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KVP, der Kontinuierliche-Verbesserungs-Konzept, ist heute in aller Munde. Zum einen bildet er den roten Faden jeglicher Qualitätsnorm wie ISO 9001, wichtiger noch ist er aber unerläßlich, um sich im Wettbewerb zu behaupten.
Fast jedes Unternehmen beschreibt in seiner Poiltik seine Mitarbeiter als die wichtigste Ressource überhaupt. Aber wird das in der Praxis auch gelebt? Jedes Unternehmer will immer besser werden, aber wie soll das gehen?
Endress + Hauser Flowtec in Reinach, Schweiz hat mit dem Thema ab 2005 nochmals Ernst gemacht. Ziel war, KVP als Geist im Unternehmen und besonders in den Köpfen der Mitarbeiter zu etablieren.
Die Referenten berichten über ihr Projekt, ihre Erfahrungen bei der Durchführung und den Stand heute. Sie geben Tipps für die Einführung und Umsetzung von KVP, die notwendigen Schulungen und was davon durch interne Mitarbeiter geleistet werden kann, oder wo externe Hilfe sinnvoller scheint.
Inhaltsschwerpunkte:
1. Risiken sind immer auch Chancen - warum Risikomanagement wichtig ist und wie es sinnvoll in das Unternehmen integriert werden kann.
- Günter Monjau, RMS GmbH Freiburg.
Vom Gesetzgeber und von Banken wird immer mehr das Risikomanagement gefordert. Dies betrifft nicht nur das Conrolling, sondern auch Risiken im Bereich Forschung und Entwicklung, Betriebsführung bis hin zum Marketing. Richtig verstanden kann Risikomanagement auch neue Chancen bieten und im Aufwand auf das wesentliche konzerntriert bleiben. Günther Motjau zeigt auf, wie Risikomanagement systematisch aufgebaut und angewandt wird.
2. Risikomanagement in der Praxis in einem mittelständischen Unternehmen - wie Diehl BGT Defence Rusikomanagement bei Projekten, im Betrieb und im Controlling anwendet.
- Clemens Thum, Leiter Finanz- und Rechnungswesen
Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG, Überlingen
Diehl BGT Defence betreibt seit einigen Jahren Risikomanagement über das gesamte Werk in Überlingen und zwei weiteren Standorten mit 1.600 Mitarbeitern. Risikomanagement wird dabei nicht am grünen Tisch geplant, sondern es werden alle verantwortlichen Mitarbeiter mit einbezogen. Wichtig ist zum einen die Nachhaltigkeit, mit der Risikomanagement implementiert wird, zum anderen der überschaubare Aufwand. Clemens Thum ist für das Risikomanagement verantwortlich und berichtet, wie es bei Diehl aufgebaut ist und welche Erfahrungen damit gemacht wurden.
1. Qualitätsmanagement in Winzergenosssenschaften
- Armin Kunzweiler, Badischer Genossenschaftsverband Karlsruhe, Berater der Winzergenossenschaften
2. Erfahrungen aus der Praxis: Qualitätsmanagement vom Winzer bis zum Weintrinker
Der Qualitätsmanager für Weinbau in einer Winzergenossenschaft ist das Bindeglied zwischen den Winzern, dem Kellermeister und der Vermarktung. Er stellt das "Frühwarnsystem" zur Vermeidung von Problemen und zur Optimierung von Abläufen dar.
- QMB Frank Männle, Qualitätsmanager der Winzergenossenschaft Oberkirch
3. Produktaudit am Beispiel von 3 ausgesuchten Weinen aus der Winzergenossenschaft Oberkirch
Gelegenheit zu Qualitätsgesprächen bei einem Vesperteller.
Im Laufe der Veranstaltung ist auch eine Kellerführung geplant.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung ist verbindlich.
Nach Eingang der Anmeldungen werden wir die Teilnehmerliste zur Bildung von Fahrgemeinschaften versenden.
Die geschäftlichen Beziehungen zu Asien nehmen immer mehr zu. Lieferantenaudits und Lieferantenentwicklung in dieser Weltregion werden für den Erfolg unserer Unternehmen immer wichtiger.
Werner Seeger ist ein erfahrener Auditor und war viel in Asien unterwegs. Er berichtet aus seinem Erfahrungsschatz.
Lieferantenaudits in Asien:
1. Nutzen eines Six Sigma Ansatzes bei der Rhodia Acetow GmbH
Die Rhodia Acetow GmbH führte bereits von Mitte 2005 bis Ende 2005 im Unternehmensbereich FilterTow Produktion in Zusammenarbeit mit ihrem Partner, Dr. Raphael Benner, ein Projekt zur Einführung einer SPC-Regelkarte in die Fertigung, durch.
Peter Scheer von der Acetow GmbH stellt die Hintergründe und die wichrtigsten Ergerbnisse des Projektes vor.
2. Was bedeutet Lean Six Sigma und wie läuft ein solches Projekt ab - ein Praxisbeispiel
Der Zwang zur ständigen Verbesserung, Kostensenkung und Flexibilität ist ein Dauerbrenner in der Wirtschaft, nicht erst seit gestern. Allerdings hat die Dynamik zugenommen. Der Vortrag möchte, neben der Betrachtung in der konkreten Vorgehensweise in oben genanntem Projekt, auch allgemeine Aspekte von Six Sigma und anderen Konzepten ansprechen und Möglichkeiten für den Mittelstand herausstellen.
Dr. Raphael Benner, Geschäftsführer Dr. Benner Projektberatung, Waldkirch, spricht über die Erfahrungen aus seiner Praxis.