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Juli 2006


Sustainable Excellence:
Exzellent führen und nachhaltig handeln

„Sustainable Excellence, also die Verbindung von nachhaltigem und exzellentem Wirtschaften, hat seit 2001 einen Namen und einen Ort: die Sustainable Excellence Group (SEG).“ Das sagt Thomas Merten, Leiter der Gruppe und Experte aus der Beratungsgesellschaft Trifolium. Die SEG ist ein Zusammenschluss von Unternehmern, Beratern, Angestellten im öffentlichen Dienst, Wissenschaftlern und Verbandsfunktionären und arbeitet eng zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), Frankfurt.

2002 hatte die SEG Vorschläge zur Erweiterung des EFQM-Modells in Richtung Nachhaltigkeit in einem breiter angelegten Konsultationsprozess erarbeitet und an die European Foundation for Quality Management (EFQM) weitergegeben. 2003, während der letzten Modell-Überarbeitung, „stießen viele dieser Vorschläge auf Wohlwollen und wurden bei der Überarbeitung berücksichtigt. Ein Erfolg, wie wir fanden“, freut sich Merten.

In den folgenden Jahren ging es der SEG verstärkt darum, den von ihr so genannten „Sustainable Excellence-Ansatz“ (SusEx-Ansatz) in die Wirtschaft zu tragen. So hatte die SEG zwischen 2004 und 2006 mit Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein Handlungskonzept zur Einführung von Sustainable Excellence entwickelt. Der Sustainable Excellence Ansatz bietet einen entscheidenden Vorteil: Er verknüpft nachhaltige Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen mit einem erfolgreichen Managementmodell, dem EFQM-Modell für Excellence. Nachhaltige Entwicklung wird dadurch zu einem integralen Bestandeinbezogen werden. Dadurch bekommt der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens eine tatsächlich nachhaltige Basis.

Eine Workshop-Reihe zeigt die wesentlichen Handlungsoptionen und deren Potenziale auf. „Am Ende dieser drei Workshops soll den Unternehmen und Organisationen das Potenzial von Sustainable Excellence deutlich sein. Sie haben die ersten Erfahrungen am eigenen Unternehmen machen können und sind in der Lage, auf solider Basis eine Entscheidung zur Einführung von EFQM und Nachhaltigkeit zu treffen“ fasst der SED-Leiter das Projekt zusammen. Das Ergebnis dieser Workshop-Reihen mit 15 Unternehmen ist eine Broschüre, die im Internet unter www.sustainable-excellence.de zum Download bereit steht.

Präsentiert hat die SEG ihre Ergebnisse unter anderem auf der diesjährigen Winners Conference  Ende März in Hamburg. Doch damit sollen die Aktivitäten der SEG aber nicht beendet sein. Die Gruppe will weiter an der Thematik „EFQM & Nachhaltigkeit“ arbeiten und lädt deshalb interessierte Unternehmen ein, sich ihr anzuschließen.

Dazu gibt es derzeit drei Möglichkeiten:
1. Interessenten melden sich bei der SEG an und werden Sie zum nächsten Erfahrungsaustauschtreffen der SusEx-Unternehmen eingeladen.
2. Für Interessenten, die sich bei der Weiterentwicklung des EFQM-Modells engagieren möchten, findet im Herbst 2006 ein „EFQM-Modell-Überarbeitungstreffen“ statt. Sie sind eingeladen, an dieser Runde teilzunehmen.
3. Interessenten möchten den Sustainable Excelelnce Ansatz genauer kennen lernen und wünschen ein persönliches Gespräch? Auch dazu steht die SEG zur Verfügung.

Kontakt: Sustainable Excellence Group, Thomas Merten, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH /Trifolium Beratungsgesellschaft mbH, Tel. (06031)  6875465, E-Mail: thomas.merten@trifolium.org.