Archiv des DGQ-Regionalkreis

In unserem Archiv finden Sie Informationen zu vorangegangenen Veranstaltungen.


Archiv vergangener Veranstaltungen

Mittwoch, 2. Mai 2012, 17:00 Uhr
Rechnet sich QM eigentlich? Und welche Rolle nimmt dabei der Qualitätsmanager ein?

 

In den Sechzigerjahren ließ sich noch auf einem Bierdeckel berechnen, wie sich eine Investition in Qualitätssicherung verzinsen würde. Im Zeitalter der ganzheitlichen Qualitätsmanagementansätze ist das einerseits erheblich schwieriger geworden; andererseits haben Zertifizierungswelle, gesetzliche Anforderungen und eine gewisse Gewöhnung an das Vorhandensein von QM und seinen Ressourcen vielerorts die Qualitätsmanager entwöhnt, ihren Wertschöpfungsbeitrag messbar zu machen.

Gleichzeitig steht aber auch das Berufsbild des Qualitätsmanagers unter Veränderungsdruck. Es ist seit vielen Jahren fast unverändert und wird zukünftigen Anforderungen an das Qualitätsmanagement nicht gerecht. Auf die Frage, ob sich QM rechnet, muss die Betrachtung der Rolle des Qualitätsmanagers maßgeblich einfließen.

Benedikt Sommerhoff hat im Rahmen seiner Anfang 2012 abgeschlossenen Promotion zum Beruf Qualitätsmanager geforscht und schlüssige Konzepte für den Qualitätsmanager der Zukunft hergeleitet. Er beschreibt einen Qualitätsmanager, der sich rechnet und mit dem man rechnen muss!

Benedikt Sommerhoff ist nach Studium des Maschinenbaus in Aachen und einer Tätigkeit im QM bei einem Automobilzulieferer seit 14 Jahren Mitarbeiter der DGQ. Von 2001 bis 2007 hat er das Deutsche EFQM Center geleitet. Seit 2007 ist er Seniorberater in der DGQ Beratung GmbH und verantwortet dort das Geschäftsfeld Exzellente Organisation. An der Bergischen Universität Wuppertal hat er im Januar 2012 zum Thema "Entwicklung eines Transformationskonzeptes für den Beruf.

Gastgeber:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Landesverband Niedersachsen/Bremen
Industriestraße 1
26121 Oldenburg

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Mittwoch, 7. März 2012, 16:00 Uhr
Revision ISO 19011:2011 - Ein Leitfaden für Audits aller Managementsysteme

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Olaf Stuka, Leiter DGQ-Regional, ist verantwortlich für das Mitgliederwesen, die Regionalkreise und die vier Landesgeschäftsstellen sowie die Gemeinschaftsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ). Herr Stuka ist DGQ/EOQ Quality Auditor, DGQ-Trainer und EFQM-Assessor. Seit 1998 ist er Delegierter der DGQ im NQSZ (Normenausschuss Qualitätsmanagement, Statistik und Zertifizierungsgrundlagen)."

 DIN EN ISO 19011 "Leitfaden für Audits von Managementsystemen", die deutsche und englische Fassung von ISO 19011 "Guidelines for auditing management systems" stellt Leitlinien für Auditoren und Organisationen bereit, die interne und externe Managementsystem-Audits durchführen oder Auditprogramme handhaben müssen.

Die deutliche Erweiterung des Anwendungsbereiches der ISO 19011 auf alle Arten von Managementsystemen stellt einen Meilenstein in der Normung dar. Es ist erstmals gelungen, in einem Regelwerk die Prinzipien und den Umgang im Auditieren von Managementsystemen in einen einheitlichen Leitfaden zu gießen. DIN EN ISO 19011 "Leitfaden für Audits von Managementsystemen", die deutsche und englische Fassung von ISO 19011 wird voraussichtlich im Winter 2011 erscheinen.

Der Anwendbarkeitsanspruch auf alle Managementsysteme fordert allerdings unmittelbar die Kompetenzermittlung der handelnden Auditoren heraus: Wie wird diese Kompetenz bestimmt, überwacht und weiterentwickelt? Diese zentralen Fragen zielen auf die Handlungssicherheit ab und haben einen erheblichen Einfluss auf das Auditergebnis. Welche Herausforderungen kommen auf die Unternehmen als Anwender der Norm zu? Und welche Herausforderungen auf die Zertifizierungsgesellschaftten als Dienstleister?

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Montag, 16. Januar 2012, 16:00 Uhr
QM-System in einer Jugendhilfeeinrichtung, Lindenhof Hude, Kinder- und Jugendhilfe gemeinnützige GmbH

Referent: Holger Knoop

Der Lindenhof Hude ist eine lebendige Jugendhilfeeinrichtung mit professionellen Hilfeangeboten auf der
Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes.

Aus dem ehemaligen Kinderkurheim entstand 1978 ein heilpädagogisches Kinderheim. 1994 wurde das Konzept überarbeitet und auf familienorientierte systemische Grundlagen gestellt. 1999/2000 wurden die heutigen stationären und teilstationären Betreuungsangebote entwickelt und 2005 durch Soziale Gruppenarbeit sowie ambulante Hilfen erweitert.

