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Seit rund 3 Jahren tauschen sich interessierte QM-Manager aus der gesamten Region der Ems-Achse regelmäßig einmal im Quartal aus. Abwechselnd laden jeweils das Kunststoff-Netzwerk und des MEMA-Netzwerk der Ems-Achse dazu ein. Auf der letzten Veranstaltung
wurde seitens der Teilnehmer der Wunsch geäußert, auf der nächsten Veranstaltung motivationsfördernde Belohnungssysteme in Verbindung mit den Gedanken des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) vorzustellen.
Prof. Dr. Ralf Westerbusch, sowohl theoretisch in der Hochschullehre als auch praktisch in vielen betrieblichen Projekten eingebunden, wird an diesem Abend versuchen, die „Brücke“ zwischen den vorgegebenen Themenfeldern zu „schlagen“. Er wird die Funktionsmechanismen
von (auch finanziellen) Anreizsystemen erklären und praktische Beispiele nennen.
Jürgen Vogler, MEMA-Netzwerkmanager, hat die Studiengänge Betriebswirtschaft und Öffentliches Management in München und Kassel absolviert und sich dabei häufig mit Managementthemen befasst. Er wird einleitend einige gängige Motivationstheorien präsentieren und dabei Be- und Entlohnungssysteme kritisch betrachten.
Veranstalter:
MEMA - Netzwerk emsländischer Metall- und Maschinenbaubetriebe
Jürgen Vogler
Ordeniederung 1
49716 Meppen
Telefon: 05931-44 1328
Fax: 05931-44 3648
juergen.vogler@emsland.de
http://www.emsland.de/
Das TQM-Planspiel Q-Key2 dient der Bewusstseinsschaffung für das Thema umfassendes Qualitätsmanagement und Prozessdenken und hilft dabei Mitarbeitern und Führungskräften den Nutzen und Sinn von "Qualität" aufzuzeigen. Bei der Konzeption des Planspiels wurden folgende Fragen berücksichtigt:
- Wie kann man Qualitätsmanagement und Prozessdenken in die Köpfe von Mitarbeitern transportieren?
- Was macht TQM so kompliziert?
- Was bedeutet Qualität für ein Unternehmen?
- Wie kann eine Schulung effizienter gestaltet werden?
Das Planspiel wird am Regionalkreisabend kurz vorgestellt und dann von einigen Regionalkreisteilnehmern gespielt, für die übrigen Anwesenden wird der Spielverlauf per Beamer veranschaulicht. Bei Q-Key2 können 5 bis 10 Mitarbeiter gleichzeitig geschult werden. Die Teilnehmer bekommen die Aufgabe, einen Prozessbereich eines Unternehmens zu leiten. Dabei müssen Sie Produkte und Komponenten, die durch Spielsteine repräsentiert werden, durch den eigenen Bereich leiten. Der Produktionsfortschritt wird durch Würfel bestimmt.
Je nachdem, auf welchem Feld ein Produkt zum Stehen kommt, werden unterschiedliche Aktionen ausgelöst. Es gibt Ereignisse, die den eigenen Bereich treffen und ggf. eine Entscheidung erfordern (Bspw. Kundenreklamationen, Krankheit von Mitarbeitern oder erhöhte Fehlerquoten). Weitere Ereignisse treffen das gesamte Unternehmen (Bspw. Verstoß gegen Umweltvorschriften, geänderte Nachfrage oder Vorgaben des Top-Managements). Maßnahmen können durchgeführt werden, um Joker zu erlangen, die gegen negative Einflüsse schützen.
Ziel des Spiels ist es, möglichst viel Ertrag zu erwirtschaften. Natürlich ist es dazu erforderlich, die Qualität zu verbessern und nicht nur den eigenen Bereich zu optimieren, sondern in Kooperation mit den anderen Bereichen ein gesamtunternehmerisches Optimum zu erzielen.
Gastgeber:
arvaport Dienstleistungsgesellschaft mbH
Gökerstrasse 96
26384 Wilhelmshaven
Führungskräfte und Mitarbeiter von zertifizierten Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung einer transparenten und effektiven Gestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. Mit steigendem Umfang der Geschäftsprozesse wird die Verwaltung des QMHandbuchs nach DIN EN ISO 9001:2008 zunehmend schwieriger. Zudem wird das QM-System durch dezentrale „Insellösungen“ und Papierflut immer unübersichtlicher.
