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Qualität vereint: eine starke Gemeinschaft, die den Qualitätsgedanken lebt.

Am 14. November 2019 war Weltqualitätstag (WQT). Die DGQ hat dies gemeinsam mit ihrem Netzwerk auch in diesem Jahr wieder zum Anlass genommen, aktiv zu werden. Hierfür wurden DGQ-Mitglieder auf verschiedenen Wegen gefragt, was für sie „Qualität vereint“ bedeutet. Die zahlreichen Rückmeldungen wurden in einem Video zusammengestellt. Es zeigt sehr schön, dass Qualität nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch in der Freizeit, beim Sport im Verein, beim Musizieren oder im Freundeskreis großgeschrieben wird. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Teilnehmer für die Beiträge. Mit Ihrem Engagement stärken Sie den Gedanken, der uns als Qualitätsgemeinschaft verbindet.

 

Weltqualitätstag 2019: Wenn Nachhaltigkeit immer mehr zu einem Qualitätsaspekt wird

DGQ-Umfrage zeigt: Verbraucher legen zunehmend Wert auf nachhaltiges Handeln – im Alltag und bei ihrem Konsumverhalten. Einige Hürden bleiben: Zu hohe Kosten, der Mangel an Alternativen sowie fehlende Informationen.

Frankfurt am Main, 14. November 2019 – Fridays for Future, Plastikmüll in den Weltmeeren oder die Frage nach umweltfreundlichem Konsum – Nachhaltigkeit ist gerade überall hoch im Kurs. Das Thema entwickelt sich über alle Gesellschaftsbereiche hinweg zu einem kaufrelevanten Qualitätsaspekt. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. anlässlich des heutigen Weltqualitätstages unter gut 1.000 Bundesbürgern. Für 85 Prozent der Deutschen ist Nachhaltigkeit ein klares Qualitätskriterium von Produkten und Services. Insgesamt hat die Bedeutung nachhaltigen Handelns für die meisten der Befragten zugenommen (83 Prozent). Entsprechend setzten sie sich zunehmend aktiv mit dem Thema auseinander.

Der Grad der Nachhaltigkeit entscheidet

Der Weltqualitätstag erinnert seit 1989 an die Relevanz von (Produkt-)Qualität. Heute verknüpfen Verbraucher laut der Umfrage Qualität zunehmend mit Nachhaltigkeitsaspekten. Der Stellenwert zeigt sich vor allem im Bereich der Entscheidungsfindung und Auswahl von Produkten und Services: 71 Prozent der Befragten legen bei der Ernährung und beim Lebensmitteleinkauf Wert auf Nachhaltigkeit. Vor allem für Frauen spielt das eine wichtige Rolle (Frauen: 76 Prozent; Männer: 65 Prozent). Auch beim Kauf von Waren und Dienstleistungen achten die Deutschen zunehmend auf Nachhaltigkeit (60 Prozent). Gut die Hälfte der Befragten lässt den Aspekt der Nachhaltigkeit zudem bei der Wahl des Transportmittels (52 Prozent) sowie des Energieversorgers (51 Prozent) mit einfließen.

„Qualität und Nachhaltigkeit stehen mehr denn je in einer engen Verbindung. Beides erfordert ein verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln zum Wohle aller. Und beides benötigt auch anerkannte Regeln und Standards, um messbar und über eine bloße Imagefunktion hinaus wirksam zu sein. Wer nach Qualitätsgrundsätzen handeln möchte, agiert automatisch nachhaltig: Er reduziert beispielweise Ausschuss, schont Ressourcen und erfüllt Kundenanforderungen. Die DGQ setzt sich dafür ein, auf den Zusammenhang zwischen Qualität und Nachhaltigkeit, auf Wechselwirkungen sowie auf Synergien aufmerksam zu machen. Ziel der DGQ ist es, solche Diskussionen in der breiten Öffentlichkeit anzustoßen, Brücken in benachbarte gesellschaftsrelevante Themenfelder zu bauen und dadurch einen neuen, breiteren Qualitätsbegriff zu definieren“, kommentiert Claudia Welker, geschäftsführendes Vorstandsmittglied der DGQ.

Anspruch trifft Realität: Zu hohe Kosten und fehlendes Angebot

Nachhaltigkeit ist für die Befragten ein gesellschaftlich relevantes Thema. Gleichzeitig gilt: Mehr als die Hälfte (62 Prozent) sieht sich selbst in der Verantwortung, wenn es um mehr Engagement für einen nachhaltigeren Lebensstil geht. Diesen Vorsatz im Alltag umzusetzen ist allerdings nicht immer leicht. Die größten Hürden bestehen für die Mehrheit in den noch zu hohen Kosten (66 Prozent) sowie in einem Mangel an geeigneten Produktalternativen zum konventionellen Angebot (65 Prozent). Ob mit wachsender Nachfrage seitens der Kunden auch das Angebot vielfältiger wird, bleibt abzuwarten. Mit einem nachhaltigen Lebensstil werden jedoch oft umständliche Änderungen von Gewohnheiten und Einschränkungen verbunden (59 Prozent). Hinzu kommt: 58 Prozent der Befragten glauben, dass in der Gesellschaft noch Zweifel an der Wirksamkeit nachhaltiger Alternativen bestehen.

Deutsche fühlen sich nicht ausreichend informiert

Kosten und Angebot bilden fraglos wichtige Faktoren, wenn es darum geht, sich bewusst für oder gegen nachhaltige Alternativen zu entscheiden. Darüber hinaus fühlen sich die Befragten mit Blick auf die aktuelle Informationslage nicht ausreichend informiert, um im Alltag nachhaltig handeln zu können. Fast zwei Drittel (60 Prozent) sehen in fehlenden Informationen entsprechend eine der größten Hürden für nachhaltiges Handeln. Hinzu kommt der Mangel an Zeit, um sich mit diesem komplexen Thema zu beschäftigen (34 Prozent). Dennoch versuchen 40 Prozent der Deutschen, sich selbst aktiv über Nachhaltigkeit zu informieren und auf Basis dieser Informationen in ihrem Alltag nachhaltig zu handeln.

Verbraucherkompetenz stärken

Es gilt mehr denn je, Konsumenten dazu zu befähigen, gute von schlechter Qualität zu unterscheiden. Daran soll der Weltqualitätstag erinnern. Dieser findet jährlich, am zweiten Donnerstag im November, statt. Er wurde gemeinsam von der European Organization for Quality (EOQ), der American Society for Quality (ASQ) und der Union of Japanese Scientists and Engineers (JUSE) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, weltweit das Bewusstsein für (Produkt-)Qualität zu schaffen und zu schärfen.