In Zeiten, in denen immer höhere Anforderungen an unsere Leistungen gestellt werden und der Wettbewerb wächst, nimmt die Bedeutung der Qualität in unserem Arbeitsfeld weiter zu.

Der Lindenhof Hude entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Qualitätsverbund Jugendhilfe der Diakonie ein zertifizierungsfähiges Qualitätsmanagementsystem in Anlehnung an die internationale Qualitäts-management-Norm DIN EN ISO 9001.

Wesentliche Bestandteile des QM-Systems sind u.a.:

- Konzeptentwicklung in enger Zusammenarbeit mit den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe
- Professionelle und individuelle Hilfe- und Förderplanung
- Systematische, EDV-gestützte Dokumentation der pädagogischen Begleitung und Förderung
- Beratung, Anleitung und Supervision der pädagogisch Mitarbeitenden
- Fort- u. Weiterbildung der Mitarbeitenden
- Mitarbeit in Arbeitskreisen, Fachverbänden sowie Fachgruppen

Veranstaltungsort:
Lindenhof Hude
Vielstedter Str. 46
27798 Hude

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Mittwoch, 7. Dezember 2011, 17:00 Uhr
Jahresabschlussversammlung

Der Regionalkreis Elbe-Weser möchte in diesem Jahr wieder eine Jahresabschlussversammlung durchführen.

Wir wollen einen Rückblick auf unsere Veranstaltungen 2011 werfen und Themenvorschläge für das Jahr 2012 erarbeiten.

Gemeinsam wollen wir sammeln und diskutieren welche Themen uns besonders interessieren, in welchen Gebieten wir mehr erfahren möchten, welche Betriebe als Exkursionen interessant wären, wie wir einen effektiven Erfahrungsaustausch erreichen können.

Im letzten Jahr kam der Austausch von Nikolausgeschenken gut an. Deshalb wollen wir es einfach wieder so handhaben. Jeder Betrieb hat bekanntlich die einen oder anderen Werbegeschenke. Bringen Sie einfach etwas mit, wenn Sie mögen.

Gastgeber:
Arthur Behrens KG
Lötzener Str. 3
28207 Bremen


Mittwoch, 23. November 2011, 16:00 Uhr
Planspiel Q-Key2 - ein Planspiel für mehr Qualitätsbewusstsein

Moderatoren:
Gesine Cyl und Volker Landscheidt

Was macht TQM so kompliziert?
Was bedeutet Qualität für ein Unternehmen?
Wie kann eine Schulung effizienter gestaltet werden?

Diese und weitere Fragen versucht das TQM-Planspiel Q-Key2 zu beantworten. Es dient der Bewusstseinsschaffung für das Thema "umfassendes Qualitätsmanagement" und hilft dabei Mitarbeitern und Führungskräften den Nutzen und Sinn von "Qualität" aufzuzeigen.

Bei einer Q-Key2 Schulung wird durch die Spielgestaltung die Bedeutung präventiven Verhaltens und des Strebens nach kontinuierlicher Verbesserung nahe gebracht. Die Identifikation der Mitarbeiter mit den Inhalten und Zielen von TQM fördert die Bereitschaft der Mitarbeiter zur Zusammenarbeit über die Abteilungsgrenzen hinaus, was schließlich zum Erfolg eines Unternehmens beiträgt. Neben der gesteigerten Mitarbeiterkompetenz und der Förderung der Teamfähigkeit werden gleichzeitig die Zusammenhänge von Qualität, Kosten und Zeit vermittelt.

Wir möchten mit Ihnen zusammen spielerisch die etwas andere Art der Qualitätssensibilisierung entdecken und laden Sie somit herzlich zu diesem Planspiel ein.

Gastgeber und Veranstaltungsort:
Doyma GmbH & Co
Industriestr. 43-57
28876 Oyten

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Dienstag, 11. Oktober 2011, 16:00 Uhr
Balanced Scorecard - Das mächtigste Management-instrument dieses Jahrhunderts. Doch wie wird sie richtig angewendet?

Moderatorin: Dr. Daniela Kudernatsch, Geschäftsführerin der KF Group in München

In der Unternehmenswelt existiert kaum ein Managementinstrument, welches eine derartige Aufmerksamkeit erlangt hat, wie die Balanced Scorecard (BSC). Dennoch geht die BSC seit einigen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes durch Höhen und Tiefen. Sie wird sowohl hochgepriesen als auch als Verursacher von "Zahlenfriedhöfen" verurteilt. Unternehmen, die es schafften, die Schlagkräftigkeit der BSC zu nutzen, können herausragende Erfolge verzeichnen.

Entscheidend ist, wie gut die Balanced Scorecard in den Strategieumsetzungsprozess integriert ist. Sie darf nicht isoliert von anderen bestehenden Instrumenten ein-geführt werden, sondern muss ein Baustein in der gesamten Strategieumsetzung sein.

