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6. Norddeutscher Qualitätstag am 8. Juni 2021: Online-Konferenz für QM-Praktiker

Auch in diesem Jahr erwarten Sie interessante Themen: der 6. Norddeutsche Qualitätstag am 8. Juni bietet Ihnen ein spannendes virtuelles Workshop-Angebot.

Wer in seiner Organisation schnelle Entscheidungen bekommt, ist im Vorteil. Budgets werden freigegeben, Projekte können starten. Doch häufig sieht die Realität anders aus. Die Meetings mit dem Management verlaufen anders als gewünscht. Die benötigte Entscheidung wird nicht getroffen. Es werden viele Fragen gestellt. Es gibt Arbeitsaufträge und weitere Folgetermine. Wie Sie stattdessen zügig Entscheidungen aus der Führungsetage bekommen, erklärt Georg Jocham in seiner Keynote auf dem 6. Norddeutschen Qualitätstag. Der Impulsvortrag des renommierten Managementtrainers und Buchautors ist dabei nur ein Highlight der diesjährigen Online-Konferenz.

Die Teilnehmer des 6. Norddeutschen Qualitätstags erwartet ein umfangreiches Programm aus Vorträgen und Workshops mit Beispielen aus der Praxis rund um das Prozess- und Qualitätsmanagement. Veranstaltungspartner sind die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ), die ConSense GmbH, die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) sowie die Fachzeitschrift QZ Qualität und Zuverlässigkeit.

Große Themenauswahl

Im Workshop-Angebot können sich die Teilnehmer ein individuelles Programm zusammenstellen. Stets stehen dabei die praktische Umsetzung und der unmittelbare Austausch im Zentrum. Die Themen beleuchten dabei fachliche Problemstellungen aus dem Qualitätsmanagement, wie etwa die Planung eines Auditprogramms, die Bewertung von Qualität in Projekten oder neue Dimensionen an Kundenanforderungen. Gleichzeitig gibt es aber auch Workshops, die der persönlichen Weiterentwicklung dienen – zum Beispiel dazu, wie kollaboratives Arbeiten in virtuellen Umgebungen gelingt und wie die Reputation des Qualitätsmanagements in der eigenen Organisation gestärkt werden kann. Daneben wird es Raum und Zeit zum Networking mit den Referenten und im Teilnehmerkreis geben.

Hier das vollständige Programm.

Wir freuen uns, wenn Sie online dabei sind!

Wann: Dienstag , 8. Juni 2021, von 10:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Kosten: € 49,00 zzgl. MwSt. (€ 29,00 zzgl. MwSt. für DGQ-Mitglieder)

Die Anmeldemöglichkeit finden Interessierte unter: https://www.consense-gmbh.de/aktuelles/norddeutscher-qualitaetstag/

Um reibungslos an der virtuellen Tagung, die über das Tool Zoom läuft, teilzunehmen, beachten Sie bitte die Hinweise zu den technischen Voraussetzungen >>>hier.

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie gern Kontakt mit uns in der DGQ-Geschäftsstelle Hamburg auf! Einfach per E-Mail an hamburg@dgq.de oder telefonisch unter 040 85 33 78 60. Bei allen organisatorischen Fragen und Rückfragen zur Anmeldung hilft Ihnen auch unser Veranstaltungspartner ConSense GmbH (events@consense-gmbh.de , 0241 990 93 93 0) weiter.

5. Norddeutscher Qualitätstag in Hamburg – machen Sie online mit!

 

Auch in diesem Jahr wird Ihnen wieder viel geboten: ein abwechslungsreicher Mix aus spannender Keynote, Workshops von ausgewiesenen Experten und Praktikern, Austausch, Inspiration und Impulse.

Der fünfte Norddeutsche Qualitätstag – eine Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) mit der ConSense GmbH, der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) und der Fachzeitschrift QZ Qualität und Zuverlässigkeit –  am 10. Juni 2020 macht Lust, Neues aus dem Themenbereich Qualität zu erfahren.

Und dass die Veranstaltung in diesem Jahr online stattfindet, tut dem Austausch keinen Abbruch. Die aktuelle Situation macht eben erfinderisch.

Das erwartet Sie:
Worum geht es wirklich, wenn wir von Agilität sprechen? Nur ein Buzzword der letzten Jahre? Freuen Sie sich auf eine Session zum Thema „agil Menschen mitnehmen“. Oder möchten Sie im Workshop Risiken und Chancen mehr von Gefahren bis hin zu nutzbaren Methoden und Werkzeuge erfahren? Vielleicht haben Sie aber auch Lust, ins Klimamanagement einzutauchen? Interessieren sich für das EFQM Modell oder für Qualitätszirkel 2020 mit Hilfe von Working-out-loud?

Mehr dazu im Programm.

Das klingt nicht nur spannend – das ist es auch! Wir freuen uns, wenn Sie online dabei sind:

Wann: Mittwoch, 10. Juni 2020, von 09:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Kosten: € 49,00 zzgl. MwSt. (€ 29,00 zzgl. MwSt. für DGQ-Mitglieder)

Voraussetzung für die Teilnahme

Die Veranstaltung findet über das Tool GoToMeeting statt. Dazu benötigen Sie:

  • eine stabile Internetverbindung, um den Teilnahmelink zu öffnen
  • Headset oder Telefon, um den Sessions mit Ton zu folgen
  • eine Tastatur, um bei Bedarf Fragen zu stellen

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie gern Kontakt mit uns in der DGQ-Geschäftsstelle Hamburg auf! Einfach per E-Mail an hamburg@dgq.de oder telefonisch unter 040-85 33 78 60. Bei allen organisatorischen Fragen und Rückfragen zur Anmeldung hilft Ihnen auch unser Veranstaltungspartner ConSense GmbH (events@consense-gmbh.de , 0241/990 93 93 – 0) weiter.

Seien Sie dabei, schalten Sie sich live dazu und tauschen Sie sich mit uns aus!

Hier geht es zur Online-Anmeldung »

 

Termin wird auf 2. Jahreshälfte 2020 verschoben: Frauen im QM in Niedersachsen am 24.3.2020 in Braunschweig leider abgesagt

Leider abgesagt – Termin wird auf 2. Jahreshälfte 2020 verschoben!

Beim nächsten DGQ-Netzwerktreffen der Frauen im QM in Niedersachsen geht es um

„Gehirn-Jogging“: Schon zehn Minuten täglich verbessern unsere geistige Fitness!

Wir begreifen etwas in einem Gespräch erst sehr langsam. Erst später fallen uns noch so viele Dinge ein. Wie kommt das? Bereits ab dem 25-30 Lebensjahr baut unser Arbeitsgedächtnis langsam aber stetig ab.

Gezieltes Training trägt entscheidend dazu bei, die  Leistungsfähigkeit unseres Gehirns zu erhalten und zu steigern sowie positiv das Stressempfinden zu regulieren.

Im Vortrag erfahren die Teilnehmerinnen von den Forschungsergebnissen zur kognitiven Leistungsfähigkeit. Es werden einfache, praktische alltagstaugliche Übungen vorgestellt und zeitgleich das Gehirn trainiert.

Referentin:
Helena Moser
Kommunikationspsychologin, Systemischer Coach,Personality Profiler Coach, Gehirn-Trainerin, SCRUM Master

Wann:
Dienstag, 24. März 2020, 17:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr

Leider abgesagt – Termin wird auf 2. Jahreshälfte 2020 verschoben!

Vorab um 16:00 Uhr haben wir die Möglichkeit, bei einer interessanten Tour zum Thema „Elektromagnetische Verträglichkeit im gesetzlichen Messwesen“ ein Laboratorium in der PTB kennenzulernen. Treffpunkt ist die EMV Halle am Ohm Bau (auf Geländeplan zwischen B und C). Die Teilnahme ist selbstverständlich fakultativ, bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie bei der Führung dabei sein möchten. Weitere Informationen hierzu in der Anmeldebestätigung, die Sie rechtzeitig vorab erhalten.

Wo:
Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Seminarzentrum A

Geländeplan PTB

Anfahrt in die PTB

Das klingt spannend für Sie? Dann nichts wie los – melden Sie sich an und kommen Sie vorbei oder sagen Sie Ihren Kolleginnen Bescheid, dass es uns gibt!

Leider abgesagt – Termin wird auf 2. Jahreshälfte 2020 verschoben! Wir informieren Sie gerne, sobald ein neuer Termin feststeht.

