Inhouse-Seminare: Betrieblicher Arbeitsschutz
ABB qualifiziert mehr als 150 Führungskräfte
Das Unternehmen ABB Gebäudetechnik GmbH hatte sich zu Beginn des Jahres 2006 eine ganze Menge vorgenommen. Entsprechend einer Entscheidung der Geschäftsleitung galt es, die operativen Führungskräfte im Bereich des betrieblichen Arbeitsschutzes zu qualifizieren. Damit wollte man eine „wirkungsvolle Maßnahme“ schaffen, um das übergeordnete Ziel zu erreichen, die Unfallzahlen im Unternehmen weiter zu senken.
Bereits Mitte letzten Jahres wurden erste Gespräche mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) geführt. Der konkrete Auftrag erfolgte Ende 2005. Die Pilotveranstaltung in Mannheim fand im Januar 2006 statt. Mit der Durchführung der Inhouse-Seminarreihe wurde Jürgen Biernath betraut, der seit 1999 für die DGQ als Dozent für diverse Themengebiete des Arbeitsschutzes („SCC“ und „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“) tätig ist. In die Seminare konnte er Erfahrungen aus seinem beruflichen Tätigkeitsfeld als Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement/ Arbeitssicher¬heit/ Umweltschutz einer mittelständischen Bauunternehmung besonders gut einbringen, da auch die ABB Gebäudetechnik GmbH vorwiegend auf Baustellen tätig ist.
Die Veranstaltungen wurden auf Seiten des Auftraggebers optimal vorbereitet und organisiert durch Heinz-Peter Jungen, Leiter Qualität, Sicherheit und Umwelt. „Eine unserer wichtigen Forderung war es, ein praxisorientiertes Seminar zu konzipieren“, sagt Jungen. So wurden die Basisinhalte dem firmeneigenen SCC-Seminar entnommen und um unternehmensspezifische Aspekte aus dem beruflichen Alltag der ABB-Mitarbeiter ergänzt. Viele Fotos von typischen Baustellensituationen mit positiven wie negativen Beispielen unterstrichen den hohen Praxisbezug des Seminars.
Von Januar bis Juli 2006 wurde monatlich je ein 2-tägiges Seminar an den Hauptstandorten Mannheim, Frankfurt, Hamburg, Ulm, Dresden und Herne durchgeführt. Im Oktober 2006 folgte ein 8. Seminar erneut in Mannheim, um „Nachzügler“ aller Standorte zu erfassen. Dabei wurden insgesamt 154 operative Führungskräfte geschult. Die anschließende Prüfung nach offiziellen SCC-Regularien haben ausnahmslos alle Teilnehmer bestanden.
Die Inhouse-Seminarreihe bei ABB hat eine ganze Reihe an Chancen mit sich gebracht. Dem Unternehmen insofern, als die Gelegenheit des Zusammenkommens von Führungskräften unterschiedlicher Standorte mit gleichen Aufgabengebieten zum Erfahrungsaustausch genutzt werden konnte. Dem Referenten, da er als Reaktion auf Teilnehmerbewertungen bzw. -anregungen den klassischen „ständigen Verbesserungsprozess“ gleich beim nächsten Seminar in Bewegung setzen konnte. Erfreulicherweise waren die Bewertungen der Teilnehmer von der ersten bis zur letzten Veranstaltung überwiegend sehr gut.
Ein ganz besonderes Kompliment gebührt jedoch dem Kunden, der erkannt hat, dass auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten nicht am falschen Ende, nämlich bei der Qualifizierung und dem Arbeitsschutz, gespart werden darf.
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