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November 2006


Qualität in der Pädagogischen Arbeit
DGQ fördert QM-Systeme in Werkstätten für behinderte Menschen

Nachdem der Qualitätsgedanke in den Werkstätten für behinderte Menschen Fuß gefasst hat, geht es bei der weiteren Entwicklung vorrangig darum, die Qualitätsmanagement-Systeme zu verbessern. Vor allem die berufliche Qualifizierung bedarf hier einer näheren Betrachtung. So führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen im Jahr 2007 ein Projekt durch, das sich mit der Qualität der pädagogischen Arbeit befasst. Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) legt aus diesem Anlass einen neuen Band auf. Damit will sie eine differenzierte Antwort auf die Frage geben, woran sich die Qualität pädagogischer Arbeit festmachen lässt und darüber hinaus zu einer Lernkultur beitragen, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen.

Der Autor, Wolfgang Trunk, führt die Geschäfte bei der hessischen Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten. Er definiert zwanzig Qualitätsmerkmale und begründet sie umfassend aus der Perspektive der Lerntheorie, der Normen zum Qualitätsmanagement, der Rechtsbestimmungen und der Unternehmenskultur der Werkstätten. Damit wird die pädagogische Dimension der Werkstattarbeit in spezifischer Weise abgebildet. Der Band berücksichtigt die Bereiche Lernender, Lernprozess, Lernarten und Lernunterstützung. Mit Blick auf die Kontrolle der pädagogischen Arbeit ist es von besonderem Wert, dass der vorliegende Fachband auch einen Katalog von Leitfragen bietet. Dieser ermöglicht es, Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und den Reifegrad einzuschätzen, den die Werkstatt mit ihrer pädagogischen Arbeit erreicht hat.

Der neue DGQ-Band 31-21 „Qualität in der Pädagogischen Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen“ ist im Oktober 2006 erschienen. Unter der Bestellnummer ISBN 3-410-32974-9 ist er zum Preis von 49 Euro zu beziehen. DGQ-Mitglieder zahlen 44,10 Euro.