Hierbei wird in 8 Schritten (Dimensionen), teamorientiert die Abstellung der Ursachen von Fehlern, sowie die Nachverfolgung von Maßnahmen erarbeitet. Die Bearbeitungsmöglichkeit in der gewohnten Office Umgebung bietet den Anwendern gleichzeitig Flexibilität in der Bearbeitung. Das führende CAQ System verfolgt alle ausgehend erstellten Dokumente und ordnet sie den entsprechenden Vorgängen automatisch zu.

Neue Chancen in der analytischen Auswertung
Informationen aus einer freien dokumentenbasierten Bearbeitung sind schwächer strukturiert als
Daten aus der Bearbeitung in einem datenbankgestützten System, in dem fest vorgegebene Kataloge und Felder definiert sind.


Alle Informationen sollen gleichwohl als Bestandteil eines Gesamtsystems gemeinsam auswertbar
sein. Über einen Volltextindex, der mit Text Metriken, sowie einer katalogisierten semantischen Erweiterung ausgestattet ist, werden dem CAQ-System alle Dokumenteninhalte informationstechnisch zur Verfügung gestellt. Hierbei spezielle branchenspezifische Anforderungen zu erfüllen stellt eine große Herausforderung in der Entwicklung dar. Eine inhaltliche Bewertungsmöglichkeit der 8D-Reporte ist in dem Projekt QuSys (www.qusys.de ) angestrebt. Die Ergebnisse werden in PDAP7.5 eingearbeitet werden.

Federführend durch das Institut für integrierte Produktion in Hannover (IPH) und der Gesellschaft für angewandte Informatik (GFaI) und in Zusammenarbeit mit Anwendern, wird aktuell daran gearbeitet die bedeutungsmäßige Analyse, die Bewertung der textuellen Inhalte, sowie eine Bewertung der 8DReporte zu ermöglichen. Über diese Projektbeteiligung ergibt sich für die PDAP7.5 Entwicklung ein direkter praxisnaher Bezug zu Industrie 4.0.

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Referentin: Dipl. Päd. Claudia Lücke, Business Training & Consulting, WABCO University

Warum benötigen wir eine weitere Qualitätsmethode? Wie können wir Mitarbeiter mit einbeziehen
und aus Fehlern nachhaltig lernen? Wie wirkt sich ein systematisches und standardisiertes Vorgehen auf die Qualitätskultur des Unternehmens aus? Diese und weitere Fragen möchten wir im Rahmen der Vortragsreihe diskutieren:


Quick Response Six Sigma (QR6S)

  • Fokusierung auf das Problem!
  • Schnelle Rückmeldung
  • Lessons Learned Card - Fehler nachhaltig abstellen
  • Gemba orientiertes Arbeiten
  • Entwicklung einer Qualitätskultur

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Referenten: Hans-Werner Wenglorz (Dipl.-Ing.), Qualitätsmanager und DQS-Auditor, zert. DIN-Normenexperte und
Erich Mertins (Dipl. Informatiker), Fachgruppenleiter Industrial IT, AGU Planungsgesellschaft für Automatisierungs-,Gebäude- und Umwelttechnik mbH, Leverkusen

Im 2-teiligen Vortrag wird im ersten Teil auf die normativen und gesetzlichen Grundlagen eingegangen während im zweiten Teil ein Tool vorgestellt wird, um die aus den Normen und Gesetzen resultierenden Forderungen an die Unternehmen handeln zu können und somit einzuhalten und damit gerecht zu werden, was heißt compliend zu sein.

1. Teil
Was ist Informationsmanagement und welche Compliance Anforderungen aus Normen, Gesetzen, Vorschriften, Regelungen - intern als auch extern - müssen eingehalten werden? (Herr Wenglorz)
Ein systematischer und organisierte Informationsaustausch sowohl innerhalb des Unternehmens als
auch nach außen zum Zulieferer und Produktabnehmer muss nach Norm ISO 9001 und 9004
stattfinden.

Die auf das QM-System bezogenen Funktionen sollten innerhalb der gesamten Organisationsstruktur klar festgelegt werden. Die Verantwortlichkeits- und Kommunikationslinien sollten festgelegt werden.

Denn die Anforderungen aus Normen, Regeln, Richtlinien und Gesetzen sowie deren Fortentwicklung der Rechtsprechung, können nur erfüllt werden, wenn jedem Mitarbeiter des Unternehmens, unabhängig von Hierarchiestufen und Tätigkeitsbereich, alle Informationen zugänglich gemacht und zur Verfügung gestellt werden, damit er Risiken aufdecken und  ausschalten kann und bei Einhaltung der Normen und Gesetze sich compliend verhält.

2. Teil:
Das Normenverwaltungsprogramms WISDOM wird erklärt und anhand von
Praxisbeispielen diese Durchgängigkeit gezeigt, um complianced zu werden und zu
bleiben. (Herr Mertins)
WISDOM ist eine moderne Software zur Verwaltung von Normen, internen Dokumenten und
Informationen, um heutige Complienced-Anforderungen, also die aus den Normen und Gesetzen
resultierenden Forderungen an die Unternehmen, auf einfache Weise erfüllen zu können. Die Funktionen reichen von der einfachen Dokumentenverwaltung mit Workflow- und Notizsystem über  Benachrichtigungssysteme mit Bestätigungskontrolle hin bis zur Möglichkeit des strukturierten
Wissensmanagements des unternehmensinternen Wissens. Ein Überblick über die Möglichkeiten des Programms und seiner verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für große bis kleine Unternehmen aus dem Blickpunkt der Qualitätssicherung bietet dieser Vortrag.

