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Die Biosphäre ist das „großartigste Unternehmen“ – weltweit. Ihre kompromisslosen Strategien, effizienten Mechanismen und ausgeklügelten Werkzeuge hat sie seit 3,8 Mrd. Jahren stetig verbessert. Was können wir von diesen Managementprinzipien lernen? Unternehmen sind komplexe Systeme, auf die ständig viele unterschiedliche Faktoren einwirken. Entwicklung und Aktivitäten dieser Systeme können nur in engen Grenzen wirklich geplant werden. Das Management steht oft vor Problemen, die mit herkömmlichen Denkstrukturen und Modellen nicht mehr lösbar sind. Viele haben dies intuitiv längst erkannt. Was macht Unternehmen überlebensfähig? Der Vortrag zeigt Synergiepotentiale von Managementsystemen auf und stellt effizienzsteigernde Werkzeuge – aus der Praxis – für die Praxis – vor.
Je mehr Unternehmen auf gesättigten Märkten mit hoher Wettbewerbsintensität agieren, desto stärker hängt ihr Überleben von der Fähigkeit ab, den Kunden Produkte anzubieten, die sie zufrieden stellen. Sehr viele Unternehmen bekennen sich explizit zur Kundenzufriedenheit als Unternehmensziel und führen regelmäßig Zufriedenheitsbefragungen durch. Es herrscht allerdings Unklarheit darüber, wie die Ergebnisse aus Zufriedenheitsbefragungen für konkrete Managementzwecke genutzt werden können. Im Rahmen unseres Vortrages wollen wir aufzeigen, wie Unternehmen Zufriedenheit der Kunden messen und die Ergebnisse der Zufriedenheitsbefragungen konsequent Nutzen können.
Die Revision der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 hat das Stadium der grundsätzlichen Diskussion verlassen und liegt nun als FDIS (Final Draft International Standard) zur offiziellen Übersetzung und End-Abstimmung in den nationalen Normungsgremien vor. Änderungen werden nicht mehr erwartet, so dass die wesentlichen Neuerungen abgesehen werden können. Zur Freude der Anwender gibt es keine neuen Forderungen, sondern einige redaktionelle Änderungen, viele Klarstellungen und Präzisierungen. Im Rahmen unserer Veranstaltung werden die wesentlichen Neuerungen der ISO 9001:2008 dargestellt und den Praxiserfahrungen mit der Vorversion gegenübergestellt.
Manager sind heute äußerst komplexen Anforderungen ausgesetzt. Eine aktuelle Studie belegt, dass es immer schwieriger wird, Strategien, wenn es sie denn gibt, umzusetzen und nachhaltig Wachstum zu erzielen. Außerdem wurde gerade wieder erkannt, dass in vielen Unternehmen die Mitarbeiter nicht voll engagiert sind, was den betrieblichen Erfolg zusätzlich beeinträchtigt. Im Vortrag werden zunächst Management-Vorurteile entlarvt, die sich auf Entscheiderebene immer noch hartnäckig halten. Es werden weiterhin kritische Faktoren bei der Strategieentwicklung und –umsetzung betrachtet, zu denen Wissen, Orientierung, Wertebalance und Vertrauen gehören. Wie diese Faktoren zusammenspielen und wie sie in einem interdisziplinären Ansatz gemanagt werden können, gehört zu den Themen des Vortrags.
Wer in Europa Maschinen in Verkehr bringt, muss eine CE-Konformitätsbewertung für sein Produkt durchführen. Die Praxis zeigt, dass viele Unternehmen sich der Verantwortung jedoch nicht bewusst sind. Die Ende 2009 in Kraft tretende neue Maschinenrichlinie sorgt für zusätzliche Unsicherheit beim Thema Konfomität. Zum Verantwortungsbereich des Herstellers gehört vor der Konfomitätserklärung unumgänglich die Durchführung einer Risikobeurteilung. Der Vortrag beleutet die gesetzlichen Hintergründe zur EC-Kennzeichnung am Beispiel der Maschinenrichtlinie und gibt Tipps zur Umsetzung des Konformitätsbewertungsverfahrens.
Die Unternehmen haben bei ihren Geschäftstätigkeiten zunehmend externe Forderungen hinsichtlich der Managementsysteme für Qualität, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Sicherheit zu berücksichtigen. Dies sollte nicht dazu führen, dass in den Unternehmen mehrere dokumentierte Managementsysteme nebeneinander existieren und das zentrale Ziel eines Führungssystems, die ganzheitliche Führung eines Unternehmens, nicht erreicht wird. Der Vortrag zeigt die thematischen Überschneidungen und die Unterschiede der Managementsysteme auf und wie diese in einem integrierten Managementsystem zusammengeführt und dadurch der Ressourceneinsatz deutlich reduziert werden kann.
Das Familienunternehmen Pfeifer & Langen KG in Köln betreibt mit ca. 900 Mitarbeitern modernste Zuckerfabriken in Europa und stelle eine breite Palette von Zuckerprodukten für den Haushalt und die Lebensmittelindustrie her. Das Managementsystem des Unternehmens erfordert klare Abstimmungen, verfolgt einen intergrativen Ansatz und eine enge Verzahnung der verschiedenen Managementbereiche, um eine effiziente betriebliche Organisation zu gewährleisten. Datenbankbasierte Dokumenten- und Lernmanagementsysteme beiten dem Unternehmen hierfür die geeignete Plattform zur Umstezung. In unserem Vortrag werden wir Ihnen insbesondere das Lern-Management-System und das Dokumenten-Management-System des Unternehmens aus Anwender- und Anbietersicht vorstellen.