Wir freuen uns auf die rege Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

Rückfragen zur Veranstaltung und dem DGQ-Netzwerk Frauen im QM in Niedersachsen beantwortet gerne:
Claudia Hinrichs
Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.
Osterbekstraße 90 B * 22083 Hamburg * 040-85337860 *claudia.hinrichs@dgq.de

Netzwerkveranstaltung bei „Zum Goldenen Hirschen“: Unternehmensentwicklung & Veränderung: Höher, schneller, weiter. Sind denn alle verrückt geworden?

Hamburg, 13.2.2020

Dieser Abend hatte es in sich: Kennenlernen der Liberating Structures sowie der Bedeutung von QM in der VUKA-Welt, drei Vorträge und dennoch reichlich Zeit zum Austausch.

Die Begrüßung übernahm Claudia Hinrichs-Brass von der DGQ-Geschäftsstelle Hamburg und leitete die Anwesenden auch gleich dazu an, sich mit der Liberating Structure „Impromptu Networking“ (spontanes Netzwerken) kennenzulernen. Die Teilnehmenden konnten so direkt die Vorteile dieser Methode gegenüber einer herkömmlichen Vorstellungsrunde erfahren.

Da es in der VUKA-Welt laufend Veränderungen gibt bzw. geben wird und Qualitätsmanagement immer noch eher als formalistisch und somit als reaktionsträge auf Veränderungen gesehen wird, wurde kurz das Manifest für Agiles Qualitätsmanagement vorgestellt. In diesem werden die Grundsätze der ISO 9001 zu den Grundsätzen des agilen QM weiterentwickelt. Somit dient QM nicht nur als Unterstützung, sondern als Treiber für Veränderungen – und dies völlig normkonform.

Der Erfolg von QM hängt jedoch entscheidend von den Führungskräften ab. Diese widmen sich mitunter stärker operativen als strategischen Aufgaben. Kathrin Wortmann, früher Unternehmerin und inzwischen selbständige Unternehmensberaterin, machte dies im ersten Vortrag anschaulich deutlich: Sie führte aus, wie Führungskräfte zu „Gefangenen im eigenen Unternehmen“ werden. Die Freiraumstrategie bietet eine gute Möglichkeit, sich wieder auf die wesentlichen Aufgaben zu fokussieren. Das dafür unter anderem empfohlene Tool „Business Model Canvas“ konnten die Teilnehmenden paarweise anhand eines selbst gewählten Projektes ausprobieren. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus.

Impulsvortrag von Katrin Wortmann

Kathrin Wortmann stellte außerdem acht Killer von Veränderung und echtem Wandel vor. Eine große Rolle spielt dabei die Vision: Sie muss sinnvoll sein, gut kommuniziert werden und es muss jedem bewusst sein, dass sie von Hindernissen blockiert werden kann – dies muss auch zugelassen werden. Grundsätzlich ist ein Zeitraum von 3 bis 10 Jahren anzusetzen, bis eine Veränderung auch in der Unternehmenskultur verankert ist.

Lean-Experte und Führungskräftetrainer Lars Kinkeldey ging nahtlos zu seinem Vortrag über und führte aus, wie Unternehmen jeden Tag ein bisschen besser werden können. Umdenken ist unbedingt zu planen! Alle Führungskräfte eines Unternehmens müssen für Veränderungen bereit sein und dieselbe Sichtweise haben.

Eine Empfehlung seitens Lars Kinkeldey ist es, einmal die Unternehmens-Prozesse aus Sicht des Kunden zu betrachten. Wäre man selbst bereit, für die Abläufe im eigenen Unternehmen zu bezahlen? Verbesserungspotenziale werden zudem schneller sichtbar, wenn eine konstruktive Fehlerkultur vorhanden ist: Fehler dürfen gemacht werden und es müssen dafür Lösungen gesucht werden – nicht Schuldige!

Den goldenen Abschlussvortrag hielt der Gastgeber selbst: Axel Zimny und Jana Riensch von der Agentur Zum Goldenen Hirschen stellten vor, wie sie sich den Forderungen ihrer Mitarbeiter nach weniger Hierarchie, mehr Mit- und Selbstbestimmung, Flexibilität und Homeoffice, gestellt haben. Innerhalb von 12 Monaten wurde die Organisation der Hamburger Filiale am Dammtor mit 40 Mitarbeitenden umstrukturiert. Dies geschah innerhalb von 4 Phasen: Zunächst wurde umfangreich recherchiert, was New Work eigentlich bedeutet und was die Agentur davon für sich nutzen kann und will. Anschließend wurden der Ist-Zustand und die Hindernisse zum Erreichen des gewünschten Soll-Zustands analysiert, um zu erfahren, welche Prozesse konkret verändert werden müssen (Phase 3) und um am Ende neu durchzustarten (Phase 4). Die Umsetzung erfolgt durch ein Projektteam aus Geschäftsführung, Teamleiter und Mitarbeiter und das gesamte Team wurde durch Zwischenberichte immer wieder über den Stand der Dinge informiert.

Workshopatmosphäre

Heute kann sich jeder Mitarbeitende die Projekte, an denen er mitwirken möchte, aussuchen und neue Ideen einbringen. Eine Hierarchie ist nicht mehr vorhanden, die Arbeit läuft in immer wieder neu und agil zusammengestellten Teams ab. Neue Bewerber werden anhand ihrer Kompetenzen und Neigungen ausgewählt und nicht aufgrund einer Stellenbeschreibung. Durch die Umstrukturierung profitieren alle nicht nur von mehr Freiheit, Flexibilität und Spaß, auch das Unternehmen erzielt bessere Ergebnisse: Es gibt ein neues Mindset, ein breiteres Portfolio, bessere Chancen im Recruiting und mehr Umsatz.

Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung dieser Veränderung war jedoch das Vertrauen in die Mitarbeitenden, die Vorbildfunktion der Führungskräfte – und das vom Unternehmen übernommene Spice Girls Prinzip: Allein hat jeder besondere Stärken – aber im Team ergibt sich das volle Potenzial und alle sind zu Außergewöhnlichem fähig. Solo waren die Spice Girls nämlich auch nie so erfolgreich wie als Gruppe.

Arbeiten im Homeoffice ist bei dieser äußert sympathisch, aufgeschlossen und modern wirkenden Agentur übrigens inzwischen ebenfalls möglich.

Im Anschluss an die Vorträge wurde bei Currywurst und leichten Getränken in äußerst angenehmem Ambiente noch lange genetzwerkt.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet gerne:
Claudia Hinrichs-Brass
DGQ-Geschäftsstelle Hamburg
hamburg@dgq.de
Telefon: 040-85 33 78 60

Dieses Mal international und interkulturell: Die DGQ QM-Youngster Hamburg starten ins Jahr 2020

Auf Einladung von Ellen Feberwee trafen sich die Hamburger QM-Youngster am 21.01.2020 bei Collins Aerospace in Lübeck. Im Fokus stand dieses Mal das Netzwerken und der Austausch über internationales und interkulturelles QM. Moderiert wurde der Abend von Carina Siemen und Benjamin Könnecke, Mitglieder des Leitungsteams der QM-Youngster Hamburg.

Nach einem spannenden Begrüßungsspiel, bei dem jeder seinen „kulturellen Partner“ finden musste, teilten die Moderatoren ihre Erfahrung in interkulturellem QM mit den Teilnehmern. Anschließend wurden drei Kernfragen in Gruppenarbeit bearbeitet. In lockerer und entspannter Atmosphäre konnten die Teilnehmer Fragen stellen und so von den Erfahrungen der anderen lernen.

Abschließend gab die Gastgeberin einen spannenden Einblick in die Unterschiede verschiedener Kulturen und die damit verbundenen Fallstricke.

Wie geht es weiter bei den QM-Youngsters Hamburg?
Es wurden wieder reichlich Themen gesammelt. Für das nächste Treffen wird wieder einen Gastgeber gesucht, neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Ansprechpartner für die Veranstaltungen der QM-Youngsters Hamburg:

Claudia Hinrichs
DGQ-Geschäftsstelle Hamburg
claudia.hinrichs@dgq.de

Timo Hillenbrand
DGQ-Community Management
com@dgq.de

Galeerensträflingen muss man nicht sagen, wo es hingeht…

Strategie heißt… – Regionalkreis Hamburg – 15. Januar 2020 – Bericht

…anderen Mitarbeitern hingegen hilft die Einbeziehung in die Kommunikation der Strategie, ggf. sogar in die Strategieentwicklung, die geplanten Ergebnisse zu erreichen – so das Fazit einer Veranstaltung des RK Hamburg der DGQ in seiner Reihe zu Aspekten der Organisationsentwicklung.

