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DGQ startet 2024 mit neuem Trainingsportfolio für Prozessmanagement

Die DGQ hat ihr Trainingsangebot im Prozessmanagement für das Jahr 2024 neu aufgerollt. Mit aktuellen Inhalten und praxisnahen Übungen erlernen Teilnehmende über das erforderliche Fachwissen hinaus auch die Kompetenz, Prozesse optimal zu managen.

Den Start des neuen DGQ-Portfolios bildet der Lehrgang Prozessmanagement – Grundlagen. Dieses Training ermöglicht einen sicheren Einstieg in die Welt der Prozesse, egal ob für die Produktion oder für Dienstleistungen. Teilnehmende erhalten ein Grundverständnis für die verschiedenen Gestaltungsebenen des Prozessmanagements. Die vermittelten Methoden zur Visualisierung und Darstellung von Arbeitsabläufen sind der erste Schritt zur Sicherstellung einer fortlaufenden Verbesserung von Prozessen.

Das Training wird sowohl im Präsenzformat als auch im Onlineformat angeboten. Der Pilot-Termin findet vom 11.03. bis 12.03.24 statt.

Das neue Herzstück der Reihe bildet der Lehrgang Prozessmanager. Dieses Training erlaubt es, tief in die Welt der Prozessdarstellung, -analyse und -verbesserung einzutauchen. Als Gestaltungsrahmen des Lehrgangs dient das Aachener-Qualitätsmanagement-Modell. Mit dessen Hilfe lassen sich Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und verbessern, da die Wechselwirkung, Schnittstellen und Ressourcen von Prozessen übersichtlich dokumentiert und dargestellt werden. Die Prozessanalyse, also die Ursachenforschung für die kontinuierliche Weiterentwicklung einer Prozesslandschaft, wird so deutlich nutzbringender. Nach der Teilnahme ist es möglich, die Prüfung zum Prozessmanager (DGQ) zu absolvieren.

Der Pilot-Termin für den Lehrgang Prozessmanager, der als Präsenztraining und E-Training verfügbar ist, findet vom 15.04. bis 18.04.24 statt.

Wer Prozesse komplett digital erfassen, strukturieren und weiterentwickeln möchte, für den ist das DGQ-Seminar BPMN Prozessmodellierung geeignet. Die „Sprache“ BPMN kann dort Schritt für Schritt erlernt werden. Mit Praxisbeispielen an realen Projekten werden den Teilnehmenden wichtige Ereignistypen, Symbole und mögliche Konstrukte zur Prozessmodellierung anschaulich vermittelt. So entsteht die Möglichkeit für eine effiziente Prozessdokumentation und ein Business-IT Alignment für den Berufsalltag von Prozessmanagern.

Ein erster Termin für das E-Training BPMN Prozessmodellierung findet am 08.04. bis 11.04.24 statt.

Abgerundet wird das neue Portfolio durch den Workshop Moderationsmethoden für Prozessmanager. Hierbei lernen und erproben die Teilnehmenden Softskills, um Meetings und Prozessworkshops jederzeit zum Erfolg zu führen. Neben dem Basiswissen für eine Moderation stehen die Themen „Gesprächsführung“ und „Konfliktlösung“ in angespannten Situationen im Fokus des Workshops. Durch das Kennenlernen verschiedener Methoden und deren Anwendung im Rahmen des Trainings können Teilnehmende das Erlernte schnell im Berufsalltag einbinden.

Der erste Workshop findet vom 27.05. bis 28.05.24 als E-Training statt. Auch hier bietet die DGQ weitere Präsenz- und E-Training-Termine an.

Das Weiterbildungsangebot der DGQ für den Bereich des Prozessmanagements

Das Weiterbildungsangebot der DGQ für den Bereich des Prozessmanagements

Umfangreiche Informationen zum Berufsbild

Ganz aktuell hat die DGQ auf ihrer Webseite ein Profil für das Berufsbild des Prozessmanagers veröffentlicht. Interessierte können sich hier umfassend über Aufgaben, Gehalt oder Karrierewege eines Prozessmanagers sowie das breite Angebot der DGQ zu diesem Thema informieren.

