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Referentin: Eva Kellermeier, Dipl.-Lebensmittelchemikerin, Expertin für Ökobilanzen/Carbon Footprint Services, TÜV Rheinland LGA Products GmbH, Köln
Energie- und Ressourcenverbrauch, Emissionen in Luft und Wasser, anfallende Abfälle und das Toxizitäts- und Risikopotenzial bei der Herstellung von Produkten - die Auswirkungen auf die Umwelt können vielfältig sein. Ingenieure tragen bereits im Rahmen der Entwicklung eine große Verantwortung. Nicht zuletzt aus diesen Gründen wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Verfahren entwickelt, um eine systematische Erfassung der Ökobilanz zu ermöglichen. Dabei wird nicht nur der eigentliche Herstellungsprozess betrachtet. Vielmehr wird der gesamte Produkt-Lebenszyklus geprüft.
Der Vortrag gibt eine Einführung in die Betrachtung des Lebenszyklus von Produkten und einen Überblick über die Methodik der Ökobilanz (nach der internationalen Norm ISO 14040:2009 und ISO 14044:2006) - Was bedeutet das "Messbar machen der ökologischen Nachhaltigkeit"? Wie wende ich es an und was ist der Mehrwert für Hersteller, Unternehmen, Dienstleister und Verbraucher? Verschieden Module wie der Product Carbon Footprint oder der Corporate Carbon Footprint - die Klimarelevanten Emissionen auf Unternehmensebene - werden vorgestellt.
Die Ökobilanzierung bietet die Chance, sich vom Wettbewerb abzuheben, einen aktiven Beitrag zu einem nachhaltigen Lebensstil zu leisten - und die eigene Zukunft zu sichern. Denn Investitionen in ökologische Effizienz und soziale Verantwortung schlagen sich auch auf der Kostenseite langfristig positiv nieder.
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
Referent: Dr.-Ing. Dietmar Köppe, GfQS Gesellschaft für Qualitätssicherung mbH, Aachen
Die Forderung, Managementbewertungen durchzuführen, ist mittlerweile Bestandteil aller bekannten Normen und Richtlinien, die sich mit Regeln und Festlegungen zur Unternehmensorganisation befassen. Unabhängig davon, ob wir von Qualitätsmanagement oder Umweltmanagement oder Arbeitssicherheit oder gar von Energiemanagement reden, überall findet sich in den Regelwerken der Hinweis, dass es Aufgabe der sogenannten "obersten Leitung" ist, sich von der Wirksamkeit der eingeführten Organisation zu überzeugen.
Schon immer haben Gerichte festgestellt, dass es nicht alleine ausreicht, Pflichten und Aufgaben zu delegieren, sondern es auch unbedingt erforderlich ist, eine regelmäßige Kontrolle und Überwachung einzurichten. Fehlt diese, fällt es schwer, sich gegen den Vorwurf des Organisationsverschuldens zu wehren.
Die Managementbewertung ist also deutlich mehr, als nur ein Stück Papier, dass man zur Einsichtnahme durch den Auditor der Zertifizierungsstelle bereithalten sollte. Auch wenn die verschiedenen Normen die Forderung nach einer Managementbewertung erheben, so sagen sie noch lange nicht, wie diese im Detail auszugestalten ist. Dabei ist für den unternehmerischen Nutzen einer Managementbewertung nicht so sehr die äußere Form entscheidend, sondern das organisatorische Umfeld, das sie für sich nutzbar machen kann.
Der Vortrag stellt verschiedene Formen der Managementbewertung dar und zeigt auf, welche Voraussetzungen geschaffen sein müssen, damit die Managementbewertung zu einem effizienten Instrument der Unternehmensführung wird.
- Die Rolle der Managementbewertung in Regelwerken, Normen und Gesetzen
- Organisatorische Voraussetzungen
- Formen der Managementbewertung
- Managementbewertung und Regelkommunikation
- Fördernde und hemmende Faktoren für den Nutzen der Bewertung
- Beispiele aus der unternehmerischen Praxis
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66 (Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
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Referent: Maria Walther, Application Consulting/CRM, IBS AG, Höhr-Grenzhausen
Garantie- und Gewährleistungskosten in Unternehmen belaufen sich je nach Branche auf etwa drei bis acht Prozent des Umsatzes, zusätzlich müssen die Unternehmen hierfür entsprechende Rückstellungen bilden, die sich wiederum negativ auf die Bilanz auswirken.