In zwei mal fünf Arbeitsgruppen wurde nach einem Kennenlernen durch „Impromptu Networking“ mit „Wise Crowds“ (Mikrostrukturen aus den Liberating Structures) gearbeitet. Das Motto war „Strategie heißt für mich…“ Impulsgeber stellten dabei ihren präferierten Aspekt vor, der danach von der Gruppe ‚hinter deren Rücken‘ (also ohne Einflussnahme des Impulsgebers durch Dialog oder auch nur Mimik und Gestik) diskutiert wurde. Die Impulse reichten von der Bedeutung der Werte für die Strategie, über den Anspruch an Verlässlichkeit bzw. Flexibilität zwischen Risiken und Chancen bis zur These „Strategie ist für die meisten Mitarbeiter irrelevant“.  Teilnehmer berichteten, dass es der Leitung nicht immer gelinge, die Strategie konsistent zu den schon vorgefundenen Prozessen und anderen Zielebenen (Vision, Mission, Leitbild…) zu entwickeln, so dass Widersprüchlichkeiten erlebt und daher Potenziale vergeben würden. Mancher erlebte Strategieprozesse mehr als Marketinggetöse, andere berichteten gar von mehreren Strategien (Personalgewinnung- und Instandhaltungsstrategie…) nebeneinander. Wenn mit den vor 100 Jahre in die Managementlehre eingezogenen militärischen Begriff überhaupt jemals erfolgreich gearbeitet werden konnte, stellt sich die Frage, ob das auch in der VUKA-Welt noch gelänge.

Werte Vision Mission Strategie Prozesse Produkte
 

Feste Grundüber-zeugungen in der Organisation, die ggü. Kunden, Mitarbeitern, Partnern gelebt werden

 

3.5.10

Vision

durch die oberste Leitung erklärter Anspruch zur angestrebten Entwicklung einer Organi-sation

3.5.11

Mission

 

Durch die oberste Leitung erklärter Existenz-Zweck einer Organisation

3.5.12

Strategie

 

Plan für das Erreichen eines langfristigen Ziels oder Gesamtziels

3.4.1

Prozess

 

Satz zusammenhängender Tätigkeiten, der Eingaben zum Erzielen eines vor-gesehenen Ergebnisses verwendet

3.7.6

Produkt

Ergebnis einer Organisation, das ohne jegliche Transaktion zwischen Organisation und Kunden erzeugt werden kann

 

Einordnung der Strategie in die Begriffswelt der ISO 9000:2015

Neben der Einordnung der Strategie in die Begriffswelt der Organisationsentwicklung waren es vor allem Aspekte der Kommunikation und Partizipation, die diskutiert wurden. Wie transparent muss, wie geheim darf eine Unternehmensstrategie sein? Wie können Mitarbeiter zum Erreichen der Ziele beitragen, wenn Ihnen das langfristige Ziel nicht bekannt ist? Muss nicht jeder Prozess hinterfragt werden, was er zum Erreichen der strategischen Ziele beiträgt?  Müssen auch operative Kräfte wissen, wohin sich das Unternehmen entwickeln will (oder nach Auffassung der Führung soll)? In einer zunehmend volatilen Welt mit ihren Unsicherheiten und Mehrdeutigkeiten wird die Rolle der kommunizierten und verstandenen Strategie immer mehr die „einer Leitlinie für die Fälle, in denen Mitarbeiter ohne Verfahrensanweisung erfolgreich sein sollen“ werden.

DGQ-Regionalkreis Hamburg

Ihr Ansprechpartner in der Region:
DGQ-Geschäftsstelle Hamburg
Fon: 040-85 33 78 60
hamburg@dgq.de

 

Mitarbeiter gewinnen und binden – als exzellentes öffentliches Unternehmen

Netzwerkveranstaltung der Geschäftsstelle Hamburg am 5.12.2019

 

In vielen Branchen herrscht akuter Fachkräftemangel. In der Folge ist ein neues Phänomen zu beobachten: Großseitige Werbeplakate und feinsinnige Werbekampagnen um sich als Arbeitgeber attraktiv herauszustellen. „Employer Branding“ / „Arbeitgebermarke“ – Viele Organisationen haben entdeckt, dass es wichtig ist, die Arbeitsplätze attraktiv zu gestalten, um für Fachkräfte und solche, die es werden wollen, interessant zu sein. Themen wie Mitarbeiterbeteiligung, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Werteorientierung und offene Kommunikation haben Konjunktur. Damit keine Fassade entsteht und später ein böses Erwachen erfolgt, ist es für das Management wichtig einen systematischen Weg der Organisationsentwicklung zu gehen. Einen Weg, der nachhaltigen Erfolg sicherstellt. Das EFQM Modell ist ein etabliertes und nachweislich erfolgversprechendes Managementmodell, das Organisationen hilft, über zyklische Selbst- und Fremdbewertungen immer wieder die Stärken und Potenziale zu erkennen. Außerdem kann es gut als Orientierungsrahmen für den Organisationsentwicklungs- bzw. Change-Prozess dienen. Die Geschäftsstelle der DGQ in Hamburg lud ein, die regionale EFQMunity zusammenzubringen, aber auch um erfolgreiche Unternehmen zu Wort kommen zu lassen, andere gar auszuzeichnen und über das EFQM-Modell 2020 zu informieren. Als erster Keynotespeaker berichtete Dirk Heyden, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg leidenschaftlich von der Organisationsentwicklung beim größten JobCenter in Deutschland (2.400 Mitarbeiter, 1,6 Mrd € Leistungsvolumen).

 

Dirk Heyden (GF team.arbeit.hamburg)

 

Um eine agile und kundenorientiere Einrichtung zu gestalten wurde mit „QM“ ein sechster Fachbereich geschaffen, der innerhalb der Leitplanken Kultur und Führung das interne Kontrollsystem (IKS), den KVP, das Projektmanagement, das Risikomanagement über den Weg der Selbstbewertung zusammenführt. Die Mitarbeiterbindung und –gewinnung für die anspruchsvollen Jobs mit den SGB-II-Kunden gelingt unter dem visionären Motto ‚Ich arbeite für Hamburg‘, das auch als Appel Richtung Kunden zu verstehen ist. Mit der DGQ wurden 50 Assessoren ausgebildet, angestrebt ist die Anerkennung durch das Validierungsprogramm „Committed 2 Excellence“ der EFQM mit der DGQ in 2020. Diese motivierte Mannschaft „trägt Qualität in die Linie“ (und wird nicht etwa in eine Stabsstelle weggesperrt) so Heyden. Die Hamburger Erfahrungen wurden ergänzt von Michael Knapp, Geschäftsführer des JobCenter Kreis Segeberg zu „Mitarbeiterbindung in Zeiten des Fachkräftemangels“. Mit dem Motto „Gute Arbeit. Für Menschen.“ wird auch hier an Mitarbeitende wie Kunden appelliert. Knapp schwört auf „echte Mitarbeiter-Beteiligung statt üblicher Beteiligungs-Surrogate“ als Erfolgsrezept. Psychisch gesunde Menschen haben das Ziel, gute Arbeit abzuliefern, so dass man Vertrauen haben könne. Von 215 Mitarbeitenden im JCSE würden 27% mobil arbeiten, 60 würden in 23 verschiedene Teilzeitmodellen zwischen 06:00 und 19:00 Uhr ihre Leistung abliefern. BGM und BEM auf hohem Niveau runden das Angebot des Arbeitgebers erfolgreich ab, so dass erfreuliche Zugehörigkeiten, geringe Fluktuation und hohe Weiterempfehlungsbereitschaft der Arbeitnehmer vorherrschen.

 

Michael Knapp (GF JobCenter Kreis Segeberg)

 

Das Job Center Kreis Segeberg hat erfolgreich das EFQM-Assessment für das Gütesiegel „Recognized for Excellence“ durchlaufen und konnte die Kategorie „5 Stars“ erreichen. Damit einher geht die Listung im Global Excellence Index mit dem Bronze-Status. Am Veranstaltungsabend zeichnete EFQM-Assessor und DGQ Validator Norbert Kohlscheen zwei weitere erfolgreiche öffentliche Unternehmen aus: 2P PLAN:PERSONAL wurde mit „Committed to Excellence 2Star“ ausgezeichnet. Die gemeinnützige GmbH berät Berufstätige und vergibt die Hamburger Weiterbildungsboni.

 

Olav Vavros (GF 2P PLAN:PERSONAL) und Norbert Kohlscheen (DGQ)

 

Die 11 Mitarbeiter so Bereichsleiter Peter-Holst Glöss und Geschäftsführer Olav Vavros werden damit für dauerhaft überdurchschnittliches Engagement für die Stadt und die Kunden belohnt. Ein weiterer Erfolg: Die Sprinkenhof GmbH bewirtschaftet die bebauten Grundstücke der Freien und Hansestadt Hamburg, entwickelt Projekte für die öffentlichen Flächen (etwa die Hafen-City).