Übersicht zu Rollen im Prozessmanagement verfügbar

In vielen Unternehmen wird vergessen, die Rollen von internen Dienstleistern und Führungskräften im Prozessmanagement zu klären. Verschiedene Kriterien helfen, diese Rollen auszugestalten und passend für das eigene Unternehmen zu definieren. Vor allem in kleineren Unternehmen verschmelzen i.d.R. die Rollen Prozesscoach und Prozessmanager sowie Prozesseigner und Prozessverantwortlicher. Die wichtigsten Unterscheidungen sollten zwischen der Prozessmanagementunterstützung und der Prozessführung getroffen werden.

Die DGQ hat für Sie nun eine Tabelle erarbeitet, die einen ersten Überblick über mögliche Rollen im Prozessmanagement gibt. Kriterien zu Zweck, Aufgaben und Verantwortlichkeiten, erwartete Eigenschaften sowie Befugnisse und Pflichten helfen, die Rollen zu bestimmen bzw. zu kreieren.

Prozesse verbessern, Methoden vertiefen – DGQ befragt Kunden zum QM-Weiterbildungsbedarf im Gesundheits- und Sozialwesen

Prozessmanagement, Projektmanagement und Methodenkenntnisse: Das sind Themen, mit denen sich die Kunden der DGQ aus der Branche des Gesundheits- und Sozialwesens stärker beschäftigen wollen. Kein Wunder, denn das Prozessmanagement effektiv zu gestalten, Prozesse zu steuern und erfolgreiche Resultate zu erzielen ist besonders in einer solch strukturell vielseitigen Branche eine große Herausforderung. Dies ergab eine Umfrage der DGQ unter 1463 Teilnehmern der Lehrgangsreihe „QM im Gesundheits- und Sozialwesen“ und Newsletter-Interessenten dieses Themas. Die branchenspezifische Lehrgangsreihe „QM im Gesundheits- und Sozialwesen“ der DGQ richtet sich bereits speziell an Teilnehmer, die ein QM-System im Gesundheits- oder Sozialwesen aufbauen oder aufrechthalten müssen. Die DGQ wollte mit der Umfrage in Erfahrung bringen, in welchen Themen und Bereichen ihre Kunden vertiefenden Weiterbildungsbedarf, vor allem bei sich persönlich, sehen. Dadurch kann sie auch diesen spezifischen Zielgruppen weiterhin ein passendes Angebot bereitstellen.

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Unverzichtbar für Unternehmen – warum die Effizienz der Effektivität auf dem Fuße folgt

Globalisierung, Klimawandel, Digitalisierung, Wettbewerbsdruck, politisch und umweltbedingte Ressourcenverknappung, verlängerte Wertschöpfungsketten oder auch die zunehmende Komplexität von Geschäftsmodellen – die Liste der Wirtschaftstreiber lässt sich sicher noch erweitern. Es sind die Themen, die den Wandel in den Unternehmen seit Jahren vorantreiben. Sie stellen viele Unternehmen vor die Existenzfrage, ob sie noch das Richtige tun und somit effektiv handeln.

Einige Unternehmen und oft neue Akteure am Markt ändern deswegen etablierte Ausrichtungen und evolutionieren ihre Angebote. So ermöglichen beispielsweise die rasant zunehmenden Optionen der Digitalisierung, manche Geschäftsmodelle komplett umzuwandeln. Andere Unternehmen bleiben bei ihrer Mission und Produktwelt. In beiden Fällen wirken sich die veränderten Rahmenbedingungen auf die Umsetzungsmöglichkeiten der Unternehmensziele aus. Das heißt, Digitalisierung verändert die Arbeitsweisen in den Prozessen, wie z. B. die Anlagensteuerung, die Archivierung, den Workflow, die Kommunikation. Deshalb ist es für alle Unternehmen von immenser Bedeutung, ihre Prozesse immer wieder flexibel anlaufende Veränderungen hinsichtlich Prozessziele und die Prozessleistung beeinflussende Faktoren anzupassen und zu verbessern.

Re-/Aktionskette in Unternehmen

Um die Prozesseffizienz zu steigern, braucht es wie so oft drei gute Dinge: Motivation, Methoden und Fachwissen. Die Motivation von Prozessbeteiligten ist der Schlüsselfaktor, um Verbesserung und Veränderung nachhaltig zu erreichen. Methoden helfen dabei, Hemmnisse und Verluste im Prozess zu analysieren und den Prozess effizienter zu gestalten. Fachwissen zu Branche, Produkte oder Anlagen bringen die Führungskräfte und Mitarbeiter in den meisten Fällen selbst mit. Der Handlungsbedarf tritt zumeist an den ersten beiden Stellschrauben im Prozessmanagement auf.

