In unserem Archiv finden Sie Informationen zu vorangegangenen Veranstaltungen.
Die klassischen Betrachtungen eines QM-Systems richten sich meist auf die Organisation, die Abläufe, die Prozesse, die vorhandenen Schwachstellen, die Abweichungen zum Regelwerk, die Probleme, die Reklamationen, die Prozesskennzahlen??
Im Umgang mit Kosten sind neben den klassischen, betriebswirtschaftlichen Kostenbetrachtungen mitunter noch die Fehlerkosten für "Nichtqualität" im Fokus. Weitergehende Betrachtungen fehlen allerdings oftmals, z.B. die Betrachtung der qualitätsbezogenen Kosten.
Eine Gesamtbetrachtung aller Qualitätskosten bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, kostenmäßige Informationen für das Qualitäts-Controlling zu bekommen.
Wenn es um Kosten geht, gibt es jedoch immer wieder Barrieren zwischen den betriebswirtschaftlichen und den technischen "Ligen" und nicht selten reden die Betriebswirtschaftler und die Qualitäter aneinander vorbei. Obwohl sie das gleiche Ziel vor Augen haben, nämlich:
Eine Gesamtbetrachtung der Qualitätskosten - Referat und Diskussion - leistet die folgende Veranstaltung unseres Regionalkreises, zu der ich Sie herzlich einlade:
Referent: Franz Herbst, Inhaber der QUC-Management in Bockhorn, ist Dienstleister in der qualitätsorientierten Unternehmensentwicklung, langjähriger Dozent und Prüfer der DGQ Weiterbildung, Zertifizierungsauditor der DQS. Vor seiner vor zwei Jahren begonnenen Selbstständigkeit war er rund 20 Jahre in Industrieunternehmen national und international als QM tätig.
Stichpunkte seines Beitrags am 08.02.2012 sind:
Wenn Sie teilnehmen wollen, dann melden Sie sich bitte formlos, aber verbindlich per Antwort-eMail an, und zwar spätestens bis 06.02.2012.
Ich freue mich auf einen interessanten Abend mit Ihnen.
Formales zum Schluss: Sie erhalten diese eMail, weil Sie im Verteiler des DGQ-Regionalkreises Ulm als interessiert an der Arbeit und den Veranstaltungen unseres Regionalkreises eingetragen sind. Wenn Sie in Zukunft nicht mehr auf diesem Weg informiert werden wollen, teilen Sie es mir bitte per eMail mit.
Referent: Hans-Friedrich Heitzenröder
Veranstaltungsort:
Celos Computer GmbH, Liststraße 1, 89079 Ulm
Zum Vortrag:
Die Herausforderung an das Kosten-Management im produzierenden Gewerbe sind längst nicht mehr die Personalkosten, sondern die Material- und Energiekosten: Laut Statistischem Bundesamt entfielen 2010 knapp 50% der Kosten im produzierenden Gewerbe auf Material, die Personalkosten hingegen waren weniger als 20%.
Einer der erfolgversprechendsten Hebel zur Steigerung des Deckungsbeitrags ist deshalb die Beantwortung der Frage: Wie senkt man Materialkosten?
Hans-Friedrich Heitzenröder ist geschäftsführender Gesellschafter der IPP engineering GmbH in Langenselbold. Er ist registrierter Materialeffizienzberater der demea - Deutsche Materialeffizienzagentur, eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, und hat seine Kompetenz zum Thema in der betrieblichen Praxis in vielen Projekten bewiesen.
Sein Beitrag ist wie folgt gegliedert:
§ Kostensenkungspotenziale in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
§ Fördermöglichkeiten des Bundes für KMU
§ Einfache, systematische Vorgehensweise in der Praxis
§ Erfolgsgeschichten aus durchgeführten Projekten in Metallbearbeitung, Kunststoffverarbeitung, Kartonagenherstellung, chemischer Industrie, Sportartikelherstellung
Das Thema Materialeffizienz ist über den Qualitätsmanager hinaus für Fertigungs- und Unternehmensleiter interessant.
Referenten:
Christiane Georg, Geschäftsführerin DGQ Best Practice GmbH
Dr. Jochen Lambers, Vice President Global Quality Carl Zeiss Vision International GmbH
Begrüßung:
Markus Schmid, Leiter Geschäftsfeld Starthilfe & Unternehmensförderung IHK Ostwürttemberg
Guido Lange, Leiter DGQ-Regionalkreis
Vorträge:
"Benchmarking als Erfolgsfaktor"
"Praxisbericht: Orientierung an der Spitze"
Infos zu den Vorträgen:
Jedes Unternehmen hat eine Vorstellung, wie es dasteht. In der Regel ist das außerhalb des betrieblichen Rechnungswesens ein überwiegend subjektiv geprägtes Selbstbild.