 

Martin Görge (GF Sprinkenhof GmbH)

„Wir gestalten aktiv die Stadt“ erklärte Geschäftsführer Martin Görge, unterstützt vom Geschäftsführerkollegen Jan Zunke und der QMB Sandra Steinhoff. Sprinkenhof erreichte in der Validierung durch die Assessments mit Carsta Seidel und Norbert Kohlscheen „Recognized for Excellence 5 Star“. In der Assessoren-Rückmeldung wurden vor allem das ausbalancierte Verhältnis von Agilität und Stabilität im Vorgehen bei starkem Wachstum, das Kundenkontaktmanagement und die sportliche, also leistungsorientierte aber dennoch partizipative Führungskultur, hervorgehoben.

Zum Abschluss berichtete Norbert Kohlscheen als schon nach dem neuen Modell ausgebildeter Assessor von der Entwicklung EFQM-2020: Die EFQM hat ihr neues Modell zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem die Fachdiskussion mal wieder um Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Managementsystemarbeit kreist. Schöner Nebeneffekt des neuen Modells ist, dass nicht mehr die Frage „machen wir nun ISO 9001 oder EFQM?“ gestellt wird, sondern geklärt ist: ISO 9001 ist für die Arbeit in der Organisation (Operations) gedacht, das EFQM-Modell für die Arbeit an der Organisation (Werte, Strategie). Viel Gesprächsstoff bot bei den bisherigen Veranstaltungen zum Modell das Wort ‚Purpose‘. Mancher übersetzt es schlicht mit dem reinen Zweck, dem Gegenstand des Unternehmens, wie er im Handelsregister eingetragen ist. Das mag (da ist sie wieder, die Frage) konform sein – aber sinnig und wirksam? Auch dem Sachbearbeiter sind gemeinsame Werte, eine schöne Vision, eine wichtige Mission augenscheinlich lieber, als wenn es hieße „wir bearbeiten hier Sachen“ (oder Marktbearbeitungspläne oder dergleichen). Von den Geschäftsführungen heißt es unisono: dies ist wesentlicher Faktor der Mitarbeiterbindung. „Ein wenig wie in der Parabel, in der an der Dombaustelle Bauarbeiter gefragt wurden, was sie täten. Es gab bekanntlich drei Kategorien Antworten: Steine schleppen, eine Mauer bauen, an einem Haus des Glaubens mitzuwirken. Das EFQM-Modell 2020 ist durchaus geeignet als Bauplan für Ihre Kathedrale“ schloss Kai-Uwe Behrends, Leiter der DGQ-Geschäftsstelle die Veranstaltung.

EFQM-Modell 2020

EFQM-Modell 2020

Fragen zur Veranstaltung beantwortet gerne:
Kai-Uwe Behrends
Leiter Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
Kontakttelefon der DGQ: 040-85337860
E-Mail: kai-uwe.behrends@dgq.de

 

 

Inspirierendes Netzwerktreffen der Frauen im QM in Niedersachsen an der Hochschule Hannover am 19.11.2019

Rund 30 im Qualitätsmanagement verschiedenster Branchen tätige Frauen trafen sich in entspannter Atmosphäre, um den Impulsvortrag von Frau Prof. Dr. Patricia Adam, Hochschule Hannover, zum Thema „Ziemlich beste Freunde?! – Agilität und ISO 9001“ zu hören, sich an Agilität zu versuchen und über die Nutzung agiler Praktiken in zertifizierten Qualitätsmanagementsystemen zu diskutieren.  Dabei wurden viele Fragen geklärt. So zum Beispiel, was an diesem „Agilitäts-Hype“ eigentlich dran ist und ob agiles Arbeiten Vorteile bringt. Ebenfalls war ein Thema, welche Prozesse und Unternehmensbereiche agiler gestaltet werden könnten und woran man das sinnvoll festmachen kann. Prof. Dr. Patricia Adam hat dazu aus ihrem Forschungsprojekt berichtet, in welchem sie Interviews mit Qualitäts- und Innovationsmanagern aus unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen geführt hat. Ergänzt um Erkenntnisse aus ihrer aktuellen Auditpraxis und eine fundierte wissenschaftliche Analyse hat sie daraus Leitlinien für die Integration von agilen Praktiken in die ISO 9001 aufgestellt. Kern des Abends war der humorvolle Blick auf praktische Beispiele und Erfahrungen von Referentin und Teilnehmerinnen – Tops und Flops inklusive.

Teilnehmerinnen des Netwzerktreffens am 19.11.2019

Es war bereits die 5. Veranstaltung dieses Netzwerks in Niedersachsen. Frauen im QM wurde von der DGQ ins Leben gerufen, um deutschlandweit exklusive Treffen für Frauen zu ermöglichen, die Managerinnen, Beauftragte oder Verantwortliche für Qualität in ihrer Organisation sind. Die Veranstaltungen haben Workshop-Charakter und behandeln aktuelle Themen und Anforderungen im QM und fördern die Kontakte untereinander. Sie schaffen Raum, in dem sich Frauen austauschen, vernetzen und gegenseitig inspirieren können, damit sie ihre Erfahrungen und Kompetenzen in ihrem beruflichen Umfeld effektiv einsetzen können.

Merken Sie sich heute schon den nächsten Termin des Netzwerkes in Braunschweig vor:
Am 24.3.2020 dreht sich alles um das Thema Gehirn-Jogging.

Ihr Kontakt zur DGQ:
Claudia Hinrichs
Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.
Fon: 040-85337860
claudia.hinrichs@dgq.de

Gesprächskreis Business Excellence Hannover am 14.11.2019

Im Gesprächskreis Business Excellence kommen betriebliche Fach- und Führungskräfte sowie Geschäftsführer in der Region Hannover zum Informations- und Erfahrungsaustausch zusammen. Dabei geht es um die Umsetzung des „Business Excellence-Modells“ der European Foundation for Quality Management mit Thematiken wie beispielsweise Kennzahlen, Kundenbefragungen oder die strategische Ausrichtung von Organisationen. Der Gesprächskreis besteht seit 2004. Gründungsinstitutionen sind die Industrie- und Handelskammer Hannover, sowie der DGQ-Regionalkreis Hannover mit dem VDI/VDE Hannover. Bisher haben über 40 Treffen stattgefunden. Mittlerweile sind rund 60 Unternehmen an den Gesprächskreis angebunden. Mit Wirkung September 2019 ist die Federführung von der IHK an den Regionalkreis Hannover der DGQ und sein erweitertes Leitungsteam gegangen.

Seither fand die erste erfolgreiche Veranstaltung in der Firma ehb electronics GmbH in Langenhagen mit Workshop zum Thema Chancen unter der Leitung von Stefan Becker von der ViCon GmbH aus Hannover statt. Weitere Infos entnehmen Sie bitte aus dem folgenden Artikel >>>hier.

Die nächste Veranstaltung findet am Donnerstag, 14.11.19 beim Gastgeber Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V. statt und zeigt ein Best Practice Beispiel aus der Firma ehrhorn Vermessung mit anschließendem Assessmentworkshop zum Business Excellence Modell unter der Leitung der erfahrenen EFQM-Assessorin Carsta Seidel.

Anmeldung sowie weitere Informationen zur  kostenfreien Veranstaltung am 14.11. >>>hier.

Bei Rückfragen zum Gesprächskreis wenden Sie sich gerne an die

Regionalkreisleitung in Hannover

oder an

Kai-Uwe Behrends
Leiter Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
Fon: 040-85337860
E-Mail: kai-uwe.behrends@dgq.de

 

 

 

 

QM-Youngsters im Emsland ‚agil am Start‘ mit liberating structures

Lingen, 16.10.2019

Sich vernetzen, treffen, austauschen, Herausforderungen bearbeiten: das ist der Kern des DGQ-Netzwerkes. In der Region, aber auch in zielgruppenspezifischen Veranstaltungen. Ein attraktives Angebot auf die Beine zu stellen ist dabei in den Metropolregionen leichter, als auf dem flachen Land.

Von Bielefeld, über Osnabrück bis Aurich reichten die Anfahrtswege zum ‚Einsteigerabend liberating structures‘ der QM-Youngsters, um an ihrem Kristallisationspunkt, dem Standort Lingen der Hochschule Osnabrück, zusammenzukommen. Auf einigen Veranstaltungen mit Input von erfahrenen (also eigentlich nicht zur Zielgruppe gehörenden) DGQlern wurden erste Kontakte geknüpft, Rollen geklärt. Nun wurde das Handwerkszeug geübt, um in die nächste Phase der Erfahrungsaustauscharbeit einzusteigen.

