1,5 Millionen Menschen – rund 3,8 Prozent aller Beschäftigten - arbeiten im Umweltschutz. Mehr als zum Beispiel in der Automobilindustrie. Der Umweltschutz ist ein bedeutender und stabilisierender Faktor für den deutschen Arbeitsmarkt geworden.
Die Branche der Erneuerbaren Energien boomt, mit insgesamt 170.000 Arbeitsplätzen im Jahr 2005. Die ökologische Lebensmittelwirtschaft hat zweistellige Zuwachsraten, jedes Jahr schafft sie 20.000 Arbeitsplätze. Deutschland exportierte 2003 Waren aus dem Umweltschutzbereich in Höhe von rund 31 Mrd. Euro. Mit einem Weltmarktanteil von 18,8 Prozent ist Deutschland damit führend. Zeit zum Ausruhen? Keinesfalls. Denn das Doppelte ist möglich. 3 Millionen Arbeitsplätze im Jahr 2020 sind machbar - wenn alle Potentiale genutzt werden.
Die BUND-Studie „Umwelt und Beschäftigung 2006“:
Die BUND-Studie „Umwelt und Beschäftigung 2006“ wurde im Rahmen des gemeinsamen Verbändeprojekts von DNR, BUND und NABU "Nachhaltigkeit im Kontext sich verändernder gesellschaftspolitischer Rahmenbedingungen" erstellt. Sie baut auf der ersten Studie des BUND 2004 und dem Workshop im Rahmen des o.g. Projektes auf und ist ein weiterer Beitrag der Umweltverbände zur Debatte um einen ökologischen Strukturwandel.