Sustainability Heroes – DGQ engagiert sich beim Thema Nachhaltigkeit

Als zentrale deutsche Qualitätsgesellschaft besetzt die DGQ, neben ihren fachlichen Schwerpunkten Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, auch gesellschaftsrelevante Themen, die einen Qualitätsbezug aufweisen. Sie definiert dabei „Nachhaltigkeit“ als eines ihrer Fokusthemen. Im kommenden Jahr ist die DGQ Partner der DQS CFS GmbH Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit bei den Sustainability Heroes Awards und der 6. Sustainability Heroes Konferenz, die am 12. Mai 2020 im Maritim Hotel Düsseldorf stattfindet. Angesprochen sind privatwirtschaftliche Unternehmen aller Größen und Branchen. Die Anmeldung zur Konferenz sowie zum kostenfreien Wettbewerb ist ab sofort unter https://www.sustainability-heroes.com möglich.

Über die Studie
Die bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit als Qualitätsfaktor wurde von INNOFACT im Auftrag der DGQ im September 2019 durchgeführt. Befragt wurden 1.038 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, wohnhaft in Deutschland.

 

Über die DGQ
Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

 

Ihre Ansprechpartner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DGQ
Hinrich Stoldt
August-Schanz-Str. 21A
60433 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 95424-170
E-Mail: hinrich.stoldt@dgq.de
DGQ-Pressestelle, c/o Klenk & Hoursch
Hanna Schadt
Uhlandstraße 2
60314 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 719168-122
E-Mail: hanna.schadt@klenkhoursch.de

 

Bewerbungsphase für 17. Walter-Masing-Preis der DGQ gestartet: Auszeichnung für Innovationen im Qualitätsmanagement

  • Einzige Auszeichnung für personenbezogene Spitzenleistungen im Qualitätsmanagement in Deutschland mit 10.000 Euro dotiert.
  • Förderpreis richtet sich an den akademischen Nachwuchs, Doktoranden sowie Fach- und Führungskräfte im Qualitätsbereich.
  • Einreichungen ab sofort möglich – Frist läuft bis 15. Mai 2020.

Frankfurt am Main, 6. November 2019 – Die Bewerbungsphase hat begonnen: Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) e. V. schreibt zum 17. Mal den Walter-Masing-Preis für Innovationen im Qualitätsmanagement aus. Die einzige Auszeichnung, die in Deutschland für personenbezogene Spitzenleistungen zu Qualitätsthemen vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Förderpreis für Qualitätsmanagement richtet sich an den akademischen Nachwuchs (Diplomanden bzw. Masterstudierende), Doktoranden sowie Fach- und Führungskräfte aus Organisationen, die sich fachlich neuen Themen widmen. Bewerber können ihre Unterlagen bis zum 15. Mai 2020 bei der DGQ einreichen. Die Verleihung findet während des DGQ-Qualitätstages im November 2020 statt.

Der Preis ist nach dem verstorbenen DGQ-Ehrenvorsitzenden Walter Masing benannt, der die Geschichte des Qualitätsmanagements in Deutschland maßgeblich geprägt hat. Mit dieser Auszeichnung fördert die DGQ den Qualitätsgedanken und folgt damit ihrem Auftrag als zentrale deutsche Qualitätsgesellschaft. Der Walter-Masing-Preis motiviert die Teilnehmer dazu, sich mit innovativen Ideen und Erkenntnissen aus dem Qualitätsmanagement in Theorie und Praxis auseinanderzusetzen und erworbenes Wissen der Allgemeinheit zugutekommen zu lassen.

Bei dem Wettbewerbsbeitrag muss es sich um eine eigens für diesen Preis verfasste Ausarbeitung eines Themas aus dem Qualitätsbereich handeln. Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache sowie entweder in digitaler Form (wird präferiert) oder als schriftliche Ausfertigung (sechs Exemplare) eingereicht werden. Über den Wettbewerbssieg entscheidet ein fünfköpfiges Preiskuratorium. Erwartet werden neue Ideen und Erkenntnisse, die eine thematische Nähe zu aktuellen Ansätzen von Qualitätsmanagement und -sicherung deutlich werden lassen. Die Ausarbeitung kann eine selbständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit sein oder in der Darstellung einer richtungsweisenden praktischen Lösung bestehen. Die Arbeit selbst sollte 30 Textseiten nicht überschreiten. Anlagen beispielsweise in Form von Umfrageergebnissen oder Tabellen sind in angemessenem Umfang zulässig. Für die von dem Preiskuratorium bewerteten eingereichten Arbeiten gelten Kriterien wie Originalität und Innovationsgrad, theoretische und / oder praktische Auseinandersetzung mit dem Thema sowie die Sichtbarkeit und Außenwirkung.

 

DGQ- Vorstandmitglied Angelika Müller im Interview

 

Nähere Details gehen aus der Richtlinie für die Verleihung des Förderpreises Qualität hervor, die auf der Internetseite www.walter-masing-preis.de eingesehen werden kann.

Kontakt
DGQ, Abteilung Forschung und Wissen
Veronika Kassapian
August-Schanz-Str. 21 A
60433 Frankfurt
Tel. 069/ 9 54 24-167
Fax: 069/ 9 54 24-285
E-Mail: veronika.kassapian@dgq.de


Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

 

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DGQ-Geschäftsstelle Berlin

Stark in der Region – Ihre DGQ-Geschäftsstelle Berlin

Unsere Geschäftsstelle in der Hauptstadt in Berlin präsentiert sich als Kundenzentrum mit eigenem Gesicht. Wir sind gerne behilflich, Ihren persönlichen oder betrieblichen Weiterbildungsbedarf zu ermitteln. Ob Großkonzern, kleiner oder mittelständischer Betrieb, Dienstleister oder Verwaltung – wir betreuen Unternehmen und Organisationen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei arbeiten wir eng mit den 13 ehrenamtlich geführten DGQ-Regionalkreisen in diesen Ländern zusammen.

Aktivieren Sie mit uns das regionale Netzwerk. Wir laden Sie herzlich ein, uns kennen zu lernen – wir freuen uns auf Sie!

Mehr aus der Region erfahren

Regelmäßig versendet die Geschäftsstelle Berlin einen regionalen Newsletter. Aktuelle Themen aus der Welt der Normen, des Qualitätsmanagements sowie speziell aus der DGQ finden sich darin ebenso wie die aktuellen Termine inklusive Anmeldefunktionen. Möchten Sie mehr Informationen aus Ihrer Region erhalten? Dann melden Sie sich hier für den Newsletter an und wählen Sie im Formular „DGQ-Geschäftsstelle Berlin“ aus und tragen Sie sich gleich ein. Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen!

DGQ-Mitgliedschaft

Werden Sie DGQ-Mitglied und Teil eines starken Netzwerks mit fachlich versierten, innovativen und motivierten Menschen. Eintreten ist ganz einfach und online möglich; hier den Mitgliedsantrag ausfüllen

Termine in der Region – AKTUELLE INFORMATION

Die DGQ nimmt die aktuelle Entwicklung zur Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) sehr ernst. Die Gesundheit unserer Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter steht dabei an erster Stelle. Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Stand zu unseren Lehrgängen, Seminaren, Regionalkreisen und Netzwerkveranstaltungen hier: Coronavirus: tagesaktuelle Info. Aktuell bieten wir exklusiv für DGQ-Mitglieder Webinare zu verschiedenen Themen an sowie zahlreiche Regionalkreistreffen und Netzwerkveranstaltungen im online-Format an.

