Archiv des DGQ-Regionalkreis

In unserem Archiv finden Sie Informationen zu vorangegangenen Veranstaltungen.


Archiv vergangener Veranstaltungen

Montag, 14. Mai 2012, 17:30 Uhr
Prozessorientiertes Activity-Flow-Management (AFM)

Referent: Wolf Steinbrecher, balanceX GmbH - Unternehmenscoaching

Kurzinhalt:

Unerbittlich hereinströmende E-Mails. Widersprüchliche Verpflichtungen. Dauernde Unterbrechungen. Nicht einzuhaltende Deadlines. Haben nicht viele von uns manchmal das Gefühl, ihre eigenen Termine und Aufgaben nicht mehr im Griff zu haben?

Die Ratgeber-Literatur zum Thema boomt, scheint aber eher Teil des Problems als Lösung zu sein. Der neue Ansatz geht von zwei Voraussetzungen aus:

  1. Jede Zeitmanagement-Technik muss sich auf die Erkenntnisse der modernen Neurobiologie stützen und zur Kenntnis nehmen, dass das menschliche Gehirn über zwei Entscheidungszentren verfügt, die oft zu widersprüchlichen Schlussfolgerungen kommen. Dies ist eine Quelle von Stress, der nicht einfach durch "gute Vorsätze" oder "Priorisierungstechniken" hinweggewischt werden kann.
  2. Zeitmanagement ist zu einem sehr großen Teil Synchronisationsarbeit von Systemen. Solange Systeme ihre derartigen Aufgaben weitestgehend auf den einzelnen delegieren, sind Fehlfunktionen vorprogrammiert. Lösungsansätze müssen deshalb mehr teamorientiert als bisher sein.

Der Vortrag wird keine neue "Zeitplanungstechnik" mit Tipps und Tricks vorstellen. Sondern er wird versuchen, die Fragen, die beim eigenen Umgang mit der Zeit auftreten, etwas neu zu sortieren. Die Vision aber, die am Ende neuer Ressourcenplanungsmethoden stehen sollte, wird schon deutlich. Nicht die Planung im Rahmen eines starren Zeitkorsetts ist das Ziel, sondern das Bild des Flusses: Die Dinge und Aufgaben in einen Fluss bringen, in dem wir stehen und von dem wir die Aufgaben an uns herantragen lassen. 

Kurzvita: Wolf Steinbrecher, balanceX GmbH - Unternehmenscoaching

Wolf Steinbrecher ist langjähriges Mitglied der DGQ und seit gut zehn Jahren als Berater, Buchautor und Trainer auf dem Gebiet des Dokumentenmanagements und des Activity-Managements tätig. Er ist Geschäftsführer der balanceX GmbH in Karlsruhe.

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal


Montag, 16. April 2012, 17:30 Uhr
QM im Gesundheitswesen

Referentin: Waltraud Becker, DEKRA

Kurzinhalt:

  • Welches System nehme ich?
  • QM - wichtig oder unwichtig?
  • Welchen Nutzen habe ich durch QM?
  • Zertifizierung ja oder nein?

Kurzvita: Waltraud Becker, DEKRA

Seit 30 Jahren im Gesundheitswesen - Selbständige QM-Beraterin - Auditorin im Gesundheitswesen für ISO 9001 und QEP

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal


Montag, 12. März 2012, 17:30 Uhr
Green Corporate Real Estate Management (Green CREM) bei ABB in Deutschland

Referent: Dr. Gerhard Hoecker, ABB Grundbesitz GmbH Ladenburg

Kurzinhalt:

  • Ökologisch nachhaltiges Immobilienmanagement
  • Steigerung der Energieeffizienz
  • Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen
  • Ermittlung des Green CREM-Index an ABB Standorten
  • Auszeichnung "Good Practice Energieeffizienz" (dena)

Kurzvita: Dr. rer. nat. Gerhard Hoecker, ABB Grundbesitz GmbH, Bereich Construction & Environment

  • Projektleiter Instandhaltung, Umweltsanierung (Altlasten; Bauschadstoffe)
  • Immobilienfachwirt (Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft)
  • Sachkundiger gemäß TRGS 519, Teil 3 (Asbest)

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal


Montag, 13. Februar 2012, 17:30 Uhr
Balanced Scorecard - Das mächtigste Managementinstrument diese Jahrhunderts. Doch wie wird sie richtig angewendet?