Die DGQ unterstützt vor allem dabei, Motivation und Methoden zu entwickeln. Ziel ist, die Potenziale in der Prozesseffizienz aufzudecken und zu realisieren. Ergebnisse einer DGQ-Studie zeigten bereits 2016 die Aufgaben, die Verankerung und den Handlungsbedarf im Prozessmanagement deutlich auf. Als eine der wichtigsten Aufgaben wurde die Abstimmung von Prozessen im Unternehmen genannt. Diese erfolgt häufig in Prozess-Workshops. Im DGQ-Whitepaper erfahren Interessierte, wie in diesem Fall Motivation und Methode von Prozessmoderatoren erfolgreich zusammengeführt werden.

DGQ-Whitepaper “Erfolgreich im Prozess-Workshop” herunterladen

Neues DGQ-Online Tutorial vermittelt QM-Wissen kompakt

Mehr als 100 Anmeldungen in den ersten 72 Stunden konnte es verbuchen – das neue, kostenfreie QM-Online Tutorial. In vier Lektion gibt es allen, die sich für das Qualitätsmanagement (QM) interessieren, einen kompakten Einstieg in die Materie. Im ersten Schritt lernen die Teilnehmer z. B. die Grundsätze des QM kennen. Sie erfahren, was es mit dem PDCA-Zyklus auf sich hat und erhalten einen Überblick zu den wichtigsten Normen und Standards. Der zweite Teil des Tutorials führt in das Thema Prozessmanagement ein. Hier erhalten Teilnehmer erste Impulse, um die Prozesse in ihrer Organisation nachhaltig zu verbessern. Das nächste Audit steht an? Auch hierzu liefert das QM-Online Tutorial hilfreiche Informationen. Im dritten Schritt zeigt es z. B. auf, welche unterschiedlichen Auditarten es gibt, welche Ziele ein Audit verfolgt und was es zu beachten gilt. Zusätzlich können Teilnehmer ihr Wissen in zwei E-Learning Modulen erweitern.

Qualitätsbeauftragte und Qualitätsmanager benötigen passende Werkzeuge und Methoden, um ihre Aufgaben effektiv und effizient zu erledigen. Darum geht es im vierten Kapitel, das z. B. die QM-Grundwerkzeuge des Qualitätsmanagements aufgreift oder die Vorgehensweise der FMEA beschreibt. Wie sieht ein Histogramm aus? Wann helfen Qualitätsregelkarten? Was ist ein Ishikawa-Diagramm?  Teilnehmer erhalten Antworten auf diese und weitere Fragen.

„Qualitätsmanagement betrifft jeden im Unternehmen. Darum haben wir das QM-Online Tutorial entwickelt. Es macht ein komplexes Thema auch für Mitarbeiter greifbar, die bisher nur wenig Berührungspunkte damit hatten. Es ist gut verständlich und so aufgebaut, dass Interessierte einen leichten Einstieg finden“, sagt Produktmanager Oliver Schneider, der bei der DGQ die QM-Trainings verantwortet und inhaltlich weiterentwickelt.

Zum QM-Online-Tutorial anmelden

Wie Sie mit dem PDCA-Zyklus die Kundenzufriedenheit verbessern

Reklamationsmanagement

Kunden bilden den Kern des Qualitätsmanagements. Das spiegelt sich so auch in vielen Anforderungen von ISO 9001:2015 wider und ist einer der sieben Grundsätze des Qualitätsmanagements nach ISO 9000. (mehr …)

Wichtige Fragen zum Prozessmanagement nach ISO 9004:2017

Auch innerhalb einer Branche weisen Unternehmen große Unterschiede in der Gestaltung des Prozessmanagements auf. Verbesserungspotenzial gibt es auch bei ISO 9001-zertifizierten Unternehmen. ISO 9001:2015 fordert die Planung, Verwirklichung und Steuerung der Unternehmensprozesse. Hierbei müssen einige Anforderungen, zum Beispiel an Produkte/Dienstleistungen, Steuerungskriterien, Ressourcen, etc. berücksichtigt werden.