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Referent: Dr. Carsten Behrens, Modell Aachen GmbH - Interaktive Managementsysteme,
Geschäftsführung

QM-Handbücher/IMS-Dokumentationen leiden in vielen Unternehmen unter starken
Akzeptanzproblemen. Ohne realen Nutzen, nur Nachweisbürokratie oder nur etwas für Experten,
lautet meist das Urteil. Nutzungsstatistiken weisen oft weniger als einen Zugriff pro Mitarbeiter pro
Monat auf. Durch eine innovative Verknüpfung von prozessorientiertem Qualitäts- und
Wissensmanagement, angereichert mit Social Media Aspekten, können diese Schwächen mit Erfolg
behoben werden. Durch die Wiki-Technologie erhält jeder Mitarbeiter die Möglichkeit auf einfachste
Weise die Inhalte des Systems zu verändern und dadurch seine organisatorischen Erfahrungen und
Vorschläge einzubringen. Die Freigabe der Inhalte wird mittels Workflows gesteuert.

Die Erfahrung des Referenten in über 70 Projekten hat gezeigt, dass mit diesem Ansatz QMHandbücher zum Leben erweckt und ein wertvoller Bestandteil des Alltags aller Mitarbeiter werden, denn fortan werden Best-Practice-Prozesse umgesetzt, Suchzeiten reduziert und Erfahrungen systematisch ausgetauscht.

Referent: Michael J. Schöpf, s-con Datenschutz & ITK

  • Grundsätzliches und neues zum Thema Datenschutz
  • Formel: mehr Datenschutz = weniger Komfort
  • Was ist bei der Umsetzung der technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) zu beachten?
  • Risiko durch Schnittstellen und mobile Datenträger

Referentin:Petra Trimmel, Geschäftsführerin, Impulse - Die Kommunikationsexperten, Frankfurt am Main

Wer kennt das nicht: es gibt immer (vermeintliche) Schwächen und Themen, an denen man sich
selbst oder sein Umfeld weiterentwickeln sollte - und es fällt uns meistens sehr schwer, hier wirklich
voran zu kommen. Viel effektiver ist es, sich seiner Talente und Fähigkeiten bewusst zu werden und
damit gezielt zu arbeiten. Die Erfolge zeigen sich schneller, sind nachhaltiger und mit hoher
Lebensfreude versehen. Sie lernen bei diesem DGQ-Regionalkreis die Vorteile des
stärkenorientierten Führungsansatzes kennen und werden neugierig, welche Talentstruktur Sie
selbst haben.
 
Themen
Talente und Stärken im Fokus - und warum wir häufig bereits in der Schule vergessen, was wir
wirklich gut können
  • Jeder Mensch hat eine andere Talente -Struktur - in ihr bewegt er sich wie ein "Fisch im Wasser",ist nicht nur kompetent, sondern auch schnell und mit Freude unterwegs.
  • Der Einsatz eines umfassenden stärkenorientierten Führungsansatzes anhand eines Beispiels aus der Automobilindustrie
  • Mein persönliches Fazit: Defizite oder Talente weiterentwickeln?
  • Was sind meine persönlichen "Alleinstellungsmerkmale" in Bezug auf meine Stärken undTalente?
Methoden
Impulsvortrag, Austausch, Reflexion in kleinen Gruppen, Literaturhinweise für den Stärkentest nach
Gallup, u. a. "Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt" von O. Clifton

 

Referent: Dr. Andreas Vogelpohl, Continental AG, Gefahrstoffmanagement/Chemikalienrecht

Auf die Frage "Ist das Produkt REACH-konform?" lautet eine häufige Antwort: "REACH? Haben wir
nichts mit zu tun, wir produzieren keine Chemikalien!" Aber ist diese Antwort wirklich richtig? Diese
Frage soll in diesem Vortrag geklärt werden, denn der Kreis der betroffenen Unternehmen ist weit
größer als häufig vermutet. Er umfasst nicht nur die Hersteller und Importeure von Chemikalien,
sondern auch die Nutzer der Chemikalien sowie Hersteller und Importeure von "Erzeugnissen", also
Produkten, die auf den ersten Blick nichts mit Chemikalien zu tun haben. Der Vortrag soll einen
Überblick über die Anforderungen geben, die durch die europäische Chemikalienverordnung
entstehen und aufzeigen, wann welche Pflichten für die Unternehmen bestehen.

Referent: Ralf Faßbender, Leiter Kompetenz und Interne Kommunikation der DQS GmbH in Frankfurt am Main

In einer nach ISO 9001 zertifizierten Organisation hat die oberste Leitung sicherzustellen, dass Qualitätsziele festgelegt werden. Fredmund Malik, international anerkannter Management-Experte, bringt es so auf den Punkt: "Die erste Aufgabe des Managements ist es, für Ziele zu sorgen." Sie werden gebraucht, damit Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen im Sinne der Organisation erfolgreich wirken können.

Mit Blick auf die Praxis stellen sich jedoch zwei Fragen: Wie viel Aufmerksamkeit widmen Unternehmen tatsächlich der Erfüllung dieser Kernaufgabe eines wirksamen Managements? Und:
Welche Qualität haben die Qualitätsziele selbst?

Ralf Faßbender, Leiter Kompetenz und Interne Kommunikation der DQS GmbH, einer der führenden
Spezialisten für Audits in Deutschland, befasst sich in dieser Veranstaltung mit den Merkmalen von
Zielen, die in der Managementpraxis brauchbar sind: Ziele, die Klarheit schaffen und so helfen ins
Handeln zu kommen. Erfahren Sie aus seinem Vortrag, wie solche Ziele gefunden und schließlich
gestaltet sein müssen.

 

Referent: Dipl.Soz.Ök.Kai-Uwe Behrends, Leiter Landesgeschäftsstelle Nord der DGQ, Hamburg

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) arbeitet an der Revision von ISO 9001:2008 zu 9001:2015. Eine erste öffentlich zugängliche Version war als ISO/ CD 9001:2013 (Committee Draft) seit Herbst verfügbar. Seit dem 17. Mai 2014 gibt es den Draft International Standard (DIS), der vom TC 176 der ISO zur Stellungnahme und Übersetzung an die nationalen Spiegelgremien gegangen ist. Der Normenausschuss 147 (NQSZ) bei DIN trifft sich im Juni, um über Übersetzung und Freigabe der deutschen Version zu beraten. Die fertige ISO ist für September 2015 geplant, die DIN dann hoffentlich vor Jahresende freizugeben - ob der Zeitplan gehalten werden kann?