Fünf Teams der QMY-EL bei ‚Troika Consulting‘ – eine der 33 liberating structures die es ermöglichen, möglichst viele zu beteiligen

Alltagstauglich, sofort hilfreich und mit geringem Anfangsaufwand umzusetzen: das sind die 33 Mikrostrukturen der Liberating Structures. Deren „Erfinder“ Henri Lipmanowicz und Keith McCandless stammen aus der Komplexitätsforschung. Agile Methoden sind über das Management komplexer Projekte auch im QM relevant geworden. Der große Plan der ganz genau umgesetzt wird – dieser Qualitätertraum funktioniert in der VUKA-Welt oft nicht mehr. Arbeit im Regelkreis kann nur durch viele kleine Regelkreise umgesetzt werden, die agil koordiniert werden. Agile Methoden können bei der Arbeit der Managementsystemverantwortlichen helfen, eine Verbindung zu schaffen. Wirksamkeit ist die beste Voraussetzung für mehr Anerkennung – und umgekehrt. Liberating Structures lassen sich kombinieren, lassen sich an jeden Kontext und Gruppengröße anpassen, sind expertenlos einsetzbar, einfach zu erlernen, selbstverbreitend und bringen Spaß. Von der Kennenlern- und Fokussierungsphase über Ideenentwicklung und Priorisierung hin zur Vorbereitung der Umsetzung im Betrieb gingen die Teilnehmenden durch sechs der 33 befreienden Mikrostrukturen. Mit jeder kennengelernten Struktur wurden die Gäste unbefangener, schneller, reflektierter. Jede/r Anwesende nahm (anders als oft nach üblichen Meetings…) konkrete Arbeitsschritte mit nach Haus. 1/3 der Teilnehmenden kam „hinter ihrem Rücken und über ihren Kopf hinweg“ wie auf dem Bild zu sehen durch ‚Troika Consulting‘ (LS 10) zu einer zielführenden Beratung für die nächste konkrete Meeting-Herausforderung – durch andere Teilnehmende.

Die QM-Youngsters  im Nordwesten haben nächste Treffen, Gastgeber und Themenfelder vereinbart.

Rückfragen zur Veranstaltung und zum Netzwerk beantwortet gerne

Kai-Uwe Behrends
DGQ Geschäftsstelle Nord
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
040-85337860
kai-uwe.behrends@dgq.de

Gesprächskreis Business Excellence des DGQ-Regionalkreises Hannover am 20.9.2019: Chancen

…waren das Thema beim ersten Treffen des Gesprächskreises Business Excellence Hannover unter neuer Ägide.

Im Gesprächskreis Business Excellence kommen betriebliche Fach- und Führungskräfte in der Region Hannover zum Informations- und Erfahrungsaustausch zusammen. Dabei geht es um die Umsetzung des „Business Excellence-Modells“ der European Foundation for Quality Management, Kennzahlen, Kundenbefragungen oder die strategische Ausrichtung von Organisationen. Der Gesprächskreis besteht seit 2004. Gründungsinstitutionen sind die Industrie- und Handelskammer Hannover, sowie der DGQ-Regionalkreis Hannover mit dem VDI/VDE Hannover. Bisher haben über 40 Treffen stattgefunden. Mittlerweile sind rund 60 Unternehmen an den Gesprächskreis angebunden. Mit Wirkung September 2019 ist die Federführung von der IHK an den Regionalkreis Hannover der DGQ und sein erweitertes Leitungsteam gegangen. Zur Einführung berichtete Geschäftsführer Bernd Reimold vom Gastgeber ehb electronics GmbH aus Langenhagen am Beispiel seines Unternehmens über Chancen und Risiken. So hat der Entwickler von Steuerungen und HMI zu industriellen Sondermaschinen (etwa Motorhäcksler oder Moorschlepper) politische Risiken wie Umweltvorgaben oder Handelsembargos mit Russland gut überstanden, weil man auch Chancen, etwa das Potenzial einer heterogenen Belegschaft, gut zu nutzen wusste. Die Wahrnehmung von Chancen (etwa die Entwicklungszusammenarbeit bei Stage 5 Dieseln) birgt selbst aber wieder Risiken, so dass Chancennutzung stets mit einer Exit-Strategie verbunden sein sollte. „Andererseits ist das größte Risiko, sich nicht mit seinen Chancen zu beschäftigen“ so Referent Stefan Becker, Leitung Training und Consulting der ViCon GmbH aus Hannover.

„Kümmerer“ des GK Business Excellence des DGQ RK Hannover (v.l.n.r): Stefan Becker (ViCon), Kai Behrends (DGQ), Martin Selberg (Hettich) , Dr. Thomas Simon (Conti, RKL), Martina Seher Janzen (comNET, stellv. RKL), Carsta Seidel (KRH), Albrecht Buchheister (spar+bau, stellv. RKL), Stefan Mörig (ehb)

Welches Potenzial verbirgt sich aber hinter den Chancen? Was sind die Erfolgsfaktoren? Wie werden Mitarbeiter offen für Veränderungen? Zu all diesen Aspekten hat Chancen-Experte Becker auch schon in Fachkreisen der DGQ gearbeitet. Gleich zu Beginn wurde klar, dass es sich (wie fast immer im Bereich der Managementsysteme) um ein im Kern kommunikatives Problem handelt. Der korrekte Normbegriff ‚Risiken‘ für die Managementsysteme meint Unsicherheiten in Bezug auf das Ergebnis. Das inkludiert auch Risiken mit gutem Ausgang, ugs. Chancen (ungefähr so, wie ‚Beschleunigung‘ unter Physikern die Veränderung eines Bewegungszustands von Körpern, also auch die Verlangsamung, meint). Wer statt „Kollegen“ „kollaborierende Trockennasenprimaten“ sagte, hätte faktisch recht – wer aber mit diesem Fachsprech die Mitarbeiter aktivieren möchte, geht sicher fehl. Normalbegabte verstehen unter Risiken ‚Gefährdungen‘, die es zu vermeiden, und unter Chancen ‚Möglichkeiten‘, die es zu nutzen gilt. Beharrung auf Normterminologie würde die erfolgreiche Arbeit behindern. Zur Ansprache von Mitarbeitern eignen sich nur die umgangssprachlichen Bedeutungen. Die langwährende Praxis der Gefährdungsanalyse kann mit wenig Aufwand auch zur Chancenanalyse gewendet werden. Ähnlich wie bei Fehlerrisiken könne plausibel von einer Zehnerregel ausgegangen werden: jeder Prozessschritt später, in dem eine Chance entdeckt würde, verschlechtere die Möglichkeiten bzw. verteuere die Nutzung um Faktor 10. Das Wort „Chancen-Möglichkeits- und Einflussanalyse“ könne schon Denk-Prozesse in die richtige Richtung anschieben. Ampellösungen zur Chancenbewertung, gleicher Platz für Chancen wie Risiken in Auditberichten und Maßnahmenplänen würden die QMunity schon voranbringen. Im Kern geht es aber um eine innovationsfreundliche gelebte Kultur in den Organisationen. Cargo-Cult droht: „Chancenmanagementbeauftragte“ zu benennen oder ‚Läbs‘ für ansonsten unveränderte Firmen zu gründen seien ein oft hilfloser Versuch, ohne Veränderungen der Organisation an Innovationen teilhaben zu wollen. Anhand von Thesenpapieren ließ Stefan Becker in Arbeitsgruppen die Einflussfaktoren der Innovations- und Chancenkultur diskutieren. Nur Offenheit, Freiraum, Neugier sowie freie Kommunikation lassen schwache Signale von Chancen eine Möglichkeit, in den Organisationen wahrgenommen und genutzt zu werden.

Bei Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an die

Regionalkreisleitung in Hannover

oder an

Kai-Uwe Behrends
Leiter Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
Fon: 040-85337860
E-Mail: kai-uwe.behrends@dgq.de

 

Netzwerken und der Austausch über Kennzahlen und intrinsische Motivation bei den QM-Youngsters in Hamburg

DGQ QM-Youngsters Hamburg am 10. September 2019

Am 10.09.2019 trafen sich die Hamburger QM-Youngsters auf Einladung von Carina Siemen bei der Lufthansa Technik AG in Hamburg. Im Fokus stand dieses Mal das Netzwerken und der Austausch über Kennzahlen und intrinsische Motivation. Moderiert wurde der Abend von Benjamin Könnecke und Carina Siemen, Mitglieder des Leitungsteams der QM-Youngsters Hamburg.