Am 19. Mai 2017 startete der Entwurf E DIN EN ISO 9004:2017-06 in die Phase der öffentlichen Kommentierung. ISO 9004:2017 ist quasi eine empfehlende Anleitung zur erfolgreichen Anwendung von ISO 9001:2015. Im Kapitel 8 gibt das ISO-Gremium den Organisationen weiterführende Hinweise für das Prozessmanagement mit auf den Weg.

Die wichtigsten Fragen, die sich Organisationen nun stellen sollten, finden Sie im DGQ Blog: “Checkliste: Prozessmanagement nach ISO 9004:2017

Systematisch zum Erfolg: Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch gutes Prozessmanagement

  • Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) entwickelt neue Weiterbildung „Prozessmanagement“ mit Zertifizierung zum „DGQ-Prozessmanager“
  • Besonders praxisnahe Vermittlung von fachlichen Kernkompetenzen anhand einer Fallstudie fördert Umsetzungsstärke in der eigenen Organisation

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    Infografik: DGQ-Prozessmanager – Systematisch zum Erfolg mit neuer Weiterbildung der DGQ.

Produzierende Unternehmen und Dienstleister in Deutschland sehen starke Defizite in ihrem Prozessmanagement. Das zeigt eine Umfrage der DGQ Weiterbildung zusammen mit dem Marktforschungsspezialisten Konzept & Markt GmbH unter 100 Führungskräften in kleinen und großen Organisationen. Über 80 Prozent der Befragten möchten zukünftig die Prozesse im Unternehmen effizienter, ressourcensparender, ziel- und kundenorientierter gestalten, um sich in einem zunehmend dynamischen Umfeld erfolgreich bewegen zu können. Angesichts dieser Herausforderung sind Organisationen auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen, die über umfassende Methoden- und Kommunikationskompetenzen im Prozessmanagement verfügen.

Um diesen aktuellen Berufsanforderungen und Marktgegebenheiten vorausschauend und kompetent zu begegnen, hat die DGQ Weiterbildung, in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, die neue Weiterbildung „Prozessmanagement“ entwickelt. Sie besteht aus dem Training „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung“ sowie der daran anschließenden, aussagekräftigen Zertifizierung zum „DGQ-Prozessmanager“. Das neue Training zeichnet sich durch eine besondere Praxisnähe, einen kompakten Aufbau und eine systematische Vorgehensweise aus. Die erste Veranstaltung startet Ende November. Interessenten können sich für den nächsten Termin im Februar 2017 ab sofort anmelden.

„Bei der Entwicklung unseres neuen Prozessmanagement-Trainings haben wir großen Wert auf die Nähe zur Unternehmenspraxis gelegt. Die Teilnehmer wenden bewährte und neue Methoden zur Prozessanalyse und -optimierung direkt entlang einer Fallstudie an“, erklärt Claudia Nauta, Produktmanagerin der DGQ Weiterbildung. „Durch die praktische Übung wird das Wissen vertieft und befähigt so zur direkten Anwendung in der Organisation.“

Kernkompetenzen kompakt und praxisnah strukturiert

In dem kompakten, fünftägigen Lehrgang „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung“ führen qualifizierte Trainer in ein systematisches Prozessmanagement entlang einer Fallstudie ein. Wesentliche Inhalte sind die Steuerung von Prozessen über Kennzahlen, die Wahl der passenden Dokumentationsform sowie die Optimierung der Zusammenarbeit und Kommunikation mit allen wesentlichen Schnittstellen. Auf diesem Weg kann die Prozesseffizienz in Organisationen erhöht und damit Kosten und Ressourcen eingespart werden.

Das Training befähigt Prozessverantwortliche und -mitwirkende aus produzierenden und Dienstleistungsunternehmen aller Branchen dazu, das Prozessmanagement von Organisationen planvoll zu analysieren, zu verbessern und abzustimmen. Eine Prüfung zum zertifizierten „DGQ-Prozessmanager“ findet direkt im Anschluss an das Training statt. Das bedeutet kürzere Abwesenheitszeiten bei gleichzeitig hoher Kompetenzentwicklung. „Das aussagekräftige Zertifikat zum „DGQ-Prozessmanager“ wertet die Qualifikation der Teilnehmer in einer wichtigen Schlüsselkompetenz auf und macht sie fit, um das Projektmanagement in ihrem Unternehmen zu professionalisieren“, erklärt Claudia Nauta weiter.