Zu den DGQ-Onlineangeboten »

Zu den Regionalkreisen »

Zu den Netzwerkveranstaltungen »

online Netzwerkveranstaltung der DGQ-Geschäftsstelle Berlin und der FQS-Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. am 15.06.2022 um 16:30 Uhr

Qualitätsleiterkreise in Berlin-Brandenburg und in Thüringen

Der DGQ-Qualitätsleiterkreise richten sich exklusiv an DGQ-Mitglieder und Gäste, die als Qualitätsmanager und/oder in Leitungsfunktion in ihrer Organisation und Unternehmen tätig sind – es ist damit ein Treffen von Fachleuten im QM mit gleichen Aufgaben und Problemstellungen. Die Kurzberichte der vergangenen Treffen finden Sie auf der Mitgliederplattform DGQplus hinterlegt. Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist nur mit persönlicher Anmeldebestätigung möglich. Bei Interesse melden Sie sich gerne direkt bei uns.

Das letzte Treffen fand online am 16.02.2022 zum Thema „Wissensmanagement und die neue Norm DIN ISO 30401“, Unterlagen und Nachbericht dazu erhalten Sie auf der Mitgliederplattform DGQplus. Die nächste Zusammenkunft ist für den 29.06.2022 in Berlin vor Ort geplant.

Berliner Club der Qualität

Seit 2013 organisiert die DGQ-Geschäftsstelle Berlin exklusive Veranstaltungen für DGQ-Mitglieder in der Hauptstadtregion in einem besonderen Rahmen mit dem Ziel das Netzwerk zu Qualitätsthemen auch abseits der Norm zu stärken. Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung für DGQ-Mitglieder möglich.

Kommunikations-Workshop für Frauen im QM

Inhalt: Ist die Situation für Frauen im QM so anders als die für Männer? Ganz sicher nicht, und trotzdem sprechen Frauen oft anders über Themen, sie gehen mit ihren Fragen und Ideen anders um, und sie kommunizieren selten so wie Männer. Zielgruppe: Frauen, die als Qualitätsmanagerin, Qualitätsmanagementbeauftragte, Auditorin (interne und externe), Führungskräfte oder QM-Verantwortliche tägig sind sowie Q-Mitarbeiterinnen aller Branchen- und Unternehmensbereiche. Der ursprünglich geplante Termin am 29.10.2020 in der Geschäftsstelle Berlin musste nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung aufgrund der aktuellen Pandemiesituation abgesagt werden. Sobald als möglich, werden wir über einen neuen Termin auch an dieser Stelle wieder informieren. Weitere Informationen

Aktuelle Termine der Regionalkreise im Umfeld der Geschäftsstelle Berlin

Mai 2022

Juni 2022

Juli 2022

 

Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen, klicken Sie einfach auf den jeweiligen Titel des Regionalkreises oder schauen Sie gerne auf den bundesweiten Veranstaltungskalender. Da im Laufe der Zeit Termine hinzukommen oder angepasst werden, lohnt es sich immer mal wieder vorbeizuschauen. Die Regionalkreisleitungen und das Team der Geschäftsstelle freuen sich, Sie auf einer der nächsten Veranstaltungen persönlich begrüßen zu können!

Gemeinsame Studie von DGQ, ASQ und BCG bestätigt große Bedeutung von Quality 4.0. für Unternehmenserfolg

Studie Quality 4.0

Den hohen Stellenwert von Industrie 4.0 für das Qualitätsmanagement über die gesamte Wertschöpfungskette haben viele Unternehmen bereits erkannt. Dennoch fehlt es ihnen häufig an einer ausgearbeiteten Strategie oder einem konkreten Umsetzungsplan. So lautet das Ergebnis einer Umfrage, die die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ), die American Association for Quality (ASQ) und die Boston Consulting Group (BCG) im ersten Quartal 2019 durchgeführt haben. Die Erhebung befragte Führungskräfte aus 221 Unternehmen und 18 Industriesektoren wie Konsumgüter, Industriegüter oder der Gesundheitsbranche zum Thema Quality 4.0. Dabei geht es um die Anwendung von Industrie 4.0-Applikationen zur Verbesserung des Qualitätsmanagements. Die meisten Teilnehmer kommen aus Deutschland oder den USA. Die übrigen Befragten stammen aus 14 anderen europäischen Staaten, China oder Japan.

Weitere wichtige Erkenntnis: Technologie ist nur ein Aspekt unter anderen, um die Transformation zu einer Quality 4.0 meistern zu können. Genauso wichtig ist es, den Blick auf Menschen und Kompetenzen zu richten. Denn Soft Skills kommt nach Ansicht der Befragten eine ähnlich hohe Bedeutung zu wie den fachlichen Fähigkeiten hinsichtlich Analytics und Big Data.

Etwa zwei Drittel der Hersteller glauben, dass Qualität 4.0 ihren Betrieb innerhalb der nächsten fünf Jahre stark beeinflussen wird. Dennoch haben erst 16 Prozent der befragten Unternehmen mit der Implementierung von Qualität 4.0 begonnen. Ein Fünftel gibt an, dass ihre Firma die Implementierung plant, 63 Prozent sind noch nicht einmal in der Planungsphase. Europäische Firmen liegen bei der Einführung vorn: 21 Prozent haben mit der Adaptierung begonnen. In den USA sind es lediglich 6 Prozent.

Die Umfrageteilnehmer erkennen die Bedeutung von Qualität 4.0 über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg. Aus ihrer Sicht profitieren Produktion sowie Forschung & Entwicklung am meisten. Weitere Nutznießer von Qualität 4.0 sind Logistik und der Verkauf.

Die wichtigsten Technologien für eine erfolgreiche Anwendung sind für die Teilnehmer Predictive Analytics, Sensoren und Tracking sowie elektronische Feedbackschleifen. So glauben beispielsweise mehr als 60 Prozent, dass sich Predictive Analytics in den kommenden fünf Jahren signifikant auf die Performance und den Nettogewinn auswirken werden. Nur 16 Prozent sehen diese Bedeutung heute bereits.

Die Umfrage macht deutlich, dass viele Unternehmen für eine Implementierung noch nicht bereit sind. Nur ein Drittel der Teilnehmer gibt an zu verstehen, wie Digitalisierung die Rollen und Anforderungen an das Qualitätsmanagement verändern wird. Noch weniger Teilnehmer glauben, dass ihr Unternehmen über ausreichend qualifizierte Mitarbeiter verfügt, um eine Qualität 4.0-Initiative zu starten oder eine Strategie besitzt, um entsprechendes Personal zu akquirieren (5 Prozent).

Viele Organisationen verfügen nicht einmal über die Grundvoraussetzungen einer Qualitätskultur. Obwohl 57 Prozent der Teilnehmer sagen, dass Qualitätsinitiativen ein Teil ihrer C-Level-Strategie sind, glauben nur 27 Prozent, dass ihr Unternehmen klare Qualitätsziele in allen Bereichen definiert hat. Nur 14 Prozent der Befragten glauben, dass alle Mitarbeiter ihre Rollen bei der Erreichung der Qualitätsziele verstanden haben.

