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Zur Veranstaltung:
Als medizinisches Versorgungszentrum möchte das medikum Kassel seinen Patienten Mehrwert bieten – unter anderem in Form besonders kurzer Wege auch zwischen einzelnen Facharzt-Disziplinen. Damit die Patienten des Medikums sich als Menschen, nicht als „Fälle“ wahrgenommen fühlen, wird ein Qualitätsmanagement-System diesen Entwicklungsprozess unterstützen. Es fasst alle Einzelmaßnahmen unter einem Dach zusammen, Qualität wird als ganzheitliches Ereignis betrachtet – und nicht als eine Vielzahl von Dokumenten, in denen Standards festgeschrieben werden.
Träger dieser Botschaft können nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Wie diese in das Qualitätsprojekt einbezogen werden, erläutern Dr. Ordu und Frau Desinger an einigen Beispielen.
Qualitätsmanagement soll von allen Personen im Unternehmen gelebt werden – aber oft verstehen nur wenige, worum es eigentlich geht.
Wie könnte eine gute interne Öffentlichkeitsarbeit über wichtige
Vorhaben – wie zum Beispiel das Qualitätsmanagement –
diese Situation verbessern?
Petra Nagel erläutert einige Grundsätze der Öffentlichkeitsarbeit,
die dann von den Teilnehmenden im Dialog auf die eigene Unternehmenssituation übertragen werden können.
Veranstaltung:
FiDT Technologie- und Gründerzentrum
Ludwig-Erhard-Strasse 12; 34131 Kassel
(Haus 12; Raum 2 B)
priMA (Prozessverbesserung in Mannheim) lautet der Name des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) der Stadt Mannheim.
Mehr als 500 Projekte wurden in den letzten 10 Jahren durchgeführt, seit 1995 liefert priMA die Methodik für Optimierungsaktivitäten der Dienststellen der Mannheimer Verwaltung. Der hervorstechende Nutzen: - innerhalb von maximal drei Tagen werden Veränderungen durch die Prozessbeteiligten umgesetzt.
Der Vortrag zeigt neben Methoden und Praxisbeispielen auf, welche Vorgehensweisen und Aktivitäten entwickelt wurden, um den Prozess in der Organisation zu verankern und dessen Nachhaltigkeit zu sichern:
• priMA – Methoden: Vorgehen und Werkzeuge
• priMA – Praxis: ein Projektbeispiel
• priMA – Fakten: Nutzen und Ergebnisse
• priMA – Bilanz: über zehn Jahre Erfahrungen und Herausforderungen
• Juristische Aspekte (Produkthaftung)
- fehlerhafte Produkte
- zu beachtende Vorschriften / Gesetze
- EG-Maschinenrichtlinie / CE-Kennzeichnung
• Rolle der Technischen Dokumentation
- im Unternehmen
- aus der Sicht der Kunden
• Aufgaben des Technischen Redakteurs
- Problematiken bei der Zusammenstellung der Dokumentationen
- Grundlagen der Erstellung von Technischen Dokumentationen
• Fallbeispiele zu den Themengebieten
- Six Sigma bei kleineren und mittleren Unternehmen – zu wenig Potenzial und Ressourcen für den Aufwand?
- Was ist dran an den oft zu lesenden großen Erfolgen und Einsparungen?
- Welche Rahmenbedingungen sind wichtig für den Erfolg und wie kann ein Einstieg gelingen?
- Mit welchen Vorlaufkosten und Umsetzungsrisiken ist hier wirklich zu rechnen?
- Praxisbeispiele zur Anwendung von Six Sigma in kleineren und mittleren Unternehmen
* Six Sigma in der Montage
* Six Sigma in der Produktion
Der Vortrag liefert Beispiele und Ideen zur Beantwortung dieser Fragen, soll aber vor allem zur Diskussion einladen.
Wer sich neu mit dem Thema befasst kann daraus Kriterien zur Bewertung dieses Ansatzes ableiten; wer schon mit dem Thema vertraut ist erhält weitreichende Impulse und Ideen.
Qualität leben bedeutet vorhandene Strukturen und Prozesse kontinuierlich zu überprüfen und zu verändern.
Hierbei können Ängste und Widerstände entstehen, die Blockaden erzeu¬gen und manches Meeting zu einer kräftezehrenden und frustrierenden Tortur machen.
Friedbert Follert berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung als Moderator, wie man Gruppen mit einer guten Kommunikationskultur auf gemeinsame Ziele fokussiert.
Er stellt vor, mit welchen Mitteln Besprechungsteilnehmer auch in kritischen Situationen als aktive Mitstreiter für den kontinuierlichen Verbesserungs¬prozess im Unternehmen zu gewinnen sind.