Lösungsansätze bieten hier serverbasierte Archivsysteme, die dem Anspruch einer „schlanken“ und funktionellen QM-Abwicklung gerecht werden. Zur Abbildung spezieller Normforderungen kann das QM-System außerdem durch ein klassisches ERP-System unterstützt werden. Anhand von Praxisbeispielen wird eine digitale QM-Lösung vorgestellt, die aufzeigt wie man Qualitätsmanagement für das Unternehmen nutzbar macht.
Veranstalter:
MEMA - Netzwerk emsländischer Metall- und Maschinenbaubetriebe
Jürgen Vogler
Ordeniederung 1
49716 Meppen
Telefon: 05931-44 1328
Fax: 05931-44 3648
juergen.vogler@emsland.de
http://www.emsland.de/
Seit den 1990er Jahren integrieren zunehmend führende Unternehmen Aspekte und Forderungen, z.B. Gesetze und Vorschriften, zum Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Informationsschutzmanagement in ihr Managementsystem. Begleitend hat die „International Organisation for Standardization (ISO)“ Managementsystemnormen geschaffen, die Mindestanforderungen definieren und Grundlagen für die Zertifizierungen sind. Zum Glück haben die Normungsgremien auf eine Harmonisierung der Einzelnormen geachtet. Der Hauptantrieb, integrierte Managementsysteme zu implementieren, ist, die Reduzierung von Redundanzen und zusätzlich die Reduzierung des Aufwandes durch Vereinheitlichung wesentlicher Prozesse. Im Referat sollen von Herrn Prof. Dr.-Ing. Ralf Westerbusch, Dozent an der Berufsakademie Emsland und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), die Aspekte eines integrierten Managementsystems, u.a. auf der Grundlage der Normen, diskutiert werden.
Veranstalter:
MEMA - Netzwerk emsländischer Metall- und Maschinenbaubetriebe
Jürgen Vogler
Ordeniederung 1
49716 Meppen
Telefon: 05931-44 1328
Fax: 05931-44 3648
juergen.vogler@emsland.de
http://www.emsland.de/
Dieser Vortrag ist im Schwerpunkt an Unternehmensvertreter gerichtet, die sich bisher nur am Rande mit der Thematik befassen konnten.
Bei der Entscheidung für den Aufbau und die nachfolgende Zertifizierung von Qualitätsmanagement-Systemen, z. B. nach den Anforderungen der ISO 9001:2008 gilt es nicht nur direkt auf die konkretisierten Forderungen zu achten. Zertifizierer erkennen letztlich in den Formulierungen der Norm umfangreiche Fragestellungen für viele Unternehmensbereiche, die bei dem ersten Lesen oft nicht sofort gesehen werden. Auch diese
Forderungen sind jedoch möglichst schon vor der Zertifizierung auf Erfüllung zu prüfen. Der Referent befasst sich seit 2004 mit dem Auf- und Ausbau von Qualitätsmanagementsystemen in Anlehnung an verschiedene Regelwerke und hat seither über 60 Unternehmen unterschiedlicher Branchen erfolgreich betreut. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Betreuung von Unternehmen in Fragen der Arbeitssicherheit sowie bei dem Aufbau von Managementsystemen, z. B. „SCC“.
Veranstalter:
MEMA - Netzwerk emsländischer Metall- und Maschinenbaubetriebe
Jürgen Vogler
Ordeniederung 1
49716 Meppen
Telefon: 05931-44 1328
Fax: 05931-44 3648
juergen.vogler@emsland.de
http://www.emsland.de/
Die internationale Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9004:2009 erscheint im Dezember 2009 technisch und inhaltlich vollständig neu überarbeitet. Inhaltlich geht sie dabei unter dem Titel „Leiten und Lenken für den nachhaltigen Erfolg einer Organisation - ein Qualitätsmanagementansatz“ deutlich über den Anwendungsbereich der 2000-er Version hinaus.
Das Prozessmodell stellt nun eine Verbindung her zwischen ISO 9004 und ISO 9001. Formuliert ist sie auf Basis der Grundsätze aus dem Qualitätsmanagement der ISO 9000. ISO 9004:2009 berücksichtigt nun sowohl die Entwicklung von Strategie und Politik als auch Verbesserungen und Innovationen deutlich stärker.
In seinem Vortrag gibt Dipl.-Ing.(FH) Olaf Stuka, Leiter DGQ-Regional einen Einblick in die aktualisierte Norm, die Änderungen und die Möglichkeiten die sich daraus ergeben.
Zum Download:
Vortragsfolien