Referentin: Frau Dr. Daniela Kudernatsch, KF Group Management Resultants

Kurzinhalt:

In der Unternehmenswelt existiert kaum ein Managementinstrument, welches eine derartige Aufmerksamkeit erlangt hat, wie die Balanced Scorecard (BSC). Die BSC dient als Führungsinstrument zur Ausrichtung der Organisation an strategischen Zielen in den unterschiedlichen Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter). Im Gegensatz zu Unternehmensleitbildern versucht die BSC die Erreichung von strategischen Zielen messbar und über die Ableitung von Maßnahmen umsetzbar zu machen.

Dennoch geht die Balanced Scorecard seit einigen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes durch Höhen und Tiefen. Sie wird sowohl hochgepriesen, als auch als Verursacher von "Zahlenfriedhöfen" verurteilt. Unternehmen, die es schafften, die Schlagkräftigkeit der BSC zu nutzen, können herausragende Erfolge verzeichnen.

Entscheidend ist, wie gut die Balanced Scorecard in den Strategieumsetzungsprozess integriert ist. Sie darf nicht isoliert von anderen bestehenden Instrumenten eingeführt werden, sondern muss ein Baustein in der gesamten Strategieumsetzung sein.

Kurzvita: Dr. Daniela Kudernatsch, KF Group Management Resultants

Frau Dr. Daniela Kudernatsch ist eine der Ersten im gesamten deutschsprachigen Raum, die sich mit der Balanced Scorecard (BSC) beschäftigte. Aufgrund ihrer Promotion zum Thema "Balanced Scorecard" leistete sie Pionierarbeit und verfügt über profundes Fachwissen. In über 70 Projekten führte sie als Beraterin in internationalen Unternehmen sowie dem Mittelstand die BSC ein. Ihre Beratungsschwerpunkte sind Strategieumsetzung, Balanced Scorecard, Effizienzsteigerung in operativen Leistungsprozessen, Lean Six Sigma (Master Black Belt), Lean Management, Policy Deployment (Hoshin Kanri). Durch ihre Präsenz auf nationalen sowie internationalen Kongressen ist sie über neueste Trends und Entwicklungen bestens informiert. Die Erfahrungen und Ergebnisse von Dr. Daniela Kudernatsch können in zahlreichen Veröffentlichungen nachgelesen werden. 

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal


Montag, 16. Januar 2012, 17:30 Uhr
Unfallmanagement als Teil einer präventiven Sicherheitskultur; Erfahrungsbericht beim eigenen Einsatz

Referent: Bernd Freibott, SAP

Kurzinhalt:

Incident Management ist heute mehr als nur die Verwaltung von Vorfällen und Unfällen, und die Ableitung entsprechender Maßnahmen für die Zukunft. Vielmehr ist das Incident Management eine zentrale Säule bei der Ermittlung von Gefährdungen und Risken. Es ist also ein Kernstück der Unfallprävention. Ein modernes Incident Management muss

  •    alle Arten von Gefährdungen ermitteln und entsprechende Maßnahmen ableiten
  •    als zentrales Werkzeug allen involvierten Mitarbeitergruppen zur Verfügung stehen
  •    verschiede Usergruppen mit verschiedenen Qualifikationen berücksichtigen
  •    eine große Zahl von Integrationsaspekten berücksichtigen
  •    die ?Safety Culture? und Unfallprävention proaktiv unterstützen
  •    heterogenen organisatorischen Gegebenheiten entsprechen
  •    verschiedenartigen Regulierungen und Vorschriften gerecht werden
  •    als zentrales Tool die verschiedenartigen Aufgaben des Sicherheitspersonals unterstützen

In den letzten 3 Jahren hat die SAP in Zusammenarbeit mit Kunden von allen Kontinenten und aus allen Industrien ein neues Incident Management entwickelt. Ziel des Vortrags ist es, die Erfahrungen, die für jede Art von Vorfallmanagement relevant sind, darzustellen und aufzuzeichnen, wie diesen Herausforderungen mit modernen Mittel begegnet werden kann.

