DGQ-Regionalkreis Mittelrhein

In unserem Archiv finden Sie Informationen zu vorangegangenen Veranstaltungen.


Archiv vergangener Veranstaltungen

17.10.2006, 19:00 in 56203 Höhr-Grenzhausen
QM in der Pflege - notwendiges Übel oder gesuchtes Hilfsmittel?
Referentin: Erika Stolze, Freiberufliche Beraterin für Pflegeeinrichtungen mit dem schwerpunkt QM, Prozess- und Dokumentationsoptimierung, EFQM-Assessorin

Wir betreten diesmal das für den Regionalkreis ungewohnte Terrain des Gesundheitswesen und wollen damit der zunehmenden Bedeutung des QM in diesem Segment Rechnung tragen. Qualitätsmanagement im Produktionsbereich ist für die meisten von uns "täglich Brot" aber wie stellt sich das Thema im Gesundheitswesen dar?..... Nach der Veranstaltung werden wir es wissen !

Wir freuen uns darauf mit Ihnen einen interessanten und anregenden Abend zu erleben, Erfahrungen und Know How auszutauschen um dadurch neue Impulse zu erhalten.

"QM in der Pflege - notwendiges Übel oder gesuchtes Hilfsmittel?"
Langfristig stabile Rahmenbedingungen gehören im Bereich der stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen der Vergangenheit an. Zunehmende wirtschaftlicher Druck und gleichzeitig steigende Anforderungen charakterisieren heute die Situation in der Pflege. Stellt das Qualitätsmanagement in dieser Umgebung ein notwendiges Übel und zusätzliche Arbeit dar oder ist es das benötigte Hilfsmittel zur Optimierung der Abläufe und der Wirtschaftlichkeit?

Frau Erika Stolze beschäftigt sich in ihrem Referat „QM in der Pflege - notwendiges Übel oder gesuchtes Hilfsmittel?“ mit den Themen:

  • Welche Vorteile bringt das Qualitätsmanagement für das Unternehmen?
  • Was ist der Unterschied zwischen Qualitätskontrolle und Qualitätsmanagement?
  • Wie kann man Mitarbeiter zur Mitarbeit im QM motivieren?
  • Welche Instrumente können sinnvoll und mit wenig Aufwand eingesetzt werden?

Wie immer besteht auch nach dieser Veranstaltung die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre, das Thema zu vertiefen und sich mit den Teilnehmern und der Dozentin auszutauschen.


18.05.2006, 19:00 in 56203 Höhr-Grenzhausen
"Risikomanagement unter Berücksichtigung der ISO 9000"
Referent: Thomas Mai, Bau- und Wirtschaftsingenieur mit abgeschlossenen Ausbildungen als QM- und ISMS-Auditor und TQM Assesor. Er ist tätig als Risiko- und Rating-Analyst für die TÜV Industrie Service GmbH.

  Risikomanagement ist eine Herausforderung für alle Unternehmen. Sei es Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, den Forderungen der Banken im Rahmen eines Ratings gemäß Basel II oder von Aufsichtsgremien und Wirtschaftsprüfern. Zukünftig werden Unternehmen noch stärker den Nachweis führen müssen, dass sie Risiken systematisch erkennen und notwendige risikoreduzierende Maßnahmen erfolgreich durchführen.

Eine wachsende Zahl von Unternehmen erkennt jedoch auch die Chancen, die ein systematisierter und kontinuierlicher Prozess zur Erkennung und Behandlung von Risiken aufweist. Denn gerade das  prozessorientierte  Risikomanagement nach der ONR 49000 ff. bietet die Möglichkeit Risiken zu erkennen und zu bewerten, lange bevordie klassischen Controlling-Instrumente greifen. Wie in jedem Prozess, ist der Aufwand für Korrekturmaßnahmen um so geringer, je früher auf Risiken bzw. Probleme reagiert werden kann.

Gerade Unternehmen, die bereits ein QMS eingeführt haben, sind klar im Vorteil. Sie können bestehenden Strukturen für das RMS nutzen. Durch die ON-Regel 49000 ff. "Risikomanagement für Organisationen" liegt nun ein branchenübergreifender Standard für ein prozessorientiertes RMS vor, der stark an die ISO 9000 angelehnt ist.


03.04.2006, 17:00 in 56338 Braubach
"Umsetzung kombinierter Managementsysteme ISO9000/14000 in der Praxis"
Referent: Andreas Münch, BSB Recycling GmbH

Jedes Unternehmen ist anders und muss die einschlägigen Normen zu Qualitätssicherung und Umweltschutz (sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz) an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst umsetzen. Weiterhin soll natürlich die Produktivität nicht unter einer Regulierungsflut leiden. Dabei sind oftmals Interpretationsspielräume und Augenmaß gefragt.

Die Umsetzung eines solchen QHSE-Managementsystems wird am Beispiel der BSB Recycling GmbH aufgezeigt.

Die Veranstaltung setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zum Einen aus einer Betriebsbesichtigung und zum Anderen aus einem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde.

Zeitplan:

17:00 – 18:30 Betriebsrundgang nach kurzer Einführung (bitte festes, „hüttentaugliches" Schuhwerk tragen!)

19.00 – 20:30 Vortrag mit anschließender Diskussions- und Fragerunde