Im heutigen Umfeld von Märkten, die global agieren und von Käufern bestimmt werden, ist das entschieden zu wenig, um erfolgreich zu sein und - insbesondere: - zu bleiben. Um ein Unternehmen in die richtige Richtung führen zu können, ist ein objektives Bild davon, wie es im Vergleich zu anderen Unternehmen - sowohl der eigenen Branche als auch anderer Branchen - dasteht, unerlässlich. Die Methode dieses Sichvergleichens nennt man Benchmarking. Unternehmen, die sich regelmäßig mit anderen Unternehmen vergleichen, sind nachweislich erfolgreicher.
Der Regionalkreis der DGQ, Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V., und die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg haben für einen Informationsabend zum Thema Benchmarking zwei erfahrene Referenten gewonnen mit dem Ziel, Unternehmensleitern und -inhabern sowie Managern in Controlling und Qualität die Prinzipien und Chancen des Benchmarkings zu vermitteln und dessen Nutzen an einem konkreten Praxisbeispiel zu zeigen. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.
Veranstaltungsort:
IHK Ostwürttemberg
Ludwig-Erhard-Str. 1
89518 Heidenheim
Anmeldung:
bitte formlos an IHK Ostwürttemberg, Frau Rita Grubauer
Tel. 07321-324-182 / Fax -324-169 / E-Mail: grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de
Referent: Thomas Pandur, Kommunikationsexperte, Trainer und Coach aus Ulm, wird Ihnen im Lauf dieses Abends NLP als Kommunikationswerkzeug des Qualitätsmanagers vorstellen. Er möchte zeigen, dass und wie Sie in Zukunft lösungsorientierter und effektiver arbeiten und vielleicht sogar den Spaß am Qualitätsmanagement wieder entdecken können, und welche Möglichkeiten es gibt, mit Stress umzugehen.
An den Qualitätsmanager sind besondere Herausforderungen in Sachen Kommunikation gestellt, schwarz/weiß ausgedrückt: Er soll Veränderungen bewirken, hat aber keine disziplinarische Kompetenz, er soll über Qualität berichten, gehört wird aber nur das Schlechte, er soll Management-Systeme einführen und pflegen, gesehen wird das aber nur als belastende Notwendigkeit statt als wertvolles Führungsinstrumentarium.
Viele Qualitätsmanager werden von oben überwiegend als die regelmäßigen Überbringer schlechter Botschaften gesehen, sind oft gar als Meckerer abgestempelt. Ihre Chancen, mit positivem, erfolgversprechendem, zukunftsweisendem Gedankengut gehört zu werden, sind gering und werden mit fortschreitender Stigmatisierung immer geringer.
Stellt sich die Frage, wie der Qualitätsmanager dem entgegenwirken kann, ob und wie er ggf. aus dem Bannkreis wieder herauskommen kann.
NLP, Neurolinguistisches Programmieren, ist - richtig gekonnt - ein sehr effektives Werkzeug, mit dem dies geleistet werden kann. Allerdings ein noch immer wenig bekanntes bis geheimnisumwittertes. NLP beginnt in der Kommunikation beim Ich, beim Verändern von Wahrnehmung und Einstellung, und ermöglicht von der veränderten Position aus die Veränderung des Verhaltens, was dramatische Auswirkungen darauf hat, wie man auf andere wirkt. NLP hilft, Emotionen zu managen, mentales Gleichgewicht zu finden und zu halten, dadurch gesünder und leistungsfähiger zu sein.
Wenn Sie teilnehmen wollen, dann melden Sie sich bitte formlos, aber verbindlich per Antwort-eMail an, und zwar spätestens bis 19.03.2012.
Details zum Vortrag:
Elmar Zeller, geschäftsführender Gesellschafter der TQU International GmbH, Neu-Ulm, seit Herbst 2010 auch regionaler Vertreter der DGQ-Vereinsmitglieder als gewählter, ehrenamtlicher Delegierter, wird seinen Beitrag an folgenden Leitgedanken festmachen:
Veranstaltungsort:
ASYS Automatisierungssysteme GmbH
Benzstraße 10
89160 Dornstadt
§ Woher PokaYoke kommt
§ Das Nullfehlerkonzept
§ Die Fehlerquelleninspektion
§ Das Poka Yoke System
§ Der vergangenheitsbezogene oder fehlerorientierte Ansatz
§ Der gegenwartsbezogene oder prozessorientierte Ansatz
§ Der zukunftsorientierte oder produktorientierte Ansatz
§ Einsatzmöglichkeiten und Beispiele aus Unternehmen
§ Der Poka Yoke Ideenbaukasten von den Umsetzern des TQU
Zu Poka Yoke erfahren Sie vorab schon mehr in der beiliegenden Zusammenfassung.