Archiv unserer Meldungen 2008

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April 2008


„Schatztruhe“ mit neuer CD bereichert Statistik-Lehrgang
Gemeinschaftsprojekt von DGQ und Quality Austria stößt auf positive Teilnehmer-Resonanz

Die Zusammenarbeit zwischen der DGQ und Quality Austria hat bezüglich der angewandten „Statistischen Methoden des Qualitätsmanagements  QII“ zu einem neuen Maßstab in Europa geführt. Denn als letzte Neuerung ist die von den Autoren liebevoll „Schatztruhe“ getaufte Teilnehmer-CD in den Lehrgangsblock QII eingegangen. Seit dem 10. April 2008 gibt es die ersten Lehrgangsabsolventen, die diese neue Schatztruhe besitzen. Die 18 Teilnehmer hatten sich in zweimal zehn Tagen durch den gesamten Lehrgangsblock gearbeitet. Am vorletzten Lehrgangstag erhielten sie von DGQ-Bildungsmanager Dr. Wolfgang Schultz und Vertriebsleiter Hans Jahn je ein Exemplar der Schatztruhe in Bensheim überreicht. Der Dozent des Lehrgangs, Elmar Hillel, war als einer von 7 Autoren an der Entwicklung beteiligt und stellte den Teilnehmern einige der Anwendungen vor. Künftig erhält jeder Lehrgangsteilnehmer im Block QII eine solche Schatztruhe.

Die neue CD enthält die Gesamtheit aller Excel-Module, die zu Demonstration, Simulation, Berechnung und grafischer Darstellung in den Lehrgängen programmiert wurden. Besondere Merkmale sind ihre einheitlich durchgängige Systematik und Layout, die der Struktur des Lehrgangsblocks folgen. „Speziell diese Excel-Module sind von den Autoren so raffiniert programmiert, dass sie zu didaktischen Zwecken eingesetzt, aber auch zum Lösen nahezu aller statistischen Aufgabenstellungen genutzt werden können“ schwärmt der DGQ-Bildungsmanager, der die Arbeit des Autorenteams betreut hat. „Was die Autoren hier herausgeholt haben, ist geradezu unglaublich.“ Die Schatztruhe wird seiner Ansicht nach professionelle Statistik-Software auf Dauer zwar nicht ersetzen, aber den Teilnehmern zum Verständnis der Statistischen Methoden wertvolle Hilfe leisten und sie letztlich an deren Einsatz heranführen.

Dazu sein österreichischer Kollege Wolfgang Leitner: „Seitens der Quality Austria hat sich Julius Grabner besonders verdient gemacht. Er hat mit höchstem Engagement und mit einer nicht nachahmbaren Akribie ein völlig neues, didaktisch ausgezeichnetes Konzept entwickelt und in die Praxis umgesetzt hat. Ihm ist es zu verdanken, dass sich die Statistischen Lehrgänge bei uns in Österreich wieder größter Beliebtheit erfreuen, da die Inhalte für die Teilnehmer leichter greifbar geworden und für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle Beispiele dabei sind“.

Der DGQ-Lehrgangsblock „Statistische Methoden des Qualitätsmanagements QII“ genießt seit Jahrzehnten hohe Anerkennung in der Fachwelt. Ein Autorenteam aus sieben Experten von DGQ und Quality Austria hatte diesen Lehrgangsblock in den vergangenen Jahren in einem mehrstufigen Prozess grundlegend neu bearbeit und modern gestaltet. Aktuelle Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Industrie, spezifische Forderungen der Automobilbranche und Normungsinhalte sind berücksichtigt worden. Mit der Bereitstellung der neuen Schatztruhe hat diese Neugestaltung nun ihren krönenden Abschluss gefunden.

Das spiegeln auch die Reaktionen der aktuellen 18 Teilnehmer wider. So beurteilt Steffen Altendorf „das Verhältnis von Ausbildungszeit zu behandeltem Stoff als optimal“. Eugen Ackermann stellt die „gute Methodik und Didaktik des Dozenten“ heraus. Für Alexander Miazga ist der „Praxisbezug gegeben; indem Probleme aus dem Tagesgeschäft diskutiert wurden“. Darüber hinaus hatte der Lehrgangsblock allen dreien „eine breite Basis zum Treffen von qualitätsbezogenen Entscheidungen vermittelt“.

Auch Jörn Krebs äußert sich positiv: „Für mein Aufgabengebiet in der Produkt- und Prozessentwicklung hat mir der QII-Lehrgang tiefere Erkenntnisse über die statistischen Methoden vemittelt, zum Beispiel über Versuchsmethodik, Auswertungen und Regelkarten. So bin ich in der Lage, die Themen im Tagesgeschäft auch kritisch fundiert zu hinterfragen“. Das im Lehrgang erworbene Wissen „unterstützt mich wesentlich bei meiner Arbeit, etwa bei der Qualifikation von Prozessen, bei Q-Regelkarten und der Weiterentwicklung der eingesetzten Methoden“, ist sich Mario Wewer sicher, der in der Verfahrens- und Softwareentwicklung tätig ist. „Einfach Klasse“ war für ihn der fachliche Austausch mit den anderen Teilnehmern. Sie alle sind sich einig, dass sie auch nach dem Lehrgang weiter in Kontakt bleiben.