Vorteile durch Aus- und Weiterbildung für die gesamte Organisation

Die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern im Prozessmanagement kann zu einem zentralen Erfolgsfaktor für die Organisation werden. Zertifizierte „DGQ-Prozessmanager“ sind in der Lage, die Zusammenarbeit zwischen zahlreichen Schnittstellen im Prozessmanagement durch Beratung und Schulung erheblich zu verbessern und unklare Verantwortlichkeiten zu beseitigen – und so Kosten und Ressourcen zu optimieren. Effizientes Prozessmanagement unterstützt Unternehmen zudem dabei, sich bestmöglich für Zukunftsthemen wie die Digitalisierung aufzustellen. Der neue Lehrgang setzt hier neue Impulse, die Mitarbeiter gewinnbringend in die Organisation einbringen können.

Die Anmeldung zur neuen Weiterbildung „Prozessmanagement“ für Februar 2017 läuft bereits. Detaillierte Informationen über das Programm und den Ablauf sind unter www.dgq.de/go/PZM zu finden. Darüber hinaus bietet die DGQ weiterführende Trainings im Bereich Prozessmanagement an wie zum Beispiel die Seminare „Prozesse modellieren“ oder „Prozesse optimieren“. Interessenten erhalten weitere Informationen unter Tel.: 069-95424-333 und E-Mail: weiterbildung@dgq.de.

Über die Umfrage

Im Auftrag der DGQ Weiterbildung führte das Marktforschungsinstitut Konzept & Markt GmbH im November und Dezember 2015 eine Umfrage unter 100 Führungskräften aus kleinen und großen Unternehmen aller Branchen durch, die mit Fragen des Prozessmanagements im weitesten Sinne betraut sind. Unter den Befragten sind gleichermaßen produzierende Unternehmen als auch Dienstleister.

Über die DGQ

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) prägt und moderiert die praxisnahe Plattform engagierter Fachleute aus allen Unternehmensebenen und Leistungsbereichen zum Thema Qualität und Managementsysteme. Der Verein mit knapp 6.500 Mitgliedern und 63 Regionalkreisen bundesweit gestaltet Netzwerke und vergibt Zertifikate für nachgewiesene Kompetenz in Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement. Die DGQ Weiterbildung GmbH qualifiziert jährlich mehrere Tausend Teilnehmer zu Beauftragten, Managern und Auditoren im Qualitätsmanagement als auch verwandten Themen wie Umwelt- oder Energiemanagement und branchenspezifischen Managementsystemen. Die DGQ-Forschung erarbeitet in Gemeinschaftsprojekten mit KMU neue Anwendungen für das Qualitätsmanagement.

Ihre Ansprechpartner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DGQ
Katrin Kemm
August-Schanz-Str. 21A
60433 Frankfurt am Main
Telefon: 069 95424-180
E-Mail: kk@dgq.de

DGQ-Pressestelle, c/o Klenk & Hoursch
Marie-Christine Marx
Uhlandstraße 2
60314 Frankfurt am Main
Telefon: 069 719168-168
E-Mail: marie-christine.marx@klenkhoursch.de

Prozessmanagement unterstützt die Spitzenreiter

Welche Themen bewegen heute ihr Unternehmen? Diese Frage hat die DGQ kürzlich Prozessmanagement-Verantwortlichen gestellt. Bei einer Auswahl an Themen rangieren Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung bei 85 Prozent der befragten Unternehmen ganz oben. Flexibilisierung und Produktentwicklung nennen 65 Prozent. Mit durchschnittlich 35 Prozent folgen die Themen neue Vertriebswege und Supply Chain Management.  Etwa ein Viertel der Unternehmen sind mit Fusion, Outsourcing und Globalisierung konfrontiert. Die Nennungen von produzierenden und Dienstleistungsunternehmen unterscheiden sich unwesentlich. Nur der Begriff des Supply Chain Managements wird häufiger von den Produzenten genannt und auch stärker mit dem Prozessmanagement assoziiert.