Es kursieren schon vielerlei Gerüchte: angeblich entfallen QMB und Handbuch, angeblich wird Wissens- und Risikomanagement gefordert ...

Kai Uwe Behrends, Geschäftsstellenleiter der Deutschen Gesellschaft für Qualität in Hamburg wird Einblicke in die Richtung der Änderungen geben und über die Normänderungen referieren.

Im Anschluss des Vortrages findet sich Gelegenheit für Fragen, Gedankenaustausch und Diskussion.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ISOREVISION.de

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Referent: Dr. Sebastian Schlörke, Geschäftsführer Schlörke Training und Beratung,Detmold

- Die wichtigsten Methoden für eine nachhaltige Prozessverbesserun
- Prozessanalyse und Arbeitsplatzgestaltung im Büro
- Umsetzungsbeispiele von Produktionsunternehmen
- Was ist notwendig für eine nachhaltige Verbesserung?
- Diskussionsrunde

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Referent: Stefan Heinloth, Geschäftsführer DQS Holding GmbH

Managementsysteme sind in vielen Unternehmen zur Selbstverständlichkeit geworden. Gerade mittlere und große Unternehmen lassen ihre Systeme von zugelassenen Stellen auditieren und zertifizieren. Manch eine Organisation weist sogar mit Stolz auf mehrere zertifizierte Systeme hin. Eines für Qualität, eines für Umweltbelange, eines für den Arbeitsschutz, noch eines für Energiemanagement usw.. Wohin führt dieser Weg? Wie viele Managementsysteme braucht ein Unternehmen? Wie viele verträgt es?

Stefan Heinloth ist Geschäftsführer der DQS Holding GmbH, eines führenden internationalen Zertifizierers aus Deutschland. Er sagt: "Unternehmen brauchen nur ein einziges, lebendiges Managementsystem um nachhaltig erfolgreich zu sein." Solch ein System muss den verschiedenen wichtigen Facetten wie Qualität und Umwelt, aber auch Finanzen und Personal gerecht werden. Dazu gibt es bewährte Modelle. Die gewachsene Komplexität unserer Märkte und deren steigende Dynamik erfordern jedoch auch neue Managementfähigkeiten. Manager müssen heute in Lage sein, systemisch zu führen. Die Fähigkeit können und müssen Führungskräfte lernen.

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Referent: Rainer Michalik, KSB AG in Frankenthal, Head of Integrated Management KSB Group

KSB ist einer der weltweit führenden Anbieter von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen.
Das Unternehmen verbindet innovative Technik und exzellenten Service zu intelligenten Lösungen.
Mit diesem Anspruch sind KSB-Mitarbeiter auf allen Kontinenten nahe bei den Kunden. Diese
bedienen sie mit Pumpen, Armaturen und Systemen für nahezu alle Bereiche, in denen der Transport
von Flüssigkeiten wichtig ist. Ein umfassendes Serviceangebot rundet diesen "Dienst am Kunden" ab.
Seit der Gründung 1871 ist KSB stetig gewachsen. Heute ist der Konzern auf allen Kontinenten mit
eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben vertreten. Mehr als 16.200
Mitarbeiter erzielen im Konzern einen Jahresumsatz von annähernd 2,3 Milliarden Euro.
Innovationen sind in produzierenden Unternehmen der Motor für profitables Wachstum. Es bedarf einer aufmerksamen und achtsamen Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Wertschöpfung, um zugleich seiner ökologischen und sozialen Verantwortung gerecht zu werden. KSB stellt sich dieser Herausforderung mit einer Unternehmensstrategie, die den nachhaltigen Umgang mit Energien und Ressourcen in den Mittelpunkt stellt.

Referent: Thomas Kehrer, RETC GmbH / Senvion SE, Hamburg

14 Jahre nach Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) stehen
Windenergieanlagenhersteller vor neuen Herausforderungen. Die Kosten der Energieerzeugung
sollen sinken, damit die Energiewende wirtschaftlicher wird. Absatz- und Beschaffungsnetzwerke
verschieben sich. Das Lieferantenmanagement rückt verstärkt in den Fokus. Dieser Vortrag zeigt im
Überblick die Entwicklung der letzten Jahre in der Windenergiebranche. Am Beispiel wird erläutert,
wie die Qualität mit Ihren Werkzeugen bereits hilft und zukünftig helfen kann.

 

  • Video
  • Windenergie in Deutschland und weltweit
  • "Cost of Energy", "Cost of Qualität", "Lieferantenmanagement"
  • Typische globale Lieferketten / Komponenten
  • Wesentliche Unterscheide zu Automotive / Aerospace
  • Qualitätsmethoden in der Windenergie: im Einsatz heute - und morgen?
  • Beispiel anhand einer Komponente
  • Zusammenfassung
  • Fragen/Diskussion

Zum Downloaden:

 

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Referent: Dr. Thomas Rohark, Prozess- und Qualitätsmanagement, Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität

Wenige Themen werden so kontrovers diskutiert wie das Thema Qualität in der stationären Versorgung. Auf der einen Seite ist man in Deutschland zu Recht stolz, dass alle Bürgerinnen und Bürger beinahe unbegrenzt Zugang zu den modernsten Behandlungsverfahren unabhängig von Alter und Einkommen haben. Auf der anderen Seite werden vermeintlich unnötige Operationen und Überversorgung angeprangert, die geschätzte Zahl der Behandlungsfehler auf der BILD-Titelseite mit "Was tun bei Ärztepfusch?" (BILD 22.03.2009) kommentiert und angesichts von "Killerkeimen" Krankenhäuser als eigene Gefahrenherde dargestellt.