Teilnehmer beim Treffen der QM-Youngsters am 10.9.2019 bei der Lufthansa Technik AG in Hamburg

Als Einstieg in den Abend diskutierten die Teilnehmer über Kennzahlen. Während eines World Cafés tauschten sich die Teilnehmer anhand von verschiedenen Fragestellungen über das Thema „intrinsische Motivation im QM“ aus. Die neuen Erkenntnisse haben die Teilnehmer während eines Elevator Pitchs direkt umgesetzt. Ihre Aufgabe: Überzeugt mit einer Kennzahl für eine Musterfirma, die aus QM-Sicht die Mitarbeiter intrinsisch motivieren! In lockerer und entspannter Atmosphäre konnten die Teilnehmer im Anschluss Fragen zum Thema stellen und so von den Erfahrungen der anderen lernen.

Wie geht es weiter bei den QM-Youngsters in Hamburg?

  • Es wurden wieder reichlich Themen gesammelt.
  • Das nächste Treffen wird in zwei bis drei Monaten stattfinden. Der Termin wird bald verkündet.
  • Sie möchten eine aktive Rolle bei den QM-Youngsters übernehmen? Gern! Als Gastgeber haben Sie Chance, Ihr Unternehmen und Ihr QM-System vorzustellen. Oder Sie möchten Sich als Moderator einer Veranstaltung ausprobieren? Melden Sie sich einfach bei uns!

Ihr Kontakt zur DGQ:
Claudia Hinrichs
DGQ Geschäftsstelle in Hamburg
Fon: 040-85 33 78 60
claudia.hinrichs@dgq.de

Frauen im QM im Norden am 24. Oktober in Hamburg: Frauen im Spannungsfeld zwischen Karriere, Familie und Vermögen

DGQ-Netzwerktreffen Frauen im QM im Norden

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten DGQ-Netzwerktreffen Frauen im QM im Norden ein.

Dorit Niemeyer
von der Niemeyer und Wagschal GmbH aus Bremen wird uns zum Thema

Frauen im Spannungsfeld zwischen Karriere, Familie und Vermögen

einige spannende Erkenntnisse und hilfreiche Tipps zum Thema Lebens- und Karriereplanung geben und mit uns diskutieren.

Anschließend wird sie zusammen mit ihrem Geschäftspartner Volker Wagschal in die Geheimnisse der Kommunikation zwischen Mann und Frau einweihen.

Hierbei geht es um die Reflexion der unterschiedlichen Verhaltensweisen im Arbeitsalltag.
Wie verhalten sich Frauen zu Männern im Arbeitsalltag? Welche Tipps & Tricks können bei der Kommunikation zwischen den Geschlechtern helfen und welche Sichtweisen von Frauen und Männern führen zu unterschiedlichem Verhalten.

Wann:
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 17:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Wir sind zu Gast bei:
Blohm + Voss B.V. & Co KG
Hermann-Blohm-Straße 3
20457 Hamburg
Anfahrt

Wer das Werftgelände noch nicht kennt, ist herzlich eingeladen, um 15:30 Uhr an einer Betriebsführung teilzunehmen. Bitte geben Sie die gewünschte Teilnahme an der Führung bei der Anmeldung gesondert an und bringen Sie, wenn möglich, Ihre persönliche Schutzausrüstung (Schuhe, Helm) mit.

Das klingt spannend für Sie? Dann nichts wie los – melden Sie sich bis zum 17. Oktober namentlich bei claudia.hinrichs@dgq.de unter Angabe von Unternehmen und Geburtsdatum an. (Vorgabe des Werkschutzes- bitte zur Veranstaltung unbedingt gültigen Personalausweis mitbringen)

Und sagen Sie auch gerne Ihren Kolleginnen Bescheid, dass es uns gibt!

Wir freuen uns auf die rege Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

Fragen zur Veranstaltung beantwortet gerne
Claudia Hinrichs
Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
040-85337860
claudia.hinrichs@dgq.de

 

Integrierte Managementsysteme (IMS)

Regionalkreis Schleswig-Holstein am 20. August 2019 in Osterrönfeld

Integrierte Managementsysteme (IMS) sind in aller Munde, irgendwie schon eine Selbstverständlichkeit geworden. Aber ist mehr als ein Zertifikat schon integriertes Management? Integration meint lexikalisch die Bildung übergeordneter Ganzheiten. Im Hinblick auf die gesetzten Unternehmensziele und die sich ständig ändernden Marktbedingungen sind in vielen Unternehmen vorhandene Teilmanagementsysteme in ein Managementsystem ‚unter einem Dach‘ versammelt worden, um die sich daraus ergebenden Synergien oder zumindest Skaleneffekte nutzen zu können. Der Grad der Integration schwankt jedoch erheblich, die Anforderungen an ein Managementsystem sind nach Größe des Unternehmens, nach Produkt, nach Komplexität der Prozesse, nach Reifegrad der Organisation unterschiedlich. Was ist zu integrieren? Reicht es, die Verantwortlichkeit für Q/U/ASi in eine Hand zu legen? Ist einheitliche Dokumentenstruktur schon Integration? Müssen sich die Teilführungssysteme dem Qualitätsmanagementsystem unterordnen? Diese Fragen sind erst zu klären, nachdem grundlegendes gemeinsames Verständnis für Managementsysteme herrscht. Ziel sollte sein, sich auf ein (1) System zum Lenken und Leiten hinsichtlich der Erfüllung aller Anforderungen zu stützen. Das bedeutet auch: Integration in die tatsächliche, meist betriebswirtschaftlich oder technisch dominierte Strategie. Das bedeutet eben nicht: mehrere Systeme, etwa ein Wirkliches, ein Formales, eines für 364 Tage und eines für den Audittag.

Entwicklung, Herstellung, Betrieb, Service, Repowering und ggf. Rückbau einer Windenergieanlage berühren alle Teilführungssysteme eines Unternehmens – auch beim DGQ-Mitglied Senvion

Gastgeber der Veranstaltung des Regionalkreises Schleswig-Holstein der DGQ war das Firmenmitglied Senvion (vormals Repower). Mit 4.000 Mitarbeitern und ca. 2 Mrd. € Umsatz eine Größe in der Branche. 2017 wurde die 7.777 Windenergieanlage verkauft, daneben laufen vom Grundmodell ca. 6.000 vom chinesischen Partner in Lizenz gebaute.
Die Basis für die Diskussion des Weges zum integrierten Management legte ein Impuls von Kai-Uwe Behrends, Leiter DGQ-Geschäftsstelle Hamburg, Auditleiter der DQS. Anschließend wurde die Thematik mit Methoden aus dem Baukasten der „Liberating Structures“ vertieft: Mit „25/10 Crowd Sourcing“ wurden kühne Ideen gesammelt, mit „TROIKA-Consulting“ echte Herausforderungen der Teilnehmenden begleitet und mit „15%-Solutions“ die tatsächliche Inangriffnahme vorbereitet.

Ihr Kontakt zur Regionalkreisleitung

Bei Fragen zum Impuls sprechen Sie gerne
Kai-Uwe Behrends
Leiter Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
Kontakttelefon der DGQ: 040-85337860
E-Mail: kai-uwe.behrends@dgq.de
an.

Agile Methoden: keine Ersatzreligion, kein Zweitstudium nötig…

Netzwerkveranstaltung der DGQ-Geschäftsstelle Hamburg am 31.7.2019 in Lüneburg

… sondern alltagstauglich, sofort hilfreich und mit geringem Anfangsaufwand umzusetzen: das sind die 33 Mikrostrukturen der Liberating Structures. Deren „Erfinder“ Henri Lipmanowicz und Keith McCandless stammen aus der Komplexitätsforschung. Agile Methoden sind über das Management komplexer Projekte auch im QM relevant geworden. So hat das Pflichtenheft zu einem Mobilgerät inzwischen tausende Items, die international arbeitsteilig entwickelt werden. Von einem Entwicklungsprozess mag da kaum noch jemand sprechen, ein herkömmliches nachträgliches Änderungsmanagement ist nicht mehr darstellbar. Der große Plan der ganz genau umgesetzt wird – dieser Qualitätertraum funktioniert in der VUKA-Welt oft nicht mehr. Arbeit im Regelkreis kann nur durch viele kleine Regelkreise umgesetzt werden, die agil koordiniert werden. Viele in der stabilitätsorientierten QMunity sind noch skeptisch: Ist das Umhängen von Post-Its in der Teamreflektion ein ‚Freigabeschritt‘ im Sinn der Regelwerke im Bereich Entwicklung? Ist ein datiertes Foto vom Team-Board ausreichende ‚dokumentierte Information‘ dazu?