Kurzvita: Bernd Freibott, SAP

Bernd Freibott begann nach Studiengängen in BWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik an der FH Trier und an der Universität Leicester (UK) im Jahr 1992 seine Karriere bei SAP in Walldorf. Nach fünf Jahren in der Softwareentwicklung und in internationalen Projekten wechselte er zu SAP Italy in Rom und war dort für 4 Jahre in der Beratung und im Sales Support als Projekt Manager tätig. 2011 übernahm er den Bereich Softwareentwicklung Banking in den SAPLabs in Frankreich. Nach dieser Zeit im Ausland kehrte er 2006 nach Deutschland zurück und übernahm bei der Technidata AG den Geschäftsbereich EHS und war für Beratung, Vertrieb und Produktdesign in den Bereichen diesem Bereich verantwortlich.  Die Technidata AG wurde 2011 in die SAP AG übernommen und Bernd Freibott ist seit dem im Bereich Services Leiter des Business Development. Als Mitglied der IOSH und der American Society of Safety Engineers war Bernd Freibott als Speaker auf zahlreichen Events in Europe, dem Nahen Ost und Asien. In seiner Rolle ist er heute positioniert zwischen EHS Projekten, Marktentwicklung, und der Entwicklung von neuen Lösungen und Beratungsansätzen. Er ist nicht der EHS Experte, aber durch die verschiedenartigen Erfahrungen bringt er einen neuen Blickwinkel in traditionelle Themen.

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal


Montag, 12. Dezember 2011, 17:30 Uhr
Nachhaltigkeit im Managementsystem

Referent: Dr. Hans Peter Pabst, Berater f. nachhaltiges Qualitäts- und Umweltmanagement

Kurzinhalt:

Nachhaltigkeit:
-       neuer Schwung für vorhandene Managementsysteme?
-       Erweiterung oder Ergänzung von prozessorientierten Regelwerken?
-       Sicherung der Nachhaltigkeit in der Ausbildung von Fachkräften,Beauftragten, internen Auditoren

Kurzvita: Dr. Hans Peter Pabst,

Druckerei- bzw. Werksleiter in Rollen- und Bogenoffsetdruckereien mit Erfahrung in Energie-, Umwelt-, Qualitätsmanagement und Zertifizierungen, selbständiger Berater für Nachhaltiges Management, Seminarleiter für Umwelt- und Energiemanagement in Zusammenarbeit mit DEKRA Qualification GmbH,

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal


Montag, 9. Mai 2011, 17:30 Uhr
Die Legende vom rationalen B2B-Entscheider
 
Referent: Jonas Lang, forum! Marktforschung GmbH, Mainz


Kurzbeschreibung:
Im B2B-Bereich hält sich hartnäckig die These von rationalen, "objektiven" Entscheidungsprozessen. Nicht etwa, weil allgemein angenommen würde, dass Entscheider im B2B-Bereich emotionslose Wesen seien, sondern weil sich Unternehmen seit Jahrzehnten darum bemühen, Kontrollmechanismen einzuziehen (Feedback-Loops, Berichtswesen, Buying-Center etc.), um irrationale Entscheidungskriterien aus dem Prozess so weit als möglich zu verbannen. Doch sind Entscheidungsprozesse im B2B-Umfeld tatsächlich objektiv? In einer breit angelegten Studieninitiative wurde von der forum! Marktforschung GmbH in Kooperation mit der ExBa-Initiative und dem Institut für Publizistik der Universität Mainz die Rationalität von Entscheidungsprozessen im B2B-Bereich genauer untersucht.

Kurzvita Referent:
Jonas Lang ist Projektmanager bei der forum! Marktforschung GmbH in Mainz. Sein Tätigkeitsschwerpunkt sind Studien zur Emotionalen Kunden- und Mitarbeiterbindung. Darüber hinaus koordiniert er die Studien rund um das Excellence Barometer (ExBa®), das sich als bedeutende Benchmarkstudie zur Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und Verbände etabliert hat und jährlich durchgeführt wird.