In diesem Spannungsfeld bewegt sich das einrichtungsinterne QM, welches seit 2005 gesetzlich vorgeschrieben ist aber in den einzelnen Einrichtungen in recht unterschiedlichen Ausprägungen existiert. Im Fokus stehen dabei die Universitätsklinika, welche neben der Versorgung auf Spitzenniveau auch noch den Hauptteil an Forschung und Ausbildung leisten müssen. Ziel des Vortrages ist es Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Qualitätsmanagement im Vergleich zu anderen Industrien darzustellen und zu zeigen, in welche Richtung die aktuelle Entwicklung geht. Dabei wird auch die neu erschienene Norm DIN EN 15224:2012 und deren Inhalte angesprochen.

Referent: Dipl.-Chem. Bernd Wildpanner, CSSMBB, Bereichsleiter IMABICON UG

Die ISO/TS 16949 stellt die bewährte Basis für das Qualitätsmanagement der Automobilindustrie dar. Gegenüber der ISO 9001 steht die ISO/TS 16949 für verbindliche Strukturen, - Methoden und  Verantwortungsübernahme. Das betrifft sowohl Qualität als auch Logistik und Kundenorientierung. Dieser reichhaltige Erfahrungsschatz, der in der ISO/TS 16949 abgebildet ist, bietet sich auch für andere Industrien an. Damit können weitere Potentiale in den Bereichen Effizienz, Qualität und Kosten genutzt werden. Anhand praktischer Beispiele aus Medizin- und Solartechnik werden Möglichkeiten dafür aufgezeigt. 

Referent: Ralf-Rüdiger Faßbender, Leiter Personalentwicklung und Weiterbildung DQS GmbH, Frankfurt am Main

 

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Elmar Zeller, MBA - Geschäftsführer der TQU International GmbH in Neu-Ulm

Durch die jeweiligen Führungskräfte werden hierarchieübergreifend (Layer) zeitlich kurze Prozessaudits durchgeführt und die Einhaltung der vorgegebenen Standards dadurch erreicht. Abweichungen werden sofort korrigiert, die Ergebnisse visualisiert. Das Layered Process Audit (LPA) eignet sich als Ersatz für das interne Audit in allen Kernprozessen des Unternehmens. LPA wird von einigen Automobilherstellern als Prozessaudit im Rahmen der TS 16949 gefordert.

Referent: Ralf Töpfer, Tee-Einkauf / Qualitätsmanager, J. Bünting Teehandelshaus GmbH & Comp.

  • Kurzvorstellung des ältesten Privat-Teehandelshauses Ostfrieslands ( gegr. 1806 )
  • Der Weg vom reinen QM-System nach ISO 9001 hin zum QM- und Lebensmittelsicherheitsystem nach IFS Food
  • Woher kommt der IFS-Standard?
  • Was gehört heute alles zur IFS-Reihe?
  • Die praktische Umsetzung im Unternehmen
  • Der Benefit für das Unternehmen

Referent: Matthias Lehrke, Geschäftsführer Lehrke Verlag GmbH

  • Typische Schwachpunkte im Reporting
  • Verständliche Diagramme und Cockpit
  • Die wichtigsten Reports:
             - Management Review
             - Q-Bericht
             - Auditberichte

 

Referent: Dipl. Ing. Thorsten Herbrüggen, EOQ-Auditor / Sicherheitsingenieur TERNION Management Systeme

Das Thema Energiemanagement wird für Unternehmen nicht nur aus Umweltschutz relevanten Gründen immer wichtiger. Auch der Staat fordert die Einführung von Energiemanagementsystemen, um als energieintensiv produzierendes Unternehmen Subventionen zu bekommen. Aber für wen lohnt sich ein Energiemanagement.  In seinem Vortrag zeigt Herr Herbrüggen auf, wie Energiekosteneinsparungen durch ein intelligentes Energiemanagement realisiert werden können.
Die Forderungen der DIN EN ISO 50001 und deren innerbetriebliche Umsetzung und Integration sowie die Vorgehensweise bei der Einführung werden behandelt und diskutiert. Beispiele aus der Praxis geben konkrete Ansatzpunkte für Einsparungen.

 

Referent: Dr. Felix Kratz, Geschäftsführender Partner, Baumgartner & Co. Business Consultants GmbH

Menschen sind die größte Chance für den Wirtschaftsstandort in Deutschland und das wichtigste Erfolgskapital der Unternehmen. Der demographische Wandel und der damit verbundene Fach-und Führungskräftemangel gefährdet jedoch zunehmend das Wachstum unserer Unternehmen. Allein die Umsatzausfälle im Mittelstand aufgrund nicht geeigneter Kandidaten werden auf 30 Mrd. Euro im Jahr geschätzt. Mit dieser Entwicklung wachsen die Anforderungen der Unternehmen sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und die Qualität ihrer Personalarbeit zu steigern.

In diesem Vortrag stellt Ihnen Herr Dr. Kratz von BAUMGARTNER& CO. ein fundiertes Mess- und Steuerungsinstrument zur Selbstbewertung Ihrer Personalarbeit vor, mit dessen Hilfe Sie den Status sowie Verbesserungspotentiale auf einen Blick erkennen können. Die Selbstbewertung ist im Rahmen der Arbeit mit ISO 9004 oder dem EFQM-Modell für Business Excellence eine fundierte bewährte Methode. Viele erfolgreiche Organisationen setzen sie systematisch als Entwicklungswerkzeug ein. Anhand 10 entscheidender Werttreiber wie z.B. Führung, Kommunikation, Unternehmenskultur, Personalentwicklung werden die mitarbeiterorientierten Prozesse Ihres Unternehmens erfasst und bewertet. Sie haben im Nachgang zur Veranstaltung die Möglichkeit Ihre Ausgangslage anhand eines Online-Selbstbewertungstools zu überprüfen, um Handlungsfelder abzuleiten.

Außerdem erhalten Sie im Rahmen der Veranstaltung Informationen zur Teilnahme an dem neuen Arbeitgeberwettbewerb und bundesweiten Benchmarkstudie "Deutschlands Mitarbeiterchampions ®", den die DGQ, forum! Marktforschung und BAUMGARTNER & CO. gemeinsam fördern.