Viele Vorgaben der Makrostrukturen, etwa behördliche Anforderungen, richten sich an Organisationsprinzipien aus der Vergangenheit. Wer im agilen Team Zuständigkeit und Verantwortung für Kundenwünsche und Projektfortschritt hat, ist klar. Aber wer macht Gefährdungsbeurteilungen für die Sicherheit seiner Mitarbeitenden? Wer dokumentiert Aspekte, die etwa im Produkthaftungsfall oder vor dem Arbeitsgericht einmal wichtig werden? Alte Welt und New Work prallen noch oft ungesteuert aufeinander. Agile Methoden können bei der Arbeit der Managementsystemverantwortlichen helfen, eine Verbindung zu schaffen. Wirksamkeit ist die beste Voraussetzung für mehr Anerkennung – und umgekehrt. „Liberating Structures Lassen sich kombinieren, lassen sich an jeden Kontext und Gruppengröße anpassen, sind expertenlos einsetzbar, einfach zu erlernen, selbstverbreitend und bringen Spaß“ erläuterte Impulsgeber Daniel Steinhöfer, Agile Coach & Trainer der Holisticon AG (Hamburg und Hannover). Holisticon hostet auch die Meetups und die deutschsprachige Internetseite zum Thema Liberating Structures. Anstelle einer einseitigen undemokratischen Präsentation (Motto: „Hört mir zu!“) oder einer offenen ungesteuerten Diskussion („Goat Rodeo“) führte Steinhöfer durch Tun in die agilen Methoden ein.

Die Big 5 der Meeting-Games und Liberating Structures

Das Nutzerversprechen der Liberating Structures (© Holisticon)

Wegen der Teilnehmenden aus verschiedensten Betrieben, Branchen und Größenklassen wurde für die Arbeit vom gemeinsamen Nenner „Weg mit unproduktiven Meetings“ ausgegangen. Von der Kennenlern- und Fokussierungsphase über Ideenentwicklung und Priorisierung hin zur Vorbereitung der Umsetzung im Betrieb gingen die Teilnehmenden durch sechs der 33 befreienden Mikrostrukturen. Mit jeder kennengelernten Struktur wurden die Gäste unbefangener, schneller, reflektierter. Jede/r Anwesende nahm (anders als oft nach üblichen Meetings…) konkrete Arbeitsschritte mit nach Haus. 1/3 der Teilnehmenden kam durch ‚Troika Consulting‘ (LS 10) zu einer zielführenden Beratung für die nächste konkrete Meeting-Herausforderung – durch andere Teilnehmende. Carsten Bierans vom Gastgeber WERUM IT Solutions schloss mit der Bemerkung, er würde von KollegInnen beneidet um die tollen Themen und Veranstaltungen mit der DGQ.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet gerne:
Kai-Uwe Behrends
Leiter Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
Kontakttelefon der DGQ: 040-85337860
E-Mail: kai-uwe.behrends@dgq.de

Informationen zu den Methoden: www.liberatingstructures.de
Lokale Liberating-structures-Usergroups: www.liberatingstructures.eu

 

 

 

Die QM-Youngsters Hamburg netzwerkten wieder!

Lüneburg, 25.6.2019

Am 25.06.2019 trafen sich die Hamburger QM-Youngsters auf Einladung von Sarah Kempf bei der Werum IT Solutions GmbH in Lüneburg. Diesmal stand das Netzwerken im Vordergrund. Moderiert wurde der Abend von Benjamin Könnecke, Mitglied des Leitungsteams der QM-Youngsters Hamburg.

QM-Youngsters in Lüneburg beim Netzwerken

Als Thema hatten sich die Teilnehmer beim letzten Treffen „Prozesse und Prozessmanagement“ gewünscht.

In drei Runden tauschten sich die Teilnehmer anhand von verschiedenen Fragestellungen über das Thema aus. In lockerer und entspannter Atmosphäre konnten die Teilnehmer Fragen stellen und so von den Erfahrungen der anderen lernen.

Wie geht es in Hamburg weiter?

Es wurden wieder reichlich Themen gesammelt.

Der Termin für das nächste Treffen steht schon fest:

  • Wir treffen uns am 10.09.2019 bei Lufthansa Technik in Hamburg (weitere Details folgen).

Sie möchten eine aktive Rolle bei den QM-Youngsters übernehmen? Gern! Als Gastgeber haben Sie Chance, Ihr  Unternehmen und Ihr QM-System vorzustellen. Oder Sie möchten Sich als Moderator einer Veranstaltung ausprobieren? Melden Sie sich  einfach bei uns!

Claudia Hinrichs
DGQ-Geschäftsstelle Hamburg
claudia.hinrichs@dgq.de

Verena Neumann/Timo Hillenbrand
DGQ-Community Management
com@dgq.de

P.S.: In unserer Xing-Gruppe „QM-Youngsters (DGQ)“ können Sie sich bereits jetzt vernetzen.

DGQ-Netzwerkveranstaltung am 31.7.2019 in Lüneburg: Liberating Structures

Einladung zu einer Netzwerkveranstaltung der Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.

am
Mittwoch, 31. Juli 2019, 17:00 Uhr
(bis ca. 19:30 Uhr)

mit und bei den KollegInnen der
Werum IT Solution GmbH
Wulf-Werum-Straße 3
21337 Lüneburg
Anfahrt

Liberating Structures  – Wir brauchen Meetingformate, die echte Beteiligung und einen intensiven Austausch möglich machen

Standardisierte und starre Lösungen waren einmal. Die Zeit und das System, in dem wir leben, erfordern neue Formen der Zusammenarbeit: Mehr demokratisches Arbeiten. Achtsames Miteinander. Mehr Engagement und Selbstverantwortung.

Die LIBERATING STRUCTURES helfen uns dabei, dass es uns immer besser gelingt. Dies sind 33 einfache Microstrukturen, die den intensiven Austausch und eine echte Beteiligung innerhalb von Gruppen jeder Größe zum Ziel haben. Sie sind systematisch, strukturiert, demokratisch, effizient und timeboxed.

Befreiend – aber mit Struktur! In kürzester Zeit wird individuelles und kollektives Wissen zusammengetragen, die Produktivität wird angekurbelt. Das motiviert und setzt neue Energien frei. Statt „Frontbeschallung“ wird jeder Teilnehmer intensiv eingebunden, alle kommen gleichermaßen zu Wort. Kurzum: Es sind Strukturen, die befreien. Sie ermöglichen den Gruppen, ihre Zusammenarbeit wirkungsvoll zu gestalten. Und das führt zu oft verblüffenden Lösungen und setzt neue Energien frei.

Bei unserer Veranstaltung erlernen und erleben Sie ausgewählte Liberating-Structures-Tools, die Sie im Anschluss für die Moderation von Meetings jeglicher Art sofort anwenden können.

Inhalt: Wir starten mit einem kurzen Theorie-Input. Dann erleben Sie, wie wir gemeinsam die Fragestellung Produktive Meetings – wie geht das? mit ausgewählten Tools der Liberating Structures  durchdringen.

Moderation: Daniel Steinhöfer ist Senior Consultant bei der Holisticon AG – Management- und IT-Beratung und liebt es, Menschen zu inspirieren und Verbindungen zu schaffen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung (Name, Vorname und Firma für den Gastgeber erforderlich) bis zum 24. Juli >>>hier.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet gerne:
Kai-Uwe Behrends
Leiter Geschäftsstelle Hamburg der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
Kontakttelefon der DGQ: 040-85337860
E-Mail: kai-uwe.behrends@dgq.de

2. Treffen der QM-Youngsters am 28. Mai in Lingen/Ems

Die Einladung von DGQ-Delegiertem und Initiator Prof. Dr. Dirk Sauer zu einem inhaltlichen Anstoß angenommen hatte Dr. Manfred Marquering, Leiter KVP der Dirks-Group, Emden. „Die Harada-Methode: the human side of lean – Wie eigene Ziele geplant und erreicht werden!“ bot auch einen Impuls auch für die eigene Diskussion der Weiterarbeit in der Gruppe.

TeilnehmerInnen des zweiten QMY-Treffens in Lingen/Ems mit Dr. Manfred Marquering (mit Buch) und Prof. Dirk Sauer (vor dem Whiteboard)

Die Basis für ein selbsttragendes Netzwerk von Nachwuchsführungskräften im Nordwesten ist gelegt, nun kann die Phase des Kennenlernens und der Findung als abgeschlossen betrachtet werden. Eine Ideensammlung läuft, im Herbst ist eine Veranstaltung mit den kleinen agilen Vorgehensweisen aus dem Portfolio der liberating structures geplant, um a) mit dem der Themenplanung umzugehen und b) diese Methoden kennen zu lernen und selbst auszuprobieren.