In einigen Branchen steigen sogar die Fehlerquoten stark an - davon sind zu 60% die Bauteile betroffen. Im Schnitt vergehen 105 Tage bis der Fehler nach der Entdeckung behoben ist, teilweise sogar bis zu 220 Tagen.
Diese Tatsachen sowie der ständig steigende Kostendruck, gestiegene Anforderungen an Produktqualität und Fehlerabstellzeiten sowie eine stetig wachsende Zahl von Rückrufen verbunden mit negativen Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit rücken das Thema "Garantie- und Gewährleistungsmanagement" zunehmend in den Fokus des Interesses von Unternehmensentscheidern und des Managements.
Erkannt wurde dabei insbesondere das mit dem Thema "Warranty" verbundene erhebliche Einsparpotenzial. Dennoch sieht die Realität heute oft noch anders aus. Selten sind integrierte Prozesse vorhanden, stattdessen häufig System-Insellösungen. Diese sind die Ursache für einen hohen manuellen Aufwand, mangelnde Transparenz und lange Durchlaufzeiten.
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Referent: Dr. Heinz Herzog, Chemie Innovation Sicherheit (CIS) Herzog, Herzogenrath
Die aktuell eingehenden erweiterten Sicherheitsdatenblätter (eSDB) für bisher über 4300 registrierte Stoffe führen im Betrieb zu Auflagen, die innerhalb eines Jahres nach Eingang umgesetzt werden müssen. Einen Einblick und die Grundlagen dazu vermittelt Ihnen Dr. Heinz Herzog.
Vorschau auf den Inhalt des Vortrages:
- Das Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II (SDB)
- Der Stoffsicherheitsbericht nach Anhang I (SSB)
- Die Verwendungs - Expositions - Kategorien (VEK)
- Die Anwendungen (Identifizierten Verwendungen)
- Das erweiterte Sicherheitsdatenblatt (eSDB)
- Kommunikation von Kandidatenstoffen (SVHC)
- Identifizierung von Pflichten
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Referent: Dr. Karl Zabrocki, Auditor der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen), Frankfurt, www.dqs.de
Umweltschutz ist - seit Jahrzehnten zunehmend - ein essentielles Thema, das gesellschaftlichen Druck und politische Regelung und Umsetzung nach sich gezogen hat. Für die ausführende Organisation ist nicht nur die individuelle Einhaltung einschlägiger Rechtsvorschriften wichtig, ein systematisches Vorgehen innerhalb eines Betriebes ist unabdingbar. Außerdem fordern Kunden, beispielhaft aus der Autoindustrie, dass ihre Lieferanten systematischen Umweltschutz betreiben und dies auch nachweisen.
Hierzu helfen Management-Systeme, wie sie aus dem Qualitätsmanagement bekannt und weitgehend etabliert sind. Zertifikate nach ISO 9001 sind schon vielfach die Eintrittskarten für den Markt. Für den Umweltschutz gibt es einen analogen Standard, die ISO 14001, nach der ebenfalls zertifiziert werden kann. Dieses Regelwerk fordert die Ausrichtung des Unternehmens nach dem Prinzip der Ständigen Verbesserung der Umweltleistung sowie den Bedürfnissen der Gesellschaft und der gesetzlichen Vorgaben.
Energieeinsparungen sind ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Um diese zu erreichen, sind in den Betrieben tiefgehende Analysen notwendig, und hochspezifische Projekte zu konzipieren und umzusetzen. Auch hierbei hilft ein systematisches Vorgehen nach einem Regelwerk, der EN 16001 (bzw. ISO 50001), die ähnlich aufgebaut sind wie die ISO 14001, aber wesentlich mehr Detailtiefe erfordern. Es ist zu erwarten, dass steuerliche Vergünstigungen beim Bezug von Energien demnächst an die Zertifizierung des Energiemanagement-Systems gebunden werden.
Die Inhalte beider Normen werden besprochen und die Zertifizierungsverfahren für beide Regelwerke durch die DQS GmbH vorgestellt.
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Referentin:
Dr. Daniela Kudernatsch, KF Group Management Consulting, München
In der Unternehmenswelt existiert kaum ein Managementinstrument, welches eine derartige Aufmerksamkeit erlangt hat, wie die Balanced Scorecard (BSC). Die BSC dient als Führungsinstrument zur Ausrichtung der Organisation an strategischen Zielen in den unterschiedlichen Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter). Im Gegensatz zu Unternehmensleitbildern versucht die BSC die Erreichung von strategischen Zielen messbar und über die Ableitung von Maßnahmen umsetzbar zu machen.
