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Historisch gewachsen und situativ getrieben, wurde auch bei BMW das BVW (Betriebliches Vorschlagswesen) mehr und mehr durch neue Elemente wie KVP, Kaizen und dergleichen ergänzt und weiter entwickelt.
Das daraus entstandene Ideenmanagement bei BMW, in Deutschland "Imotion" genannt, orientiert sich auf eine unürokratische Art an der Umsetzung der Verbesserung, die das Unternehmen stärken und nicht an der bürokratischen Verwaltungsarbeit für Ideen mit umfassender Prämierung. Mitarbeiter sind dabei eingeladen und aufgerufen, mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zur Zielerreichung ihres Unternehmens beizutragen.
Nun steht der nächste Schritt in der Weiterentwicklung des Verbesserungsprozesses bevor. Unternehmen bedürfen aller möglichen Innovationen, gerade auch aus den Verbesserungsaktivitäten, die über die spontan generierten Mitarbeiter-Ideen hinausgehen. Eine Verbesserung analog der jeweiligen Untermehmenskultur ist gefragt.
Neben dem derzeitigen Status des Ideemanagements bei BMW soll der Vortrag erste Ansätze eines "Verbesserungsmanagement" aufzeigen, um in der schließenden Diskussion die strategische Ausrichtung zu erörtern.
Ein einheitliches System der Qualitätssicherung und-entwicklung für die bayerischen Volkshochschulen festzulegen und es an über 100 Einrichtungen zu implementieren, war zu Beginn des Projekts im Jahre 2000 ein schier unmögliches Unterfangen.
Denn die 217 Einrichtungen, unter dem losen Verbandsdach "Bayerischer Volkshochschulenverband (bvv)" organisiert, sind hinsichtlich Größe, Rahmenverbindungen und Unternehmensformen extrem heterogen.
Von der ehrenamtlich geleiteten Volkshochschule (vhs) mit einer halben Verwaltungsstelle bis zur Bildungs-GmbH mit über 350 MitarbeiterInnen, sind alle Größen und Formen vertreten.
Jetzt, sieben Jahre später, ist das Projekt ein Erfogsmodell:
118 Volkshochschulen haben mittlerweile ein QM-System nach dem EFQM-Modell eingeführt. SIe decken ca. 75 % des Angebots der bayerischen Volkshochschulen ab.
Wie, mit welchen Schritten, Erfahrungen und Ergebnissen dies gelungen ist, darüber berichtet Andreas Eckert, Leiter des bvv-Strategiebereichs QM.
Verstehen ist Bedingung für jedes erfolgreiche Projekt, jeden gelungenen Prozess. Dies ist aber nicht so selbstverständlich wie wir gerne glauben möchten. Unzureichendes Verstehen des Zieles, des Anderen und der essentiellen Zusammenhänge ist heute eine Hauptursache für misslungene Innovationen, Termin- und Budgetüberschreitungen, Vertrauensverlust bis hin zu verlorenen Kunden.
Der Vortrag beleuchtet, warum Missverstehen häufig vorkommt und stellt neue (?) Ansätze dar, wie Sie Verstehen erleichtern und beschleunigen können, z. B. durch Erarbeitung von INFOGRAMMEN.
Dies stellt einen vielversprechenden Weg dar, um die richtigen Ziele innerhalb des geplanten Rahmens erreichen zu können und nachhaltige Innovationsfähigkeiten zu sichern.