Archiv unserer Meldungen 2008

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Februar 2008


Auch Low Runner laufen optimal
FQS-Projekt erfolgreich abgeschlossen

Produktionsbetriebe überwachen die Prozesse und die Qualität der Produkte meistens stichprobenartig. Eine solche Überwachung ist jedoch bei kleiner bis mittlerer Losgröße - sogenannte Low-Runner-Prozesse - in der Regel zu aufwendig. Geringe Fehlerraten erschweren es, fehlerhafte Teile zu erkennen. Deshalb muss bei Low-Runner-Prozessen die fehlende quantitative Verknüpfung zwischen der Prozesseinstellung und deren Auswirkung auf die Qualitätsausprägung über eine geeignete Prozessnachführung korrigiert werden.

In einem neuen Projekt hat jetzt die FQS Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. einen praxisgerechten Systemansatz für die qualitätsorientierte Überwachung von Low-Runner-Prozessen entwickelt. Die darin erarbeiteten Methoden und Systemtechniken zeigen die Möglichkeiten und Grenzen einer Prozessüberwachung von Kleinserienfertigungen auf. Exemplarische Beispielanwendungen sorgen für den Praxisbezug. Sie beziehen sich im Wesentlichen auf die Kunststoffverarbeitung und die Blechumformung.

Das FQS-Projekt wird im Fraunhofer-Institut für Automatisierungstechnik (IPA) durchgeführt. Derzeit erstellt die FQS einen Anwenderleitfaden und einen Demonstrator in elektronischer Form, der allen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt wird.

Weitere Informationen sind über die FQS erhältlich. Ansprechpartner ist Dr. Konstantin Petridis, Tel. (069) 954 24-125.

Die Teilnehmer des FQS-Projektes „Low-Runner“ beim Abschlussmeeting am 23. Januar 2008 bei der Hörnlein Umformtechnik GmbH v.l.n.r.: Siegfried Zeller von der gastgebenden Hörnlein Umformtechnik, Jörg Ohnemus von der Firma Neumayer, Helmut Fischer von Johnson Controls Interiors, Michael Galle von der Brankamp GmbH, Hubert Spahn von der DGQ-Beratung GmbH, Dr. Konstantin Petridis von der FQS, Ernst Schmidberger vom Fraunhofer IPA, Jörg Sprenger von der PKT GmbH, Joachim Neher, ebenfalls IPA, und Erwin König von der Priamus GmbH