 

Der Referent:

Dr. Felix Kratz hat eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Managementberatung. Gestartet ist er in der Organisationsberatung eines großen Systemhauses. Seit mehr als 15 Jahren liegt bei BAUMGARTNER & CO. sein Schwerpunkt in den Themenfeldern Führung, HR Management, Vergütung und Arbeitgeberattraktivität. Hier hat er eine Vielzahl von Unternehmen bei der Implementierung zukunftsweisender und innovativer Lösungen begleitet. Seine Kunden sind mittelständische Unternehmen, internationale Konzerne sowie Non Profit Organisationen.

Referent: Dr. Sebastian Schlörke, Geschäftsführer Lean Schule GmbH

  • Was ist Lean?
  • Die drei Bereiche für eine erfolgreiche Lean- Einführung?
  • Die Bausteine für eine erfolgreiche Lean Einführung?
  • Viele Beispiele aus der Praxis

Referent: Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter DGQ-Regional, Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.

Erfolgsentscheidend für das Qualitätsmanagement sind gar nicht seine Methoden und Konzepte.
Qualifikation und Kompetenz sowie Status und Rolle der Qualitätsmanager haben einen viel stärkeren Einfluss auf seine Wirksamkeit.

In Industrie und Dienstleistung hat sich durch neue Technologien, neue Geschäfts- und Managementmodelle und nicht zuletzt durch grundlegende gesellschaftliche Entwicklungen viel verändert und weitere Veränderungen sind absehbar. Ist der Beruf Qualitätsmanager auf die damit
verbundenen Herausforderungen vorbereitet? Besteht er im Wettbewerb um Zuständigkeit mit den
anderen leitungsnahen Berufen wie Controller, Personal- und Organisationsentwickler, IT-Spezialist
sowie mit den externen Beratern? Wie können sich Qualitätsmanager neu positionieren?

Dr. Benedikt Sommerhoff hat erstmalig umfassend den Beruf Qualitätsmanager wissenschaftlich
untersucht. Seine Erkenntnisse liefern Erklärungsmuster für Erfolg und Versagen in der Funktion
Qualitätsmanager. Er zeigt Wege auf, wie der Beruf Qualitätsmanager auf zukünftigen Bedarf und
moderne Anforderungen hin transformiert werden kann; seine Überlegungen helfen aber auch Ihnen als Qualitätsmanager, sich neu zu positionieren.

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Referent: Dr. Holger Grieb, Lead Consultant Management und IT Ksi Consult Ltd. & Co. KG, Düsseldorf

"Funktionierende Informationssicherheit dient dem Schutz der Unternehmensdaten, schafft
Vertrauen beim Kunden und Interessenspartner und erhöht somit den Wert Ihres Unternehmens.
Informationssicherheit ist kein Thema nur für eine Abteilung, sie betrifft jeden Einzelnen im
Unternehmen." (DGQ-Weiterbildungsprogramm 2012, S.241)
Informationssicherheit ist somit ein Managementthema, dessen Nähe zum Qualitäts- oder
Umweltmanagement offenkundig ist, und welches keineswegs auf IT-Sicherheit verkürzt werden
darf.

Nicht zuletzt aufgrund einiger spektakulärer Fälle unzureichender Informationssicherheit, gewinnt
das Thema in vielen Unternehmen an Bedeutung. Es liegt daher nahe, sich mit der durchgehenden
prozessorientierten Systematik der DIN ISO/IEC 27001 auseinanderzusetzen.
Dies gilt umso mehr, als

  • Sie eine Vorstellung vom Nutzen des Systems gewinnen möchten,
  • Sie in die Lage sein möchten, den Aufwand abzuschätzen,
  • Sie für Ihr Unternehmen die Synergien zu dem bereits bestehendenManagementsystem nutzen möchten und
  • Sie eine Integration in die bestehenden Managementsysteme erwägen.

Der Vortrag gibt daher einen kurzen Überblick zu den Anforderungen der DIN ISO/IEC 27001, liefert
Anregungen für die Umsetzung und behandelt insbesondere die Integration in bestehende Systeme.

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Referent: Dipl.-Physiker Michael Schlüter, Inhaber der Michael Schlüter System- und Produktoptimierung, Buchholz

Wie erfindet man? Was soll man raten? Warum gibt es keine Wissenschaft des Erfindens? - Diese
Fragen bewegten Genrich Altshuller. Er untersuchte dokumentierte Erfindungen mit guten bis sehr
guten Lösungen und fand: immer wiederkehrende abstrakte Muster des Erfindens.
Anfang der 1990er Jahre fand TRIZ auf breiter Front seinen Weg in den Westen. TRIZ amerikanisiert die russische Abkürzung und steht für "a Theory to Resolve Inventive Situations".

Welche Probleme löst TRIZ in Technik, Innovation, Qualitätswesen, Unternehmen oder Gesellschaft? Wo steht TRIZ heute? Was ist TRIZ-Denken? Welche TRIZ-Denk-Tools gibt es? Wie wendet man sie an? Wie kann man mit TRIZ Kundenwünsche vorhersehen?

Vortragsunterlagen zum Downloaden:

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Referentin: Dipl.-Ing. Hildegard Pauler-Beckermann, Konstruktion + Unternehmensberatung, Bielefeld

Unter Geometrischer Produktspezifikation und -Verifizierung (kurz: GPS) subsummieren die QS-Fachleute die Normen für die Beschreibung von Werkstücken, und zwar ausgehend von der Spezifikationsebene (Entwicklung und Konstruktion) bis hin zur Ebene der Prüfung

Die Globalisierung, die immer höheren Ansprüche des Kunden an die Endprodukte sowie die Anforderungen der Normen und Regelwerke zum Qualitätsmanagement erfordern die Kommunikationsmöglichkeit mit einer international verständlichen Technik-Sprache.
Die Harmonisierung und Strukturierung der Normen zur Beschreibung geometrischer Eigenschaften von Bauteilen im ISO TC 213 bilden hierzu einen wichtigen Beitrag.

