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Wer eine grundlegende Ausbildung im Qualitätsmanagement erfolgreich absolviert hat, kennt Normgrundlagen und einige Anwendungsbeispiele. Im Anschluss daran haben die frisch gebackenen QualitätsmanagerInnen häufig die Aufgabe, ein Qualitätsmanagement-System aufzubauen oder weiterzuentwickeln. Jedoch ist an dieser Stelle viel Umsetzungserfahrung gefragt: Schließlich möchte das Unternehmen nach der teuren Ausbildung nicht auch noch Irrwege und Sackgassen beschreiten.
Hier kann Coaching hilfreich sein; gemeinsam mit dem Coach wird die „neue“ Rolle im Unternehmen geklärt, gemeinsam werden Ziele und Herangehensweisen erarbeitet. Und natürlich wird herausgefunden, welche Hemmnisse auf dem Weg zur/zum erfolgreichen QualitätsmanagerIn und zum gelungenen Management-System bestehen.
Entscheidungsprozesse werden in Unternehmen, Verbänden und Verwaltung überwiegend im Rahmen von Konferenzen, Besprechungen und Meetings vorbereitet und zur Umsetzung eingeleitet.
Die Qualität derartiger Entscheidungen, ihre Originalität, ihr Vorsprung vor Ergebnissen der Konkurrenz hängt wesentlich davon ab, wie es gelingt, eine Anzahl von Mitarbeitern, Experten oder Führungskräften mit Blick auf ein gemeinsames Arbeitsziel zu einem optimalen Team während verschiedener Meetings zusammenzuführen.
Informations-, Koordinations- und Problemlösungsbesprechungen in knapper Zeit zum erfolgreichen Abschluss zu bringen, erfordert deren straffe und systematische Leitung im betrieblichen Alltag. Der Vortrag vermittelt hierzu Techniken.
Bildungsbedarfsanalyse und Qualifizierungsplanung sind Elemente des Qualitätsmanagements der Personalentwicklung.
Anhand von zwei Praxisbeispielen demonstriert die Referentin,
wie aus systematischer Bedarfsermittlung und Qualifizierungsplanung spezifische Konzepte entstehen, die den Anforderungen des demografischen Wandels gerecht werden.
Folgende Aspekte werden im Vortrag behandelt:
Um die Qualität der Schule und des Unterrichts zu steigern, setzt die Bildungs- und Schulpolitik zunehmend auf die Strategie, den Schulen mehr „Selbstständigkeit“einzuräumen. In NRW bspw. setzt die Schulpolitik in dieser Perspektive auf das Projekt „Selbstständige Schule“. Verstärkte selbstständige und autonome Entscheidungsstrukturen in den Schulen setzen aber voraus, dass die Schulleiter/-innen Führungs- und Leitungskompetenzen entwickeln, über die sie normalerweise nicht oder nur ansatzweise verfügen.
PD Dr. Bernd Kießling (Deutsche Bahn AG / DB Training) ist aktuell in einem Projekt („Führen und Leiten in der Schule“) engagiert, in dem es darum geht, bei den Schulleitern/Schulleiterinnen Führungs- und Leitungskompetenzen zu stärken bzw. systematisch aufzubauen. In „selbstständigen Schulen“ ist die Führungskompetenz der Führungskräfte ein wesentlicher Bestimmungsfaktor der Qualität der Schule.
PD Dr. Kießling wird in das Thema „Qualität in der Schule“ einführen und das Projekt „Führen und Leiten in der Schule“ vorstellen.
Das Bundesamt für Strahlenschutz als selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit arbeitet für die Sicherheit und den Schutz der Menschen und der Umwelt vor Schäden durch ionisierende und nicht ionisierende Strahlung.
Im Bereich der ionisierenden Strahlung geht es z.B. um die Röntgendiagnostik in der Medizin, die Sicherheit beim Umgang mit radioaktiven Stoffen in der Kerntechnik und den Schutz vor erhöhter natürlicher Radioaktivität. Zum Bereich nicht ionisierender Strahlung gehören u.a. der Schutz vor UV-Strahlung und den Auswirkungen des Mobilfunks.Seinen Sitz hat das Bundesamt in Salzgitter-Lebenstedt. Weitere Standorte sind Oberschleißheim (Neuherberg) bei München, Berlin, Freiburg, Hanau, Bonn und Rendsburg. Das BfS hat rd. 700 Beschäftigte. Zur Einführung eines amtsweit anzuwendenden QM-Systems wurde im BfS im ersten Quartal 2003 eine Projektgruppe eingerichtet. Die Vorgehensweise der Einführung des QM-Systems wird im Vortrag dargelegt.
Folgende Aspekte werden im Vortrag von Herrn Weiß behandelt:
Auf Grund des neuen Abrechnungssystems (DRG) in den Krankenhäusern und der gesetzlichen Verpflichtung zum Aufbau eines systematischen Qualitätsmanagements werden in den Krankenhäusern immer häufiger die klinischen Ablauforganisationen hinterfragt und neu strukturiert.
„Clinical Pathways“ oder Behandlungspfade sind in aller Munde und werden in vielen Krankenhäusern unter mächtigem Ressourceneinsatz entwickelt und beschrieben.
Die beiden Referentinnen beschäftigen sich u.a. mit dieser Aufgabenstellung im Klinikum Kassel. Sie stellen in ihrem Vortrag Theorie und Praxis gegenüber und berichten über die gemachten Erfahrungen bei der Einführung von Behandlungspfaden.