Sowohl Unternehmen, die als Vorreiter mit der Implementierung von Qualität 4.0 begonnen haben, als auch Nachzügler geben einen Mangel an digitalen Fähigkeiten und Talenten als größte Herausforderung an. Für Vorreiter liegen die wichtigsten Aufgaben in den Bereichen Technologie und Daten, Nachzügler stehen vor allem vor strategischen und kulturellen Herausforderungen.

 

Weitere Informationen sowie die Studie zum Download finden sich hier.

Kommunikations-Workshop für Frauen in Berlin am 10.10.2019

Kommunikations-Workshop für Frauen im QM (1 Tag)

Ist die Situation für Frauen im QM so anders als die für Männer? Ganz sicher nicht, und trotzdem sprechen Frauen oft anders über Themen, sie gehen mit ihren Fragen und Ideen anders um, und sie kommunizieren selten so wie Männer.

Das ist Thema des Workshops „Kommunikation für Frauen im QM“, den die DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) für weibliche DGQ-Mitglieder und Interessierte aus den DGQ-Netzwerkveranstaltungen „Frauen im QM“ sowie im QM-tätige Frauen anbietet.

Das Ziel des Workshops geht über den Erfahrungsaustausch weit hinaus: Die Teilnehmerinnen können kommunikative Tools einsetzen, um ihre Interessen und Anliegen im QM wirksamer durchzusetzen.

Auf der Agenda stehen Übungen zu diesen Inhalten:

  • Den Erwartungen entsprechen oder besser nicht? Das eigene Selbstbild reflektieren und daraus Konsequenzen für das eigene Handeln ableiten.
  • Sachfrage oder Beziehungsfrage: Was steht im Vordergrund? Die eigene Wahrnehmung differenzieren.
  • Alles Intuition? Wirksame Tools für unangenehme Gespräche.

Die Zielgruppe:

Frauen, die als Qualitätsmanagerin, Qualitätsmanagementbeauftragte, Auditorin (interne und externe), Führungskräfte oder QM-Verantwortliche tägig sind, Q-Mitarbeiterinnen aller Branchen- und Unternehmensbereiche.

Die Trainerin:

Die Sprechwissenschaftlerin Susanne Völker berät ihre Kunden zu den Themen Kommunikation, Organisation und Zusammenarbeit. Ihr Leistungsspektrum umfasst die Produkte Moderation, Teamaktivierung, Führungsberatung, Rhetorikcoaching und Stimmtraining. Seit 1999 ist sie für die DGQ als Autorin und Trainerin für sozial-kommunikative Themen in verschiedenen Lehrgangsblöcken tätig und gibt didaktische Impulse. Darüber veröffentlicht sie regelmäßig über Qualität und Kommunikation auf dem DGQ-Blog.

Der Termin:

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Die Uhrzeit:

9:00 – 17:00 Uhr

Der Veranstaltungsort:

DGQ-Geschäftsstelle Berlin, Unter den Eichen 128, 12203 Berlin

Der Teilnahmebetrag:

420,- EUR bzw. 380,- EUR für DGQ-Mitglieder

inkl. Unterlagen, Mittagessen und Pausenversorgung

Anmeldung & Veranstaltung buchen

Und noch ein wichtiger Hinweis: Begrenzte Teilnehmerzahl!

Für Rückfragen und weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte direkt an die DGQ-Geschäftsstelle Berlin.

 

4. Norddeutscher Qualitätstag: Steigende Teilnehmerzahlen beim regionalen Forum für Praktiker aus dem Qualitätsumfeld

Fachlicher Austausch von Praktikern für Praktiker aus der Region – dies bot am 4. Juni 2019 der Norddeutsche Qualitätstag in Hamburg. Bereits zum vierten Mal führte die Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) in Kooperation mit der ConSense GmbH, der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH), der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg (HAW) und der Zeitschrift „Qualität und Zuverlässigkeit“ dieses Praxisforum für Qualitätsinteressierte aus Norddeutschland durch. Die Teilnehmerzahlen sind über die Jahre kontinuierlich gestiegen und so konnten die Organisatoren 2019 rund 100 Teilnehmer in den Räumlichkeiten der HAW begrüßen. Vorträge aus der Praxis setzten die Impulse am Vormittag. Bei den interaktiven Workshops am Nachmittag war dann das Engagement der Teilnehmer gefragt.

„Der Norddeutsche Qualitätstag hat nun bereits zum vierten Mal stattgefunden. Die Teilnehmerzahlen steigen jedes Mal. Dies zeigt den großen Erfolg der Veranstaltung. Auch das Format mit Keynotes am Vormittag und Workshops am Nachmittag hat sich absolut bewährt. Als ConSense GmbH freuen wir uns, mit dieser Plattform den Austausch rund um das Thema Qualitätsmanagement in Norddeutschland mit fördern und weiter ausbauen zu können“, erläutert Dr. Stephan Killich, Geschäftsführer der ConSense GmbH.

Lückenschluss für Qualitätsmanager im Norden

Die Veranstaltung richtet sich an Qualitätsmanagementbeauftragte und -manager sowie weitere Interessierte aus diesem Bereich. Die Teilnehmer profitieren von Expertenwissen, einem intensiven branchenübergreifenden Austausch sowie praktischen Tipps für den Alltag im Qualitätsmanagement. Die Kooperationspartner haben den Norddeutschen Qualitätstag vor einigen Jahren ins Leben gerufen, da es in dieser Region zuvor kein entsprechendes Format für Qualitätsinteressierte gab. Mit der Verbindung aus einer regionalen Ausrichtung sowie einem konsequent praxisorientierten Ansatz schließt diese Veranstaltung eine Lücke in Norddeutschland.

Der 4. Norddeutsche Qualitätstag bot wieder ein abwechslungsreiches Programm. Die Kombination zwischen Fach- und Trendthemen aus dem Qualitätsbereich richtete dabei erneut den Blick über den Tellerrand. In seiner Begrüßung wies Gastgeber Dr.-Ing. Thomas Flower, Dekan der Fakultät Technik und Informatik an der HAW Hamburg, auf die Bedeutung der Vernetzung von Hochschulen und Wirtschaft hin. Schließlich konkurrierten die Hochschulen um Studierende und der Standort stünde mit seinen Fachkräften im weltweiten wirtschaftlichen Wettbewerb.



Überformalisierung schadet dem Qualitätsmanagement

Ein Plädoyer gegen eine zu hohe Reglementierung hielt anschließend Benedikt Sommerhoff, bei der DGQ Leiter des Bereichs Innovation, Transformation und Themenmanagement. Der Titel seines Vortrags: „Papiertiger beißen nicht – Wie wir durch Überformalisierung Mitarbeiter zwingen, das QM-System zu umgehen und was wir tun können, um die Qualitätsfähigkeit zu verbessern“. Sommerhoff gab den Anwesenden auch Anregungen, wie sich die Wirksamkeit und damit die Anerkennung des Qualitätsmanagements erhöhen lässt.

