Die Institutionen des öffentlichen Dienstes unterliegen in der Regel starker Regulierung und hoher Fremdbestimmung. Der Veränderungsdruck seitens der Öffentlichkeit und Dienstherren ist groß. Doch obwohl es sich oft schwierig gestaltet, Gelder umzuschichten und Mitarbeiter effizient einzusetzen, befindet sich der öffentliche Dienst seit einigen Jahren in einem deutlichen Wandel. Etablierte Führungspersönlichkeiten arbeiten ebenso wie junge Nachwuchskräfte motiviert daran, die Effizienz und Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu steigern.
Eine Bundesbehörde will Abläufe und Strukturen verbessern. In der Vergangenheit haben jedoch diverse Ansätze nicht zu den erwarteten Entlastungen geführt - ob Verwaltungsreform, Prozessoptimierung oder EDV-Einführung. Aufgrund dieser negativen Erfahrungen stößt bei vielen Mitarbeitern und Führungskräften nun auch eine Initiative zum Qualitätsmanagement auf große Skepsis.
Trotz dieser Widerstände starten der Vizepräsident und ein engagiertes Führungskräfte-Team einen neuen Anlauf. Zusammen mit der DGQ Beratung GmbH wird ein Fahrplan für die erfolgreiche Einführung von Qualitätsmanagement entwickelt.
Eine vorgeschaltete Analyse identifiziert Tätigkeitsbereiche, die mit wenig Aufwand deutlich effektiver gestaltet werden können. Darauf aufsetzend werden die ersten Projekte so gewählt, dass sie in der Realisierung für die Mitarbeiter eine spürbare Entlastung nach sich ziehen.
Die Akzeptanz für die Qualitätsmanagement-Initiative wächst. Das erste Etappenziel für ein nachhaltiges Qualitätsmanagementsystem ist erreicht. Die positiven Erfahrungen mit den vorliegenden Ergebnissen und die daraus resultierende gestiegene Akzeptanz versetzen die Behörde nun in die Lage, komplexere Veränderungsprojekte erfolgreich anzugehen.