Als Ergebnis internationaler Normungstätigkeit ist das Normenkonzept Geometrische Produktspezifikation und - verifizierung (GPS) entstanden, das ständig weiterentwickelt wird und den kausalen Zusammenhang zwischen der Konstruktions-, Fertigungs- und Messebene in funktionaler und wirtschaftlicher Sichtweise darstellt.

Bereits seit dem letzten Jahr wird deutlich, dass die bisher erfolgten und die in nächster Zeit zu erwartenden Normänderungen zu wesentlichen Veränderungen in den Unternehmen führen werden müssen.

Diese bisherigen Normänderungen können bei Nichtbeachtung in den Unternehmen zu erheblichen Problemen führen.

Der Vortrag am 16.07.2012 befasst sich mit den wesentlichen Neuerungen bzw. Änderungen der GPS-Normen, gibt einem Überblick über den Stand der Allgemeintoleranzen und stellt die Inhalte der DGQ-Ausbildung ‚Messtechnik’ vor.


Referent: Dipl.-Ing. (FH) Elmar Zeller, MBA, Geschäftsführer, TQU International GmbH, Neu-Ulm

Poka Yoke wurde auf Basis der Erkenntnis entwickelt, dass kein Mensch in der Lage ist,
unbeabsichtigte Fehlhandlungen vollständig zu vermeiden. Japanische Unternehmen nutzen die
Methode mit der Intention, menschliche Fehlhandlungen unmöglich zu machen oder zumindest die
Entwicklung einer Fehlhandlung zum Fehler zu verhindern, schon seit über vier Jahrzehnten. Seit ein
paar Jahren finden die Poka Yoke Technik auch in Deutschland großes Interesse. Die Erkenntnis, dass menschliche Fehlhandlungen wohl nie ganz auszuschließen sind, leuchtet ein, und die Idee, die Ursachen von Fehlhandlungen zu eliminieren oder zumindest die Fehlerkette mittels kostengünstiger Maßnahmen zu unterbrechen, ist vielversprechend und brandaktuell.

Die Poka Yoke Bemühungen der Unternehmen konzentrieren sich überwiegend auf bekannte Fehler
und bestehende Produktionsabläufe. Ganz sicher sind dies hervorragende Möglichkeiten, bekannte
Fehlhandlungen in bestehenden Prozessen zu erkennen, diese abzustellen oder zumindest
unmittelbar erkennbar zu machen und damit die Qualität zu verbessern.

Wir haben alle bei Geburt fast die gleichen Voraussetzungen was die Zahl der Gehirnzellen anbelangt und dennoch gibt es gewaltige Unterschiede in der Intelligenz. Der entscheidende Faktor ist die Anzahl der Verknüpfungen zwischen den einzelnen Gehirnzellen. Da wir nur einen Bruchteil der Möglichkeiten nutzen, hat jeder von uns ein enormes Entwicklungspotential, das es auszuschöpfen gilt. Aus dem Wissen der modernen Gehirnforschung, der Funktionellen Anatomie, verschiedener Sportarten, der Bewegungslehre und der Funktional-Optometrie ist dieses ideale Training des Gehirns über den Bewegungsapparat entstanden.

Was können Sie erwarten?
Jede Menge Lachen, Spaß und Freude! Das Bewegungsprogramm schafft neue Verbindungen
zwischen den Gehirnzellen und erhöht somit auf höchst amüsante Weise den Handlungsspielraum in allen Lebensbereichen. Dabei ist es völlig egal, ob die Teilnehmer 8 Jahre oder 80 Jahre alt sind. Fast jeder verbessert sich bei einem nur einstündigen Training pro Woche bereits nach kurzer Zeit in mindestens einem der folgenden Bereiche:

Wo setzt das Bewegungsprogramm an?
Es nutzt den Effekt, dass das Gehirn den Körper steuert umgekehrt und zwingt somit durch
Bewegungen, visuelle Aufgaben und kognitive Elemente das Gehirn, neue Denkmuster zu kreieren
und somit flexibler zu werden. Dadurch steigt die Produktivität und gleichzeitig reduziert sich die
Fehlerquote.

Die Statistik
Im Rahmen eines Trainingsprogramms über 10 Wochen mit einer 60minütigen Trainingseinheit pro
Woche verbesserten sich 97% der Kinder und 91% der Erwachsenen in mindestens einem der hier
aufgeführten Bereiche.

Die Wirkungen im Berufsleben

  • Emotionale Stressreduzierung mit körperlicher Entspannung
  • Verbesserung der Konzentration und Aufnahmekapazität
  • Verbesserung der psychischen und physischen Leistungsfähigkeit
  • Steigerung des Selbstbewusstseins
  • Reduktion der Fehlerquote
  • Multitaskingfähigkeit
  • verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  •  mehr Kreativität
  • Steigerung der Produktivität

Das Training wirkt, macht Spaß und ist eine wundervolle teambildende Maßnahme mit positiven
Auswirkungen auf das Betriebsklima!

Referent: Jörg Barisch
Privat: Lifekinetik- Trainer, ÜL- B Lizenz "Sport in der Gesundheit", DFB Fußball - Lizenz Trainer im
Kinder und Jugendbereich tätig (Ehrenamt), Projektmitglied "Trainer plus" -
Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung der Humboldt- Universität zu Berlin
(Ehrenamt).
Job: Maschinen- und Qualitätssicherungs- Techniker bei Firma Miele. Q-Planer und Betreuer der
Serienfertigung. Work-Life-Balance und betriebliche Gesundheitsförderung als zentrale Bausteine der Mitarbeiter-Zufriedenheit.

 

Referent: Dipl.-Ing. Klaus Dolch, Dolch Consulting Nürtingen

Die Audits mit dem Ziel "Konformität mit den Regelwerken" sind das "Pflichtprogramm" einer Organisation.