Im Rahmen der Befragung sollten die Teilnehmer zudem auf einer Skala von eins bis fünf bewerten, welchen Themen Prozessmanagement besonders unterstützt. Betrachtet man die Rückmeldung zum Supply Chain Management von Produktionsunternehmen und Dienstleistern getrennt, dann wird dem Prozessmanagement von der ersten Gruppe mit der Bewertung 1,7 eine sehr wichtige Unterstützungsfunktion zugesprochen. Die Dienstleister liegen 0,6 Punkte darunter. Spitzenreiter mit einem Mittelwert von 1, 7 und 1,8 bei beiden Gruppen sind eindeutig auch hier Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung. Für alle anderen Themen liegen die Einschätzung des Prozessmanagements als relevanter Unterstützer zwischen 2,1 und 2,8.

„Service- und Leistungsketten spielen bei den Dienstleistern mit Sicherheit eine ebenso wichtige Rolle“, greift Produktmanagerin Claudia Nauta auf. Nur sei der Begriff Supply Chain dort nicht so häufig verwendet. Die Transparenz zu Prozessen ist eine wichtige Basis für Digitalisierung. Hier waren sich die Befragten mit 57 Prozent einig, dass der Bedarf an Digitalisierung bei Service- und Dienstleistungsprozessen besonders hoch ist. Spitzenreiter waren mit 73 Prozent jedoch die administrativen und internen Prozesse.

Ziel der gemeinsam mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen entwickelten Lehrgangsreihe zum DGQ-Prozessmanager ist es daher, ein ganzheitliches Prozessmanagement zu verfolgen. Das Aachener Qualitätsmanagement Modell geht hierzu über den Qualitätsgedanken hinaus und bietet einen unternehmerischen Blick. Zudem kommen Methoden zum Einsatz, die Zeit, Kosten und Qualität von Prozessen untersuchen. Weitere Informationen zur neuen Lehrgangsreihe gibt Produktmanagerin Claudia Nauta (nc@dgq.de oder Tel.: 069/95424-209).

Prozessmanagement hat Potenzial

99 Prozent der im Prozessmanagement tätigen Personen messen diesem Thema auch persönlich einen hohen Stellenwert zu. Dies ergab eine telefonische Befragung im Auftrag der DGQ bei Unternehmen mit Produktion und Dienstleistung. Ganze 90 Prozent der Befragten stufen den Stellenwert des Prozessmanagements im Unternehmen als hoch ein. Für die anderen zehn Prozent könnte es hingegen mehr Reibungspunkte und Überzeugungsarbeit bedeuten. Trotz des beträchtlichen Stellenwertes des Themas im Unternehmen bewerten deutlich mehr als 50 Prozent der Befragten den Optimierungsdruck auf Produktions-, Service- und Dienstleistungsprozesse als stark – knapp gefolgt von den administrativen, internen Prozessen. Mit 45 Prozent folgen die Vertriebsprozesse. Optimierungsdruck erzeugt Handlungsbedarf.

Das Prozessmanagement selbst – als Ziel oder Funktion- wird dabei von der Hälfte der Befragten mit gut organisierten, leistungsstarken sowie gut dokumentierten Prozessen in Verbindung gebracht. Jeweils neun bis zwölf Prozent der Studienteilnehmer stufen das Prozessmanagement als Treiber für Kundenzufriedenheit, Effizienzsteigerung und gute Leistung sowie als interne Dienstleistung oder auch Strategieunterstützung ein. Nur sehr wenige assoziieren Ihr Prozessmanagement damit, Treiber für sparsamen Ressourcen- und Personaleinsatz zu sein. Lean Management und Six Sigma als Instrumente zur Effizienzsteigerung und Verbesserung werden ebenfalls nur von wenigen benannt.

„Die DGQ sieht aber gerade in den nicht so stark assoziierten Themen ein Potenzial, die positiven Einflüsse eines Prozessmanagements zu verstärken“, erklärt Produktmanagerin Claudia Nauta. So könne ein ganzheitlicherer Ansatz des Prozessmanagements und gezielter Einsatz von Six-Sigma-Methoden helfen, Prozesse zu bewerten und zu verbessern.

Die neue, gemeinsam mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen entwickelte Lehrgangsreihe zum DGQ-Prozessmanager greift diese Kriterien in fünf Schritten auf. Die Trainings  befähigen die Teilnehmer entlang einer Fallstudie dazu, das Prozessmanagement in ihrer Organisation zu analysieren und zu verbessern. Darüber hinaus erfahren sie, wie man das Thema im Unternehmen kommunikativ positiv platziert. Für weitere Informationen steht Ihnen Produktmanagerin Claudia Nauta gerne zur Verfügung (T 069 954 24-209, E-Mail nc@dgq.de).

