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Juli 2006


Was Firmen an die Spitze bringt

Excellence Barometer nennt Unterschiede zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen / Info-Abend mit Tipps für unternehmerische Entscheidungen

Erfolgreiche Unternehmen verbessern ihre Chancen am Markt mit gezielter Kundenorientierung. Bei der Umsetzung gelten die Mitarbeiter als entscheidende Erfolgstreiber. Denn je stärker sie sich mit ihrem Unternehmen identifizieren desto größer ist ihre Wirkung auf den Erfolg beim Kunden. Was Unternehmen erfolgreich macht und was erfolgreiche Firmen anders machen, wird während des Info-Abends „Best of Excellence - Kriterien für den unternehmerischen Erfolg in Deutschland“ vorgestellt. Dort präsentieren die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ), Frankfurt, und die Wirtschaftsjunioren der IHK Darmstadt am 11. September 2006 um 19 Uhr in der IHK Darmstadt die wichtigsten Ergebnisse aus dem Excellence Barometer (ExBa). Dabei handelt es sich um die jährliche Benchmarkstudie zur Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
 
Die Initiatoren der Studie – DGQ und forum! Marktforschung, Mainz – haben mehrere tausend Interviews mit Top-Entscheidern, Konsumenten und Arbeitnehmern über unternehmerische Erfolgsfaktoren geführt. Die daraus gewonnenen Daten ermöglichen jetzt repräsentative Ergebnisse. „Mit der Vortragsveranstaltung wollen wir Unternehmern und Führungskräften empirisch abgesichertes Wissen für unternehmerische Entscheidungen an die Hand geben“, erläutert DGQ-Geschäftsführer Dr.  Wolfgang Kaerkes den Hintergrund. So hat das ExBa unter anderem ergeben, dass Mitarbeiterzufriedenheit allein nicht ausreicht, um als Unternehmen erfolgreich zu sein. Vielmehr kommt es auf die emotionale Bindung und die Motivation der Mitarbeiter an. Erst deren Umfang wirkt als zentraler unternehmerischer Erfolgstreiber. Besonders deutlich unterscheiden sich erfolgreiche und weniger erfolgreiche Unternehmen in der Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit. Dazu forum-Geschäftsführer Roman Becker: „Laut aktueller ExBa-Auflage setzen viele Unternehmen unvollständige Messinstrumente ein. Auf diese Weise verschenken sie Potenziale zur Verbesserung des Markterfolgs.“

Die zusätzliche Durchleuchtung des Themas Qualitätsmanagement zeigt auf, was den Unterschied zwischen erfolgreichen Unternehmen und weniger erfolgreichen ausmacht: Während die Erfolgreichen in stärkerem Maße eigene Zielsetzungen wie Prozessoptimierung und Erhöhung der Produktqualität als Gründe für den Einsatz von QM-Systemen nennen, sehen sich die weniger Erfolgreichen vor allem durch ihre Kunden dazu verpflichtet oder folgen Modeerscheinungen. Ein besonderes Schmankerl ist die repräsentative Befragung von Arbeitnehmern zum Thema Mitarbeiterbindung. Ergebnis: Mitarbeiterzufriedenheit reicht allein nicht aus, um erfolgreich zu sein, es kommt vielmehr auf die emotionale Bindung und die Motivation der Mitarbeiter an.

Referenten sind Roman Becker, Geschäftsführer der forum! Marktforschung GmbH, Mainz, und Benedikt Sommerhoff, Leiter des Deutschen EFQM-Centers der DGQ, Frankfurt.

Interessenten melden sich für diese kostenfreie Veranstaltung bis zum 14. August 2006 bei:
Der Deutschen Gesellschaft für Qualität an. Kontakt: Anja Rentzsch, Tel.: 069 – 95424161.