Brainstorming ist eine Technik zur Ideenfindung und Ideenschöpfung, bei welcher das kreative Denkvermögen und die geistige Kraft einer Gruppe angeregt wird. Während einer Sitzung zur Ideenfindung sollten möglichst viele Ideen generiert werden, ohne dass eine Idee kritisiert oder gar als untauglich abgewertet wird. Eine Weiterführung ist die Kartenumlauftechnik. Sie verbindet die Kartenabfrage mit dem Brainstorming.
Formulieren Sie zunächst wieder das Problem.
Eine Gruppe von (bis zu sieben) Personen notiert jetzt mögliche Lösungsvorschläge auf Karten; pro Idee eine Karte.
Die Teilnehmer legen die beschriebenen Karten dem Nachbarn zur Linken hin.
Wenn der eigene Ideenfluss nachlässt, liest man die beschriebenen Karten des Nachbarn zur Anregung und notiert weitere Ideen auf neuen Karten. Alle beschriebenen Karten werden im Uhrzeigersinn weitergereicht.
Nach 20-30 Minuten wird die Ideenfindung beendet und alle Karten werden auf dem Tisch grob vorsortiert.
Anschließend werden die Karten thematisch gebündelt, Doppelnennungen bereinigt und an die Pinnwand geheftet.
Die Karten können beliebig oft umgesteckt werden bis die Themenbündel in sich stimmig sind.
Anschließend werden die Themenbündel mit Überschriftskarten versehen.
Zur Entscheidung, welche der gefundenen Lösungen umgesetzt wird, empfiehlt es sich, die zur Zielerreichung relevanten Kriterien miteinander zu vergleichen (Paarvergleich) und die Maßnahmen an den wichtigsten Hauptkriterien zu messen:

Die drei mit * bezeichneten Kriterien 1 (Sicherheit), 2 (Verfügbarkeit) und 5 (Preis) in unserem Beispiel müssen durch die gewählten Maßnahmen abgedeckt sein.