6 Schritte gilt es bei der erfolgreichen Einführung der BSC zu berücksichtigen 

1.    Strategieentwicklung (Vorstellung des Fast Strategy Ansatzes)
2.    Strategieübersetzung (Entwicklung der Strategie-Landkarte, Festlegung von Kennzahlen, Verbindung mit dem (Multi-)Projektmanagement)
3.    Ausrichtung (Kaskadierung der Ziele mit Hilfe von Policy Deployment bzw. Hoshin Kanri, Verbindung mit MbO)
4.    Operative Planung (Verbindung der strategischen Planung mit der operativen Planung)
5.    Kontrolle und Lernen (regelmäßige Fortschrittskontrolle)
6.    Testen und Anpassen (Überprüfung der Strategie)

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Mittwoch, 21. September 2011, 17:00 Uhr
Bedeutung von Qualitätssicherungsvereinbarungen

Referent: Dr. rer. nat. Thomas Simon, ContiTech AG Was ist die Rechtsnatur einer QSV? Der Begriff "QSV" hat keinen gesetzlichen geregelten Inhalt! Qualitätssicherungsvereinbarungen haben sich zu einem eigenständigen und bedeutenden Vertragsbestandteil für Hersteller wie Lieferanten entwickelt. Formal betrachtet sind sie dritter Teil eines jeden Vertrages. In einem ersten Teil wird die technische Spezifikation erstellt, etwa der Durchmesser einer Schraube. In einem zweiten Teil werden die kaufmännisch-rechtlichen Randbedingungen zusammengefasst, etwa Zahlungsbedingungen. Und in einem dritten Teil diejenigen Regelungen, die weder in den technischen noch kaufmännischen-rechtlichen Teil passen: eben die QSV.

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Montag, 28. März 2011, 15:00 Uhr
Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen - von Florence Nightingale zum krankenhausspezifischen TQM System
Referenten: Dr. Philip Düwel , Bereichsleiter medizinische Struktur & Prozesse, Dr. Henning Nölke, Bereichsleiter QM, leitender Oberarzt der Klinik für Chirurgie, Elbe Kliniken

 

Qualitätsmanagementelemente im Gesundheitswesen sind lange bekannt. Schon vor Jahrhunderten wurden systematische Vorgaben, die die Behandlungs´- und Pflegequalität verbessern sollen, eingeführt. Umfassende Qualitätsmanagementsysteme dagegen, die für Einrichtungen des Gesundheitswesens genutzt werden oder gar für diese spezifisch sind, sind erst seit relativ kurzer Zeit in Gebrauch. Neben den üblichen Qualitätsmanagementsystemen, die branchenübergreifend genutzt werden, wie der ISO oder EFQM sind heute z.B. krankenhausspezifische Qualitätsmanagementsysteme vorhanden, die die speziellen Fragen dieser Unternehmen "moderieren". Änliche Systeme sind auch für ambulante Einrichtungen verfügbar.

Ein weiterer Bereich, in dem die Gedanken des Qualitätsmanagements zunehmenden Einzug gehalten haben, sind zertifizierte Organzentren. Besonders im Bereich der Tumortherapie haben sie heute einen großen Stellenwert im Lande.
Wir wollen versuchen, Ihnen die verschiedene Qualitätsaspekte eines großen Gesundheitsunternehmens darzustellen und bisherige und zukünftige Entwicklungen dieses Bereiches zu skizzieren.

Gastgeber:
Elbe Kliniken
Bremervörder Str.111
21682 Stade

Vortrag zum Downloaden:


Weitere Informationen:


 





 

 

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Mittwoch, 23. Februar 2011, 16:00 Uhr
Exkursion: Heinrich Behrens Pumpenfabrik GmbH & Co.

Wasser ist in vieler Hinsicht ein Energie spendendes Element. Die Fa. Behrens fördert es seit 1948 als Spezialist für Schiffskreiselpumpen. Heute gehört das Unternehmen international zu den führenden Herstellern in diesem Bereich. Mit hochwertigen, kundenorientierten Produkten und einem umfassenden Service sorgt die Fa. Behrens dafür, dass die Kunden jederzeit auf Erfolgskurs sind.

Besonders beim Betrieb auf See muss eine reibungslose Funktion aller Systeme gewährleistet sein. Die Behrens Schiffspumpen zeichnen sich in diesem Einsatzgebiet durch besondere Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit aus. Durch die Verwendung bester Materialien sowie sorgfältige Verarbeitung und Prüfung bieten die Pumpen immer eine Qualität auf höchstem Niveau.

Mehr als 50 Jahre Erfahrung auf über 3000 Schiffen sind in Werkstoffen und Konstruktion bis ins Detail in die Produkte geflossen. Darum vertrauen weltweit immer mehr Kunden auf Originalprodukte von Behrens.

Start um 16:00 Uhr

  • Kurze Begrüßung
  • Vorstellung des integrierten Managementsystems (QM + AS)
  • Betriebsbegehung

Gastgeber und Veranstaltungsort:
Heinrich Behrens Pumpenfabrik GmbH & Co.
Von Thünen Straße 7
28307 Bremen