Danach schilderte Winfried Dietz, FMEA-Experte aus Osnabrück, in seinem Vortrag „Als Qualitäter in China selbstständig – ein Erfahrungsbericht“ seine Erlebnisse während seiner langjährigen Tätigkeit in China. Dabei machte er deutlich, dass sich der Vorsprung Deutschlands bei vielen qualitätsrelevanten infrastrukturellen Faktoren deutlich verringert, wenn nicht gar in einen Rückstand verwandelt habe.

Themenvielfalt beim Workshop-Programm

Nach dem Vortragsprogramm konnten die Teilnehmer in zwei Runden aus dem vielseitigen Angebot aus Praxis-Workshops auswählen. Das inhaltliche Spektrum reichte von Customer Service 4.0, Liberating Structures und HARADA-Methode bis zu LEGO-Planspielen für die Prozessverbesserung und der Nachhaltigkeit als Thema für das Qualitätsmanagement. Weitere Workshops widmeten sich der Visualisierung als Mittel für eine höhere Akzeptanz, der Digitalisierung in Kleinunternehmen und der seit gut einem Jahr gültigen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

5. Norddeutscher Qualitätstag am 10. Juni 2020

„Der Erfahrungsaustausch von Praktikern für Praktiker war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg“, resümierte Kai-Uwe Behrends, Leiter der DGQ-Geschäftsstelle Hamburg. „Neben der gestiegenen Teilnehmerzahl zeigen die am Ende abgefragten 90 Prozent Wiederkehr- und Weiterempfehlungsbereitschaft der Teilnehmer, dass wir mit dieser Veranstaltung in der Region Norddeutschland einen Nerv getroffen haben. Entsprechend freuen wir uns schon auf den 5. Norddeutschen Qualitätstag, der am 10. Juni 2020 wieder an der HAW Hamburg stattfinden wird.“

Über die DGQ
Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

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Die FQS tritt AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM) bei

Seit Anfang April 2019 ist die FQS – Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. Mitglied der neu gegründeten AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM). Mit dem 1. Gemeinsamen Fachkolloquium Medizintechnik fand am 9. April 2019 die erste öffentliche Veranstaltung der FAM in Frankfurt am Main statt.

Als Forschungsinstitution der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) war die FQS bereits zuvor ordentliches Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF).

Die DGQ hat im Jahr 2018 drei Fokusthemen definiert, die sie künftig stärker besetzen wird: Digitalisierung, Gesundheit und Pflege sowie Sicherheit. Die FQS nimmt diese Themen auf und entwickelt ihr Forschungsportfolio hier schwerpunktmäßig weiter. Im Bereich Gesundheit sieht sie vor allem im Bereich der Medizintechnik aber auch bei Qualitätsfragen der Medizinprodukte und -dienstleistungen hierfür zentrale Ansatzpunkte. Die FQS plant, mit dem Fachkreis Gesundheit, den Qualitätsleiterkreisen und interessierten Regionalkreisen der DGQ intensiv zusammenzuarbeiten. Zudem sind Kooperationen mit Institutionen der Gesundheitswirtschaft aus dem Netzwerk der DGQ vorgesehen. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser, ärztliche Versorgungszentren oder Branchenverbände. Insbesondere sollen Synergien zwischen technologischer und organisatorischer Innovation im Gesundheitsbereich vorangebracht werden.

Die AiF-Forschungsallianzen sind Kooperationen mehrerer AiF-Forschungsvereinigungen. Sie verfolgen das Ziel, ein bestimmtes Themenfeld durch intensiven inhaltlichen Austausch und Kooperationsprojekte fachlich voranzubringen und für eine stärkere Sichtbarkeit gegenüber der Öffentlichkeit zu sorgen.

Die FAM beabsichtigt, im Verbund mit den anderen Mitgliedern der Forschungsallianz wirtschaftlich relevante Forschungsfragen der Medizintechnik zu bearbeiten und sich dabei Qualitätsaspekte zu konzentrieren. Dies erfolgt durch die industrielle Gemeinschaftsforschung, ein lang bewährtes Förderinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf den Bedarfen kleinerer und mittelständischer Unternehmen.

Weitere Informationen sind auf der FAM-Webseite erhältlich.

4. Praxisdialog an der TH Wildau in Kooperation mit der DGQ – Qualität in Studium, Lehre und Verwaltung – Qualitätsmanagement an Hochschulen

„Gamingbasierte Ansätze in der Lehre – neue Entwicklungen, Apps und Methoden“

am Donnerstag, 31.01.2019 von 12 – 17 Uhr

Zum Thema gamingbasierte Ansätze in der Lehre möchten wir mit Ihnen diskutieren, inwieweit diese Ansätze einen Beitrag zu einer guten Lehre leisten können. Entwickler und Anwender von neuen Methoden und Apps möchten Ihnen ihre Produkte und Erfahrungen vorstellen. Im Werkstattcharakter haben Sie die Möglichkeit, diese Ansätze zu testen.

12:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung

  • Herr Prof. Dr. Stefan Kubica, VP Digitales und QM, TH Wildau
  • Frau Andrea Schmid, Büro für QM im ZQE, TH Wildau
  • Frau Friederike Samel, Leiterin der DGQ Geschäftsstelle Berlin

12:15 Impulsvortrag

  • Frau Friederike Samel, Leiterin der DGQ Geschäftsstelle Berlin zu „Neuen Lehrformen im digitalen Zeitalter“

13:00 Vorstellen der Beiträge

  1. Eine gamingbasierte App für die Lehre; Tobias Schmidt, Franz Scholz, Dennis Ziemer, TH Wildau
  2. Brettspiel zur Bibliotheksbenutzung und zum wissenschaftlichen Arbeiten; Carolin Rau, TH Wildau
  3. Wissenschecks; Roger Faulhaber, Sebastian Uedelhoven, TH Wildau
  4. Einsatz von Learning Games und Live-Feedbacksystemen in der Lehre; Prof. Dr. Stefanie Kunze, TH Wildau
  5. Poster zu 3 Projekten IT Security Lab; Prof. Dr. Margit Scholl, TH Wildau

13:30 -14:30 Werkstattgespräche, 1. Runde

14:30- 15:30 Werkstattgespräche, 2. Runde

15:30 -16:30 Werkstattgespräche, 3. Runde

Abschlussfeedback

17:00 Uhr Verabschiedung

Weitere Informationen zur Veranstaltung  >>> hier.

Veranstaltungsort

TH Wildau, 15745 Wildau, Hochschulring 1

Raum 401 im Haus 100,  Lageplan des Raumes, (ein Fahrstuhl geht bis in den 4. Stock)

Anfahrt TH Wildau (google maps)

Ansprechpartner:

Frau Andrea Schmid, Zentrum für Qualitätsentwicklung: andrea.schmid@th-wildau.de

Frau Friederike Samel, DGQ Geschäftsstelle Berlin: friederike.samel@dgq.de

Anmeldungen bitte über >>> DGQ-Webshop.