Weiterbildung zum DGQ-Prozessmanager startet im November

Deutschland braucht mehr Kompetenzen im Prozessmanagement. Das hat eine telefonische Umfrage der DGQ ergeben, die sie kürzlich zusammen mit den Marktforschungsspezialisten der Konzept & Markt GmbH durchgeführt hat. Erst ein Drittel der teilnehmenden Unternehmen verfügt über einen ausgebildeten Prozessmanager. Gleichzeitig stufen die Unternehmen ihre Professionalität im Prozessmanagement nur im Mittelmaß ein. Da gibt es Verbesserungspotenziale an breiter Front, wenn Qualität und Wirtschaftlichkeit am Ende stimmen sollen.

Fast 50 Prozent aller Befragten meldet persönlichen Weiterbildungsbedarf zum Prozessmanagement an. Dabei verfügen Beschäftigte mit Hauptaufgaben im Prozessmanagement – sehr oft kombiniert mit Qualitätsmanagement –  durchschnittlich über 22 Jahre Berufserfahrung. Die Hälfte der Zeit davon mit Bezug zum Prozessmanagement. Hohen Weiterbildungsbedarf sehen die Befragten auch in Hinsicht auf ihre Führungskräfte und Kollegen in den anderen Abteilungen. 68 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Kompetenzen zum Prozessmanagement in den Wertschöpfungsprozessen von Produktion und Dienstleistung. Mit rund 53 Prozent folgen diesem Spitzenwert Personal, Controlling und Revision. Mehr als 40 Prozent der Befragten sehen auch bei  Einkauf, Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb und IT Schulungsbedarf.

„Aus diesen Gründen hat die DGQ für diese vielfältigen Zielgruppen die Weiterbildung zum Prozessmanager entwickelt und einen erfahrenen Spezialisten eingebunden: das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen “, erklärt Produktmanagerin Claudia Nauta. Die Gründe dafür seien vor allem, dass das WZL durch seine enge Verbindung zu Forschungsvorhaben in der Praxis und Lehre über neue methodische Ansätze verfüge, von denen die Teilnehmer im beruflichen Alltag besonders profitieren. „Die Weiterbildung zeichnet sich daher vor allem durch anwendungsfreundliche, pragmatische Methoden entlang eines Fallbeispiels aus“, berichtet Nauta weiter.

Nach dem Besuch des Trainings „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung – Vorgehen in fünf Schritten“ können die Teilnehmer direkt im Anschluss das Zertifikat zum „DGQ-Prozessmanager“ erwerben. Für weitere Informationen steht Claudia Nauta zur Verfügung (nc@dgq.de oder T 069 954 24-209).

Effektivität verbessern – Effizienz steigern: Prozessmanagement mit Qualität

Prozessmanagement konsequent und richtig angewandt, steigert die Effektivität, verbessert die Effizienz und minimiert Risiken. Es öffnet den Zugang zum Wissen, das in den Prozessen liegt und bildet die Grundlage für die kontinuierliche Organisationsentwicklung. Zusammengefasst heißt das: Prozessmanagement trägt maßgeblich dazu bei, die Existenz einer Organisation zu sichern. Es ist also weit mehr als nur das Anfertigen von Prozessbeschreibungen und Prozesslandkarten, die in Ordner einen Platz in der Schrankwand finden.

Die DGQ Weiterbildung bietet Fach- und Führungskräften aus dem Mittelstand neue Trainingsmodule zum Thema Prozessmanagement an, die in jeweils zwei Tagen das benötigte Basis- oder Expertenwissen vermitteln – abhängig von den Vorkenntnissen der Teilnehmer.

Das Basistraining Geschäftsprozesse modellieren richtet sich an Personen, die bezüglich der Umsetzung des Prozessmanagements unsicher sind oder noch keine Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten besucht haben.

Mit dem aufbauenden Expertentraining Geschäftsprozesse optimieren spricht die DGQ Personen mit Grundlagenwissen im Prozessmanagement und erfahrenes Qualitätsfachpersonal an.

Das neue Trainingskonzept startet im März 2015. Interessenten erhalten weitere Informationen zu den DGQ-Trainings bei DGQ-Produktmanager Peter W. Janakiew (T 069 95424-221, pj@dgq.de).

 

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