Veranstaltungsort:
ABB AG
Gäste-Casino, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal


Montag, 14. März 2011, 16:30 Uhr
International Railway Industry Standard (IRIS), mit Werks-Führung ABB STOTZ-KONTAKT GmbH
Referent: Wolfgang Dörrscheidt, ABB STOTZ-KONTAKT GmbH
  • Zertifizierung nach IRIS - Ein Erfahrungsbericht
  • Vorstellung der ABB STOTZ-KONTAKT GmbH
  • Werksführung: hochintegrierte Produktionsanlage zur Fertigung von Leitungsschutzschaltern

Achtung: anderer Veranstaltungsort und Uhrzeit!

Veranstaltungsort:
ABB STOTZ-KONTAKT GmbH
Schulungszentrum, Raum Challenge
Eppelheimer Str. 82
69123 Heidelberg

 


Montag, 14. November 2011, 17:30 Uhr
Ein Ludwig-Erhard-Preisträger stellt seine Erfolgskonzepte vor
Referent: Andreas Nüßle, I.K. Hofmann GmbH

Kurzbeschreibung:
Der Weg zu Business Excellence als Wachstums- und Qualitätsstrategie eines mittelständischen Personaldienstleisters.
Was gab den Anstoß und mit welchen Maßnahmen erreicht man eine umfassende und nachhaltige Ausrichtung gem. dem Modell der EFQM? Vorstellung und Erläuterung des Hofmann House of Excellence

Kurzvita Referent:
Andreas Nüßle Mitglied des Executive Committee und verantwortlich für die Geschäftsbereiche Qualität und Excellence, Strategie und IT Studium der Psychologie, Soziologie und Betriebswirtschaftslehre
Seit 1992 bei der I.K. Hofmann GmbH Seit 1995 verantwortlich für das Managementsystem

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 5
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal



Verknüpfte Dokumente exklusiv für Mitglieder auf DGQaktiv.


Montag, 10. Oktober 2011, 17:30 Uhr
Beruf Qualitätsmanager - Was kann, was wird, was muss sich ändern

Referent: Benedikt Sommerhoff, DGQ Beratung GmbH

Kurzbeschreibung:
Erfolgsentscheidend für das Qualitätsmanagement sind gar nicht seine Methoden und Konzepte. Qualifikation und Kompetenz sowie Status und Rolle der Qualitätsmanager haben einen viel stärkeren Einfluss auf seine Wirksamkeit. In Industrie und Dienstleistung hat sind durch neue Technologien, neue Geschäfts- und Managementmodelle und nicht zuletzt durch grundlegende gesellschaftliche Entwicklungen viel verändert und weitere Veränderungen sind absehbar. Ist der Beruf Qualitätsmanager auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet? Besteht er im Wettbewerb um Zuständigkeit mit den anderen leitungsnahen Berufen wie Controller, Personal- und Organisationsentwickler, IT-Spezialisten sowie mit den externen Beratern?
Wie können sich Qualitätsmanager neu positionieren? Benedikt Sommerhoff hat erstmalig umfassend den Beruf Qualitätsmanager wissenschaftlich untersucht. Seine Erkenntnisse liefern Erklärungsmuster für Erfolg und Versagen in der Funktion Qualitätsmanager. Er zeigt Wege auf, wie der Beruf Qualitätsmanager auf
zukünftigen Bedarf und moderne Anforderungen hin transformiert werden kann; seine Überlegungen helfen aber auch Qualitätsmanager bei einer Neupositionierung.

inkl. Ehrung der 50-jährigen DGQ-Firmenmitgliedschaft

Kurzvita Referent:
Benedikt Sommerhoff, 44, absolvierte ein Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen. Nach
seiner Diplomarbeit am Lehrstuhl für Qualitätsmanagement war er bei einem
Aachener Automobilzulieferer zuständig für den Einsatz von QM-Methoden in der
Fertigung. Seit 1998 ist er Mitarbeiter der DGQ, zunächst in der Aus- und
Weiterbildung, ab 2000 im Deutschen EFQM Center, das er von 2001-2007 leitete.
Seit 2007 ist er Seniorberater der DGQ Beratung GmbH und verantwortet das
Geschäftsfeld Exzellente Organisation. An der Bergischen Universität Wuppertal
forscht er als externer Doktorand zum Thema "Beruf Qualitätsmanager".

Veranstaltungsort:
ABB AG
Kommunikationszentrum, EG, Raum 2
Kallstadter Str. 1
68309 Mannheim-Käfertal