 

Weltqualitätstag 2018: Was verbinden die Deutschen mit Qualität?

  • DGQ-Umfrage zeigt: Langlebigkeit und Zuverlässigkeit von Produkten gehören für die Deutschen zu den wichtigsten Qualitätskriterien
  • Verbraucher vertrauen nur bedingt auf Siegel und Zertifizierungen für Qualität
  • Weltqualitätstag erinnert seit 1989 an die Relevanz von (Produkt-)Qualität

Frankfurt am Main, 8. November 2018 – Qualität ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Daran soll auch der heutige Weltqualitätstag erinnern. Wie schon im letzten Jahr hat die Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) diesen Tag zum Anlass genommen, deutsche Verbraucher nach ihrem individuellen Verständnis von Qualität zu befragen. Dabei zeigt sich, dass die Langlebigkeit von Produkten für die Mehrheit der Befragten weiterhin ein ausschlaggebendes Qualitätskriterium (79 Prozent) ist. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Bedeutung sogar um 19 Prozentpunkte gestiegen. Den gleichen Stellenwert nimmt in der aktuellen Umfrage, die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact im Oktober 2018 durchgeführt wurde, die Zuverlässigkeit von Produkten ein (79 Prozent). Befragt wurden insgesamt rund 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren.

Produktnutzen wichtiger als Markenname, Design, Siegel oder Herkunft

Neben einer langen und zuverlässigen Nutzbarkeit bestimmen für die Studienteilnehmer zudem Sicherheit (60 Prozent) und Funktionalität (51 Prozent) die Qualität eines Produktes. Ein gutes Preisleistungsverhältnis ist für rund 37 Prozent ein Indiz. Die Nachhaltigkeit beziehen 36 Prozent in ihre Qualitätsbewertung mit ein. Weniger relevant sind für die deutschen Verbraucher dagegen Prüfsiegel und Zertifizierungen (32 Prozent) sowie die Marke „Made in Germany“ (29 Prozent). Auch die weiteren Ergebnisse zeigen, dass der Produktnutzen die Bedeutung von äußerlichen Merkmalen als Qualitätsaspekt übersteigt: So ist für viele Befragte der Markenname eher unwichtig (20 Prozent) und auch ein (edles) Design spielt weiterhin kaum eine Rolle (12 Prozent). Während die Bedeutung des persönlichen (Kunden-)Service (19 Prozent) im Jahresvergleich um 7 Prozentpunkte zugenommen hat, bilden Zusatzfunktionen eines Produktes mit nur 4 Prozent das Schlusslicht der Qualitätskriterien.

Prüfsiegel und Herkunftslabel „Made in Germany“ gelten nicht als Qualitätsgaranten

Die Zahlen verdeutlichen, dass Unternehmen bei deutschen Verbrauchern nicht allein mit Prüfsiegeln oder der Marke „Made in Germany“ punkten können, wenn es um Qualität geht. Andere Studien zeigen dagegen regelmäßig, dass das deutsche Herkunftslabel im Ausland wesentlich positiver besetzt ist. „Offensichtlich besteht an dieser Stelle eine Diskrepanz zwischen nationaler und internationaler Wahrnehmung von ‚Made in Germany‘“, erklärt Claudia Welker, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGQ. „Der für die deutsche Wirtschaft so wichtige Markenwert erhält sich nicht von selbst. Dafür ist eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft, Politik und Bildungseinrichtungen notwendig. Sie alle müssen an einem Strang ziehen, Impulse setzen und gemeinsame Initiativen anstoßen, um die Marke ‚Made in Germany‘ wieder mit Wert für die Verbraucher in Deutschland aufzuladen und international wettbewerbsfähig zu halten.“

Verbraucherkompetenz stärken

Es gilt mehr denn je, Konsumenten dazu zu befähigen, gute von schlechter Qualität zu unterscheiden. Genau daran soll der Weltqualitätstag erinnern. Dieser findet seit 1989 jährlich, an jedem zweiten Donnerstag im November, statt. Er wurde gemeinsam von der European Organization for Quality (EOQ), der American Society for Quality (ASQ) und der Union of Japanese Scientists and Engineers (JUSE) ins Leben gerufen. Ziel des Weltqualitätstags ist es, weltweit das Bewusstsein für die Relevanz von (Produkt-)Qualität zu schaffen und zu schärfen.

Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

 

 

Ihre Ansprechpartner

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Neue CMI-Studie „IQ – Innovation und Qualität“

„Innovation und Qualität“ sind für deutsche Unternehmen die entscheidenden Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb. In der Studie „Innovation und Qualität“, die am 22. Oktober gestartet ist, untersucht das Esslinger Institut für Change Management und Innovation (CMI) in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und der Development Group (DMG), wie die Innovations- und die Qualitätsverantwortlichen mit Blick auf den Unternehmenserfolg zusammenwirken, wo es Handlungsbedarf gibt und wie eine optimale Kooperation der entsprechenden Organisationseinheiten aussehen kann.

Die Industrie steht insbesondere auf dem Gebiet „Innovation und Qualität“ in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Nicht nur die VR China fokussiert diese Themen in ihrer High-Tech-Strategie „Made in China 2025“. Die Studienergebnisse und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sollen deshalb deutschen Unternehmen aufzeigen, wie sie ihre Qualitäts- und Innovationsführerschaft erfolgreich verteidigen und weiter auszubauen können.

Um zu aussagekräftigen Ergebnisse zu kommen, sind die Initiatoren auf die Teilnahme an der IQ-Studie angewiesen und laden dazu ein, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen. Da für die Studie die Expertise aus den Bereichen Qualitäts-, Innovations- und Entwicklungsmanagement benötigt wird, sind Führungskräfte der ersten oder der zweiten Führungsebene aus diesen beiden Bereichen die adressierte Zielgruppe. Die Beantwortung nimmt 20 bis 30 Minuten Zeit in Anspruch.

Die Ergebnisse der Studie und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Hinweise stehen nach Abschluss der Studie im zweiten Quartal 2019 in Form einer Management Summary kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Ergebnisse am 25. Juni 2019 im Rahmen einer Abendveranstaltung an der Hochschule Esslingen präsentiert.

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Der Zugangscode lautet: IQ2018

 

Was ist Qualitätsmanagement?

Eine Warnung vorab: In der Theorie, von Theorie zu Praxis, von Branche zu Branche und innerhalb einer Branche von Unternehmen zu Unternehmen kann sich das Verständnis davon, was Qualitätsmanagement ist, stark unterscheiden.

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Die Rolle der Führung in ISO 9001:2015

In der Norm ISO 9001:2015 spielt die Führung des Unternehmens eine entscheidende Rolle. Nur wenn die Leitung des Unternehmens mit gutem Beispiel vorangeht und die Qualitätsphilosophie vorlebt, wird das Qualitätsmanagement (QM) im Unternehmen sinnvoll von den Mitarbeitern umgesetzt.

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Was ist ein Prozess in ISO 9001:2015?