Rückfragen zur Veranstaltung und zum Netzwerk beantworten gerne

Prof. Dr. Dirk Sauer
Hochschule Osnabrück
Campus Lingen
Kaiserstrasse 10c
49809 Lingen (Ems)
d.sauer@hs-osnabrueck.de

Kai-Uwe Behrends
DGQ Geschäftsstelle Nord
Osterbekstraße 90 B
22083 Hamburg
040-85337860
kai-uwe.behrends@dgq.de

Anders auditieren? Im μ-Bereich…

Regionalkreis Rostock zu Gast beim DGQ-Firmenmitglied CORTRONIK am 7. Mai 2019

Schmerzen im Brustkorb, Schmerzen in den Beinen – je nach Geschlecht und Alter sind die ersten Anzeichen unterschiedlich, die in Folge zu einer vaskulären Intervention führen, bei der letztlich Produkte von DGQ-Firmenmitglied CORTRONIK aus Rostock zur Anwendung kommen können. Bei dieser Ansage von Dr. Carsten Momma, Geschäftsführer der Tochterunternehmung der Firma BIOTRONIK – einem der weltgrößten Herzschrittmacherhersteller-, zeigte sich schon das Spannungsfeld, in dem Qualitätsverantwortliche im Bereich der Medizinprodukte höherer Klasse sich bewegen. Insbesondere in Bereichen wo Leben und Gesundheit gefährdet sind, sichern sich Menschen und Organisationen zur Produktsicherheit ab.

„ISO 13485 und Medizinprodukt-Richtlinie der EU legen sehr enge Bahnen der formalen Art um die lebendige Arbeit der Menschen“ so Uwe Klawisch, Senior Manager Quality Management. „Das gilt erst recht für ausländische Regelwerke, etwa der FDA der USA oder die MDSAP“ sagt Karin Zechel, Quality Management System Associate bei CORTRONIK im Regionalkreis-Vortrag. Konformität steht stets im Vordergrund, seien es interne, Zweitparteien- oder Zertifizierungs-Audits. Der Spielraum für andere Schwerpunkte ist eng bis nicht gegeben. Daher ist es umso anerkennenswerter, wenn wie bei CORTRONIK in Warnemünde, durch Audits neue Informationen erlangt, interessante Anregungen und Impulse eingebracht und Verbesserungspotenziale aufgezeigt werden. Der „Blick hinter die Auditkulisse“ ermöglichte es den Teilnehmenden auch, den Hightechprozess kennenzulernen, in dem aus hochfesten Stahlrohren filigrane Stents für Blutgefäße gelasert werden. Diese Komponenten werden an das schweizer Mutterhaus BIOTRONIK, den eigentlichen Medizinprodukte-In-Verkehr-Bringer, geliefert. Deren Katheterballons bringen es bei Wandstärken im µm-Bereich auf bis zu einem Druck von 20 Atmosphären, um die ‚gefalteten‘Stents in der endgütigen Form in die Blutbahn zu bringen.

Karin Zechel (Cortronik), Carsten Müller (DGQRegionalkreisleiter Rostock), Franziska Rehpenning (stellv. Regionalkreisleiterin Rostock), Uwe Klawisch (Cortronik)

Erstaunlich für viele Gäste auch, dass am Ende der High-Tech-Prozesskette Menschen noch nicht ohne weiteres durch Maschinen ersetzt werden können: 40 Damen arbeiten an hochkomfortabel eingerichteten Mikroskop-Arbeitsplätzen an der 100%-Sichtprüfung der ca. 1 Mio. Stents pro Jahr. Die Menge zu erfassender Merkmale vor der i.o./n.i.O.-Entscheidung lässt Männer und Roboter an diesen anspruchsvollen (zwar mit entlastenden sportlichen Unterbrechungen versehen) Arbeitsplätzen noch scheitern. CORTRONIK startete 1998 im Technologiezentrum Warnemünde und ist in 20 Jahren von 3 auf aktuell mehr als 360 Mitarbeiter gewachsen. Die Uni Rostock und insbesondere das Institut für Biomedizinische Technik ist dabei als Talent-Factory ein erheblicher Standortvorteil. So wurden in Kooperation z.B. medikamentenbeschichtete Stents (zur besseren Einheilung) oder Stents aus Magnesium (die sich im Körper auflösen) entwickelt. Für die Zulassung geht es im Kern um die richtige Validierungsstrategie, die durch Lebensdauersimulation und klinische Studien belegt wird. Auch für den interessierten Laien ist klar, dass gerade für die Studien – anders als später in der klinischen Praxis – ersteinmal die zum Stent passenden Patienten (auch mit ihrer entsprechenden Bereitschaft) gefunden werden müssen. Qualitätssichernde Maßnahmen können also sehr vielfältig sein. Da sehr viel Fachexpertise nötig ist, greifen die internen Auditoren gern auf Subject Matter Experts zur Unterstützung zurück. Der gesamte Prozess von Planung über Freigabe bis Dokumentation läuft bei CORTRONIK elektronisch, inklusive der nötigen Signaturen. So können trotz des erheblichen Konformitätsdrucks im Medizinproduktesektor (ähnlich wie bei Luftfahrt oder Militärlieferanten) dennoch erhebliche Verbesserungen vom Auditprozess selbst bewirkt werden.

 

Mehr zum DGQ Regionalkreis Rostock und Kontakt

Ihr DGQ-Ansprechpartner im Norden:
Kai-Uwe Behrends
Leiter der DGQ Geschäftststelle in Hamburg
Fon: 040-85337860
kai-uwe.behrends@dgq.de

 

 

Das Auditprogramm – nur ein Zeitplan?

DGQ-Regionalkreis Schwerin am 8. Mai 2019

Ab Mai 2016 wurde der Leitfaden für 1st und 2nd Party-Audits, die DIN EN ISO 19011 vom ISO Projektkomittee technisch revidiert. Das DIN wurde bei ISO durch den DGQ-Experten Thomas Votsmeier, stellv. Obmann des Gemeinschaftsarbeitsausschuss Audits vertreten. Eine Anpassung an die Normen-Grundstruktur (HLS) sowie die Kompatibilität der Begriffe mit anderen revidierten Normen galten als Schwerpunkt. Was ist jetzt neu? Was heißt etwa ‚risikobasiert auditieren‘? Die Revision ist ebenfalls ein guter Anlass, sich mit den Audits in der eigenen Organisation grundsätzlich zu beschäftigen. Negativ ausgedrückt: vielfach sind interne Audits nur vorweggenommene Probeaudits für das Zertifizierungsaudit. Diese doppelte Konformitätsprüfung ist beim ersten Mal verzeihlich, aber im Kern Verschwendung. Was können interne Audits bringen? Was ist der Auditauftrag? Wer ist der Kunde für unsere Audits? Berücksichtigen wir Ziel-, Methoden- und Vorgehensvielfalt? Haben wir nur Konformität, Effektivität oder gar Effizienz im Fokus der Wirksamkeitsüberprüfung unseres QM-Systems? Das waren Fragestellungen im DGQ Regionalkreis Schwerin, zu denen der Referent Kai-Uwe Behrends, DGQ-Geschäftsstellenleiter in Hamburg, Impulse gab. Wenn die Aktiven in der QMunity den Beitrag der internen Audits zum Erfolg des Unternehmens nicht kennen – wie soll er dann den Kollegen, dem Chef bekannt sein?

Teile des DGQ RK Schwerin bei TROIKA-Consulting (Hinter Deinem Rücken – „…unverzüglich praktische und einfallsreiche Hilfe von deinen Kollegen“) eine agile Methode aus den liberating structures.

Um die Schwelle für neue Vorgehensweisen im Betrieb zu senken hatten Regionalkreisleitung und Referent am Ende als kleines Lerngeschenk zwei agile Methoden im Angebot. Aus dem Baukasten der www.liberatingstructures.de wurde mit „TROIKA-Consulting“ Teilnehmern, die eine konkrete Herausforderung aus dem Auditalltag mitbrachten, kollegiale Beratung zu Teil. Danach wurde mit „15%-Solutions“ frei nach Pareto der Teil der angebotenen Impulse festgehalten, den die Kollegen am nächsten Arbeitstag ohne neues Budget, ohne Erlaubnis von Vorgesetzten direkt angehen könnten.

Mehr zum DGQ Regionalkreis Schwerin und Kontakt

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Kai-Uwe Behrends
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