Archiv des DGQ-Regionalkreis

In unserem Archiv finden Sie Informationen zu vorangegangenen Veranstaltungen.


Archiv vergangener Veranstaltungen

22.11.2010, 17:45 in 30459 Hannover
Gesetze und Vorgaben zur Steigerung der Energieeffizienz
Referent: Dipl.-Ing., Architekt Bernd Busemann

Der Vortrag gibt eine kurze Zusammenfassung über die rechtlichen und bauphysikalischen Grundlagen. Anhand von Beispielen wird die Problematik des Umganges mit dem Thema „Energieeffizienz an und in Gebäuden“ erläutert und die Auswirkungen auf die Industrie dargestellt. Abschließend soll gemeinsam mit dem Publikum über Lösungsansätze und eigene – positive wie negative – Erfahrungen diskutiert werden.


25.10.2010, 17:45 in 30459 Hannover
ISO 9004 überarbeitet: Was macht Unternehmen erfolgreich?
Referent: Dipl.-Ing.(FH) Olaf Stuka, Leiter DGQ-Regional, Frankfurt am Main

Die internationale Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9004 wurde technisch und inhaltlich vollständig neu überarbeitet und im Dezember 2009 neu veröffentlicht. Inhaltlich geht sie dabei unter dem Titel „Leiten und Lenken für den nachhaltigen Erfolg einer Organisation - ein Qualitätsmanagementansatz“ deutlich über den Anwendungsbereich der 2000er Version hinaus.

Das erweiterte Prozessmodell stellt nun eine Verbindung zwischen ISO 9004 und ISO 9001 her. Formuliert ist die Norm auf Basis der Grundsätze des Qualitätsmanagements in ISO 9000. ISO 9004:2009 berücksichtigt nun sowohl die Entwicklung von Strategie und Politik als auch Verbesserungen und Innovationen deutlich stärker.

In seinem Vortrag gibt Dipl.-Ing.(FH) Olaf Stuka, Leiter DGQ-Regional einen Einblick in die aktualisierte Norm, die Änderungen und die Möglichkeiten die sich daraus ergeben.

Zum Download:


 


27.09.2010, 17:45 in 30459 Hannover
Compliance – noch mehr lästige Pflichten oder Wettbewerbschance für Unternehmen?
Referent: Dr. Volker Römermann, Vorstand der Römermann Rechtsanwälte AG, Hamburg/Hannover/Berlin, Lehrbeauftragter der Humboldt-Universität zu Berlin

Compliance, das bedeutet eigentlich nur „Regelkonformität“. Im Grunde also eine bare Selbstverständlichkeit und ein Allgemeinplatz. Oder? Die letzten Jahre sind von einer buchstäblichen Compliance-Euphorie geprägt. Legal Compliance, steuerliche (Tax) Compliance, IT-Compliance sind nur einige der viel diskutierten Erscheinungsformen. Siemens & Co. Haben schmerzhaft erfahren müssen, was es für das Image und für die Finanzen eines Unternehmens bedeuten kann, sich nicht regelkonform zu verhalten. „Schwarze Kassen“ und Korruption waren Anlass dafür, dass die New Yorker Börsen den Siemens-Konzern dazu verpflichtete, sich selbst auf den Prüfstand zu stellen. Was zunächst eine Qual dargestellt haben dürfte, wendet sich anschließend zum Marketing- und Wettbewerbsvorteil: Die Bescheinigung der Regelkonformität besagt: Mit diesem Unternehmen ist alles in Ordnung, dürfen Geschäfte gemacht werden, hier drohen keine versteckten Risiken. Aus den USA  kommend, ist die Compliance-Welle gerade dabei, auf deutsche Unternehmen zuzurollen. Wer das nicht als Bedrohung, sondern als Chance versteht, kann gerade jetzt einen beachtlichen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern erringen.

Der Vortrag erläutert Hintergründe, Ausmaß und Perspektiven der Compliance in Deutschland und macht anhand von Beispielen transparent, wo das Thema heute schon Bedeutung hat –oder morgen haben wird.


23.08.2010, 17:45 in 30419 Hannover
Bedeutung von Qualitässicherungsvereinbarungen
Referent: Dr. rer. nat. Thomas Simon, ContiTech AG

Was ist die Rechtsnatur einer QSV? Der Begriff „QSV“ hat keinen gesetzlichen geregelten Inhalt! Qualitätssicherungsvereinbarungen haben sich zu einem eigenständigen und bedeutenden Vertragsbestandteil für Hersteller wie Lieferanten entwickelt. Formal betrachtet sind sie dritter Teil eines jeden Vertrages. In einem ersten Teil wird die technische Spezifikation erstellt, etwa der Durchmesser einer Schraube. In einem zweiten Teil werden die kaufmännisch-rechtlichen Randbedingungen zusammengefasst, etwa Zahlungsbedingungen. Und in einem dritten Teil diejenigen Regelungen, die weder in den technischen noch kaufmännischen-rechtlichen Teil passen: eben die QSV.


26.04.2010, 17:45 in 30419 Hannover
QFD - Praktische Anwendung am Beispiel der Automobilindustrie
Referent: Dietmar Zander, Fachreferent / Methoden Experte Konzern Qualitätssicherung VW AG

Das QFD-Modell zur Umsetzung der Kundenstimme in Produkte oder Dienstleistungen leuchtet ein - nur - wie setzt man so ein komplexes Modell in der industriellen Praxis um? In dieser Veranstaltung wird am Beispiel der Automobilindustrie gezeigt, wie es gehen kann - und Sie können selbst anhand einer Übung eine QFD-Erfahrung machen.


18.02.2010, 17:45 in Hannover
Das neue EFQM-Modell für Business-Excellence
auch das bewährte Europäische TQM-Modell unterliegt der Weiterentwicklung
Referent: Dr. André Moll , Geschäftsführer Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V.
Die European Foundation for Quality Management (EFQM) hat ihr Excellence Modell überarbeitet und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Zentrale Änderungen betreffen dabei sowohl die RADAR-Logik als auch die Grundkonzepte der Excellence die nun konsistent zum Kriterienmodell fungieren. Die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) als nationale Partnerorganisation der EFQM unterstützt die Verbreitung des Modells auf vielfältige Art und Weise.  Der Regionalkreis Hannover der DGQ lädt Sie herzlich dazu ein.

Referent:
Dr. André Moll, Leiter Deutsches Excellence Center der DGQ, Geschäftsführer der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, Mitarbeiter im Core-Team der EFQM, welches die Überarbeitung koordinierte.

Weitere Informationen

25.01.2010, 17:45 in 30419 Hannover
Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität -ein Unternehmen lernt neue Gewohnheiten
Referentin: Claudia Metzger, Projektmanagerin, t&t Organisationsentwicklung - Training - Beratung GbR, Hainfeld

Folgende Punkte werden uns von Frau Metzger näher gebracht:

  • Produktive Systemqualität: Was sind die Rahmenbedingungen, um die Produkt-und Prozessqualität dauerhaft zu verbessern?
  •  Vorbeugen ist besser als heilen: Wie Sie mit Hilfe von Perspektivmustern
  • Risiken besser erkennen· Verantwortungsgemeinschaft Qualität: Was Führungskräfte und Mitarbeiter motiviert, risikofreier zu arbeiten
  • Instrumente einer Bewusstseinssteigerung zur Qualität: Passende Lernsettings für die verschiedenen Berereieren. Führungskompetenz in Veränderungsprojekten: Konstruktive Kommunikation, aufrichtige Lernhaltung und wirkliche Steuerung der Kernprozesse entwickeln