Der prozessorientierte Ansatz spielt in ISO 9001:2015 eine tragende Rolle. Die Grundgedanken fußen unter anderem auf dem sogenannten „Null-Fehler-Prinzip“ von Philip Crosby. Umso besser ein Prozess geplant wird, desto weniger Fehler sind zu erwarten. Somit sind transparente und stabile Abläufe die Basis der ständigen Verbesserung. Oft fällt in diesem Zusammenhang das Motto: „Wir planen Qualität hinein!“.

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Die sieben Grundsätze von Qualitätsmanagement

Die sieben Grundsätze bilden die Basis von Qualitätsmanagement. Sie sind wichtig, um ISO 9001:2015 angemessen anzuwenden. In der Norm ISO 9000 sind diese Grundsätze erläutert. Sie lauten:

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Wie führe ich ein QM-System ein?

Qualitätsmanagement  bzw. ein Qualitätsmanagement-System (QM-System) einzuführen ist ein komplexes Projekt, das in der Regel etwa ein Jahr in Anspruch nimmt. Was sind dabei die wichtigsten Schritte und woran sollten Qualitätsverantwortliche unbedingt denken? Im ersten Schritt muss sich die Geschäftsführung klarwerden, welche Ziele sie damit verfolgt:

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Fachforum Qualität am 7. März 2018 in Leipzig: Re-Zertifzierung – Jetzt wird´s Zeit!

Re-Zertifizierung – Jetzt wird’s Zeit!

Die Umstellung auf die QM-Norm ISO 9001:2015 ist in vielen Unternehmen in vollem Gange. Der Umstellungszeitraum endet im September 2018, er kommt also immer näher und es gilt noch „vielfältige Fragen“ zu Inhalten zu klären.
Wie stellen sich Unternehmen und die Zertifizierungsstellen den Herausforderungen! Dies wollen wir – der Leipziger Arbeitskreis Qualitätsmanagement – mit unserem 11. Fachforum Qualität am 07. März 2018 von 14:00 – 17:00 Uhr erneut ansprechen und Ihnen auch gleichzeitig die Möglichkeit bieten, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Dazu laden wir gern ein.

Das Fachforum findet in diesem Jahr am neuen Standort in der BIO CITY LEIPZIG statt!
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Referenten >>>  FlyerQM18k

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich bis zum 28.Februar 2018 verbindlich an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Anmeldungen bitte direkt an AGIL GmbH Leipzig.

Die Fachforen werden organisiert von den Mitgliedern des Arbeitskreises Qualitätsmanagement: agentur für innovationsförderung und technologietransfer gmbH Leipzig (agil); dem DGQ-Regionalkreis Leipzig; Handwerkskammer zu Leipzig; Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig.

 

 

Netzwerktreffen Qualitätsfachfrauen Berlin-Brandenburg am 22.02.2018 in Berlin

6. DGQ-Netzwerktreffen Qualitätsfachfrauen Berlin-Brandenburg

Bei unserem nächsten Treffen wollen wir genau darüber sprechen, was Sie bewegt! Dazu lautet unser Angebot an Sie, dass wir die Veranstaltung in Anlehnung an „Open Space“ durchführen. Jede Teilnehmerin bringt bitte ein Thema mit und stellt es zu Beginn kurz vor. In Form einer Abstimmung entscheiden Sie gemeinsam welche Herausforderungen inhaltlich weiterverfolgt und in Workshopform besprochen werden. Bitte beachten Sie, dass die thematische Ausgestaltung dieser Veranstaltung maßgeblich von Ihrer Beteiligung abhängt!

Gemeinsam mit Frauke Harwardt (Quality & HSE Manager, Trelleborg Antivibration Solutions Germany GmbH), Vera Pieper (PieperConsulting Berlin), Eva Franke (QMS-Abteilungsleiterin, Kieback & Peter GmbH & Co. KG), Andrea Schmid (Technische Hochschule Wildau) und Franziska Rehpenning (Sales Manager NordOst, Consense GmbH) laden wir Sie herzlich zu einem intensiven Austausch und Diskussion in die DGQ nach Berlin ein.

Termin:                          Donnerstag, 22. Februar 2018

Uhrzeit:                         17:00 bis ca. 19:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)

Veranstaltungsort:       DGQ-Geschäftsstelle Berlin, Unter den Eichen 128, 12203 Berlin

Das Treffen richtet sich exklusiv an weibliche DGQ-Mitglieder, die Managerin, Beauftragte oder Verantwortliche für Qualität in ihrer Organisation sind – ist angedacht als ein Treffen von „Qualitätsfachfrauen in Berlin“. Eine Übersicht über die vergangenen Veranstaltungen der Qualitätsfachfrauen in der Geschäftsstelle Berlin finden Sie >>> hier.

Bitte melden Sie sich über den DGQ-Webshop an. Sie erhalten rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn eine Anmeldebestätigung.

Bei Fragen zu den Netzwerkveranstaltungen wenden Sie sich bitte an:

DGQ Geschäftsstelle Berlin
Frau Petya Boneva
Unter den Eichen 128
12203 Berlin

T +49 (0)30 – 84 4917-24

F +49 (0)30 – 84 4917-22

petya.boneva@dgq.de

 

 

 

 

 

 

Heute ist Weltqualitätstag: Was macht Qualität aus?

  • Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ): Die Langlebigkeit eines Produkts ist für viele Verbraucher ein grundlegendes Qualitätskriterium
  • Ein (edles) Produktdesign ist scheinbar kaum ein Zeichen für Qualität
  • Weltqualitätstag erinnert seit 1989 an die Relevanz von (Produkt-)Qualität

Frankfurt am Main, 9. November 2017 – Qualität ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Daran soll auch der heutige Weltqualitätstag erinnern. Qualität weist grundsätzlich individuell gewichtete Definitionskriterien auf. Die Langlebigkeit von Produkten ist dabei für die Mehrheit der deutschen Verbraucher ausschlaggebend (60 Prozent). In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact hat die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) im September 2017 rund 1.010 Personen in Deutschland zwischen 18 und 69 Jahren zu ihrem Qualitätsverständnis befragt.

Sicherheit und Preis/Leistung ebenfalls wichtig

Für die Studienteilnehmer bestimmen zudem Sicherheit (47 Prozent) und ein gutes Preisleistungsverhältnis (40 Prozent) die Qualität eines Produkts. Die Garantie und eine langjährige Erfahrung / Zuverlässigkeit sind für je 29 Prozent der Befragten ein Indiz. Während die Wertigkeit eines Produkts für 28 Prozent der deutschen Verbraucher ein Qualitätsmerkmal darstellt, gilt dies bei Nachhaltigkeit für 25 Prozent der Befragten. Aspekte wie (Kunden-)Service (12 Prozent) und eine wissenschaftliche Grundlage / Forschung (9 Prozent) sind für die Befragten weniger wichtig, wenn es um die Beurteilung von Produktqualität geht. Schlusslicht in der Liste der Qualitätskriterien ist das (edle) Design eines Produkts: Das steht für nur 7 Prozent der Verbraucher bei der Bewertung von Qualität im Vordergrund.