Das Wertorientierte Auditieren ist ein mögliches "Kürprogramm" mit folgenden Merkmalen:

- Die Auditziele werden aus den Unternehmenszielen durch die Geschäftsleitung abgeleitet.
- Das Auditprogramm ist dynamisch und passt sich an die unterjährigen Hausforderungen des Unternehmens an.
- Das Audit ist eine interne Dienstleistung und der Prozessverantwortliche der Auftraggeber.
- Aus den Auditzielen wird eine Auditroute durch die Prozesse entwickelt.
- Je Prozess werden dann die individuellen Optimierungsfragen entwickelt, damit der Auditnutzen (=Mehrwert) erreicht wird.
- Abschließend wieder der wirtschaftliche Nutzen bewertet.

Prozessreifegrad - eine weitere Audit-Variante
- Fragen zur Prozessarbeit entwickeln
- Bewertung der Prozessarbeit im Rahmen eines Audits und
- Auswertung durchführen

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Referent: Thomas Seffern, Leiter Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung, KVP, SixSigma, ContiTech AG, Hannover

  • Die Grundlage: Das prozessorientierte Managementsystem und seine Hauptprozesse
  • Der Ansatz: Ein einheitliches Kennzahlensystem zur Steuerung aller Hauptprozesse auf der Basis der BSC-Idee
  • Die Vorgehensweise zur Umsetzung: Das Füllen der vier Quadranten mit Kennzahlen amBeispiel der Fertigungssteuerung
  • Stand des Projekts: Erste Erfahrungen mit dem Kennzahlenmodell, Stolpersteine,Feedback der Prozesseigner

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Referent: Dipl.-Ing. (FH) Olaf Stuka , Leiter DGQ-Regional, Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) Frankfurt/Main

DIN EN ISO 19011 "Leitfaden für Audits von Managementsystemen", die deutsche und englische Fassung von ISO 19011 "Guidelines for auditing management systems" stellt Leitlinien für Auditoren und Organisationen bereit, die interne und externe Managementsystem-Audits durchführen oder Auditprogramme handhaben müssen.

Die deutliche Erweiterung des Anwendungsbereiches der ISO 19011 auf alle Arten von Managementsystemen stellt einen Meilenstein in der Normung dar. Es ist erstmals gelungen, in einem Regelwerk die Prinzipien un dden Umgang im Auditieren von Managementsystemen in einen einheitlichen Leitfaden zu gießen. DIN EN ISO 19011 "Leitfaden für Audits von Managementsystemen", die deutsche und englische Fassung von ISO 19011 wird voraussichtlich im Winter 2011 erscheinen.

Der Anwendbarkeitsanspruch auf alle Managementsysteme fordert allerdings unmittelbar die Kompetenzermittlung der handelnden Auditoren heraus: Wie wird diese Kompetenz bestimmt, überwacht und weiterentwickelt? Diese zentralen Fragen zielen auf die Handlungssicherheit ab und haben einen erheblichen Einfluss auf das Auditergebnis. Welche Herausforderungen kommen auf die Unternehmen als Anwender der Norm zu? Und welche Herausforderungen auf die Zertifizierungsgesellschaftten als Dienstleister?

Referent:
Dipl.-Ing. (FH) Olaf Stuka, Leiter DGQ-Regional, ist verantwortlich für das Mitgliederwesen, die Regionalkreise und die vier Landesgeschäftsstellen sowie die Gemeinschaftsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ). Herr Stuka ist DGQ/EOQ Quality Auditor, DGQ-Trainer und EFQM-Assessor. Seit 1998 ist er Delegierter der DGQ im NQSZ (Normenausschuss Qualitätsmanagement, Statistik und Zertifizierungsgrundlagen).

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Referentin:
Dr. Daniela Kudernatsch, KF Group Management Resultants®

In der Unternehmenswelt existiert kaum ein Managementinstrument, welches eine derartige Aufmerksamkeit erlangt hat, wie die Balanced Scorecard (BSC). Dennoch geht die BSC seit einigen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes durch Höhen und Tiefen. Sie wird sowohl hochgepriesen als
auch als Verursacher von "Zahlenfriedhöfen" verurteilt. Unternehmen, die es schafften, die
Schlagkräftigkeit der BSC zu nutzen, können herausragende Erfolge verzeichnen.

Dr. Daniela Kudernatsch war eine der Ersten im gesamten deutschsprachigen Raum, die sich mit der
Balanced Scorecard beschäftigte. Aufgrund ihrer Promotion zum Thema Balanced Scorcard leistete
sie Pionierarbeit und verfügt über ein - in Breite und Tiefe - überaus profundes Fachwissen. In über
70 Projekten führte sie als Beraterin in internationalen Großunternehmen sowie dem größeren
Mittelstand die BSC ein.

Sie ist Gründerin der KF Group Management Resultants® und leitet als Managing Partner das
Unternehmen.

Referent: Dr.-Ing. Alexander Schloske, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart. Leiter der Abteilung Produkt- und Qualitätsmanagement und Mitglied im Führungskreis des Instituts
  • Anforderungen der Funktionalen Sicherheit
  • Methoden, Werkzeuge und Vorgehensweisen zur Analyse von mechatronischen Systemen
  • Erläuterung anhand von praktischen Beispielen Vorgesetztenbewertungen

Der Einsatz und die Entwicklung mechatronischer Systeme haben in den letzten Jahren stark zugenommen, da sich mit ihnen Funktionalitäten realisieren lassen, die rein mechanisch oft nicht möglich gewesen wären. Da hierbei auch Systeme mit sicherheitsbezogenen Funktionen zum Einsatz kommen, entwickelt sich die Disziplin der "Funktionalen Sicherheit" gemäß der IEC 61508 und ISO 26262 immer mehr zu einem Arbeitsgebiet des technischen Risikomanagements.

Mit der ISO 26262 wächst die Familie der Normung zur funktionalen Sicherheit nach dem generischen Standard IEC 61508 um eine weitere Norm für sicherheitsbezogene elektrische und elektronische Systeme in der Automobilbranche. Mit ihrer faktischen und dann verbindlichen Gültigkeit ist Mitte 2011 zu rechnen. In zahlreichen betroffenen Unternehmen der Automobilbranche, die Elektronik mit Sicherheits-relevanz entwickeln, laufen bereits jetzt die Vorbereitungen auf Hochtouren - nicht zuletzt deswegen, da ab dem Inkrafttreten der Norm in Verkehr gebrachte Produkte diesem dadurch erzeugten Mindeststand der Technik genügen müssen.