Dennoch geht die Balanced Scorecard seit einigen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes durch Höhen und Tiefen. Sie wird sowohl hochgepriesen, als auch als Verursacher von "Zahlenfriedhöfen" verurteilt. Unternehmen, die es schafften, die Schlagkräftigkeit der BSC zu nutzen, können herausragende Erfolge verzeichnen.
Frau Dr. Daniela Kudernatsch war eine der Ersten im gesamten deutschsprachigen Raum, die sich mit der Balanced Scorecard beschäftigte. Aufgrund ihrer Promotion zum Thema "Balanced Scorecard" leistete sie Pionierarbeit und verfügt über profundes Fachwissen. In über 70 Projekten führte sie als Beraterin in internationalen Unternehmen sowie dem Mittelstand die BSC ein. Durch ihre Präsenz auf nationalen sowie internationalen Kongressen ist sie über neueste Trends und Entwicklungen bestens informiert. Die Erfahrungen und Ergebnisse von Dr. Daniela Kudernatsch können in zahlreichen Veröffentlichungen nachgelesen werden.
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
Referent: Dr. Dirk Henckels, Geschäftsführer der Qualisys GmbH, Langenfeld, www.qualisys.eu
Mit dem aktuellen europäischen Chemikalienrecht REACH hat sich nicht nur für chemische Betriebe vieles verändert: Die Risikobewertung chemischer Produkte und Erzeugnisse schließt nun den gesamten Verarbeitungsprozess ein und verpflichtet auch gewerbliche Anwender zur Rückmeldung ihrer Verwendungen und Erfahrungen.
Was ursprünglich die Datenlage zu bekannten Chemikalien verbessern sollte, ist eine kaum zu bewältigende Übung aus wissenschaftlicher Bewertung und Informationsaustausch mit Lieferanten und Kunden geworden. Auswirkungen und Wege zu einem geordneten Kommunikationsprozess sind derzeit Thema verschiedener Projekte und Standardisierungsvorhaben.
Der Vortrag gibt einen Überblick über Sachlage und Diskussionsstand und skizziert einen effizienten Weg zu einer IT-gestützten Verarbeitung von Sicherheitsdatenblättern und Expositionsszenarien, die Bestrebungen u.a. des europäischen Verbands der Chemieindustrie (Cefic) und des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) kombiniert.
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
Referent: Michael Knebel, Inhaber, Qualität + Prozesse, Seplle, www.qualitaet-plus-prozesse.de
Schnelle Veränderungen wirtschaflticher Rahmenbedingungen und hoher Wettbewerbsdruck stellen die Unternehmen vor extreme Herausforderungen. Die betriebliche Organisation inkl. der Ausrichtung von Unternehmensprozessen muss den Ansprüchen von internen und externen Kunden sowie weiterer Beteiligter z.B. Behörden erfüllen. Gesetzliche Vorschriften mit einhergehenden Rechtsunsicherheiten erfordern im Haftungsfall den Nachweis effektiver Unternehmensprozesse.
Um diesen Forderungen gerecht zu werden, bedarf es eines praxisorientierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystems. Marktstrategie (Erfüllung der Kundenforderungen), Zukunftssicherung (Weiterentwicklung des eigenen Potentials) und rechtliche Aspekte (Organisationspflicht; Produkt- bzw. Umwelthaftung) sind hier vor allem als wesentliche Vorteile zu nennen.
Die Zertifizierung bietet darüber hinaus den unabhängigen Nachweis, ob definierte Anforderungen eingehalten werden und bestätigt damit das Leistungspotentials des Unternehmens gegenüber Kunden, Umwelt und Behörden. Der Nachweis eines Managementsystems ist beim Rating durch Banken schon fast unverzichtbar und bietet zudem Zinsvorteile.
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
Benedikt Sommerhoff, DGQ Beratung GmbH, Frankfurt am Main
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen
Referent: Dipl.-Ing. Carsten Behrens, Geschäftsführer, Modell Aachen UG, www.modell-aachen.de
Veranstaltungsort:
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH (TZN)
Industriering Ost 66
(Industriegebiet "Am Selder")
47906 Kempen