Qualität ist Verantwortung und Haltung

Die Zahlen verdeutlichen, dass ein ausgefallenes Produktdesign oder ein perfekter Kundenservice alleine noch keine Qualitätsgaranten sind. Um den Anforderungen der Verbraucher gerecht zu werden, müssen sich Unternehmen zu entsprechenden Standards verpflichten. Qualität muss umfassend gedacht und gelebt werden: Vor, während und nach der Endproduktion eines Herstellprozesses. Dieser Appell ist auch der Kern des Weltqualitätstags. Seit 1989 findet er jährlich, an jedem zweiten Donnerstag im November statt. Er wurde gemeinsam von der European Organization for Quality (EOQ), der American Society for Quality (ASQ) und der Union of Japanese Scientists and Engineers (JUSE) ins Leben gerufen. Ziel des Weltqualitätstags ist es, das Bewusstsein für die Relevanz von (Produkt-)Qualität weltweit zu schaffen und zu schärfen.

„Jeder Unternehmer, jede Volkswirtschaft ist gut beraten, die eigenen Qualitätsstandards in der Praxis regelmäßig zu prüfen und weiterzuentwickeln. Nur so kann Qualität ihrem Ruf als wesentlicher Erfolgsfaktor und zentrales Differenzierungsmerkmal im globalen Wettbewerb gerecht werden“, kommentiert Christoph Pienkoß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGQ.

Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ihren Mitgliedern und Kunden ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

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„Made in China“ – Qualität aus dem Reich der Mitte?

  • Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) zur Positionierung von „Made in China“ in Deutschland: Nur elf Prozent der deutschen Verbraucher lehnen Waren aus China komplett ab
  • Trotz des zum Teil noch negativen Images: Deutsche kaufen „Made in China“ vor allem in den Bereichen Elektronik, Bekleidung & Schuhe und Küchengeräte

Das „Made in…“ von Produkten ist ein wichtiges Kaufkriterium für Verbraucher in Deutschland. Nur elf Prozent der Deutschen achten beim Einkauf nicht auf Herkunftsbezeichnungen. Dennoch ist ein eher umstrittenes Image, wie beispielsweise das von „Made in China“, nicht zwangsläufig ein Ausschlusskriterium. Nur rund jeder Zehnte lehnt Waren aus dem Reich der Mitte komplett ab, wenngleich die Mehrheit der Deutschen „Made in China“ negative Eigenschaften zuschreibt. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Verbraucherstudie der DGQ in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact. Im September 2017 wurden rund 1.010 Personen in Deutschland zwischen 18 und 69 Jahren zu ihrer Einstellung gegenüber „Made in China“ befragt.

Beliebter als ihr Ruf: Deutsche Konsumenten greifen zu Produkten aus China

DGQ-Verbraucherumfrage zur Akzeptanz von „Made in Germany“ in Deutschland / „Nutzung für redaktionelle Zwecke kostenfrei“

„Made in China“ landet häufig in den Einkaufstaschen der Deutschen. Besonders beliebt sind bei den Verbrauchern Elektronik-Produkte. Rund jeder Zweite hat bereits Smartphones, Computer oder Kameras chinesischer Hersteller gekauft, 70 Prozent stehen dem Kauf positiv gegenüber. Bekleidung und Schuhe aus Fernost kommen bei den befragten Verbrauchern ebenso gut an. 40 Prozent haben schon Textilien aus China erworben, für mehr als 60 Prozent kommt der Erwerb in Frage. Auch in deutschen Küchen könnten bald vermehrt Geräte chinesischer Herstellung einziehen. Zwar haben bisher nur 23 Prozent der Befragten bereits in China produzierte Küchengeräte gekauft, mehr als die Hälfte gibt jedoch an, eine solche Anschaffung in Erwägung zu ziehen.

In den Bereichen Kinderspielzeug, Möbel & Einrichtung sowie Automobile zeigen sich die Befragten verhaltener. Hier haben bisher nur wenige Produkte aus China bezogen. Aber das könnte sich in Zukunft ändern: Für je 45 Prozent kommt der Kauf von Kinderspielzeug oder Möbel- & Einrichtungsprodukten „Made in China“ in Frage. 39 Prozent ziehen sogar den Kauf eines in China hergestellten Autos in Betracht.

Insgesamt haben 63 Prozent der Befragten schon einmal ein Produkt mit chinesischer Herkunftsbezeichnung gekauft. Auffällig dabei im Detail: Gerade die jüngere Generation steht dem „China-Label“ offen gegenüber. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sind bereits 82 Prozent „Made in China“-Konsumenten.

Weiter negatives Image: Geringes Vertrauen in „Made in China“

Die Mehrheit der Deutschen erwirbt Produkte aus China. Dennoch bestätigen nur vier Prozent der Befragten, dass das Label für sie kein negatives Image hat. Nach Meinung der Befragten sind die Hauptgründe für den umstrittenen Ruf der Marke der Nachbau von Produkten (60 Prozent), die mangelnde Qualität der Ware (57 Prozent) sowie fehlende Prüfsiegel (50 Prozent). Auch schlechte Arbeitsbedingungen (41 Prozent), niedrige Löhne (28 Prozent), allgemein geringes Vertrauen (16 Prozent) sowie Unklarheit über die geplante Weiterentwicklung von „Made in China“ (11 Prozent) benennen die Befragten als kritische Imagefaktoren.

Auf Wachstumskurs: Besser gemeinsam, statt gegeneinander

„Die ‚Made in China 2025‘-Strategie formuliert es deutlich: Das Siegel soll nicht mehr für billige Massenware, sondern für Innovation und Effizienz auf Qualitätsniveau stehen“, kommentiert Christoph Pienkoß, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGQ. „Der beachtliche Kundenstamm von ‚Made in China‘-Produkten in Deutschland zeigt, dass der Plan aufgehen kann. Für den Erfolg deutsch-chinesischer Wirtschaftsbeziehungen ist es daher umso wichtiger, den Austausch der Handelspartner aktiv zu fördern. Zukunftsweisend wird ein gemeinsamer, verlässlicher Rahmen für Qualität und Nachhaltigkeit sein“, fügt Pienkoß hinzu.

Vor diesem Hintergrund hat die DGQ in Kooperation mit der Shanghai Association for Quality (SAQ) das Sino-German Quality Forum ins Leben gerufen. Es findet erstmalig am 23. November 2017 in Stuttgart statt. Entscheider und Qualitätsverantwortliche aus beiden Ländern erhalten die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und das eigene Netzwerk zu erweitern.

Interessenten können sich online zum Sino-German Quality Forum anmelden

Über die Studie

Für die repräsentative Verbraucherstudie hat die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG rund 1.010 Personen zwischen 18 und 69 Jahren zu den Produktkennzeichnungen „Made in China“ und „Made in Germany“ befragt. Die unabhängige Online-Erhebung fand im September 2017 statt.

Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ihren Mitgliedern und Kunden ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft.

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