Referent: Dipl.-Ing. Bernd Garzinsky, Leiter der Beratung und Mitglied der Geschäftsleitung der Marktforschung M+M Management + Marketing Consulting GmbH in Kassel, Leiter der M+M Six Sigma Akademie

Sicher ist:

  • Das Verhalten der Führungskräfte bestimmt maßgeblich das Arbeitsklima und trägt zur
    Zufriedenheit, Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter bei
  • Dabei erfordert die Führungsrolle komplexe Managementfähigkeiten
  • Die Betrachtung des Führungsverhaltens nur aus der Perspektive top-down greift zu kurz
  • Erst die zusätzliche Betrachtung des Führungsverhaltens bottom-up ergibt ein vollständiges Bild der
    bestehenden Führungsqualität
  • Vorgesetztenbewertungen
    - helfen Führungskräften, ihre Führungskompetenzen (Persönlichkeits-, Sozial- und Managementkompetenz) gezielt zu entwickeln
    - sind die Basis für einen offenen, konstruktiven und fairen Dialog zwischen Mitarbeitern und ihren Führungskräften

 

Folgende Themen bezüglich einer Führungskräftebewertung werden behandelt: 

 

  • Voraussetzungen
  • Erfolgsfaktoren und Stolpersteine
  • Wesentliches bei der Konzeption
  • Zu beachten bei der Durchführung
  • Aussagekräftige Ergebnisdarstellung
  • Follow-up Prozess
Referent: Prof. Dr. -Ing. Hartmut F. Binner

 

Am 23.05.2011 stellt Prof. Dr.-Ing. Hartmut F. Binner das neu entwickelte MITO Modell zusammen mit dem dazugehörenden MITO-Methoden-Tool vor. Hierbei handelt es sich um ein ganzheitliches Analyse,- Diagnose,-Bewertungs- und Entscheidungsinstrumentarium, das sich im Sinne des PDCA Regelkreises aus den vier Modellsegmenten:

- Managementsegment (Führungsvorgaben = Act)
- Inputsegment (Eingaben = Plan)
- Transformationssegment (Umsetzung = Do)
- Outputsegment (Ausgaben = Check)

zusammensetzt und über die miteinander verknüpften Managementmethoden softwaregestützt eine
umfassende Methoden- und Wissensplattform für eine einfache, verschwendungsfreie und nachhaltige
Unternehmensentwicklung bietet.

Das MITO-Tool wird benötigt von Führungsverantwortliche, die für den Erfolg des Unternehmens zuständig
sind, zum Beispiel: Unternehmer, Manager, Organisatoren, Prozessowner, Berater, Selbstständige und
beispielsweise über Stärken/Schwächen, Chancen/Risiken oder Kompetenz- und Konkurrenzanalysen ziel
führend agieren müssen.

Geboten wird:
- ein ganzheitliches Vorgehensmodell für vernetztes Denken
- Methoden- und Fachwissenbereitstellung zur Begleitung des Veränderungsprozesses im Unternehmen
- verknüpfte Managementwerkzeuge als MS Excel Anwendung
- PDCA-bezogene Referenzportfolios und Checklisten

Referent: Thomas Schmidt, Qualitätsmethodenverantwortlicher und Human Factors Trainer, MTU Maintenance Hannover GmbH

Die Auswertung von Unfalluntersuchungen im Luftfahrtbereich ergaben, dass menschliche Einflussfaktoren (Human Factors) ca. 80% von Flugunfällen bzw. -zwischenfällen verursachen. Dort wo Menschen in sicherheitsrelevanten Bereichen arbeiten, sollten die grundlegenden Zusammenhänge menschlicher Faktoren sowie die menschliche Leitungsfähigkeit und Leistungsgrenzen bekannt sein.

Dieser Vortrag soll die grundlegenden Zusammenhänge menschlicher Einflussfaktoren erklären sowie an einigen Beispielen zeigen, wie unsere
Sinnesorgane uns täuschen.

Referent: Christopher Bulle, MSc, ist freiberuflich als Berater, Trainer und Auditor im Gesundheitswesen tätig.


Dieser Vortrag richtet sich ausdrücklich nicht an Mitarbeiter im Gesundheitswesen, sondern an Sie als Patient - Verzeihung - Kunde Ihrer Haus- und Facharztpraxis.

  • QM in der Praxis - aktueller Stand
  • Führen Sie ein Gespräch auf Augenhöhe mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem
    Hausarzt und leisten Sie Überzeugungsarbeit für QM!
  • Das Problem der zwei Kunden, oder: im Gesundheitswesen gehen die Uhren anders
  • Gesetzliche Vorgaben: Sozialgesetzbuch und QM-Richtlinie
  • Zertifizierung - Möglichkeiten und Umsetzung, Aktuelles
  • Baustellen auch in "Ihrer" Praxis?Auch für nicht-Mediziner gibt es genug sinnvolle Betätigungsfelder im
    Praxismanagement - so "bluffen" Sie sich als ehrenamtlicher Berater
    durch...!
  • Terminvergabe und Wartezeiten
  • Behandlungspfade und Leitlinien
  • Medizinprodukte und Hygiene
  • Patientenorientierung, Aufklärung, Selbsthilfegruppen
Referentin: Beate Kulessa, Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS), Fachbereichsverantwortliche in der Abteilung Metrologie
  • Ein Überblick fasst das deutsche Akkreditierungssystem bis 31.12.2009 zusammen
  • Gesetzliche Grundlagen für die Akkreditierung in Deutschland werden genannt
  •  Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH und das Akkreditierungsverfahren werden vorgestellt.
  • Besonderheiten bei der Akkreditierung im Messwesen werden erläutert, auf den Unterschied zwischen Prüf- und Kalibrierlaboratorium wird eingegangen.